SUV gegen Standardmodell – was ist die bessere Wahl?

26.9.2019

Fast jeder dritte Autokäufer greift mittlerweile zu einem SUV statt zum flachen Standardmodell. Warum ist das so? Haben SUV tatsächlich so viele Vorteile? Im ADAC Test haben wir zehn Pärchen miteinander verglichen.

ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle
Volvo V90 oder XC90? Ob Kombi oder SUV stellt sich auch bei diesem Paar
  • SUV sind fast immer schwerer als das vergleichbare Standardmodell
  • Kosten sind bei einem SUV bis zu einem Viertel höher
  • Meist haben SUV mehr Platz, aber auch einen höheren Verbrauch

Im August 2019 verkauften sich SUV erstmalig besser als alle anderen Fahrzeuggattungen. Sogar die beliebte Golfklasse wurde von den Geländewagen überholt. Viele schätzen SUV, da sie meist praktisch sind und man höher sitzt. Oft werden sie auch als Ersatz für einen Van gekauft. Ihre Gegner führen vor allem höhere Verbrauchswerte sowie einen zu großen Platzbedarf ins Feld und stellen die wuchtigen Autos oft als Sicherheitsrisiko für Fußgänger dar. Manche meinen sogar, SUV gehören abgeschafft.

Wir haben zehn Pärchen in unterschiedlichen Klassen und mit verschiedenen Antriebskonzepten gegenübergestellt und auf Basis der Messwerte des ADAC Autotests und des ADAC Ecotests die Vor- und Nachteile herausgearbeitet.

Unser Fazit

  • Die SUV-Variante ist praktisch immer schwerer als die vergleichbare Standard-Variante in gleichen Segment. In unserem Vergleich sind es bis zu 20 Prozent oder etwa 250 kg Mehrgewicht.
  • Die größere Stirnfläche und das höhere Gewicht eines SUV wirken sich negativ auf den Verbrauch aus. Kommt noch Allradantrieb hinzu, kann der Verbrauchsaufschlag bei bis zu einem Drittel liegen. Das gilt auch für Elektroautos. 
  • SUV sind nicht sicherer, aber auch nicht weniger sicher als Standardmodelle. Das zeigen die Crashtests nach Euro NCAP Norm. Die meisten Modelle in diesem Vergleich bieten auch einen ordentlichen Fußgängerschutz. Es kommt auf die Gestaltung der Front an: Eine höhere Front kann sogar von Vorteil sein, wenn dadurch der Kopf des Fußgängers bei einem Zusammenstoß nicht bis an die harten A-Säulen oder den Scheibenrahmen gerät.
  • Unsere Beispiele zeigen, dass die monatlichen Kosten, die neben Wertverlust auch Fix- und Betriebsaufwendungen umfassen, bei der SUV-Variante um ein Viertel höher liegen können als beim Standard-Modell. Je nach Fahrzeugklasse sind dies bis zu 200 Euro pro Monat.
  • Gerade im Kleinwagen- und Kompakt-Segment ersetzen SUV quasi als "umgestaltete Vans" die früheren Mini- und Kompakt-Vans und haben ähnlich praktische Eigenschaften. Mit den unbestreitbaren Vorteilen bei Zustieg und Raumangebot, aber auch den erweiterten Zuladungs- und Personentransportmöglichkeiten liegt der Verbrauchsaufschlag bei den SUV zwar bei etwa 10 Prozent.  Trotzdem kann man bei Realverbräuchen von 6 l/100 km mit Benzin- und von 5,5 l/100 km mit Dieselmotor kaum von "Spritschluckern" sprechen.
  • Gut überlegen sollte man sich allerdings einen Allradantrieb: Er sorgt bei jedem Kilometer für einen Verbrauchsaufschlag – ob man ihn gerade braucht oder nicht. Wer also keine schweren Anhänger über unwegsames Gelände ziehen muss, kommt auch mit Front- oder Heckantrieb fast überall hin. Im Winter sind gute Winterreifen die wichtigere Investition.

 

Wichtigstes Ergebnis: Egal, für welche Karosserie man sich entscheidet – wer die Umwelt und den Geldbeutel schonen will, sollte sich grundsätzlich nur ein Auto kaufen, das so groß wie unbedingt nötig und so klein und leicht wie irgendwie möglich ist. 

