VW Tiguan: Der SUV-Bestseller im Test

Ein VW Tiguan mit Facelift fährt auf einer Landstraße
Der VW Tiguan (Modelljahr 2021) mit modernisierter Front ∙ © VW

Seit es ihn gibt, ist der VW Tiguan die Nummer eins unter den SUV. Das hat gute Gründe. 2020 wurde der Tiguan überarbeitet. Was hat sich geändert? ADAC Test des Allrad-TDI mit 150 und 200 PS und des 1.4 eHybrid plus Infos zum Tiguan Allspace

  • Den VW Tiguan gibt es auch als Plug-in-Hybrid

  • Dieselmotoren sauberer dank zwei SCR-Kats

  • Bessere Vernetzung, größerer Touchscreen

  • Tiguan Allspace als Langversion mit bis zu sieben Sitzen

Geht es nach den deutschen Zulassungszahlen, ist der VW Tiguan das mit Abstand erfolgreichste Modell im Segment der SUV und Geländewagen, praktisch schon seit seinem Marktstart 2007. Allein in Deutschland wurden bis Ende 2020 insgesamt 760.819 Exemplare neu zugelassen. Weltweit ist er der meistverkaufte Volkswagen. Der Tiguan ist sozusagen der VW Golf seiner Fahrzeugklasse. Und das hat gute Gründe.

Vor allem ist er ein hervorragendes Allround-Fahrzeug. Egal, ob man mit ihm zum Einkaufen oder auf die lange Reise geht, ob man ihn zum Ziehen eines Pferdeanhängers benutzen möchte oder zum Möbeleinkauf: Der Tiguan passt eigentlich immer. Vier Jahre nach dem Marktstart der aktuellen Generation wurde der Bestseller für das Modelljahr 2021 überarbeitet – optisch wie technisch.

Tiguan: Moderne Optik, saubere Motoren

VW Tiguan fahrend auf einer Strasse von schräg hinten
Die neue R-Line-Ausstattung macht den Tiguan optisch sportlicher ∙ © Volkswagen

Zum einen ist da eine neue Frontpartie, deren "lächelnder" Kühlergrill jetzt von einer vierten seitlichen Lamelle ergänzt ist und so an den großen Touareg anknüpft. Ein neues Tagfahrlicht und ein am Heck mittig angebrachter Modell-Schriftzug unter dem VW-Logo unterscheiden das überarbeitete vom bisherigen Modell. Mehr hat sich bei den Motoren getan. Die Entwickler haben sich vor allem den im Tiguan so beliebten Diesel vorgeknöpft. Dank „Twindosing“ mit zwei SCR-Kats werden die Stickoxide beim aktuellen TDI-Motor um bis zu 85 Prozent reduziert. Beim Vorgänger gab es hier noch reichlich Potenzial.

Plug-in-Hybrid und Tiguan R

VW Tiguan, fotografiert im Studio von schräg vorne
Neu im Programm: Der 320 PS starke Tiguan R ∙ © Volkswagen

Erstmals gibt es seit Frühjahr 2021 auch einen Plug-In-Hybrid, der neben einem 1,4-Liter-Benziner (110 kW/150 PS) einen Elektromotor mit 85 kW/115 PS nutzt. Systemleistung: stolze 180 kW/245 PS. Und dann steht auch noch der bullige Tiguan R bereit: Sein Zweiliter-Turbo befördert 235 kW/320 PS an alle vier Räder, glänzt dabei mit aufwendiger elektronischer Regelung der Kraftverteilung. Ein Sportler im SUV-Kleid zu Preisen ab 60.420 Euro. Die "normalen" Benziner im Tiguan leisten zwischen 96 kW/130 PS und 140 kW/190 PS, die TDIs bringen es auf Werte von 90 kW/122 PS bis 147 kW/200 PS.

Im ADAC Test: Der eHybrid und zwei 2.0 TDIs

Zum ADAC Test stand als frischester Kandidat der Plug-in-Hybrid zur Verfügung. Seine Kombination aus E-Motor und Vierzylinder-TSI erreicht eine Systemleistung von bis zu 245 PS und ein maximales Systemdrehmoment von bis zu 400 Nm, das ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder überträgt. Für sportliche Anforderungen steht ein GTE-Modus zur Verfügung.

Der knapp 1,8 Tonnen schwere SUV ist damit bei Bedarf ziemlich dynamisch unterwegs. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist laut Hersteller in 7,5 Sekunden abgeschlossen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die 10,4 kWh große Lithium-Ionen-Batterie noch nicht leer ist. Die Höchstgeschwindigkeit gibt VW mit 205 km/h an, im elektrischen Betrieb endet der Vortrieb bei 130 km/h.

