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Der ADAC

Diese Elektroautos gibt es aktuell zu kaufen

Mazda MX-30, Fiat 500e, Tesla Model Y, BMW ix3, VW ID.3
Mazda, Fiat, Tesla, BMW, VW: Die Auswahl an Elektromodellen wird immer attraktiver ∙ © Mazda, Fiat, ADAC/Frank Ratering, BMW, Volkswagen [M]

Wer überlegt, sich ein Elektroauto zu kaufen, kann sich hier einen Überblick verschaffen: Die aktuell in Deutschland erhältlichen Elektroautos – mit Preisen, den wichtigsten technischen Daten und vielen weiteren Infos.

Elektroautos sind auf dem Vormarsch. Bis Jahresende werden 2020 rund 340.000 Elektroautos inklusive Plug-in-Hybriden neu zugelassen sein. Geht der Trend 2021 so weiter, wird der Anteil von E-Autos an den Gesamtzulassungen schon bald 20 Prozent und mehr erreichen. Zumal das Förderprogramm für Elektroautos verlängert wurde.

In der aktuellen Marktübersicht reiner Elektroautos des ADAC befinden sich zur Zeit rund 40 Modellreihen mit ebenso vielen Modellversionen. In Summe sind das rund 80 Modelle, denn die Autos werden zum Teil in unterschiedlichen Karosserieformen, mit verschiedenen Batteriegrößen und entsprechend anderen Leistungen und Reichweiten angeboten. Ausstattungslinien sind dagegen nicht extra gelistet. Alle Preise sind Grundpreise, die Daten Herstellerangaben.

Grundsätzlich ist die Liste in alphabetischer Reihenfolge nach Herstellern sortiert. Aber Sie können sich die Liste auch selbst sortieren: nach dem Kaufpreis, nach der Reichweite oder nach Motorleistung. Klicken Sie z.B. auf "Reichweite" am Kopf der Spalte, sortieren sich die Autos dementsprechend (Werte aufsteigend). Ein zweites Mal auf dasselbe Kriterium klicken und die Reihenfolge dreht sich um (Werte absteigend). Probieren Sie es einfach aus.

Im Modellnamen ist außerdem ein Link zum Artikel angelegt. Wenn Sie darauf klicken, gelangen Sie zu einer ausführlichen Beschreibung des Fahrzeugs, oft schon mit den Ergebnissen und Messwerten aus dem ADAC Autotest.

Alle aktuellen Elektroautos in der Übersicht

Topseller im Jahr 2020 war der Renault Zoe, den es neben anderen E-Autos auch über den ADAC im Leasing gibt. Leasing bietet sich ohnehin grundsätzlich an beim Elektroauto, da der Kunde sich keine Gedanken darüber machen muss, wie gut er sein Auto nach ein paar Jahren wieder verkaufen kann. Platz zwei im Verkaufsranking ging 2020 an den e-Golf von VW, Platz drei an Teslas Model 3.

Die Modelloffensive der Autohersteller wird sich im Laufe des Jahres 2021 merklich beschleunigen. Vor allem der VW-Konzern drückt aufs E-Gas. Es wird vermutlich nicht mehr lange dauern, bis der VW ID.3 dem Renault Zoe den Spitzenplatz in der Käufergunst abgenommen hat.

Viele interessante neue Modelle kommen aus dem Ausland. Zwei sogar aus China, dem Land, das sich lange nicht getraut hatte, den deutschen Markt zu betreten – oder sich mit schlechten Crashtest-Ergebnissen ziemlich blamierte. Die Zeiten sind nun endgültig vorbei, zu sehen an den Beispielen Aiways U5 und MG ZS EV.

Klein, aber oho: Fiat 500e

Eine vielversprechende Neuerscheinung ist der Fiat 500e, der es mit dem Mini Cooper SE und dem Honda e aufnehmen will. Der Fiat 500 ist nicht nur billiger in der Anschaffung, im Falle der großen Batterie fährt er auch weiter mit einer Akkuladung. Darüber hinaus macht er vom Design her eine hervorragende Figur, insbesondere mit seinen liebevollen Details. Und es gibt ihn auch als Cabriolet!

