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Tesla Model Y: Der SUV auf Basis des Model 3

Seitenansicht des Tesla Model Y fahrend
Tesla Model Y: Der SUV hat große Ähnlichkeit mit dem Model 3 ∙ © Tesla Motors

Das Tesla Model Y wird ab 2020 die Modellpalette des Elektroauto-Herstellers ergänzen. Der kompakte SUV basiert auf dem Model 3 und wird auch in Deutschland gebaut. Preis: ab ca. 40.000 Euro. Erste Infos, Daten, Bilder.

  • Marktstart für das Tesla Model Y ist in den USA im März 2020

  • Auslieferung in Deutschland erst Anfang 2021

  • Elektroauto mit Reichweite von bis zu 480 Kilometern

  • Preis: rund 40.000 Euro für die Basisversion 

Tesla erweitert seine Modellpalette um einen SUV auf Basis des aktuellen Model 3. Das neue Elektroauto mit dem Namen Model Y wird bereits im Frühjahr 2020 in den USA ausgeliefert. Deutsche Käufer müssen sich allerdings noch bis Anfang 2021 gedulden. Das Fahrzeug soll auf eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern mit einer Batterieladung kommen und bis zu sieben Insassen Platz bieten – eine zusätzliche Sitzreihe im Vergleich zum Model 3 macht das möglich.

Tolle Fahrleistungen: 3,7 s auf 100 km/h 

Wie schon beim Model 3 werden erst die teureren Varianten ausgeliefert, die sich bereits jetzt bestellen lassen. Die Version mit "maximaler Reichweite" (laut Tesla 505 km nach WLTP) liegt bei 59.600 Euro, die "Performance"-Variante mit 480 Kilometern Reichweite bei 66.600 Euro vor Abzug der Elektroautoprämie. Später soll das Model Y zu einem Basispreis von rund 40.000 Euro zu haben sein.

Diesen Weg hatte Tesla auch beim Model 3 eingeschlagen, um die hohen Anlaufkosten der Produktion schneller einzuspielen. Das Basismodell des Model Y mit einer Reichweite von rund 370 Kilometern soll erst 2022 folgen.

Das Model Y sieht dem Model 3 ähnlich, ist aber vor allem etwas höher. Musk zeigte sich überzeugt, dass Tesla mehr Fahrzeuge vom Model Y verkaufen werde als von den drei bisherigen Baureihen Model SModel X und Model 3 zusammen.

Der kompakte SUV werde sich wie ein Sportwagen fahren lassen, versprach Musk. Die Leistungsdaten sind jedenfalls vielversprechend: Das Top-Modell soll in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und 241 km/h schnell fahren können. Die Version mit maximaler Reichweite kommt auf 217 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung von 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beiden gemein: Sie haben zwei Elektromotoren ("Dualmotor") an Bord und daher Allradantrieb.

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Das Model Y wird auch in Deutschland produziert

Das Model Y wird mit einem breiteren Angebot von Elektroautos großer Konzerne wie unter anderem VW oder Daimler konkurrieren. Auch angesichts der anstehenden Produktoffensive der Rivalen war es für Musk wichtig, die Modellfamilie möglichst rasch um einen kompakten SUV zu erweitern.

Es zeichnete sich bereits ab, dass Tesla diesmal eine Kostenexplosion wie bei seinem ersten SUV Model X vermeiden will. Obwohl das Fahrzeug seinerseits auf der Limousine Model S aufbaute, hatten aufsehenerregende Details wie Flügeltüren für den Fond die Ausgaben in die Höhe getrieben und den Produktionsstart verzögert.

Im November 2019 hat Tesla angekündigt, das Model Y auch in Deutschland zu bauen. Dafür soll eine "Gigafactory" in Brandenburg in der Nähe von Berlin entstehen. Ende 2021 soll sie in Betrieb gehen. Auch Batterien und Antriebe will Tesla in dem neuen Werk bauen.

Als Hauptkonkurrent des Tesla Model Y wird der VW ID. 4 gehandelt, der noch Ende 2020 bei den Händlern stehen soll.

Tesla Model S: Testfahrten mit "Plaid"-Modell

Weil das Tesla Model S nun schon einige Jahre auf dem Buckel hat, legen die Kalifornier bald ein besonders starkes Modell nach: Mit einem sogenannten "Plaid"-Antrieb soll das Model S auf 800 PS kommen – so die Gerüchte. Drei Elektromotoren machen es möglich. Tests mit dem neuen Modell fanden auf dem Nürburgring im Herbst 2019 statt.

Mit Material von DPA