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Winterausflüge im Schwarzwald: Lifte, Loipen und aktuelle Schneehöhen

eine Frau und zwei Kinder sitzen auf einem Schlitten und schauen auf die verschneite Winterlandschaft vor ihnen
© shutterstock/Dennis Wegewijs

Wo liegt aktuell viel Schnee und welche Lifte haben im Schwarzwald geöffnet? Welche Loipen sind bereits gespurt und welche Strecken bieten sich besonders für eine Winterwanderung oder zum Rodeln an? Der Wintersportbericht des ADAC Nordbaden e.V. enthält die wichtigsten Infos für den perfekten Ausflug.

  • Skilifte müssen vorerst geschlossen bleiben

  • Infografik zeigt gespurte Loipen und tagesaktuelle Schneehöhen

  • Winterwanderungen für Einsteiger

  • Rodelbahnen im Schwarzwald

Für Skifahrer gibt es erst einmal schlechte Nachrichten, denn die Skilifte werden im Zuge der Eindämmung der Corona-Pandemie voraussichtlich nicht vor dem neuen Jahr öffnen dürfen. Dennoch gibt es diverse Möglichkeiten für tolle Ausflüge ins Winterparadies Schwarzwald. Egal ob Langlauf, Rodeln oder Winterwandern - hier ist für jeden etwas dabei.

Lifte, Loipen und aktuelle Schneehöhen

Die Touristik-Experten des ADAC Nordbaden ermitteln die auf dieser Seite zusammengefassten Informationen zu Schneehöhen und Öffnungszeiten der Skilifte im Nord- und Südschwarzwald sowie die gespurten Loipen tagesaktuell von Montag bis Freitag. Über die hinterlegten Links gelangen Sie direkt auf die Homepages der jeweiligen Lift- oder Loipenbetreiber, für deren Inhalte die jeweiligen Betreiber selbst verantwortlich sind. Alle Angaben ohne Gewähr.

Winterwanderungen durch den Schnee im Schwarzwald

Familie mit Hund wandert über schneebedeckten Wanderweg im Hochschwarzwald
© Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Wer wegen geschlossener Lifte größtenteils auf den Wintersport verzichten muss, sollte unbedingt eine Winterwanderung ausprobieren. Gerade im Schwarzwald gibt es unzählige Wanderwege, die durch wunderschöne Schneelandschaften führen. Die ADAC Touristik-Experten haben einige herausgesucht, die sich mit dem Schwierigkeitsgrad leicht vor allem für Einsteiger und Familien eignen.

Winterwanderung Kaltenbronn
  • 8,2 Kilometer

  • 2:30 Stunden

  • Aufstieg 143 Höhenmeter / Abstieg 140 Höhenmeter

Die Tour beginnt am Parkplatz „F“ Kaltenbronn. Von dort aus geht es am Rodelhang und dem Wildgehege mit heimischem Rotwild vorbei, weiter in Richtung Wildseemoor. Auch ein Trollpfad für Kinder liegt auf dem Weg. Etwa zwei Kilometer weiter durch wunderschöne Schneelandschaften erreichen Wanderer die Leonhardhütte. An der Saatschulhütte und der Kreuzlehütte vorbei führt die Tour entlang der Teufelsmühlenloipe in Richtung Schwarzmiss-Sattel. Hier folgt ein weiteres Highlight: der Hohlohturm. Wer noch genug Puste hat, kann den Turm besteigen und wird mit einer atemberaubenden Sicht auf das Murg- und Rheintal belohnt. Danach geht es in Richtung Süden auf dem Holzbohlenweg hinein in das Hohlohmoor, von wo aus sich ein toller Blick auf den Hohlohsee und die faszinierende Winterlandschaft ergattern lässt. Damit ist die Tour fast zu Ende und führt zurück zum Parkplatz.

Wintertour zum Wildgehege Ailwald
  • 4,2 Kilometer

  • 1:15 Stunden

  • Aufstieg 64 Höhenmeter / Abstieg 64 Höhenmeter

Diese Route bietet eine abwechslungsreiche und kurze Tour, die auch mit Kindern sehr gut zu bewältigen ist. Die Strecke verläuft meist eben, zudem sind nicht viele Höhenmeter zu überwinden. Die Wanderung beginnt an der Straßenbahnhaltestelle Klosterreichenbach und verläuft zunächst in Richtung Kurgarten. Nach dem Überqueren der Murg muss der blauen Raute nach links bergauf in Richtung Bruckenberg gefolgt werden. Am Parkplatz des Hotels Ailwaldhof angekommen geht es über den Murgtalwanderweg weiter, der zum Rotwildgehege führt. Mit etwas Glück können hier zahlreiche Wildtiere bestaunt werden, bevor es auf dem Murgtalwanderweg weiter zum Leimenbuckel geht. Ab dort zeigt die gelbe Raute den Weg in Richtung Schachen. Nach einigen Metern bergab taucht die Murg wieder auf. Entlang dem Radweg „Tour de Murg“ geht es bis nach Klosterreichenbach und damit zurück zum Ausgangspunkt.

