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Der ADAC

SUV gegen Standardmodell – was ist die bessere Wahl?

Zwei Volvos stehen am Strand
Volvo V90 oder XC90? Ob Kombi oder SUV stellt sich auch bei diesem Paar ∙ © Volvo

Fast jeder dritte Autokäufer greift mittlerweile zu einem SUV statt zum flachen Standardmodell. Warum ist das so? Haben SUV tatsächlich so viele Vorteile? Im ADAC Test haben wir zehn Pärchen miteinander verglichen.

  • SUV sind fast immer schwerer als das vergleichbare Standardmodell

  • Kosten sind bei einem SUV bis zu einem Viertel höher

  • Meist haben SUV mehr Platz, aber auch einen höheren Verbrauch

Im August 2019 verkauften sich SUV erstmalig besser als alle anderen Fahrzeuggattungen. Sogar die beliebte Golfklasse wurde von den "Geländewagen" überholt. Viele schätzen SUV, da sie meist praktisch sind und man höher sitzt. Oft werden sie auch als Ersatz für einen Van gekauft. Ihre Gegner führen vor allem höhere Verbrauchswerte sowie einen zu großen Platzbedarf ins Feld und stellen die wuchtigen Autos oft als Sicherheitsrisiko für Fußgänger dar. Manche meinen sogar, SUV gehören abgeschafft.

Wir haben zehn Pärchen in unterschiedlichen Klassen und mit verschiedenen Antriebskonzepten gegenübergestellt und auf Basis der Messwerte des ADAC Autotests und des ADAC Ecotests die Vor- und Nachteile herausgearbeitet.

Unser Fazit

  • Die SUV-Variante ist praktisch immer schwerer als die vergleichbare Standard-Variante in gleichen Segment. In unserem Vergleich sind es bis zu 20 Prozent oder etwa 250 kg Mehrgewicht.

  • Die größere Stirnfläche und das höhere Gewicht eines SUV wirken sich negativ auf den Verbrauch und damit auch auf den CO₂-Ausstoß aus. Kommt noch Allradantrieb hinzu, kann der Verbrauchsaufschlag bei bis zu einem Drittel liegen. Das gilt auch für Elektroautos. 

  • SUV sind nicht sicherer, aber auch nicht weniger sicher als Standardmodelle. Das zeigen die Crashtests nach Euro NCAP Norm. Die meisten Modelle in diesem Vergleich bieten auch einen ordentlichen Fußgängerschutz. Es kommt auf die Gestaltung der Front an: Eine höhere Front kann sogar von Vorteil sein, wenn dadurch der Kopf des Fußgängers bei einem Zusammenstoß nicht bis an die harten A-Säulen oder den Scheibenrahmen gerät.

  • Unsere Beispiele zeigen, dass die monatlichen Kosten, die neben Wertverlust auch Fix- und Betriebsaufwendungen umfassen, bei der SUV-Variante um ein Viertel höher liegen können als beim Standard-Modell. Je nach Fahrzeugklasse sind dies bis zu 200 Euro pro Monat.

  • Gerade im Kleinwagen- und Kompakt-Segment ersetzen SUV quasi als "umgestaltete Vans" die früheren Mini- und Kompakt-Vans und haben ähnlich praktische Eigenschaften. Mit den unbestreitbaren Vorteilen bei Zustieg und Raumangebot, aber auch den erweiterten Zuladungs- und Personentransportmöglichkeiten liegt der Verbrauchsaufschlag bei den SUV zwar bei etwa 10 Prozent.  Trotzdem kann man bei Realverbräuchen von 6 l/100 km mit Benzin- und von 5,5 l/100 km mit Dieselmotor kaum von "Spritschluckern" sprechen.

  • Gut überlegen sollte man sich allerdings einen Allradantrieb: Er sorgt bei jedem Kilometer für einen Verbrauchsaufschlag – ob man ihn gerade braucht oder nicht. Wer also keine schweren Anhänger über unwegsames Gelände ziehen muss, kommt auch mit Front- oder Heckantrieb fast überall hin. Im Winter sind gute Winterreifen die wichtigere Investition.

Wichtigstes Ergebnis: Egal, für welche Karosserie man sich entscheidet – wer die Umwelt und den Geldbeutel schonen will, sollte sich grundsätzlich nur ein Auto kaufen, das so groß wie unbedingt nötig und so klein und leicht wie irgendwie möglich ist. 

