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Der ADAC

ADAC Autotest: Vom Stadtauto bis zum PS-starken Plug-in-Hybrid

weißer VW T-Roc Cabrio faehrt auf Landstrasse
Eines von 26 getesteten Fahrzeugen: Das VW T-Roc Cabriolet ∙ © Volkswagen

26 verschiedene Automodelle hat der ADAC zwischen Juli und September 2020 getestet. Das waren die Highlights im dritten Quartal.

Diesel oder Benziner – viel mehr Auswahl hatten Autokäufer vor ein paar Jahren bei ihrem Wunschmodell oft nicht. Und heute? Da sieht das Angebot schon besser aus. Das spiegelt auch der ADAC Autotest wider: Im dritten Quartal 2020 wurden Diesel, Benziner, Mild- und Voll-Hybride, Plug-in-Hybride und Elektroautos getestet. Und sogar ein "Diesotto" als Benziner mit Diesel-typischer Selbstzündung im Mazda CX-30 wurde den strengen Testkriterien des ADAC unterzogen.

Und welcher Antrieb ist der beste? Pauschal lässt sich das nicht sagen. Er muss zum Auto passen, zum Fahrprofil des Nutzers und natürlich zum Geldbeutel.

Simple Motoren bei Hyundai i10 und Toyota Aygo

Letzteres ist besonders bei Kleinstwagenkäufern wichtig. Und für wenig Geld gibt es oft keine besonders ausgefeilte Motorentechnik, wie die Kleinstwagen Hyundai i10 und Toyota Aygo zeigen. Ihr Verbrauch fällt mit gemessenen 5,5 (Hyundai) und 5,4 Litern (Toyota) mangels Hybridtechnik nicht allzu niedrig aus. Mit ihren schwachbrüstigen Dreizylinder-Saugmotoren (67 und 72 PS) wuseln sie zwar noch quirlig durch den Stadtverkehr, doch spätestens auf der Autobahn wird’s zäh.

Hier tut sich ein Mercedes GLE Coupé 400d mit 330 PS starkem Dieselmotor naturgemäß leichter, auch wenn das Konzept eines 2,4 Tonnen schweren SUV-Coupés ein an sich fragwürdiges ist. Vom Motor waren die ADAC Tester jedenfalls bis auf den hohen Verbrauch (8,2 l Diesel) begeistert: Der Reihensechszylinder sei derzeit einer der besten Pkw-Dieselmotoren und überzeuge mit sehr guter Laufruhe, viel Kraft und extrem sauberen Abgasen.

Ebenfalls mit Leistung wuchert der Volvo V60 T6 Twin Engine, der als Familienkombi auf viel Platz und mit seinem Plug-in-Hybrid-Antrieb auf Effizienz setzt. Ob es dafür wirklich 341 PS gebraucht hätte, sei zwar dahingestellt. Der Antrieb arbeitet jedenfalls famos und passt perfekt zu dem gediegenen Schweden. Preis: ab rund 60.000 Euro.

Toyota Proace City Verso als Familienfreund

Deutlich preiswerter fahren Familien mit dem Toyota Proace City Verso, der als Hochdachkombi zur Fraktion der Pragmatiker zählt und mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder mit 110 PS getestet wurde. Der "Japaner" ist baugleich mit dem Citroën Berlingo, dem Peugeot Rifter und dem Opel Combo Life. Zu welcher Marke man tendiert, ist letztlich egal – alle vier laufen mit identischer Technik vom selben Band im spanischen Vigo.

Toyotas Nobelmarke Lexus schickte den Kompakt-SUV UX 250h ins Rennen, natürlich mit Hybridantrieb. Mit gemessenen 5,4 Litern Super auf 100 Kilometer durchaus sparsam und für alle eine Alternative, die nicht im automobilen Mainstream mitschwimmen wollen.

VW T-Roc: Ein SUV als Cabrio

Ungewöhnlich ist auch ein SUV als Cabriolet. Das VW T-Roc Cabrio ist der einzige Vertreter dieses Segments und muss für VW die Frischluftfahne in den Wind halten, nachdem Beetle und Golf Cabrio eingestellt worden sind. Das Testfazit: kleiner, zerklüfteter Kofferraum, dürftige Serienausstattung und maue Fahrleistungen bei sauberen Abgasen und sicheren Fahreigenschaften.

Elektroautos im Test

Und wie haben sich die Elektroautos geschlagen? Der Smart forfour EQ ist mangels brauchbarer Reichweite nur für die Stadt geeignet, und der Hyundai Ioniq glänzt selbst mit der kürzlich installierten größeren Antriebsbatterie mit dem niedrigsten Verbrauch aller bisher beim ADAC gemessenen Elektroautos. Der elektrische Mini Cooper SE ist eher etwas für Autofahrer, die einen schicken Auftritt und viel Fahrspaß wichtiger nehmen als maximale Reichweite.

26 Modelle im ADAC Autotest

Hier finden Sie weitere Neuvorstellungen, Fahrberichte und Tests.