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Der ADAC

Stauprognose: Kaum Reiseverkehr wegen Teil-Lockdown

Stau auf der Autobahn mit Baustelle
Die Anzahl der Baustellen auf deutschen Autobahnen nimmt weiter ab ∙ © PantherMedia/Achim Prill

Hier erfahren Sie, auf welchen Autobahnen es am Wochenende stockt und wo wir die größten Staufallen im benachbarten Ausland erwarten.

ADAC Stauprognose für 4. bis 6. Dezember

Am kommenden Wochenende können Autofahrer mit weitgehend freien Straßen rechnen. Die Anzahl der Baustellen (aktuell 593) nimmt weiter ab, und der Reiseverkehr ist angesichts des Teil-Lockdowns sehr verhalten. Da viele Arbeitnehmer im Homeoffice arbeiten, ist zudem der Berufsverkehr deutlich geringer als üblich. Bei schönem Wetter sind allenfalls vermehrt Tagesausflügler in die Naherholungsgebiete unterwegs.

Für Behinderungen könnte die Jahreszeit sorgen: Auf plötzlich auftretende Nebelfelder, überfrierende Nässe und Schneeglätte müssen sich Autofahrer jetzt jederzeit gefasst machen.

Vollsperrungen am Wochenende

Bauarbeiten wie Brückenabrisse oder Wartungsarbeiten in Tunneln werden häufig an den Wochenenden durchgeführt und sind oft mit Autobahnsperren verbunden. Für das kommende Wochenende liegen dem ADAC folgende Ankündigungen vor:

  • A38 Halle – Göttingen in beiden Richtungen im Bereich Heidkopftunnel bis 31. Januar 2021 (wechselseitig zu unterschiedlichen Tages- und Uhrzeiten)

  • A40 Duisburg – Essen zwischen Mülheim-Styrum und Kreuz Kaiserberg von Freitag, 4. Dezember, 20 Uhr, bis Montag, 14. Dezember, 5 Uhr

  • A44 Südumfahrung Bochum, Dortmund/Witten Richtung Bochum-West zwischen Kreuz Dortmund/Witten und Witten-Annen bis Sonntag, 6. Dezember, 23:59 Uhr

  • A49 Kassel – Gießen zwischen Borken (Hessen) und Neuental in beiden Richtungen bis Ende Juli 2021

  • A98 Weil am Rhein Richtung Rheinfelden/Karsau zwischen Lörrach-Ost und Rheinfelden/Karsau bis Ende Januar 2021

  • A100 Stadtring Berlin, Neukölln Richtung Wilmersdorf in Höhe Dreieck Neukölln bis 15. Februar 2021

Umleitungen sind ausgeschildert. Mit kurzfristigen Änderungen und weiteren Sperrterminen muss gerechnet werden.

Die Stauprognose fürs Ausland

Auch im benachbarten Ausland ist die Verkehrslage an diesem Wochenende entspannt. Die meisten Nachbarstaaten befinden sich wie Deutschland im Teil-Lockdown und haben touristische Reisen stark eingeschränkt oder verboten.

Wer eine Fahrt über einen der beliebten Alpenpässe plant, muss damit rechnen, dass sehr viele aufgrund winterlicher Verhältnisse bereits gesperrt sind.

Die Lage an den Grenzen

Tschechien und Dänemark lassen derzeit wegen der Corona-Pandemie keine deutschen Touristen ins Land, für eine Reise nach Frankreich benötigt man einen triftigen Grund. Auch an den Grenzen zu den anderen Ländern, die prinzipiell offen sind, muss mit Wartezeiten wegen Personenkontrollen gerechnet werden. Touristen sind aber auch dort nicht erwünscht.

Alle Details zur Lage an den deutschen Grenzen.

Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss seit 8. November zwingend eine zehntägige Quarantäne einhalten. Diese kann frühestens mit einem negativen Corona-Test, der am fünften Tag durchgeführt wird, verkürzt werden.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Einschränkungen im Reiseverkehr wegen der Corona-Pandemie.

Hier erfahren Sie, für welche Länder es Reisewarnungen gibt beziehungsweise welche als Corona-Risikogebiet gelten.

Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrer im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Rettungsgasse im Ausland: So geht's!

Mit dem ADAC StauScanner Staus melden

Sie möchten mithelfen, dass Autofahrer schneller und genauer über Staus informiert werden? Das geht ganz einfach: mit dem ADAC StauScanner, der als Funktion in der ADAC Maps-App und der ADAC Spritpreise-App zur Verfügung steht. Staus melden kann jeder – völlig anonym. Man muss kein ADAC Mitglied sein.

* Der Link verweist auf eine externe Internetseite, für die der Betreiber verantwortlich ist.