VW Polo oder VW T-Cross

Vergleichstest SUV vs. Standard
VW T-Cross (oben) und Polo mit 95-PS-Benziner im Vergleich ∙ © ADAC Test und Technik

VW Polo und T-Cross basieren auf der gleichen Plattform, weshalb das Motorenangebot weitgehend identisch ist. Allrad gibt es für beide Modelle grundsätzlich nicht. Der T-Cross setzt aber konsequent auf die Vorteile eines SUV. Er ist sechs Zentimeter länger, drei breiter und vor allem 13 Zentimeter höher als der Polo. So sitzt man bei ihm angenehm hoch und hat dadurch eine bessere Übersicht. Seine größeren Türausschnitte sorgen zudem für einen bequemeren Zustieg. Auch das Platzangebot ist vorn wie hinten und im Kofferraum großzügiger – hinzu kommt mehr Flexibilität durch die verschiebbare Rückbank. Der T-Cross gibt sich so wie ein klassischer Mini-Van.

Dass er das modernere Auto ist, erkennt man an der besseren Ausstattung mit Assistenzsystemen – hier wird der Polo erst mit dem nächsten Facelift aufschließen. Vorteil Polo: Er verbraucht weniger. Der 95 PS starke Dreizylinder kommt im T-Cross auf 6,0, im Polo auf 5,4 Liter Super auf 100 Kilometer.

Für den T-Cross verlangt VW aber einen ordentlichen SUV-Zuschlag: Er kostet in der vergleichbaren Version rund 2900 Euro mehr als der Polo.

Die Testergebnisse von VW T-Cross und Polo im Detail

VergleichskategorieVW T-Cross 1.0 TSI (SUV) VW Polo 1.0 TSI (Standard) Vorteil für

Motor

1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner

1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner

Leistung / Drehmoment

95 PS / 160 Nm

95 PS / 160 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

11,5 s / 180 km/h

10,8 s / 187 km/h

Polo

Maße

L 4,11 / B 1,78 / H 1,58 m

L 4,05 / B 1,75 / H 1,45 m

Polo

Gewicht

1235 kg

1140 kg

Polo

cw-Wert / Stirnfläche

n. B.

0,31 / 2,1 m²

Polo

Fahrzeughöhe

158 cm

145 cm

T-Cross

Sitzhöhe / Kopfhöhe

51 cm / 128 cm

42 cm / 115 cm

T-Cross

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,4

2,6

T-Cross

Kofferraumvolumen (Messwert)

310 bis 1140 l

250 bis 1055 l

T-Cross

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

81 Prozent

76 Prozent

T-Cross

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

4,9 l / 6,0 l Super

4,4 l / 5,4 l Super

Polo

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

165 g/km

148 g/km

Polo

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

****

****

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

20.075 Euro / 486 Euro

17.200 Euro / 432 Euro

Polo

Mazda 2 oder Mazda CX-3

Vergleichstest SUV vs. Standard
Mazda CX-3 (oben) und Mazda 2: Kaum mehr Platz im SUV ∙ © ADAC Test und Technik

In der Kleinwagenklasse hat Mazda den konventionellen Mazda 2 und als SUV den CX-3 im Angebot. Erstaunlich: Die Platzverhältnisse fallen fast identisch aus, sieht man von einem kleinen Plus an Raum auf der Rückbank beim SUV einmal ab. Dass man fünf Zentimeter höher sitzt, der Zustieg besser klappt und Allradantrieb gegen Aufpreis zu haben ist, mag ebenfalls für den SUV sprechen. Doch weil der CX-3 unter anderem 19 Prozent mehr wiegt als der Mazda 2, fällt sein Verbrauch merklich höher aus: 6,6 zu 5,7 Liter Super auf 100 Kilometer konnten wir im ADAC Ecotest ermitteln. Das liegt natürlich auch an der Motorisierung, denn unter 121 PS ist der CX-3 nicht zu haben. Dem Mazda 2 reichen für adäquate Fahrleistungen aber schon 90 PS. Aber: Die Abgase des Mazda 2 werden schlechter gereinigt als die des Schwestermodells, so dass es bei ihm nur für zwei Sterne (von fünf) im ADAC Ecotest reicht. Der SUV kommt auf drei Sterne.

Der Kleinwagen punktet mit geringeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten, doch mehr Assistenz- und Sicherheitssysteme sind für den CX-3 zu haben: Er ist das modernere Fahrzeug. Gleichstand beim Fußgängerschutz.