VW Polo oder VW T-Cross

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von VW
VW T-Cross (oben) und Polo mit 95-PS-Benziner im Vergleich

VW Polo und T-Cross basieren auf der gleichen Plattform, weshalb das Motorenangebot weitgehend identisch ist. Allrad gibt es für beide Modelle grundsätzlich nicht.

Der T-Cross setzt aber konsequent auf die Vorteile eines SUV. Er ist sechs Zentimeter länger, drei breiter und vor allem 13 Zentimeter höher als der Polo. So sitzt man bei ihm angenehm hoch und hat dadurch eine bessere Übersicht. Seine größeren Türausschnitte sorgen zudem für einen bequemeren Zustieg. Auch das Platzangebot ist vorn wie hinten und im Kofferraum großzügiger – hinzu kommt mehr Flexibilität durch die verschiebbare Rückbank. Der T-Cross gibt sich so wie ein klassischer Mini-Van.

Dass er das modernere Auto ist, erkennt man an der besseren Ausstattung mit Assistenzsystemen – hier wird der Polo erst mit dem nächsten Facelift aufschließen. Vorteil Polo: Er verbraucht weniger. Der 95 PS starke Dreizylinder kommt im T-Cross auf 6,0, im Polo auf 5,4 Liter Super auf 100 Kilometer.

Für den T-Cross verlangt VW aber einen ordentlichen SUV-Zuschlag: Er kostet in der vergleichbaren Version rund 2900 Euro mehr als der Polo.

Die Testergebnisse von VW T-Cross und Polo im Detail

Vergleichskategorie VW T-Cross 1.0 TSI (SUV) VW Polo 1.0 TSI (Standard) Vorteil für
Motor 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner 
Leistung / Drehmoment 95 PS / 160 Nm 95 PS / 160 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 11,5 s / 180 km/h 10,8 s / 187 km/h  Polo 
Gewicht 1235 kg 1140 kg  Polo
cw-Wert / Stirnfläche n. B. 0,31 / 2,1 m2  Polo
Fahrzeughöhe 158 cm 145 cm  T-Cross
Sitzhöhe / Kopfhöhe 51 cm / 128 cm  42 cm / 115 cm  T-Cross
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note) 2,4 2,6  T-Cross
Kofferraumvolumen (Messwert) 310 bis 1140 l  250 bis 1055 l  T-Cross
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt) ***** ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz 81 Prozent  76 Prozent  T-Cross
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest) 4,9 l / 6,0 l Super  4,4 l / 5,4 l Super  Polo
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne) ****  **** 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust) 20.075 Euro / 486 Euro  17.200 Euro / 432 Euro  Polo

 

Ergebnis: 5:5 Unentschieden

Mazda 2 oder Mazda CX-3

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von Mazda
Mazda CX-3 (oben) und Mazda 2: Kaum mehr Platz im SUV

In der Kleinwagenklasse hat Mazda den konventionellen Mazda 2 und als SUV den CX-3 im Angebot. Erstaunlich: Die Platzverhältnisse fallen fast identisch aus, sieht man von einem kleinen Plus an Raum auf der Rückbank beim SUV einmal ab. Dass man fünf Zentimeter höher sitzt, der Zustieg besser klappt und Allradantrieb gegen Aufpreis zu haben ist, mag ebenfalls für den SUV sprechen.

Doch weil der CX-3 unter anderem 19 Prozent mehr wiegt als der Mazda 2, fällt sein Verbrauch merklich höher aus: 6,6 zu 5,7 Liter Super auf 100 Kilometer konnten wir im ADAC Ecotest ermitteln. Das liegt natürlich auch an der Motorisierung, denn unter 121 PS ist der CX-3 nicht zu haben. Dem Mazda 2 reichen für adäquate Fahrleistungen aber schon 90 PS. Aber: Die Abgase des Mazda 2 werden schlechter gereinigt als die des Schwestermodells, so dass es bei ihm nur für zwei Sterne (von fünf) im ADAC Ecotest reicht. Der SUV kommt auf drei Sterne.