Aufgeladen wird die Batterie via Stecker mit maximal 3,6 kW. Die gespeicherte Energie reicht wegen des Stromverbrauchs von 25,0 kWh/100 km inklusive Ladeverluste (rein elektrischer Fahrbetrieb im ADAC Ecotest) für 45 Kilometer. Das dürfte für viele Alltagsbedürfnisse ausreichend sein. In Verbindung mit dem Verbrennungsmotor und dessen 45-Liter-Tank beträgt die theoretische Reichweite des Plug-in-Hybrids rund 680 Kilometern.

Kombiniert man die elektrische Strecke mit der Hybrid-Strecke und startet mit vollgeladener Batterie, verbraucht der Tiguan 1.4 eHybrid auf den ersten 100 Kilometern 11,0 kWh und 4,0 Liter Super. Damit verbunden ist eine CO₂-Bilanz von 165 g/km. Dank guter Noten im Schadstoff-Kapitel reicht es im ADAC Ecotest für drei von fünf Sternen.

TDI-Doppeltest: Guter Kompromiss

Außerdem haben die 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS und 147 kW/200 PS das anspruchsvolle ADAC Testprogramm durchlaufen. Ersterer stellt einen guten Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit und Kraft dar. Obwohl er auf rund 1,75 Tonnen Leergewicht trifft, schlägt er sich wegen seines um 20 auf 360 Nm gestiegenen Drehmoments wacker. Die Fahrleistungen sind gut, auch wenn kein sportliches Temperament aufkommt. Die Beschleunigung von 60 auf 100 km/ ist in 6,0 Sekunden erledigt.

Und die stärkere Version? Die leistet stolze 200 PS und motorisiert den SUV – wenig überraschend – souveräner und sorgt für entsprechend flotte Fahrleistungen. Den Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h schafft er in kurzweiligen 4,9 Sekunden, auf 100 km/h geht es aus dem Stand in flotten 7,5 Sekunden und die Spitze liegt bei 216 km/h. Was will man mehr?

Testverbrauch: 6,0 und 6,7 l Diesel/100 km

Beim Verbrauch kann aber keiner der beiden Selbstzünder Bestmarken setzen. Neben der SUV-typisch mäßigen Aerodynamik wirkt sich auch der Allradantrieb negativ auf ihre Effizienz aus. Im ADAC Ecotest kommt der schwächere Wolfsburger auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,0 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Die CO₂-Bilanz im Ecotest (well-to-wheel) beträgt 189 g/km. Beim 200-PS-Modell stehen sogar 6,7 Liter und 211 g/km im Test-Protokoll.

Der hohe technologische Aufwand bei der Abgasreinigung zahlt sich aber aus: Auf dem Prüfstand und bei Fahrten auf der Straße liegen die Emissionswerte deutlich unter den Grenzwerten, bei der schwächeren Version selbst bei sehr hoher Lastanforderung im ADAC Autobahnzyklus. Unter dem Strich reicht das haarscharf für vier von fünf Ecotest-Sternen.

Auch der stärkere Antrieb liefert in dieser Disziplin gute Werte, er patzt aber mit leicht höheren Emissionen auf der Autobahn und kommt deshalb in Kombination mit dem Punktabzug im Verbrauchs-Kapitel nur auf drei von fünf Sternen.

Hoher Fahrkomfort im Tiguan

VW Tiguan fährt auf einer Straße
Auch der aktuelle Tiguan federt sehr komfortabel ∙ © Volkswagen

Für den Tiguan gibt es optional die adaptive Dämpferregelung DCC. Diese bietet dem Fahrer die Wahl zwischen drei verschiedenen Modi (Comfort, Normal und Sport) sowie viele Einstellmöglichkeiten dazwischen. Der Federungskomfort ist angenehm und ausgewogen. Die Unterschiede zwischen den Modi sind spürbar, dennoch wird der Tiguan weder im Sport-Modus unangenehm straff, noch fallen die Aufbaubewegungen im Comfort-Modus zu stark aus. Hindernisse wie Geschwindigkeitsschwellen schluckt das Fahrwerk dank der recht langen Federwege sehr gut.

