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Der ADAC

Urlaub trotz Corona: Die besten Reiseziele im Januar 2021

Winterspass beim Rodeln
Rodeln: Spaß und frische Luft für die ganze Familie ∙ © iStock.com/omgimages

Deutschland befindet sich bis mindestens 14. Februar im Lockdown. Für viele Regionen Europas gelten Reisewarnungen. Wo Sie sich im Januar im In- und Ausland erholen können – und was Sie beachten müssen.

  • Tipps für Langläufer, Winterwanderer und Kulturinteressierte

  • Touristische Betriebe in Deutschland geschlossen, Tagestouren eingeschränkt möglich

  • Achtung: Viele Wintersportorte riegeln Zufahrtsstraßen ab

Harter Lockdown bis mindestens 14. Februar

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben Bund und Länder massive Einschränkungen im privaten und öffentlichen Bereich beschlossen. Diese gelten in ganz Deutschland bis mindestens 14. Februar.

  • Von nicht zwingend notwendigen Reisen im In- und Ausland wird abgeraten

  • Touristische Übernachtungen in Hotels und anderen Unterkünften in Deutschland sind verboten. Lediglich Geschäftsreisen sind weiterhin zugelassen

  • Im öffentlichen und in fast allen Bundesländern auch im privaten Bereich darf sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person und umgekehrt treffen

  • Restaurants, Cafés und andere Lokale sind geschlossen und dürfen nur Speisen zum Mitnehmen verkaufen. Alkoholkonsum im Freien ist verboten

  • Bis auf Geschäfte des täglichen Bedarfs bleibt der komplette Einzelhandel geschlossen

  • Museen, Theater, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder und ähnliche Einrichtungen bleiben ebenfalls zu

  • Beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden – in Bayern sogar eine FFP2-Maske

  • Freizeitsport ist nur noch individuell, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt

  • In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 Infizierten pro 100.000 Einwohner sollen sich Personen nur noch maximal 15 Kilometer von ihrer Wohnung entfernen dürfen

Die Corona-Vorschriften schränken das öffentliche Leben und damit das Reisen nach wie vor massiv ein. Da bietet sich eine Auszeit vor der eigenen Haustür an – etwa bei einer Halbtages- oder Tagestour. Ausflügler sollten jedoch unbedingt im Vorhinein prüfen, ob der jeweilige Zielort erreichbar ist. Derzeit sperren immer mehr Wintersportorte in ganz Deutschland Zufahrtsstraßen und Parkplätze, nachdem sie zuletzt von Tagestouristen überrannt wurden. Darüber hinaus gelten vielerorts Betretungsverbote für Skipisten und Rodelhänge.

Winterurlaub: Langlaufen in Deutschland

Skilanglauf im Schwarzwald auf der Thurnerspur
Sonne tanken auf der Thurnerspur bei Breitnau im Hochschwarzwald ∙ © Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Während Abfahrtsskiläufer in dieser Saison vielerorts verzichten müssen, sieht es für Langläufer besser aus: Die deutschen Mittelgebirge und das Alpenvorland bieten bei genügend Schnee beste Voraussetzungen für klassischen Langlauf und Skating. 2000 präparierte Loipenkilometer durchziehen die freien Hochflächen, lieblichen Täler und stillen Tannenwälder des Schwarzwalds. Schöne Panoramablicke bieten diese Loipen.*

Ebenso viele Loipenkilometer hat der Bayerische Wald* aufzuweisen. Herausfordernd ist die 150 Kilometer lange Bayerwaldloipe von Lohberg nach Neureichenau, für die man neun Tagesetappen einplanen sollte.

Kloster Ettal oder Schloss Linderhof auf Langlaufski zu besuchen, ermöglichen die Loipen in den Ammergauer Alpen* (insgesamt 180 Loipenkilometer). Reit im Winkl* ist der höchstgelegene Ort im Chiemgau und gilt als Schneeloch. Auf verschiedenen Rundkursen, die zusammen 150 Kilometer ergeben, genießen Sportler den Blick in die Berge.

MIt bis zu 1300 Kilometern gespurte Loipen warten das sächsische und böhmische Erzgebirge und das Vogtland* auf. Die Loipen rund um Oberwiesenthal, dem Wintersportzentrum des Erzgebirges, sind überwiegend mittelschwer und sehr schneesicher.

Dieses Loipenportal* hilft Ihnen, Loipen im Nord- und Südschwarzwald, Oberen Bayerischen Wald, Harz, Thüringer Wald, Sauerland und anderen Gebieten zu finden.