Der Kleinwagen punktet mit geringeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten, doch mehr Assistenz- und Sicherheitssysteme sind für den CX-3 zu haben: Er ist das modernere Fahrzeug. Gleichstand beim Fußgängerschutz.

Die Testergebnisse von Mazda CX-3 und Mazda 2 im Detail

Vergleichskategorie Mazda CX-3 120 Mazda 2 90 Vorteil für 
Motor 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner
Leistung / Drehmoment 121 PS / 207 Nm 90 PS / 148 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 9,0 s / 192 km/h 9,4 s / 183 km/h  CX-3 
Gewicht 1255 kg 1052 kg  Mazda 2 
cw-Wert / Stirnfläche k. A. k. A.
Fahrzeughöhe 154 cm 150 cm  CX-3 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 49 cm / 124 cm  44 cm / 117 cm  CX-3 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note) 2,5  2,6  CX-3 
Kofferraumvolumen (Messwert)  210 bis 925 l  240 bis 930 l 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  ****  **** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  84 Prozent  84 Prozent 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  6,2 l / 6,6 l Super 4,9 l / 5,7 l Super Mazda 2 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  ***  **  CX-3 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  24.280 Euro / 584 Euro  17.290 Euro / 457 Euro  Mazda 2 

 

Ergebnis: 5:3 für den Mazda CX-3

Ford Fiesta oder Ford EcoSport

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von Ford
Ford EcoSport (oben) und Fiesta: Im Test mit Turbodiesel

Der EcoSport wurde eigentlich für den südamerikanischen Markt entwickelt und hat trotz diverser Überarbeitungen schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Das merkt man vor allem an fehlenden Assistenzsystemen. Ganz anders der neue Fiesta, der insbesondere für einen Kleinwagen ein ungewöhnlich großes Arsenal an Sicherheits-Assistenten bietet. Bei der Verarbeitung kann der EcoSport dem Fiesta nicht das Wasser reichen.

Das um 20 Prozent höhere Gewicht des SUV und der bei der getesteten Version serienmäßige Allradantrieb führt bei vergleichbarer Motorisierung zu schlechteren Fahrleistungen und höherem Verbrauch: Statt 4,5 Liter Diesel (Testverbrauch Fiesta 1.5 TDCi) nimmt sich der EcoSport 6,0 – das sind 33 Prozent mehr.

Auch der Anschaffungspreis sowie die laufenden Kosten sind für den EcoSport erheblich höher als für einen vergleichbaren Fiesta: Monatliche Unterhaltskosten (inkl. Wertverlust) von 463 (Fiesta) zu 585 Euro (EcoSport) sprechen eine deutliche Sprache. Dagegen kann der Kleinwagen-SUV mit mehr Platz im Innenraum, dem erheblich größeren Kofferraum und einer höheren Sitzposition punkten.

Die Testergebnisse von Ford EcoSport und Fiesta im Detail

Vergleichskategorie
Ford EcoSport 1.5 TDCi Ford Fiesta 1.5 TDCi Vorteil für 
Motor 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel
Leistung / Drehmoment 125 PS / 300 Nm 120 PS / 270 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 11,3 s / 181 km/h 9,0 s / 195 km/h  Fiesta 
Gewicht 1460 kg 1215 kg  Fiesta 
cw-Wert / Stirnfläche 0,37 / 2,45 m2 0,30 / 2,15 m Fiesta 
Fahrzeughöhe 165 cm 148 cm  EcoSport 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 57 cm / 130 cm  44 cm / 117 cm  EcoSport 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note) 2,3  2,4  EcoSport 
Kofferraumvolumen (Messwert)  400 bis 1215 l  225 bis 940 l  EcoSport 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  ****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  58 Prozent  64 Prozent  Fiesta 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  4,8 l / 6,0 l Diesel  3,5 l / 4,5 l Diesel Fiesta 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  ***  *** 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  28.340 Euro / 585 Euro  21.600 Euro / 463 Euro  Fiesta 

 

Ergebnis: 6:4 für den Ford Fiesta

Elektro: Hyundai Ioniq oder Hyundai Kona

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von Hyundai
Hyundai Kona (oben) gegen Ioniq: Der SUV ist 12 cm höher und 29 kürzer

Und wie sieht es bei Elektroautos aus? Im Grunde sehr ähnlich wie bei Autos mit Verbrennungsmotor mit den typischen Vor- und Nachteilen. So ist der SUV 17 Prozent schwerer, verbraucht mehr (19,5 zu 14,7 kWh auf 100 Kilometer) und kostet mehr (rund 10.000 Euro!), bietet gleichzeitig aber die bessere Übersicht durch die höhere Sitzposition und den einfacheren Zustieg. 