Die Testergebnisse von Mazda CX-3 und Mazda 2 im Detail

Vergleichskategorie Mazda CX-3 120 Mazda 2 90 Vorteil für

Motor

2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner

1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner

Leistung / Drehmoment

121 PS / 207 Nm

90 PS / 148 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

9,0 s / 192 km/h

9,4 s / 183 km/h

CX-3

Gewicht

1255 kg

1052 kg

Mazda 2

Maße

L 4,28 / B 1,77 / H 1,54 m

L 4,06 / B 1,70 / H 1,50 m

Mazda 2

cw-Wert / Stirnfläche

k. A.

k. A.

Fahrzeughöhe

154 cm

150 cm

CX-3

Sitzhöhe / Kopfhöhe

49 cm / 124 cm

44 cm / 117 cm

CX-3

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,5

2,6

CX-3

Kofferraumvolumen (Messwert)

210 bis 925 l

240 bis 930 l

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

****

****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

84 Prozent

84 Prozent

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

6,2 l / 6,6 l Super

4,9 l / 5,7 l Super

Mazda 2

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

178 g/km

153 g/km

Mazda 2

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

***

**

CX-3

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

24.280 Euro / 584 Euro

17.290 Euro / 457 Euro

Mazda 2

Ford Fiesta oder Ford EcoSport

Vergleichstest SUV vs. Standard
Ford EcoSport (oben) und Fiesta: Im Test mit Turbodiesel ∙ © ADAC Test und Technik

Der EcoSport wurde eigentlich für den südamerikanischen Markt entwickelt und hat trotz diverser Überarbeitungen schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Das merkt man vor allem an fehlenden Assistenzsystemen. Ganz anders der neue Fiesta, der insbesondere für einen Kleinwagen ein ungewöhnlich großes Arsenal an Sicherheits-Assistenten bietet. Bei der Verarbeitung kann der EcoSport dem Fiesta nicht das Wasser reichen. Das um 20 Prozent höhere Gewicht des SUV und der bei der getesteten Version serienmäßige Allradantrieb führt bei vergleichbarer Motorisierung zu schlechteren Fahrleistungen und höherem Verbrauch: Statt 4,5 Liter Diesel (Testverbrauch Fiesta 1.5 TDCi) nimmt sich der EcoSport 6,0 – das sind 33 Prozent mehr.

Auch der Anschaffungspreis sowie die laufenden Kosten sind für den EcoSport erheblich höher als für einen vergleichbaren Fiesta: Monatliche Unterhaltskosten (inkl. Wertverlust) von 463 (Fiesta) zu 585 Euro (EcoSport) sprechen eine deutliche Sprache. Dagegen kann der Kleinwagen-SUV mit mehr Platz im Innenraum, dem erheblich größeren Kofferraum und einer höheren Sitzposition punkten.

Die Testergebnisse von Ford EcoSport und Fiesta im Detail

VergleichskategorieFord EcoSport 1.5 TDCi Ford Fiesta 1.5 TDCi Vorteil für

Motor

1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel

1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel

Leistung / Drehmoment

125 PS / 300 Nm

120 PS / 270 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

11,3 s / 181 km/h

9,0 s / 195 km/h

Fiesta

Maße

L 4,10 / B 1,77 / H 1,65 m

L 4,04 / B 1,74 / H 1,48 m

Fiesta

Gewicht

1460 kg

1215 kg

Fiesta

cw-Wert / Stirnfläche

0,37 / 2,45 m²

0,30 / 2,15 m²

Fiesta

Fahrzeughöhe

165 cm

148 cm

EcoSport

Sitzhöhe / Kopfhöhe

57 cm / 130 cm

44 cm / 117 cm

EcoSport

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,3

2,4

EcoSport

Kofferraumvolumen (Messwert)

400 bis 1215 l

225 bis 940 l

EcoSport

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

58 Prozent

64 Prozent

Fiesta

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

4,8 l / 6,0 l Diesel

3,5 l / 4,5 l Diesel

Fiesta

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

189 g/km

142 g/km

Fiesta

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

***

***

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

28.340 Euro / 585 Euro

21.600 Euro / 463 Euro

Fiesta

Elektro: Hyundai Ioniq oder Hyundai Kona

Vergleichstest SUV vs. Standard
Hyundai Kona (oben) gegen Ioniq: Der SUV ist 12 cm höher und 29 kürzer ∙ © ADAC Test und Technik

