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Der ADAC

Stauprognose vom 21. bis 23. Februar

Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. ∙ Bild: © ADAC

Hier erfahren Sie, auf welchen Autobahnen der Verkehr stockt und wo die größten Staufallen im benachbarten Ausland lauern.

Am kommenden Wochenende steht den Autofahrern eines der heißesten
Winterstau-Wochenenden bevor. In Bayern, Teilen Baden-Württembergs und einigen europäischen Nachbarländern (u.a. Italien, Niederlande Mitte und Süd) beginnen Faschings- bzw. Frühjahrsferien. Viele Urlauber, Tages- und Wochenendausflügler wird es in die Berge locken.

Zwar werden besonders die Strecken in Richtung Alpen belastet sein, doch auch auf den Fernstrecken in Richtung Heimat aus den Skigebieten sollte man Verzögerungen einplanen. In Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und im Norden der Niederlande enden die Ferien. Immer mehr Tagestouristen und Winterurlauber, die an keine Ferientermine gebunden sind, sind ebenfalls mit von der Partie.

Am Freitag liegt die größte Staubelastung in der Zeit von 13 bis 19 Uhr. Wer am Samstag in den Faschingsurlaub aufbricht, sollte erst am späten Nachmittag losfahren. Die längsten Staus gibt es nach Erfahrungen des ADAC zwischen 10 und 16 Uhr. Die besten Chancen ohne größere Störungen ans Ziel zu kommen, bestehen am Sonntag.

Übrigens: Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt nur selten einen Vorteil. Auch die Ausweichstrecken sind schnell verstopft. Erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung ist es sinnvoll, von der Autobahn abzufahren.

Das sind die Strecken mit der größten Staugefahr

  • A1 Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund

  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau

  • A4 Erfurt – Dresden – Görlitz

  • A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel

  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

  • A7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte

  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

  • A9 München – Nürnberg – Berlin

  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

  • A81 Stuttgart – Singen

  • A93 Inntaldreieck – Kufstein

  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen

  • A99 Umfahrung München

Noch ein Hinweis für die Autofahrer in und um die Karnevalshochburgen: Hier dürfte es von Donnerstag, 20. Februar (Weiberfastnacht), bis Aschermittwoch, 26. Februar, weniger Berufs- und Wochenendverkehr als sonst üblich geben. Viele Jecken feiern jetzt tagelang die fünfte Jahreszeit. Straßen- und Parkplatzsperren wegen Karnevalsumzügen müssen in den Großstädten, aber auch in kleineren Ortschaften in jedem Fall einkalkuliert werden. Tipp: Unbedingt mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Was Autofahrer beachten müssen, erfahren Sie hier!

Vollsperrungen am Wochenende

Bis zum Redaktionsschluss wurden folgende Vollsperrungen gemeldet:

  • A1 Kölner Ring, Köln – Dortmund in beiden Richtungen in Höhe Anschlussstelle Köln-Niehl wegen eines Brückenabrisses von Freitag, 21. Februar, 22 Uhr, bis Montag, 24. Februar, 5 Uhr

  • A59 Köln Richtung Düsseldorf zwischen Richrath und Düsseldorf-Garath von Freitag, 21. Februar, 21 Uhr, bis Samstag, 22. Februar, 5 Uhr

  • A67 Mannheim Richtung Darmstadt zwischen Raststätte Pfungstadt und Darmstädter Kreuz langfristig gesperrt

Mit weiteren Sperren auch auf anderen Autobahnen sowie kurzfristigen Änderungen der Sperrzeiten ist zu rechnen. Details finden Sie bei der ADAC Verkehrsinfo.

Stau-Situation im Ausland

Die Skiurlauberkarawane quält sich an diesem Wochenende auch durch die benachbarten Alpenländer. Auf den Wintersportrouten Österreichs, der Schweiz und Südtirols wird zeitweise nur Stop-and-Go möglich sein. Die besonders belasteten Strecken:

  • Österreich: A1 West-, A10 Tauern-, A12 Inntal-, A13 Brenner-, A14 Rheintalautobahn, B179 Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen

  • Italien: A22 Brennerautobahn sowie die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal und in den Vinschgau

  • Schweiz: A2 Gotthard-Route, die A1 St. Gallen – Zürich – Bern und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz

Und: Vor der Fahrt ins Ausland sollte man sich unbedingt über die Details zu den länderspezifischen Winterreifen-Regelungen informieren.

Stauprognose für Ihre Route

Eine detaillierte Stauprognose mit Angaben zur genauen Tages- und Uhrzeit entlang der Route findet man auf ADAC Maps. Einfach den Button "Echtzeit-Verkehrslage" anklicken. Mit dem Zeitregler kann man die geplante Abfahrtszeit einstellen. Danach zoomt man auf der Karte die gewünschte Fahrtstrecke heran und erhält die Verkehrsprognose. Die Echtzeit-Verkehrslage kann man durch einen Klick auf den entsprechenden Button einsehen.

Auch im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrer im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Rettungsgasse im Ausland: So geht's.

Mit dem ADAC StauScanner Staus melden

Sie möchten mithelfen, dass Autofahrer schneller und genauer über Staus informiert werden? Das geht ganz einfach: mit dem ADAC StauScanner, der als Funktion in der ADAC Maps App und der ADAC Spritpreise App zur Verfügung steht. Staus melden kann jeder – völlig anonym. Man muss kein ADAC Mitglied sein.

Katharina Dümmer
Redakteurin
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