Im Falle des Hyundai Kona Elektro wird das höhere Gewicht gegenüber dem Ioniq Elektro durch den kräftigeren Antrieb (204 zu 120 PS) mehr als ausgeglichen: Der SUV beschleunigt leichtfüßiger und wirkt fast schon sportlich. Wirklich mehr Platz im Innenraum kann der Kona aber nicht bieten. Sein Vorteil sind 1,8 cm mehr Bodenfreiheit (14 cm zu 15,8 cm) – wenn man sie denn braucht. Allradantrieb hat der Kona aber nicht.

Der Ioniq ist sehr auf Effizienz getrimmt, hat aber eine geringere Reichweite als der Kona mit seiner deutlich größeren Batterie. Nach ADAC-Messungen kommt der Kona mit seiner 64 kWh-Batterie 375 Kilometer weit, der Ioniq mit 28 kWh nur 210 km. Doch eine größere Batterie ist für den Kompaktwagen in Aussicht. Für manche überraschend: Der SUV nimmt mit 4,18 Metern Länge deutlich weniger Verkehrsfläche in Anspruch als der 4,47 Meter lange Ioniq.

Die Testergebnisse von Hyundai Kona und Ioniq im Detail

Vergleichskategorie
Hyundai Kona Elektro (64 kWh) Hyundai Ioniq Elektro (28 kWh) Vorteil für 
Motor Elektromotor Elektromotor
Leistung / Drehmoment 204 PS / 395 Nm 120 PS / 295 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 7,6 s / 167 km/h 9,9 Sek. / 165 km/h  Kona 
Gewicht 1725 kg 1470 kg  Ioniq 
cw-Wert / Stirnfläche 0,29 / 2,37 m2 0,24 / 2,2 m Ioniq 
Fahrzeughöhe 157 cm 145 cm  Kona 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 52 cm / 125 cm  41 cm / 116 cm  Kona 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note) 2,4  2,6  Kona 
Kofferraumvolumen (Messwert)  225 bis 1070 l  260 bis 1060 l 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  *****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  62 Prozent  70 Prozent  Ioniq 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  15 kWh / 19,5 kWh  11,5 kWh / 14,7 kWh  Ioniq
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  ****  *****  Ioniq
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  45.600 Euro / 694 Euro  35.500 Euro / 587 Euro  Ioniq 

 

Ergebnis: 6:4 für den Hyundai Ioniq

VW Polo oder Seat Arona (beide Erdgas)

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von Seat und VW
Im Seat Arona (oben) sitzt man 6 cm höher als im VW Polo

Das Kleinwagen-Pendant zum Arona ist eigentlich der Seat Ibiza. Doch der war als Erdgas-Variante aber bisher nicht im ADAC Autotest – im Gegensatz zum VW Polo TGI. Da Polo und Ibiza technisch eng verwandt sind, vergleichen wir in diesem Fall den Seat Arona mit dem VW Polo.

Der Unterschied zwischen den beiden Modellen ist nicht so erheblich, dass sich bei gleicher Motorisierung (1,0-Liter-Dreizylinder mit 90 PS) nennenswerte Unterschiede ergeben würden. Das Mehrgewicht des Arona (+ 20 kg) ist beim Verbrauch weniger ausschlaggebend als die zehn Zentimeter höhere Karosserie: Der Seat verbraucht mit 4,2 kg Erdgas zu 3,9 kg (Polo) rund acht Prozent mehr und hat die schlechteren Fahrleistungen. Sehr günstig und vor allem umweltfreundlich fährt es sich aber in beiden Modellen

Auf der Habenseite des SUV steht das bessere Platzangebot – vor allem der Kofferraum ist einige Liter größer. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die höhere Sitzposition. Wirkliche Vorteile für das SUV ergeben sich beim Zustieg dagegen nicht, zum einem, weil der Polo schon recht günstig geschnitten ist, und zum anderen, weil sich das Mehr an Höhe beim Arona auch durch mehr Bodenfreiheit begründet. So liegen die Schweller höher, was wiederum das Ein- und Aussteigen etwas erschwert.