Klein, aber oho könnte man auch zum Renault Twingo sagen. Warum der für die Gassen Neapels, Lissabons oder Amsterdam taugliche Franzose trotz kleinerer Batterie und kleinerer Reichweite teurer als ein Renault Zoe ist, erschließt sich aber eher nicht. Auch die Schwestermodelle namens Smart EQ Fortwo und Forfour bieten ein nicht mehr zeitgemäßes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Eine Nummer größer, dazu sehr modern und extravagant trat der Mazda MX-30 im September 2020 ins Rampenlicht. Seine gegenläufig öffnenden Türen kennt man zwar schon vom BMW i3 und von einigen Studien, sie strahlen aber immer noch den Reiz des Besonderen aus. Auch wenn ein solches Tür-Konzept in der Praxis mehr Nachteile als Vorteile bietet.

VW gibt richtig E-Gas: ID.3 und ID.4

Während Volkswagen vom kompakten VW ID.3 gar nicht schnell genug Autos produzieren kann, läuft parallel schon der nächste große Wurf des Konzerns vom Band: der ID.4, ein SUV. Geht alles nach Plan bei Volkswagen, soll allein die Marke VW im Jahr 2025 weltweit mindestens eine Million Elektroautos pro Jahr verkaufen. Das technische Rückgrat der E-Offensive ist der modulare E-Antriebs-Baukasten MEB – eine Plattform speziell für Elektroautos. Der MEB kommt auch bei den Schwestermarken Audi, Seat, Škoda und bei Volkswagen Nutzfahrzeuge zum Einsatz.

Folgerichtig gibt es aus Tschechien den Škoda Enyaq, der zwar 2020 noch nicht ausgeliefert wird, aber schon konfigurier- und bestellbar ist. Der Enyaq soll im Laufe der Zeit mit drei verschiedenen Batteriegrößen angeboten werden. Mit Reichweiten zwischen 340 bis 510 Kilometern. Fürs Erste ist allerdings nur die Version mit der größten Batterie und 150 kW Motorleistung bestellbar. Grundpreis: knapp 44.000 Euro.

Das Gros der neuen Modelle aus dem VW-Konzern kämpft im mittleren Preissegment um Kunden – ein Bereich, der zunächst vor allem von Hyundai Kona und Kia e-Niro besetzt worden ist. Inzwischen machen sich dort auch Opel mit dem Corsa-e und Peugeot mit dem unter der Karosserie weitgehend baugleichen e-208 breit.

Neue Modelle im Luxussegment

Mehrere neue Modelle bereichern aktuell das Luxussegment: der BMW iX3, das Model Y von Tesla, der Volvo XC40 Recharge und der Polestar 2.

Der BMW iX3 wird in China gebaut und hat es mit einem Nettopreis von 58.655,46 Euro gerade noch auf die Förderliste für Elektroautos* beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) geschafft. Die Fördergrenze liegt bei 60.000 Euro ohne Mehrwertsteuer. Die ersten Kundenauslieferungen lassen aber noch etwas auf sich warten.

Die Aufnahme in den Kreis der förderfähigen Fahrzeuge steht für das Model Y von Tesla noch aus (Stand: 20.11.2020). Der Produktionsstart für das Model Y ist laut der deutschen Tesla-Homepage für Anfang 2021 vorgesehen. Als Bruttopreis für das Basismodell gab Tesla zuletzt 58.620 Euro an. Angaben zu Preisen oder Auslieferungstermine sind bei Tesla erfahrungsgemäß jedoch mit etwas Vorsicht zu genießen. Hier ändert sich urplötzlich gern mal etwas.

Auch der Polestar 2 fehlt bislang auf der Bafa-Liste, obwohl er schon seit einiger Zeit bei uns verkauft wird. Allerdings kam es schon zu einer großen Rückrufaktion. In den Werkstätten soll ein Softwarefehler bezüglich der Batteriekontrolle behoben werden, außerdem müssen der Hochspannungskühlmittelheizer und ein Wechselrichter getauscht werden. Diese Kinderkrankheiten sind bedauerlich, weil der Polestar 2 ein außerordentliches Fahrzeug ist, das es in vielen Belangen mit den Modellen von Tesla aufnehmen kann.

Von Volvo, der Konzernmutter der Marke Polestar, kommt als erstes vollelektrisches Fahrzeug der XC40 Recharge. Die Motorenleistung beträgt exakt wie beim Polestar satte 300 kW. Während aber der Polestar 2 seine Kraft auch bis über 200 km/h entfalten darf, wird der Vorwärtsdrang beim Volvo auf 180 km/h eingebremst. Die Direktive gilt bei Volvo für alle neuen Modelle, ganz gleich mit welchem Antrieb.

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