Thüringer Wald: Tipps für Tagestouren

Familie mit Schlitten im Schnee
Im Thüringer Wald gibt es viele familienfreundliche Winterwanderwege ∙ © iStock.com/kamisoka

Der Thüringer Wald punktet nicht nur mit mehr als 1400 Kilometer Langlaufstrecken, sondern auch mit 480 Kilometern geräumten bzw. gewalzten und markierten Winterwanderwegen.* Mit schönen Ausblicken belohnt wird, wer auf dem 6 Kilometer langen, überwiegend flachen Rhön-Rennsteig-Winterwanderweg vom Rondell bei Oberhof bis in den Wintersportort marschiert. Auf der Tour von Ilmenau zum Kickelhahn, dem Hausberg des Ortes, ergibt sich ein Rundumblick über den Thüringer Wald. Sicher auch Kindern Spaß macht die 2,5 Kilometer lange Tour vom Bürgerhaus in Tambach-Dietharz zum Wildgehege.

Sehenswert in der Umgebung sind außerdem die Fachwerkstadt Schmalkalden, Eisenach, das mit Lutherhaus und Wartburg an den Reformator erinnert, sowie die Landeshauptstadt Erfurt mit Krämerbrücke und Domberg.

Klein, aber fein: Die Hansestädte Lüneburg, Stendal und Greifswald

Lueneburg im Januar im Abendlicht
Romantische Kulisse am Abend: Der Stintmarkt in Lüneburg ∙ © iStockphoto.com/Juergen Sack

Lüneburg entwickelte sich dank seiner Solequelle in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu einer wohlhabenden Stadt. Prächtige mittelalterliche Bürgerhäuser zeugen am Hauptplatz Am Sande davon. Reizvoll ist ein Bummel durch den historischen Kern der Backsteinstadt, bei dem sich Giebelhäuser, die rote Kirche St. Johannis mit ihrem schiefen Turm und das größte mittelalterliche Rathaus Norddeutschlands entdecken lassen.

Die alte Universitätsstadt Greifswald strahlt eine familiäre Atmosphäre aus. Gemütlich geht’s am Marktplatz zu, mit Bürgerhäusern aus Gotik, Renaissance und Barock, der alten Ratsapotheke und dem roten Rathaus. Ihre drei Backsteinkirchen nennen die Einwohner liebevoll "Langer Nikolaus", "Dicke Marie" und "Kleiner Jacob".

In Stendal bietet die Tourist-Information am Markt 1 einen Audioguide (5 € pro Gerät) zur individuellen Erkundung der Stadt an. Nicht verpassen sollte man etwa den Markt mit Rathaus, Roland und St. Marien, das Uenglinger und das Tangermünder Tor.

Kuba: Neujahrsstart unter Palmen

Mit dem Oldtimer durch Havanna fahren
Buntes Havanna: Amerikanische Oldtimer und koloniale Architektur ∙ © Shutterstock/Kamira

Der Kontrast zum Januar in Deutschland könnte nicht größer sein: Palmen statt kahler Bäume, Temperaturen von 26 Grad statt Minusgraden, badewarmes Meer statt vereister Seen. Und: Für Kuba liegt keine Reisewarnung vor. Ab dem 10. Januar 2021 müssen allerdings alle aus dem Ausland Einreisenden einen negativen PCR-Test aus dem Heimatland vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden bei Ankunft sein darf und von einem zertifizierten Labor ausgestellt sein muss. Am Ankunftsflughafen ist ein weiterer PCR-Test durchzuführen (Aufschlag von 30 USD auf den Flugticketpreis) und eine Erklärung zum Gesundheitszustand abzugeben. Das Testergebnis können Urlauber dann aber in ihrer gebuchten Hotelanlage abwarten und diese bei negativem Ergebnis sofort verlassen.

Das koloniale Zentrum der Hauptstadt Havanna, die Uferpromenade Malecón und die Fahrt in einem der farbenfrohen Oldtimer-Taxis sind ein Muss. Weitere Highlights Kubas sind das von Karstfelsen und Tabakfeldern geprägte Viñales-Tal, Trinidads Altstadt mit ihren bunten Häusern, Santiago de Cuba, das Zentrum kubanischer Musik, und die traumhaften Sandstrände von Varadero, Guardalavaca und Cayo Largo.

Fernweh? Traumziele rund um den Globus

Die meisten internationalen Urlaubsziele gelten als Corona-Risikogebiete. Andere Staaten, die unbedenklich wären, lassen keine Touristen ins Land. Wo Sie derzeit mit vertretbaren Einschränkungen Urlaub machen können – von Mauritius bis St. Lucia.

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