Die Testergebnisse von Seat Arona und VW Polo im Detail

Vergleichskategorie
Seat Arona TGI VW Polo TGI Vorteil für 
Motor 1,0-Liter-Dreizylinder-Erdgasmotor 1,0-Liter-Dreizylinder-Erdgasmotor  
Leistung / Drehmoment 90 PS / 160 Nm 90 PS / 160 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 13,2 s / 172 km/h 11,9 s / 183 km/h  Polo 
Gewicht 1275 kg 1255 kg  Polo 
cw-Wert / Stirnfläche 0,37 / 2,22 m2 0,31 / 2,1 m Polo 
Fahrzeughöhe  155 cm 145 cm  Arona 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 47 cm / 124 cm  41 cm / 117 cm  Arona 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)  2,8  2,6  Polo 
Kofferraumvolumen (Messwert)  310 bis 1140 l  215 bis 1020 l  Arona 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  *****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  77 Prozent  76 Prozent 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  3,5 kg / 4,2 kg CNG  3,3 kg / 3,9 kg CNG Polo 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  *****  ***** 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  21.820 Euro / 452 Euro  21.360 Euro / 413 Euro  Polo 

 

Ergebnis: 6:3 für den VW Polo

3 SUVs in Fahrt

SUV-Kaufberatung: Das ist zu beachten

SUV sind beliebt wie nie zuvor. Was ist beim Kauf zu beachten? Welche Größe ist die richtige? Braucht man überhaupt Allradantrieb? Der ADAC hat alles zum Thema SUV zusammengetragen.

Kaufberatung SUV

Seat Leon oder Seat Ateca

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von Seat
Der Seat Ateca (oben) kostet rund 4000 Euro mehr als der Leon

Gleiche Plattform, gleicher Motor, gleiches Automatikgetriebe – Seat Ateca und Leon eignen sich perfekt, um die Vor- und Nachteile bei Kompakt-SUVs herauszuarbeiten. Denn die Unterschiede sind weitgehend auf die Karosserie zurückzuführen.

Der Ateca fällt in allen Richtungen etwas größer aus als der Leon, wird aber noch lange nicht zum Riesen: So kommt er auf acht Zentimeter mehr Länge, ist zwei Zentimeter breiter und 14 höher. Weil man insgesamt 15 Zentimeter höher sitzt, hat man die bessere Übersicht auf das Verkehrsgeschehen.

Der Zustieg ist signifikant leichter, weil die Türausschnitte größer gestaltet sind und die Sitzflächen in günstigerer Höhe liegen. Auch das Platzangebot des SUV ist besser: Wer viel transportiert, kommt mit dem 21 Prozent größeren Kofferraum des Ateca besser klar. 

Der Leon ist windschnittiger und über 100 kg leichter, folglich fallen die Fahrleistungen besser und der Verbrauch 0,6 Liter niedriger aus. 

Die Vorteile des SUV müssen einem aber auch rund 4000 Euro Mehrpreis wert sein. Zu beachten sind auch die höheren laufenden Kosten durch den höheren Verbrauch.

Die Testergebnisse von Seat Ateca und Leon im Detail

Vergleichskategorie
Seat Ateca 1.5 TSI DSG Seat Leon 1.5 TSI DSG Vorteil für 
Motor 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner  
Leistung / Drehmoment 150 PS / 250 Nm 150 PS / 250 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 8,6 s / 198 km/h 8,3 s / 213 km/h  Leon 
Gewicht 1420 kg 1310 kg  Leon 
cw-Wert / Stirnfläche 0,37 / n.b. m2 0,33 / n.b. m2  Leon 
Fahrzeughöhe 160 cm 144 cm  Ateca 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 51 cm / 131 cm  39 cm / 115 cm  Ateca 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note) 2,2  3,1  Ateca 
Kofferraumvolumen (Messwert)  415 bis 1380 l  305 bis 1145 l  Ateca 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  *****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  71 Prozent  70 Prozent 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  5,7 l / 7,2 l Super 5,1 l / 6,6 l Super  Leon 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  ***  *** 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  30.795 Euro / 668 Euro  26.780 Euro / 640 Euro  Leon 