Als Extra gibt es eine sogenannte Progressivlenkung. Mit ihr wird der Lenkaufwand beim Abbiegen oder beim Rangieren geringer, ohne dass die Lenkung um die Mittellage empfindlicher würde. Je nach Fahrerwunsch kann die Lenkkraft-Unterstützung angepasst werden. In der Normalstellung bietet die Lenkung eine angemessene Rückmeldung, die Mittelstellung ist ausreichend klar definiert. Manchem Fahrer kommt die Sport-Stellung mehr entgegen, bei der die Unterstützung etwas reduziert und die Lenkkräfte höher sind.

150-PS-TDI und eHybrid: Bremsweg nur durchschnittlich

Für eine Vollbremsung aus 100 km/h bis zum Stillstand benötigte der mit Brigdestone Turanza ECO bereifte, schwächere Tiguan im ADAC Test 36,2 Meter. Das ist heutzutage ein nur noch durchschnittlicher Wert – selbst für ein SUV. Die Bremsanlage zeigte sich dabei auch bei hoher Belastung standfest und unnachgiebig. Die Bremse lässt sich überdies gut dosieren – das hat sich mit dem Facelift nicht geändert.

Wenig beeindruckend sind auch die 36,5 Meter des eHybrid mit Continental EcoContact 6-Pneus. Deutlich besser schnitt der auf Continental ContiSportContact 5 rollende, stärkere SUV ab: 33,4 Meter sind ein ordentlicher Wert.

Das Cockpit ist digitaler geworden

Display von Lüftung und Heizung vom VW Tiguan
Die Drehregler für Heizung und Gebläse sind moderneren, aber unpraktischeren "Slidern" gewichen ∙ © Volkswagen

Wie im Golf hat die digitale Revolution im Innenraum auch den Tiguan erfasst. Heizung und Klimaanlage werden nun über "Slider" mit Berührungsflächen gesteuert – kein Fortschritt gegenüber den alten Drehreglern, die sich einfach besser greifen lassen als die fraglos hübscheren, aber unpraktischeren Slider. Die Vernetzung mit der Außenwelt wurde ausgebaut. Dank eigener SIM-Karte ist der VW somit immer online. Praktisch: Zahlreiche Dienste wie Apple CarPlay oder Android Auto laufen jetzt auch via Bluetooth, ohne dass wie bisher das Smartphone per Kabel verbunden sein muss. Schluss also mit dem Strippensalat.

Gutes Platzangebot im VW Tiguan

Das Cockpit vom VW Tiguan
Größerer Bildschirm im ansonsten weitgehend gleich gebliebenen Cockpit ∙ © Volkswagen

Das Platzangebot ist gleich gut geblieben. Hier überzeugt der rund 4,50 Meter lange Tiguan auf ganzer Linie. Bis zum Gepäckrollo gemessen fasst der Kofferraum gute 400 Liter (eHybrid: 350 Liter). Nutzt man den Stauraum bis unter das Dach, passen nach ADAC Messung 630 Liter oder 13 Getränkekisten hinein. Mit umgeklappten Rücksitzlehnen werden maximal 1415 Liter Kofferraumvolumen möglich (eHybrid: 580 Liter, 13 Getränkekisten). Praktisch ist zudem der in der Höhe verstellbare Ladeboden. So kann man 50 Liter Kleinkram unter der Abdeckung verstauen, ohne dass etwas im Kofferraum hin und her rutscht. Beim Plug-in-Modell fällt er wegen des zusätzlichen Akkus weg.

Auch das Raumangebot für die Insassen ist prima. Vier Personen sitzen im Tiguan selbst bei langen Reisen sehr bequem. In der zweiten Reihe reichen Kopf- und Beinfreiheit für Passagiere bis zu einer Größe von zwei Metern, wenn die vorderen Sitze für 1,85 Meter große Menschen eingestellt sind. Der Fahrer sitzt SUV-typisch erhöht und hat damit einen guten Blick auf den umliegenden Verkehr.

Der Travel Assist beschleunigt und lenkt

Ein VW Tiguan mit Facelift fährt auf einer Landstraße
Assistenzsysteme sorgen für mehr Sicherheit ∙ © VW

Zwar bietet der Tiguan einige Assistenzsysteme für mehr Sicherheit. Doch auch nach dem Facelift gibt es die meist nur gegen Aufpreis. Serienmäßig sind der hilfreiche Notbremsassistent mit Abstands- und Kollisionswarnung sowie die automatische Distanzregelung ACC verbaut, die dank des leistungsstarken Radars bis 210 km/h
arbeitet. Das optionale Fahrerassistenzpaket „Travel Assist Plus" enthält unter anderem einen Spurhalteassistenten, einen Notfallassistenten, einen Totwinkelwarner samt Querverkehrerkennung beim Rückwärtsfahren sowie eine Verkehrszeichenerkennung.