Und wie sieht es bei Elektroautos aus? Im Grunde sehr ähnlich wie bei Autos mit Verbrennungsmotor mit den typischen Vor- und Nachteilen. So ist der SUV 17 Prozent schwerer, verbraucht mehr (19,5 zu 14,7 kWh auf 100 Kilometer) und kostet mehr (rund 10.000 Euro!), bietet gleichzeitig aber die bessere Übersicht durch die höhere Sitzposition und den einfacheren Zustieg. Im Falle des Hyundai Kona Elektro wird das höhere Gewicht gegenüber dem Ioniq Elektro durch den kräftigeren Antrieb (204 zu 120 PS) mehr als ausgeglichen: Der SUV beschleunigt leichtfüßiger und wirkt fast schon sportlich. Wirklich mehr Platz im Innenraum kann der Kona aber nicht bieten. Sein Vorteil sind 1,8 cm mehr Bodenfreiheit (14 cm zu 15,8 cm) – wenn man sie denn braucht. Allradantrieb hat der Kona aber nicht.

Der Ioniq ist sehr auf Effizienz getrimmt, hat aber eine geringere Reichweite als der Kona mit seiner deutlich größeren Batterie. Nach ADAC-Messungen kommt der Kona mit seiner 64 kWh-Batterie 375 Kilometer weit, der Ioniq mit 28 kWh nur 210 km. Doch eine größere Batterie ist für den Kompaktwagen in Aussicht. Für manche überraschend: Der SUV nimmt mit 4,18 Metern Länge deutlich weniger Verkehrsfläche in Anspruch als der 4,47 Meter lange Ioniq.

Die Testergebnisse von Hyundai Kona und Ioniq im Detail

VergleichskategorieHyundai Kona Elektro (64 kWh) Hyundai Ioniq Elektro (28 kWh) Vorteil für

Motor

Elektromotor

Elektromotor

Leistung / Drehmoment

204 PS / 395 Nm

120 PS / 295 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

7,6 s / 167 km/h

9,9 Sek. / 165 km/h

Kona

Maße

L 4,18 / B 1,80 / H 1,57 m

L 4,47 / B 1,82 / H 1,45 m

Kona

Gewicht

1725 kg

1470 kg

Ioniq


cw-Wert / Stirnfläche

0,29 / 2,37 m²

0,24 / 2,2 m²

Ioniq


Fahrzeughöhe

157 cm

145 cm

145 cm

Sitzhöhe / Kopfhöhe

52 cm / 125 cm

41 cm / 116 cm

Kona

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,4

2,6

Kona

Kofferraumvolumen (Messwert)

225 bis 1070 l

260 bis 1060 l

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

62 Prozent

70 Prozent

Ioniq

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

15 kWh / 19,5 kWh

11,5 kWh / 14,7 kWh

Ioniq

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel, Strommix BRD)

113 g/km

85 g/km

Ioniq

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

****

*****

Ioniq

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

45.600 Euro / 694 Euro

35.500 Euro / 587 Euro

Ioniq

VW Polo oder Seat Arona (beide Erdgas)

Vergleichstest SUV vs. Standard
Im Seat Arona (oben) sitzt man 6 cm höher als im VW Polo ∙ © ADAC Test und Technik

Das Kleinwagen-Pendant zum Arona ist eigentlich der Seat Ibiza. Doch der war als Erdgas-Variante aber bisher nicht im ADAC Autotest – im Gegensatz zum VW Polo TGI. Da Polo und Ibiza technisch eng verwandt sind, vergleichen wir in diesem Fall den Seat Arona mit dem VW Polo. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen ist nicht so erheblich, dass sich bei gleicher Motorisierung (1,0-Liter-Dreizylinder mit 90 PS) nennenswerte Unterschiede ergeben würden. Das Mehrgewicht des Arona (+ 20 kg) ist beim Verbrauch weniger ausschlaggebend als die zehn Zentimeter höhere Karosserie: Der Seat verbraucht mit 4,2 kg Erdgas zu 3,9 kg (Polo) rund acht Prozent mehr und hat die schlechteren Fahrleistungen. Sehr günstig und vor allem umweltfreundlich fährt es sich aber in beiden Modellen

Auf der Habenseite des SUV steht das bessere Platzangebot – vor allem der Kofferraum ist einige Liter größer. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die höhere Sitzposition. Wirkliche Vorteile für das SUV ergeben sich beim Zustieg dagegen nicht, zum einem, weil der Polo schon recht günstig geschnitten ist, und zum anderen, weil sich das Mehr an Höhe beim Arona auch durch mehr Bodenfreiheit begründet. So liegen die Schweller höher, was wiederum das Ein- und Aussteigen etwas erschwert.