 

Ergebnis: 5:4 für den Seat Leon

Mercedes C-Klasse oder Mercedes GLC

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von Mercedes
Der Mercedes GLC (oben) ist 4 cm kürzer als das C-Klasse T-Modell

SUV oder Kombi? In der Mittelklasse bietet Mercedes hier die klassische C-Klasse als T-Modell an und den GLC als SUV-Pendant.

Ist bequemer Zustieg oder eine bessere Übersicht auf das Verkehrsgeschehen wichtig, hat der 14 Zentimeter höhere GLC naturgemäß die Nase vorn. Beim Kofferraum ist der Unterschied aber kaum der Rede wert: Die C-Klasse schluckt maximal 1275 Liter, der GLC 1335. Das rechtfertigt den gut 3000 Euro höheren Preis des GLC zwar nicht, doch einen Mehrwert bietet der SUV trotzdem: Er kommt serienmäßig mit Allradantrieb. Der kostet bei der C-Klasse Aufpreis.

Und der Motor? Beide werden als 220d von Vierzylinder-Dieseln angetrieben. Der GLC kommt auf 170 und die C-Klasse auf 194 PS. Damit sind beide Fahrzeuge recht gut motorisiert. Die besseren Fahrleistungen hat aber die flachere C-Klasse – und auch ihr Verbrauch fällt mit 5,5 zu 5,9 Litern Diesel auf 100 Kilometer moderater aus. Erfreulich sparsam sind aber beide Stuttgarter. Vorteil GLC: Er darf Anhänger bis 2,5 Tonnen ziehen (C-Klasse: 1,8 Tonnen) und ist sogar beim Fußgängerschutz besser.

Die Testergebnisse von Mercedes GLC und Mercedes C-Klasse im Detail

Vergleichskategorie
Mercedes GLC 220d Mercedes C 220d T-Modell Vorteil für 
Motor 2,1-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel 
Leistung / Drehmoment 170 PS / 400 Nm 194 PS / 400 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 8,3 s / 210 km/h 7,0 s / 233 km/h  C-Klasse 
Gewicht 1960 kg 1700 kg C-Klasse 
cw-Wert / Stirnfläche 0,31 / n.b. 0,29 / 2,23 m C-Klasse 
Fahrzeughöhe 164 cm 146 cm  GLC 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 57 cm / 126 cm  40 cm / 114 cm  GLC 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note) 2,4  2,8  GLC 
Kofferraumvolumen (Messwert)  350 bis 1335 l  330 bis 1275 l  GLC 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  *****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  82 Prozent  77 Prozent  GLC 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  5,0 l / 5,9 l Diesel  4,8 l / 5,5 l Diesel  C-Klasse 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  ***  ****  C-Klasse 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  46.148 Euro / 919 Euro  43.994 Euro / 890 Euro  C-Klasse 

 

Ergebnis: 6:5 für die Mercedes C-Klasse

BMW 630d Gran Turismo oder BMW X5

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von BMW
Luxus-SUV BMW X5 (oben) oder BMW 6er Gran Turismo als Crossover

Der BMW X5 ist zweifelsohne eine mächtige Erscheinung, Komfort und Fahrwerkstechnik sind beeindruckend und kaschieren erfolgreich Gewicht und Größe. Platz bietet er reichlich, bei Bedarf sogar sieben Sitzplätze. Die große Stirnfläche und über 2,2 Tonnen Leergewicht drücken jedoch aufs Temperament und erhöhen den Verbrauch.

Eine wenig bekannte Alternative ist der 6er Gran Turismo. Er ist flacher (- 21 cm), aber länger (+ 17 cm), bietet ähnlich viel Platz und noch mehr Komfort. Technisch zwischen 5er und 7er angesiedelt, erhält man auch für ihn jeden erdenklichen Luxus, fährt aber mit weniger Gewicht. Der Verbrauch liegt deutlich niedriger (6,2 zu 7,9 l Diesel/100 km) als beim X5, die Fahrleistungen fallen trotzdem besser aus.