Winterwanderung Murgtal
  • 9,9 Kilometer

  • 3:00 Stunden

  • Aufstieg 256 Höhenmeter / Abstieg 270 Höhenmeter

Ausgangspunkt ist die Straßenbahnhaltestelle in Heselbach. Von dort aus geht es am Waldrand entlang in Richtung Grundwaldhütte und weiter zur Heselbacher Hütte. Hier erlangen die Wanderer bereits einen schönen Ausblick über das obere Murgtal. Entlang des Murgtalwanderwegs (blaue Raute) geht es dann weiter vorbei an der Bäumlesäckerhütte in Richtung Rauhwäldle bis zum Standort Schönegründ/Wasserbehälter, immer begleitet von einer faszinierenden Aussicht. Hier können sich Wanderer entscheiden, ob sie die Tour links in Richtung Murgtalstraße abkürzen oder normal weiterwandern möchten. Ansonsten geht es vom Waldrand aus bergab der Besenfelder Straße entlang in Richtung Schönegründ. Weiter über die Schönegründer Straße und die Murgtalstraße endet die Winterwanderung an der Straßenbahnhaltestelle in Röt. Von dort aus fährt stündlich eine Straßenbahn zurück nach Heselbach.

Wanderung zur Panorama-Hütte in Schwarzenberg
  • 6,9 Kilometer

  • 2:15 Stunden

  • Aufstieg 258 Höhenmeter / Abstieg 258 Höhenmeter

Die Winterwanderung startet an der Straßenbahnhaltestelle Schönmünznach und verläuft zunächst über den Radweg „Tour de Murg“ am Verlobungsfelsenwegle entlang bis zum Standort Tummelhalde. Über den leicht ansteigenden, aber gebahnten und breiten Wanderweg (gelbe Raute) geht es etwa 1,5 Kilometer weiter bis zum Waldrand. Von hier aus geht es mit schönem Blick auf das Murgtal weiter bis zur Panorama-Hütte, die sich (insofern es die Corona-Bedingungen zulassen) perfekt für eine kleine Einkehr eignet. Zurück führt der Weg dann bergab in Richtung Dorfplatz auf der Kirchstraße bis zur Straßenbahnhaltestelle Schwarzenberg. Wer möchte kann hier die Bahn nach Schönmünzach nehmen, ansonsten zeigt die gelbe Raute den Fußweg zurück zum Ausgangsort.

Über den Ellbachseeblick rund um den Kniebis
  • 6,3 Kilometer

  • 1:40 Stunden

  • Aufstieg 82 Höhenmeter / Abstieg 82 Höhenmeter

Ausgangspunkt der Winterwanderung ist das Besucherzentrum Schwarzwaldhochstraße Freudenstadt-Kniebis. Über den geräumten Waldweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite geht es über das Buchschollensträßchen bis zur Aussichtsplattform Ellbachseeblick. Hier erwartet die Wanderer einen großartigen Blick über den See. Hinab ins Mitteltal führt der Weg in Richtung Dorf. Vorbei am Rodelhang für die Kleinen und der Kirche geht es über die Baiersbronner Straße bis zum Kloster. Weiter auf der Alten Paßstraße geht es über eine Brücke auf den Salzleckerweg bis zum Parkplatz an der B28. Ein geräumter Winterwanderweg durch den Wald führt bis zur Rippoldsauer Straße zurück zum Besucherzentrum.

Winterwandern um den Titisee
  • 5,9 Kilometer

  • 2:00 Stunden

  • Aufstieg 31 Meter / Abstieg 31 Meter

Am Kurhaus in Titisee beginnt die Tour inmitten verschneiter Winterlandschaften. Über die Seestraße geht es an der Flaniermeile vorbei und entlang des Seeufers dann über einen ebenen Waldweg entlang zum Campingplatz Sandbank. Durch ein kleines Waldstück abseits des Sees gelangen die Wanderer zum Campingplatz Bankenhof und weiter in Richtung Hinterzarten. Nach einem kurzen Anstieg zeigt sich das urige Gehöft „Bankenhof“, welches das Museum für alte Landtechnik beheimatet. Entlang der Kreisstraße geht die Tour bei schönen Ausblicken bis zum Alemannenhof weiter, der sich für eine Einkehr besonders gut eignet (insofern es die Corona-Bedingungen zulassen). Weiter auf der Strecke geht es am Strandbad Titisee und dem Kurgarten vorbei und schon ist der Ausgangspunkt am Kurhaus wieder erreicht.

Winterwanderung mit Seeblick in Schluchsee
  • 4,3 Kilometer

  • 1:30 Stunden

  • Aufstieg 60 Höhenmeter / Abstieg 60 Höhenmeter

Der Premium Winterwanderweg wird täglich geprüft und geräumt und beginnt am Bahnhof Schluchsee. Über den Seerundweg führt er vorbei am Spaß- und Freizeitbad mit wunderschönem Ausblick zum Seehotel Hubertus. Der Kohlgrubenweg auf der anderen Straßenseite führt über einen kleinen Anstieg in Richtung Kaisertanne. Vorbei am Admiralsblick und dem Grillplatz Kaisertanne erhalten die Wanderer nochmals einen Blick auf den See, bevor es zum Parkplatz der Schluchseehalle und zurück zum Bahnhof geht.