Die Testergebnisse von Seat Arona und VW Polo im Detail

VergleichskategorieSeat Arona TGIVW Polo TGIVorteil für

Motor

1,0-Liter-Dreizylinder-Erdgasmotor

1,0-Liter-Dreizylinder-Erdgasmotor

Leistung / Drehmoment

90 PS / 160 Nm

90 PS / 160 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

13,2 s / 172 km/h

11,9 s / 183 km/h

Polo

Maße

L 4,14 / B 1,78 / H 1,55 m

L 4,05 / B 1,75 / H 1,45 m

Polo

Gewicht

1275 kg

1255 kg

Polo

cw-Wert / Stirnfläche

0,37 / 2,22 m²

0,31 / 2,1 m²

Polo

Fahrzeughöhe

155 cm

145 cm

Arona

Sitzhöhe / Kopfhöhe

47 cm / 124 cm

41 cm / 117 cm

Arona

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,8

2,6

Polo

Kofferraumvolumen (Messwert)

310 bis 1140 l

215 bis 1020 l

Arona

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

77 Prozent

76 Prozent

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

3,5 kg / 4,2 kg CNG

3,3 kg / 3,9 kg CNG

Polo

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

124 g/km

114 g/km

Polo

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

*****

*****

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

21.820 Euro / 452 Euro

21.360 Euro / 413 Euro

Polo

SUV-Kaufberatung: Das ist zu beachten

SUV sind beliebt wie nie zuvor. Was ist beim Kauf zu beachten? Welche Größe ist die richtige? Braucht man überhaupt Allradantrieb? Der ADAC hat alles zum Thema zusammengetragen.

Kaufberatung SUV

Seat Leon oder Seat Ateca

Vergleichstest SUV vs. Standard
Der Seat Ateca (oben) kostet rund 4000 Euro mehr als der Leon ∙ © ADAC Test und Technik

Gleiche Plattform, gleicher Motor, gleiches Automatikgetriebe – Seat Ateca und Leon eignen sich perfekt, um die Vor- und Nachteile bei Kompakt-SUVs herauszuarbeiten. Denn die Unterschiede sind weitgehend auf die Karosserie zurückzuführen. Der Ateca fällt in allen Richtungen etwas größer aus als der Leon, wird aber noch lange nicht zum Riesen: So kommt er auf acht Zentimeter mehr Länge, ist zwei Zentimeter breiter und 14 höher. Weil man insgesamt 15 Zentimeter höher sitzt, hat man die bessere Übersicht auf das Verkehrsgeschehen. Der Zustieg ist signifikant leichter, weil die Türausschnitte größer gestaltet sind und die Sitzflächen in günstigerer Höhe liegen. Auch das Platzangebot des SUV ist besser: Wer viel transportiert, kommt mit dem 21 Prozent größeren Kofferraum des Ateca besser klar. 

Der Leon ist windschnittiger und über 100 kg leichter, folglich fallen die Fahrleistungen besser und der Verbrauch 0,6 Liter niedriger aus. 

Die Vorteile des SUV müssen einem aber auch rund 4000 Euro Mehrpreis wert sein. Zu beachten sind auch die höheren laufenden Kosten durch den höheren Verbrauch.

Die Testergebnisse von Seat Ateca und Leon im Detail

VergleichskategorieSeat Ateca 1.5 TSI DSG Seat Leon 1.5 TSI DSG Vorteil für

Motor

1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner

1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner

Leistung / Drehmoment

150 PS / 250 Nm

150 PS / 250 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

8,6 s / 198 km/h

8,3 s / 213 km/h

Leon

Maße

L 4,36 / B 1,84 / H 1,60 m

L 4,28 / B 1,82 / H 1,44 m

Leon

Gewicht

1420 kg

1310 kg

Leon

cw-Wert / Stirnfläche

0,37 / n.b. m²

0,33 / n.b. m²

Leon

Fahrzeughöhe

160 cm

144 cm

Ateca

Sitzhöhe / Kopfhöhe

51 cm / 131 cm

39 cm / 115 cm

Ateca

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,2

3,1

Ateca

Kofferraumvolumen (Messwert)