Solange also nicht unbedingt sieben Sitze gebraucht werden, ist das große Schrägheck-Modell eine gute Alternative als Reisewagen. Seine Karosserie ist etwas höher als beim klassischen Kombi – für den bequemen Zustieg und die gute Übersicht von Vorteil.

Mehr Bodenfreiheit und bessere Geländegängigkeit stehen aber auf der Habenseite des SUV, die bessere Eignung als Zugfahrzeug (3,5 Tonnen zu 2,1 Tonnen Anhängelast) ebenfalls.

Die Testergebnisse von BMW X5 und 630d im Detail

Vergleichskategorie
BMW X5 xDrive 30d BMW 630d GT Vorteil für 
Motor 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel
Leistung / Drehmoment 265 PS / 620 Nm 265 PS / 620 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 6,5 s / 230 km/h 6,1 s / 250 km/h  BMW 6er 
Gewicht 2240 kg 2005 kg  BMW 6er 
cw-Wert / Stirnfläche 0,31 / 2,9 m2 0,25 / 2,54 m2  BMW 6er 
Fahrzeughöhe 175 cm 154 cm  X5 
Sitzhöhe  66 cm / 138 cm  47 cm / 124 cm  X5 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)  2,5  2,3  BMW 6er 
Kofferraumvolumen (Messwert)  400 bis 1555 l  500 bis 1435 l 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  *****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  75 Prozent  81 Prozent  BMW 6er 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  6,0 l / 7,9 l Diesel  5,1 l / 6,2 l Diesel  BMW 6er 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  **  ***  BMW 6er 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  69.200 Euro / 1219 Euro  69.470 Euro / 1232 Euro 

 

Ergebnis: 7:2 für den BMW 6er

Audi A6 Avant oder VW Touareg

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ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von VW und Audi
Der VW Touareg (oben) verbraucht zwei Liter mehr als der Audi A6 Avant

Ein passendes Pendant zum Touareg hat VW nicht im Programm. Daher haben wir uns für einen vergleichbaren Audi A6 Avant entschieden. Beide Modelle sind mit dem 231 PS starken 3,0 l-V6 TDI ausgestattet, ebenso mit 8-Gang-Automatik und Allradantrieb.

Die hohe Karosserie des Touareg bietet einen einfachen Zustieg, eine gute Übersicht auf den Verkehr und viel Platz. Muss es durch unwegsames Gelände gehen, sind die große Bodenfreiheit und die Offroad-Fahrprogramme von Vorteil. Mit dem optionalen Wankausgleich und weiteren Fahrwerksraffinessen ist der Touareg trotz seiner Größe beeindruckend dynamisch unterwegs.

Die Kehrseite ist ein enormes Gewicht von 2,3 Tonnen, das zusammen mit der schlechteren Aerodynamik nicht nur das Temperament schmälert, sondern auch den Verbrauch erhöht. Der Aufschlag zum 25 Zentimeter flacheren A6 Avant liegt bei stolzen 2,0 l Diesel/100 km. Der Ingolstädter ist mit demselben Antrieb deutlich flotter unterwegs und ebenfalls sehr geräumig.

Wer auf die Offroad-Talente des Touareg nicht angewiesen ist, fährt mit dem A6 Avant besser.

Die Testergebnisse von VW Touareg und Audi A6 Avant im Detail

Vergleichskategorie
VW Touareg 3.0 TDI Audi A6 Avant 45 TDI Vorteil für 
Motor 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel  
Leistung / Drehmoment 231 PS / 500 Nm 231 PS / 500 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 7,5 s / 218 km/h 6,5 s / 250 km/h  Audi A6 
Gewicht 2296 kg 2025 kg  Audi A6 
cw-Wert / Stirnfläche 0,32 / 2,84 m2  0,28 / 2,33 m2  Audi A6 
Fahrzeughöhe 172 cm 147 cm  VW Touareg 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 62 cm / 137 cm  41 cm / 115 cm  VW Touareg 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note)  2,0  2,5  VW Touareg 
Kofferraumvolumen (Messwert)  445 bis 1500 l  415 bis 1370 l  VW Touareg 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  *****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  72 Prozent  81 Prozent  Audi A6 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  6,6 l / 8,5 l Diesel  5,8 l / 6,5 l Diesel  Audi A6 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  **  ***  Audi A6 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  57.975 Euro / 1123 Euro  60.500 Euro / 1125 Euro 