Die besten Orte zum Rodeln

Blick auf verschneite Landschaft in Dobel mit Menschen, die Schlitten fahren
© Gemeinde Dobel

Schlittenfahren ist nur etwas für Kinder? Weit gefehlt! Die Rodelbahnen im Schwarzwald bieten Spaß für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Von leichten Hängen mit wenig Gefälle bis anspruchsvollen Schlittenpisten gibt es ein vielseitiges Angebot. Probieren Sie es aus!

Die längste Winterrodelbahn im Schwarzwald

Auf der Rodelbahn am Hasenhorn kommen Rodel-Fans ganz auf ihre Kosten. Die Abfahrt von der Todtnauer Hütte bis zum Parkplatz „Rothenbacher Rank“ an der B317 zwischen Feldberg-Ost und Fahl sorgt für ein vielseitiges Wintererlebnis. Zunächst geht es auf einer etwa 45-minütigen Wanderung auf dem Premiumwanderweg zur Todtnauer Hütte hinauf, bevor es ganze 490 Höhenmeter auf der längsten Winterrodelbahn im Schwarzwald rasant hinab geht. Die Strecke wird in der Schwierigkeit als schwer eingestuft, eignet sich damit also nicht unbedingt für Kinder. Die Schlitten können am Sporthaus Feldberg an der Rodel-to-go Station ausgeliehen werden. Wer vor der Abfahrt noch eine Stärkung benötigt, wird in der Todtnauer Hütte fündig (hier kann es zu Corona bedingten Einschränkungen kommen).

Rasante Abfahrt nach Titisee

Die Rodelbahn Saig-Titisee sorgt auf 1,2 Kilometern Länge für jede Menge Rodelspaß. Der Aufstieg zum Startpunkt in Lenzkirch-Saig erfolgt parallel zur Abfahrt ab dem „Seehof“ in Titisee, bevor es die 161 Höhenmeter in rasantem Tempo auf dem Schlitten wieder hinunter geht. Wer die Schneelandschaft in den Abendstunden genießen möchte, wird hier ebenfalls fündig. Das Flutlicht ermöglicht eine Abfahrt bis 23:00 Uhr.

Bergaufrodeln in Kaltenbronn

Wem das ‚normale‘ Rodeln zu langweilig ist, kommt in Kaltenbronn beim Bergaufrodeln auf seine Kosten. Die extra umgebauten Sicherheitsrodel werden dort direkt am Schlepplift eingehängt und bergauf gezogen. An der Bergstation angekommen geht es dann auf die Talabfahrt. Durch eingebaute Bremsen kann jeder Rodler hier sein Tempo selbst bestimmen und kontrollieren. Die Strecke wurde vom restlichen Wintersportbetrieb abgetrennt, sodass sich die Wintersportler nicht in die Quere kommen. Kinder und Jugendliche unter 1,19 Meter Körpergröße dürfen nur mit einer Begleitperson rodeln. Hier kann es zu Corona bedingten Einschränkungen kommen.

Rodelspaß für die ganze Familie auf dem Kniebis

Auf dem Kniebis gibt es mehrere Rodelbahnen, sodass für jedes Alter und jeden Anspruch etwas dabei ist. Eine steile Rodelbahn für Erwachsene und Jugendliche führt über 400 Meter im Skistadion, für die Kinder gibt es oberhalb des Waldhorns eine separate Rodelbahn. Die ganz Kleinen können dagegen am Besucherzentrum gefahrlos rodeln.

Spaß für alle bis in die Abendstunden am Rodelhang am Buck

Der 100 Meter lange Rodelhang am Buck in Todtnau hat eine Höhendifferenz von 13 Metern und bietet damit die perfekte Location für den Horden-Rodler. Ein Förderband bringt die Schlittenfahrer gemütlich nach oben (kostenpflichtig – Achtung: Es kann durch die Corona-Maßnahmen zu Schließungen kommen). Am Lift gibt es ein Bistro, zudem sorgt das Flutlicht für abendlichen Rodelspaß an Samstagen und Sonntagen bis 21.00 Uhr.

Vier Rodelbahnen in Dobel

Im Kurort Dobel im Nordschwarzwald gibt es im Winter vier Rodelbahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, hier ist also für jedermann etwas dabei. Für kleine Kinder eignet sich die Rodelbahn am Wasserturm mit etwa 250 Metern Länge und wenig Gefälle. Die anderen drei Schlittenhänge sind zwischen 150 Meter und 350 Meter lang und eher für Jugendliche und Erwachsene geeignet. Die drei anspruchsvolleren Rodelbahnen sind in der Siedlungsstraße, der Wildbader Straße und am Reutäcker zu finden.

Für Auskünfte stehen die Touristik-Experten des ADAC Nordbaden e.V. telefonisch unter 0721 810 49 13 zur Verfügung.