415 bis 1380 l

305 bis 1145 l

Ateca

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

71 Prozent

70 Prozent

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

5,7 l / 7,2 l Super

5,1 l / 6,6 l Super

Leon

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

197 g/km

181 g/km

Leon

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

***

***

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

30.795 Euro / 668 Euro

26.780 Euro / 640 Euro

Leon

Mercedes C-Klasse oder Mercedes GLC

Vergleichstest SUV vs. Standard
Der Mercedes GLC (oben) ist 4 cm kürzer als das C-Klasse T-Modell ∙ © ADAC Test und Technik

SUV oder Kombi? In der Mittelklasse bietet Mercedes hier die klassische C-Klasse als T-Modell an und den GLC als SUV-Pendant. Ist bequemer Zustieg oder eine bessere Übersicht auf das Verkehrsgeschehen wichtig, hat der 14 Zentimeter höhere GLC naturgemäß die Nase vorn. Beim Kofferraum ist der Unterschied aber kaum der Rede wert: Die C-Klasse schluckt maximal 1275 Liter, der GLC 1335. Das rechtfertigt den gut 3000 Euro höheren Preis des GLC zwar nicht, doch einen Mehrwert bietet der SUV trotzdem: Er kommt serienmäßig mit Allradantrieb. Der kostet bei der C-Klasse Aufpreis.

Und der Motor? Beide werden als 220d von Vierzylinder-Dieseln angetrieben. Der GLC kommt auf 170 und die C-Klasse auf 194 PS. Damit sind beide Fahrzeuge recht gut motorisiert. Die besseren Fahrleistungen hat aber die flachere C-Klasse – und auch ihr Verbrauch fällt mit 5,5 zu 5,9 Litern Diesel auf 100 Kilometer moderater aus. Erfreulich sparsam sind aber beide Stuttgarter. Vorteil GLC: Er darf Anhänger bis 2,5 Tonnen ziehen (C-Klasse: 1,8 Tonnen) und ist sogar beim Fußgängerschutz besser.

Die Testergebnisse von Mercedes GLC und Mercedes C-Klasse im Detail

VergleichskategorieMercedes GLC 220d Mercedes C 220d T-Modell Vorteil für

Motor

2,1-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel

2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel

Leistung / Drehmoment

170 PS / 400 Nm

194 PS / 400 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

8,3 s / 210 km/h

7,0 s / 233 km/h

C-Klasse

Maße

L 4,66 / B 1,89 / H 1,64 m

L 4,70 / B 1,81 / H 1,46 m

Gewicht

1960 kg

1700 kg

C-Klasse

cw-Wert / Stirnfläche

0,31 / n.b.

0,29 / 2,23 m²

C-Klasse

Fahrzeughöhe

164 cm

146 cm

GLC

Sitzhöhe / Kopfhöhe

57 cm / 126 cm

40 cm / 114 cm

GLC

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,4

2,8

GLC

Kofferraumvolumen (Messwert)

350 bis 1335 l

330 bis 1275 l

GLC

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

82 Prozent

77 Prozent

GLC

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

5,0 l / 5,9 l Diesel

4,8 l / 5,5 l Diesel

C-Klasse


CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

189 g/km

173 g/km

C-Klasse

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

***

****

C-Klasse

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

46.148 Euro / 919 Euro

43.994 Euro / 890 Euro

C-Klasse

BMW 630d Gran Turismo oder BMW X5

Vergleichstest SUV vs. Standard
Luxus-SUV BMW X5 (oben) oder BMW 6er Gran Turismo als Crossover ∙ © ADAC Test und Technik

Der BMW X5 ist zweifelsohne eine mächtige Erscheinung, Komfort und Fahrwerkstechnik sind beeindruckend und kaschieren erfolgreich Gewicht und Größe. Platz bietet er reichlich, bei Bedarf sogar sieben Sitzplätze. Die große Stirnfläche und über 2,2 Tonnen Leergewicht drücken jedoch aufs Temperament und erhöhen den Verbrauch. Eine wenig bekannte Alternative ist der 6er Gran Turismo. Er ist flacher (- 21 cm), aber länger (+ 17 cm), bietet ähnlich viel Platz und noch mehr Komfort. Technisch zwischen 5er und 7er angesiedelt, erhält man auch für ihn jeden erdenklichen Luxus, fährt aber mit weniger Gewicht. Der Verbrauch liegt deutlich niedriger (6,2 zu 7,9 l Diesel/100 km) als beim X5, die Fahrleistungen fallen trotzdem besser aus.