 

Ergebnis: 6:4 für den Audi A6 Avant

Volvo V90 oder Volvo XC90

Zoom-In
ADAC Autotest Gegenüberstellung vergleichbarer SUV und standardmodelle von Volvo
Zwischen XC90 (oben) und V90 liegen 30 Zentimeter Höhenunterschied

Der V90 ist der größte Kombi im Volvo-Programm, der XC90 der größte SUV. Letzterer bedient die typischen Vorurteile: Er ist groß, schwer und sperrig, aber auch sehr geräumig. Viele sehen in ihm auch eine Van-Alternative: Es gibt ihn mit sieben Sitzen, den Kombi V90 nur mit fünf. Dafür ist der Kombi leichter, windschnittiger und somit sparsamer: Der Unterschied beträgt im ADAC Test 0,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer.

Trotz 45 PS weniger Motorleistung (190 im V90 zu 235 PS im XC90) hat der V90 D4 in etwa vergleichbare Fahrleistungen. Kann der V90 dank Allradantrieb schon üppige 2,2 Tonnen ziehen, legt der XC90 nochmals eine halbe Tonne auf 2,7 drauf.

Insofern ist der elegante und ebenfalls geräumige V90 eine gute Alternative zum monumental wirkenden XC90, der bei Volvo allerdings alternativlos ist, wenn man mehr als fünf Sitzplätze benötigt.

Für den SUV sprechen das bessere Platzangebot sowie die üblichen Argumente der höheren Sitzposition und des bequemeren Zustiegs. Der V90 punktet mit geringerem Gewicht, niedrigerem Verbrauch und moderateren Kosten. Eine kleine Garage sollten aber auch V90-Fahrer nicht haben: Der Kombi ist schließlich 4,94 Meter lang und damit nur einen Zentimeter kürzer als der XC90.

Die Testergebnisse von Volvo XC90 und V90 im Detail

Vergleichskategorie
Volvo XC90 D5 AWD Volvo V90 D4 AWD Vorteil für 
Motor 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel 
Leistung / Drehmoment 235 PS / 480 Nm 190 PS / 400 Nm 
Beschleunigung 0-100 km/h / Spitze 7,8 s / 220 km/h 8,7 s / 220 km/h  XC90 
Gewicht 2180 kg 1926 kg  V90 
cw-Wert / Stirnfläche 0,33 / 2,78 m2 0,3 / 2,3 m2  V90 
Fahrzeughöhe 178 cm 148 cm  XC90 
Sitzhöhe / Kopfhöhe 64 cm / 137 cm  38 cm / 115 cm XC90 
Bewertung Ein- und Ausstieg (Note) 2,3  2,8  XC90 
Kofferraumvolumen (Messwert)  475 bis 1935 l  415 bis 1420 l  XC90 
Euro NCAP-Ergebnis (gesamt)  *****  ***** 
Euro NCAP-Fußgängerschutz  72 Prozent  76 Prozent  V90 
Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe / ADAC Ecotest)  6,0 l / 7,7 l Diesel  5,3 l / 6,9 l Diesel  V90 
ADAC Ecotest Bewertung (max. 5 Sterne)  **  ** 
Preis / monatl. Kosten (inkl. Wertverlust)  68.750 Euro / 1187 Euro  55.400 Euro / 1000 Euro  V90 

 

Ergebnis: 5:5 Unentschieden

Eine gute Entscheidungshilfe ist immer auch der ADAC Ecotest, der ein Fahrzeug über die gesetzlichen Anforderungen hinaus prüft und es nach seiner Umweltbilanz im Alltagsbetrieb bewertet. Unter Umweltaspekten empfehlenswert sind Modelle mit vier und fünf Sternen im ADAC Ecotest.

 

Text: Jochen Wieler, Martin Ruhdorfer. Fotos: Volvo, ADAC/Test und Technik (20)

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