ADAC Stauprognose für das Wochenende 21. bis 23. Januar

Stau auf der Autobahn A 95 kurz vor München
Lange Staus an den Wochenenden sind derzeit selten. Der Reiseverkehr abseits der Wintersportrouten ist gering ∙ © Shutterstock/Andrejs Kudrjasovs

Am vierten Januar-Wochenende dürfte es auf den Fernstraßen ruhig bleiben. Die aktuelle Stauprognose, und was ADAC Fachleute für das benachbarte Ausland erwarten.

  • Nur wenig Reiseverkehr abseits der Wintersportrouten

  • Staus vor allem auf den Ballungsraum-Autobahnen und an Baustellen

  • 624 Baustellen auf den Autobahnen

  • Autofahrende müssen mit Wartezeiten an den Grenzen rechnen

ADAC Stauprognose für 21. bis 23. Januar

Wer am kommenden Wochenende eine Autobahnfahrt plant, kommt meist gut durch. Der ADAC erwartet keine langen Staus, weil der Reiseverkehr momentan gering ist. Ein kleines Zeitpolster sollten allerdings diejenigen einplanen, die auf den Ballungsraum-Autobahnen während der Stoßzeiten unterwegs sind. Auch auf den klassischen Winterstaurouten ist insbesondere in den Vormittags- und Abendstunden des Samstags und Sonntags mehr los. Ist das Wetter schön, sind auch viele Ausflügler in die Berge unterwegs.

Fahrten ins benachbarte Ausland sind – abgesehen von einzelnen Hotspots – grundsätzlich möglich. Die Regierungen von Bund und Ländern raten allerdings, besser darauf zu verzichten. Auch haben etliche Nachbarländer ihre Einreisebedingungen verschärft, was Auslandsreisen erschwert.

Autofahrende müssen für Wintereinbruch gewappnet sein

Autofahrer müssen jederzeit witterungsbedingte Zeitverzögerungen einplanen. Wer bei winterlichen Verhältnissen auf Deutschlands Straßen ohne Winter- oder Ganzjahresreifen fährt, riskiert bei normalem Verstoß ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt im Flensburger Zentralregister beziehungsweise 80 Euro (bei konkreter Gefährdung des Verkehrs) und ebenfalls einen Punkt in Flensburg.

Baustellen und Vollsperrungen

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An Autobahnbaustellen müssen sich Autofahrende weiterhin auf Engpässe einstellen. Die Anzahl der Baustellen ist auf 624 angestiegen.

Bislang sind unter anderem folgende Autobahnsperrungen aktiv oder angekündigt:

  • A1 Euskirchen Richtung Köln zwischen Dreieck Erfttal und Hürth bis 31. Juli, 15 Uhr

  • A43 Wuppertal Richtung Recklinghausen zwischen Herne-Eickel und Kreuz Recklinghausen von Freitag, 21. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 24. Januar, 5 Uhr

  • A45 Gießen – Hagen in beiden Richtungen zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord bis voraussichtlich Ende März 2022

  • A66 Wiesbaden – Frankfurt zwischen Wiesbaden-Biebrich und Wiesbaden-Mainzer Straße in beiden Richtungen bis auf Weiteres

  • A67 Mannheim Richtung Darmstadt zwischen Raststätte Pfungstadt und Darmstädter Kreuz von Samstag, 22. Januar, 19 Uhr, bis Sonntag, 23. Januar, 9 Uhr

Umleitungen sind ausgeschildert. Kurzfristige Änderungen und weitere Sperrtermine können nicht ausgeschlossen werden.

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Sperren wegen Überflutungsschäden werden weniger

Wegen Überflutungsschäden, Aufräum- und Reparaturarbeiten sind in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz weiterhin einige Bundes- und Landstraßen, aber auch Autobahnabschnitte eingeschränkt passierbar. Einige der Reparaturen auf der A1 Köln – Euskirchen und der A61 Koblenz – Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen dürften bis Sommer 2022 andauern.

Die meisten Sperren sind aber mittlerweile aufgehoben. Darunter auch auf der A61 die Sperre zwischen Kreuz Meckenheim und Rheinbach. Lediglich auf der A1 im Dreieck Erfttal bleibt die Autobahn noch länger in Fahrtrichtung Köln unpassierbar. Zudem sind einige Verbindungsfahrbahnen noch nicht wieder freigegeben.

Die Stauprognose fürs Ausland

Autoreisen ins Ausland sind mit Auflagen prinzipiell möglich. Etwas mehr Fahrzeit sollte man auf den Fernstraßen einplanen, vor allem bei der Rückkehr aus den Wintersportorten. Betroffen sind unter anderem die Tauern-, Brenner- und Gotthard-Route.

Wer eine Alpenstraßen-Tour plant, sollte sich bewusst sein, dass die meisten Pässe in der kalten Jahreszeit geschlossen sind.

Anzeige: ADAC Auslandskrankenschutz

Der ADAC Auslandskrankenschutz bietet für die ersten 63 Tage jeder Reise Kostenerstattung bei medizinisch notwendiger Heilbehandlung im Ausland. Dazu Organisation und Kostenübernahme von Hilfeleistungen bis hin zum Krankenrücktransport. Weitere Vorteile: Privatpatientenstatus und freie Wahl unter den Krankenhäusern im Ausland.

Hier gibt es weitere Infos zum ADAC Auslandskrankenschutz.

Hinweis: Der ADAC Auslandskrankenschutz leistet auch, wenn Sie wegen Corona im Ausland medizinisch behandelt werden müssen. Infos zur Auslandskrankenversicherung bei Corona.

Die Lage an den Grenzen

An allen deutschen Außengrenzen ist sowohl bei der Ausreise in das Nachbarland als auch bei der Einreise nach Deutschland generell mit Wartezeiten durch verstärkte Kontrollen zu rechnen. Die jeweils geltenden Bestimmungen (in der Regel Nachweis über Impf- bzw. Genesenen-Zertifikate oder Testanforderungen) werden meist stichprobenartig kontrolliert. Schwerpunkte der Kontrollen sind dabei die Hauptgrenzübergänge an den Autobahnen.

Hier erhalten Sie aktuelle Informationen zur Lage an Deutschlands Grenzen.

Hier erfahren Sie, für welche Länder es Reisewarnungen gibt beziehungsweise welche als Corona-Hochrisiko-Gebiete gelten.

Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Rettungsgasse im Ausland: So geht's!

Mit dem ADAC StauScanner Staus melden

Sie möchten mithelfen, dass alle Autofahrenden schneller und genauer über Staus informiert werden? Das geht ganz einfach: mit dem ADAC StauScanner, der als Funktion in der ADAC Maps-App und der ADAC Spritpreise-App zur Verfügung steht. Staus melden kann jeder – völlig anonym. Man muss kein ADAC Mitglied sein.

* Der Link verweist auf eine externe Internetseite, für die der Betreiber verantwortlich ist.

Katharina Dümmer
Redakteurin
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Dr. Norbert Prack
Redakteur
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