Solange also nicht unbedingt sieben Sitze gebraucht werden, ist das große Schrägheck-Modell eine gute Alternative als Reisewagen. Seine Karosserie ist etwas höher als beim klassischen Kombi – für den bequemen Zustieg und die gute Übersicht von Vorteil.

Mehr Bodenfreiheit und bessere Geländegängigkeit stehen aber auf der Habenseite des SUV, die bessere Eignung als Zugfahrzeug (3,5 Tonnen zu 2,1 Tonnen Anhängelast) ebenfalls.

Die Testergebnisse von BMW X5 und 630d im Detail

VergleichskategorieBMW X5 xDrive 30d BMW 630d GTVorteil für

Motor

3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel

3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel

Leistung / Drehmoment

265 PS / 620 Nm

265 PS / 620 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

6,5 s / 230 km/h

6,1 s / 250 km/h

BMW 6er

Maße

L 4,92 / B 2,00 / H 1,75 m

L 5,09 / B 1,90 / H 1,54 m

Gewicht

2240 kg

2005 kg

BMW 6er

cw-Wert / Stirnfläche

0,31 / 2,9 m²

0,25 / 2,54 m²

BMW 6er

Fahrzeughöhe

175 cm

154 cm

X5

Sitzhöhe

66 cm / 138 cm

47 cm / 124 cm

X5

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,5

2,3

BMW 6er

Kofferraumvolumen (Messwert)

400 bis 1555 l

500 bis 1435 l

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

75 Prozent

81 Prozent

BMW 6er

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

6,0 l / 7,9 l Diesel

5,1 l / 6,2 l Diesel

BMW 6er


CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

250 g/km

196 g/km

BMW 6er

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

**

***

BMW 6er

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

69.200 Euro / 1219 Euro

69.470 Euro / 1232 Euro

Audi A6 Avant oder VW Touareg

Vergleichstest SUV vs. Standard
Der VW Touareg (oben) verbraucht zwei Liter mehr als der Audi A6 Avant ∙ © ADAC Test und Technik

Ein passendes Pendant zum Touareg hat VW nicht im Programm. Daher haben wir uns für einen vergleichbaren Audi A6 Avant entschieden. Beide Modelle sind mit dem 231 PS starken 3,0 l-V6 TDI ausgestattet, ebenso mit 8-Gang-Automatik und Allradantrieb. Die hohe Karosserie des Touareg bietet einen einfachen Zustieg, eine gute Übersicht auf den Verkehr und viel Platz. Muss es durch unwegsames Gelände gehen, sind die große Bodenfreiheit und die Offroad-Fahrprogramme von Vorteil. Mit dem optionalen Wankausgleich und weiteren Fahrwerksraffinessen ist der Touareg trotz seiner Größe beeindruckend dynamisch unterwegs.

Die Kehrseite ist ein enormes Gewicht von 2,3 Tonnen, das zusammen mit der schlechteren Aerodynamik nicht nur das Temperament schmälert, sondern auch den Verbrauch erhöht. Der Aufschlag zum 25 Zentimeter flacheren A6 Avant liegt bei stolzen 2,0 l Diesel/100 km. Der Ingolstädter ist mit demselben Antrieb deutlich flotter unterwegs und ebenfalls sehr geräumig.

Wer auf die Offroad-Talente des Touareg nicht angewiesen ist, fährt mit dem A6 Avant besser.

Die Testergebnisse von VW Touareg und Audi A6 Avant im Detail

VergleichskategorieVW Touareg 3.0 TDI Audi A6 Avant 45 TDI Vorteil für

Motor

3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel

3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel

Leistung / Drehmoment

231 PS / 500 Nm

231 PS / 500 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

7,5 s / 218 km/h

6,5 s / 250 km/h

Audi A6

Maße

L 4,88 / B 1,98 / H 1,72 m

L 4,94 / B 1,89 / H 1,47 m

Gewicht

2296 kg

2025 kg

Audi A6

cw-Wert / Stirnfläche

0,32 / 2,84 m²

0,28 / 2,33 m²

Audi A6

Fahrzeughöhe

172 cm

147 cm

VW Touareg

Sitzhöhe / Kopfhöhe

62 cm / 137 cm

41 cm / 115 cm

VW Touareg

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,0

2,5

VW Touareg

Kofferraumvolumen (Messwert)