Der ebenfalls enthaltene Geschwindigkeitsassistent (ISA) lässt die erkannten Geschwindigkeitslimits sowie die Informationen des Navigationssystems in die
Geschwindigkeitsregelung einfließen. Ein direkt messendes Reifendruck-Kontrollsystem und ein Head-up-Display (allerdings nur über eine kleine ausfahrbare Kunststoffscheibe vor dem Fahrer) sind gegen Aufpreis erhältlich.

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Neu im Angebot ist auch das vom Touareg, Passat und Golf bekannte Lichtsystem namens IQ.Light mit dynamischem Fernlichtassistenten und dynamischer Fernlichtregulierung. Der mit diesem Scheinwerfersystem ausgestattete Testwagen überzeugt nachts mit einer hellen und
homogenen Fahrbahnausleuchtung. Die Matrixtechnik macht mit zwei mal 24 LED die Nacht zum Tag, entgegenkommende Fahrzeuge werden durch gezieltes Dimmen der einzelnen LED-Leuchten vor Blendung geschützt.

Preis: Ab knapp 30.000 Euro für die kleinen Motoren

In Summe machen all die Verbesserungen im Detail den neuen Tiguan auch weiterhin zu einem der wichtigsten Mitspieler in der SUV-Liga, auch wenn er nach wie vor kein Schnäppchen ist. Die Preisliste beginnt bei 29.855 Euro für den 130-PS-Benziner in Basisausstattung, der 150-PS-TSI kostet ab 31.715 Euro und den 122-PS-Diesel gibt es erst ab 32.245 Euro. Am teuersten ist derzeit – mal abgesehen vom Tiguan R – der Plug-in-Hybrid in der R-Line-Ausstattung für 48.090 Euro. Weitere Motorisierungen will VW nachliefern.

Deutlich preiswerter sind die beiden kleineren SUV, die von VW angeboten werden: Der VW T-Roc, der sich erfolgreich auf dem Markt etabliert hat. Und der VW T-Cross, der als praktischer Ableger des VW Polo in die boomende Klasse der Kleinwagen-SUV gestoßen ist.

Hier können Sie die ausführlichen Testberichte zum Tiguan 2.0 TDI und eHybrid nachlesen:

Der VW Tiguan 2.0 TDI SCR Elegance 4Motion mit 150 PS im Test
PDF, 849 KB
PDF ansehen
Der VW Tiguan 2.0 TDI SCR R-Line 4Motion mit 200 PS im Test
PDF, 1,02 MB
PDF ansehen
Der VW Tiguan 1.4 eHybrid Elegance DSG im Test
PDF, 859 KB
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VW Tiguan: Technische Daten, Preis

Technische Daten (Herstellerangaben)

VW Tiguan 2.0 TDI SCR

VW Tiguan 2.0 TDI SCR

VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF

Motorart

Diesel

Diesel

PlugIn-Hybrid

Leistung maximal in kW (Systemleistung)

110

147

180

Leistung maximal in PS (Systemleistung)

150

200

245

Drehmoment (Systemleistung)

360 Nm

400 Nm

400 Nm

Leistung maximal bei U/min. (Verbrennungsmotor)

3.500 U/min

3.500 U/min

5.000 U/min

Antriebsart

Allrad

Allrad

Front

Beschleunigung 0-100km/h

9,3 s

7,5 s

7,5 s

Höchstgeschwindigkeit

198 km/h

216 km/h

205 km/h

Reichweite WLTP (elektrisch)

-

-

50 km

CO2-Wert kombiniert (WLTP)

162 g/km

171 g/km

38 g/km

Verbrauch kombiniert (WLTP)

6,2 l/100 km

6,5 l/100 km

1,6 l/100 km

Verbrauch Gesamt (NEFZ)

4,9 l/100 km

5,3 l/100 km

1,5 l/100 km

Batteriekapazität (Brutto) in kWh

-

-

13,0

Batteriekapazität (Netto) in kWh

-

-

10,4

Ladeleistung (kW)

-

-

AC:2,3-3,6

Kofferraumvolumen normal

615 l

615 l

615 l

Kofferraumvolumen dachhoch mit umgeklappter Rücksitzbank

1.655 l

1.655 l

1.655 l

Leergewicht (EU)

1.715 kg

1.715 kg

1.811 kg

Zuladung

545 kg

535 kg

539 kg

Anhängelast ungebremst

750 kg

750 kg

750 kg

Anhängelast gebremst 12%

2.500 kg

2.500 kg

1.800 kg

Garantie (Fahrzeug)

