Kia Soul: Der neue fährt nur noch elektrisch

30.11.2018

Der neue Kia Soul ist künftig nur noch als Elektroauto erhältlich. Verkaufsstart für den Kompakt-Crossover: Erste Jahreshälfte 2019. Infos zu Motor und Batterie. Plus: Fotos, technische Daten und Details

Frontansicht Kia Soul
Kommt im ersten Halbjahr 2019: Kia Soul electric
  • Premiere hatte der Kia Soul auf der LA Auto Show 2018
  • Sein neuer Elektromotor leistet 204 PS und hat ein Drehmoment von 395 Nm
  • Die Batterie speichert 64 kWh, die Reichweite soll 400 Kilometer betragen

 

Bereits seit 2014 gibt es den Kia Soul auch als Elektroauto. Die Neuauflage ist aber nur noch mit lokal emissionsfreiem, elektrischen Antriebstechnik erhältlich. Das kompakte Crossover-Modell soll bereits in der ersten Hälfte 2019 auch in Deutschland verfügbar sein. 

Motor: 204 PS. Reichweite: 400 km

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Heckansicht Kia Soul
Markantes Design: Der Kia Soul hebt sich ab von der breiten Crossover-Masse 

Ganz neu ist der elektrische Soul nicht, denn bereits seit 2014 bieten die Koreaner eine entsprechende Version auf Basis der zweiten Generation an. Doch im Vergleich zum bisherigen Soul EV ist die Neuauflage antriebsseitig deutlich besser ausstaffiert. So kommt ein neuer Elektromotor zum Einsatz, der 150 kW/204 PS sowie 395 Newtonmeter Drehmoment leistet. Bisher waren es 81 kW/110 PS und 285 Newtonmeter. 

Auch der Energiespeicher wächst deutlich. Statt einer 30-kWh-Batterie kommt künftig ein flüssiggekühlter Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 64 kWh zum Einsatz. Kia verspricht eine entsprechend höhere Reichweite. Da der Verbrauch des e-Soul mit 14,9 kWh pro 100 Kilometer angegeben wird, dürfte eine Batterieladung für über 400 Kilometer reichen. Offizielle Werte zu Fahrleistungen und Reichweite will Kia Anfang 2019 bekannt geben.

Um die Effizienz zu verbessern, kann der Soul rekuperieren, also Bremsenergie in elektrische Energie umwandeln. Dabei hat der Fahrer die Möglichkeit, die Rekuperationsstärke über Schaltwippen am Lenkrad zu variieren. Grundsätzlich soll es möglich sein, so den Soul ohne Einsatz der Bremsen zum Stehen zu bringen. Zudem soll sich das Fahrzeug am vorausfahrenden Verkehr orientieren, um automatisch maximal energieeffizientes Bremsen zu gewährleisten.

Guter Innenraum, modernes Cockpit

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Interieur Kia Soul
Gut gestalteter Innenraum mit digitalen Anzeigen

Zu den optischen Neuerungen gehört ein im Vergleich zum Vorgänger umfangreich modifiziertes Frontdesign. Unter anderem schaut die Neuauflage durch deutlich schmalere LED-Scheinwerferschlitze, die, durch eine Chromleiste verbunden, im oberen Bereich der Front eine durchgehende Einheit bilden.

Zentral im unteren Bereich gibt es eine große Luftöffnung, die seitlich von schwarzen Inlays mit LED-Nebelleuchten flankiert wird. Außerdem befindet sich im Bereich des klassischen Kühlergrills eine kleine Klappe, hinter der sich der neue Schnellladeanschluss für den CCS-Stecker-Standard verbirgt.

Der Innenraum des e-Soul präsentiert sich aufgeräumt. Hebel für die Feststellbremse oder das Getriebe gibt es nicht mehr. Ersteres ersetzt ein kleiner Hebelschalter in der Mittelkonsole, statt eines Schalthebels gibt es einen kleinen Gangwahl-Drehschalter.

Das Kombiinstrument besteht aus einem zentralen Farbdisplay, welches seitlich von kleineren, halbrunden Displays flankiert wird, die damit eine klassische Rundinstrumentenoptik andeuten. Außerdem befindet sich mittig im Armaturenbrett ein 10,25 Zoll großer Touchscreen für das Infotainmentsystem.

Darüber hinaus soll der Elektro-Soul über eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung verfügen, die sieben Airbags, Kollisionsverhinderer, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehr- und Müdigkeitswarner sowie Abstandstempomat umfasst. Außerdem kommt ein neues Telematiksystem namens UVO zum Einsatz, welches den Nutzer unter anderem mit Echtzeitinformationen zu Ladestationen versorgt und es ermöglicht, das Laden zu programmieren. Außerdem beherrscht UVO gängige e-Call-Funktionen.

Text: Mario Hommen/SP-X. Fotos: PR.
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