445 bis 1500 l

415 bis 1370 l

VW Touareg

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

72 Prozent

81 Prozent

Audi A6

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

6,6 l / 8,5 l Diesel

5,8 l / 6,5 l Diesel

Audi A6

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

267 g/km

206 g/km

Audi A6

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

**

***

Audi A6

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

57.975 Euro / 1123 Euro

60.500 Euro / 1125 Euro

Volvo V90 oder Volvo XC90

Vergleichstest SUV vs. Standard
Zwischen XC90 (oben) und V90 liegen 30 Zentimeter Höhenunterschied ∙ © ADAC Test und Technik

Der V90 ist der größte Kombi im Volvo-Programm, der XC90 der größte SUV. Letzterer bedient die typischen Vorurteile: Er ist groß, schwer und sperrig, aber auch sehr geräumig. Viele sehen in ihm auch eine Van-Alternative: Es gibt ihn mit sieben Sitzen, den Kombi V90 nur mit fünf. Dafür ist der Kombi leichter, windschnittiger und somit sparsamer: Der Unterschied beträgt im ADAC Test 0,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Trotz 45 PS weniger Motorleistung (190 im V90 zu 235 PS im XC90) hat der V90 D4 in etwa vergleichbare Fahrleistungen. Kann der V90 dank Allradantrieb schon üppige 2,2 Tonnen ziehen, legt der XC90 nochmals eine halbe Tonne auf 2,7 drauf.

Insofern ist der elegante und ebenfalls geräumige V90 eine gute Alternative zum monumental wirkenden XC90, der bei Volvo allerdings alternativlos ist, wenn man mehr als fünf Sitzplätze benötigt.

Für den SUV sprechen das bessere Platzangebot sowie die üblichen Argumente der höheren Sitzposition und des bequemeren Zustiegs. Der V90 punktet mit geringerem Gewicht, niedrigerem Verbrauch und moderateren Kosten. Eine kleine Garage sollten aber auch V90-Fahrer nicht haben: Der Kombi ist schließlich 4,94 Meter lang und damit nur einen Zentimeter kürzer als der XC90.

Die Testergebnisse von Volvo XC90 und V90 im Detail

VergleichskategorieVolvo XC90 D5 AWD Volvo V90 D4 AWD Vorteil für

Motor

2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel

2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel

Leistung / Drehmoment

235 PS / 480 Nm

190 PS / 400 Nm

Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze

7,8 s / 220 km/h

8,7 s / 220 km/h

XC90

Maße

L 4,95 / B 1,93 / H 1,78 m

L 4,94 / B 1,88 / H 1,48 m

Gewicht

2180 kg

1926 kg

V90

cw-Wert / Stirnfläche

0,33 / 2,78 m²

0,3 / 2,3 m²

V90

Fahrzeughöhe

178 cm

148 cm

XC90

Sitzhöhe / Kopfhöhe

64 cm / 137 cm

38 cm / 115 cm

XC90

Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)

2,3

2,8

XC90

Kofferraumvolumen (Messwert)

475 bis 1935 l

415 bis 1420 l

XC90

Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)

*****

*****

Euro NCAP-Fußgängerschutz

72 Prozent

76 Prozent

V90

Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)

6,0 l / 7,7 l Diesel

5,3 l / 6,9 l Diesel

V90

CO₂-Ausstoß im ADAC Ecotest (well-to-wheel)

244 g/km

218 g/km

V90

ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)

**

**

Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)

68.750 Euro / 1187 Euro

55.400 Euro / 1000 Euro

V90

Eine gute Entscheidungshilfe ist immer auch der ADAC Ecotest, der ein Fahrzeug über die gesetzlichen Anforderungen hinaus prüft und es nach seiner Umweltbilanz im Alltagsbetrieb bewertet.

Im Ecotest wird zudem nicht nur der CO₂-Ausstoß am Auspuff gemessen – es werden auch die Emissionen einberechnet, die bei der Kraftstofferzeugung (well-to-wheel) entstehen. Daher haben auch Elektroautos im Ecotest CO₂-Emissionen. Unter Umweltaspekten empfehlenswert sind Modelle mit vier und fünf Sternen im ADAC Ecotest.