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

Grundpreis

45.665 Euro

50.415 Euro

46.100 Euro

Länge x Breite x Höhe

4.509 mm x 1.839 mm x 1.675 mm

4.511 mm x 1.859 mm x 1.675 mm

4.509 mm x 1.839 mm x 1.672 mm

ADAC Messwerte

ADAC Messwerte (Auszug)

VW Tiguan 2.0 TDI SCR Elegance 4Motion DSG

VW Tiguan 2.0 TDI SCR R-Line 4Motion DSG

VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF Elegance DSG

Überholvorgang 60-100 km/h

6,0 s

4,9 s

3,7 s

Bremsweg aus 100 km/h

36,8 m

33,4 m

36,5 m

Wendekreis

11,5 m

11,5 m

11,5 m

Verbrauch / CO₂-Ausstoß ADAC Ecotest

6,0 l Diesel/100 km, 189 g CO₂/km (well-to-wheel)

6,7 l Diesel/100 km, 211 g CO₂/km (well-to-wheel)

4,0 l Super + 11 kWh Strom/100 km, 165 g CO₂/km (well-to-wheel)

Bewertung ADAC Ecotest (max. 5 Sterne)

****

***

***

Reichweite

965 km

865 km

680 km

Innengeräusch bei 130 km/h

67,0 dB(A)

67,5 dB(A)

67,5 dB(A)

Leergewicht / Zuladung

1755 / 545 kg

1775 / 525 kg

1795 / 485 kg

Kofferraumvolumen normal / geklappt / dachhoch

400 / 780 / 1415 l

400 / 780 / 1415 l

350 / 730 / 1365 l

ADAC Testergebnis

ADAC Testergebnis

VW Tiguan 2.0 TDI SCR Elegance 4Motion DSG

VW Tiguan 2.0 TDI SCR R-Line 4Motion DSG

VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF Elegance DSG

Karosserie/Kofferraum

2,2

2,2

2,4

Innenraum

2,0

2,1

2,2

Komfort

2,0

2,1

1,9

Motor/Antrieb

1,9

1,8

1,6

Fahreigenschaften

2,5

2,0

2,6

Sicherheit

1,5

1,5

1,7

Umwelt/Ecotest

2,5

3,1

3,3

Gesamtnote

2,1

2,2

2,3

Die Kapitel Sicherheit und Umwelt werden doppelt gewertet

VW Tiguan Allspace: Mehr Platz und sieben Sitze

der VW Tiguan Allspace von der Seite
Die Karosserie des Allspace ist 19 cm länger als die des Tiguan ∙ © Volkswagen

Auch der Tiguan Allspace kommt – mit einem Jahr Verzögerung – in den Genuss des Facelifts. Zu haben mit der frischeren Optik und den modernisiertem Innenraum, mit neuem Entertainment-System und Slidern statt Drehreglern, ist er ab sofort. Der Allspace ist die Stretchversion des Tiguan. Seine Karosserie ist 19 Zentimeter länger und erstreckt sich so über 4,70 Meter. Auch der Radstand fällt elf Zentimeter länger aus. Dadurch hat der Tiguan Allspace nicht nur deutlich mehr Platz auf der Rückbank, auch der Kofferraum schluckt erheblich mehr. Zum Vergleich: Der Tiguan kommt auf 615 bis 1655 Liter Kofferraumvolumen, die Langversion auf 760 bis 1920 Liter (Werksangaben).

der Stauraum des VW Tiguan Allspace
Mehr Stauraum und auf Wunsch zwei Zusatz-Sitze im Allspace ∙ © Volkswagen

Und noch einen Vorteil hat der Allspace: Gegen Aufpreis gibt es ihn als Siebensitzer. Zwei Zusatzsitze, die aus dem Kofferraumboden klappen, machen den Tiguan fast schon zum Van. Nachteil: Weil sie im Unterboden untergebracht sind, schmälern sie das Kofferraumvolumen auf 700 bis 1775 Liter. Wer also viel Platz braucht, aber keine sieben Sitze, kann sich diese Option sparen und sich über den riesigen Stauraum freuen.

Das Motorenprogramm des Allspace umfasst die 150-, 190- und 245-PS-Benziner und die beiden Diesel mit 150 und 200 PS. Die Hybridversionen werden für den Tiguan Allspace nicht angeboten. Preise ab knapp 37.000 Euro.

Im ADAC Autokatalog finden Sie die technischen Daten und Preise aller Versionen des VW Tiguan und hier viele weitere Fahrberichte und Autotests.

Text mit Material von SP-X