Endlich Sommer: Die besten Reiseziele im Juni 2023

Lavendelfeler bei Sonnenuntergang in der Provence mit Berg im Hintergrund
Scheinbar endlose Lavendelfelder erstrecken sich auf der Hochebene von Valensole in der Provence© Shutterstock/Gaspar Janos

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In der Meteorologie beginnt der Sommer schon am 1. Juni. Tipps für Deutschland, das Trendziel Nummer eins, Reiseziele in Süd- und Nordeuropa und in Nordamerika.

  • Deutschland: Radausflüge, Fernwanderwege und Camping auf dem Wasser

  • Frühsommerziele in Süd- und Nordeuropa

  • Fernreisen: Westkanada und der Südwesten der USA

Die Pfingstferien, das Wochenende um Fronleichnam oder ein früher Start in die Sommerferien: Der Juni bieten sich für Tagesausflüge in die nähere Umgebung und Kurztrips in Deutschland an, dem nach wie vor gefragtesten Ziel deutscher Urlauber. Aber auch das Verlangen nach Urlaub am Meer, nach Abwechslung und Lust auf Unbekanntes ist bei den "Reiseweltmeistern" wieder groß.

Deutschland zu Fuß, per Rad, im Wohnmobil

Radtouren und Wanderungen an der Mosel

Wanderer an der Mosel
Ein steiler Pfad führt vom Moselort Treis-Karden in die Weinberge© Rheinland-Pfalz Touristik/Dominik Ketz

Die Mosel ist schon allein wegen ihrer Flussschlingen, die sich an steilen Weinbergen entlangwinden, eine Attraktion. Hinzu kommen geschichtsträchtige Städte wie Trier und Koblenz, Weindörfer wie Trittenheim und Beilstein, Fachwerkstädtchen wie Bernkastel-Kues und die wie einem Märchenbuch entnommene Burg Eltz.

Den Fluss im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren: Dazu lädt der 248 Kilometer lange ufernahe und flache Mosel-Radweg* ein. Er verläuft vom Dreiländereck in Perl bis zum Zusammenfluss von Mosel und Rhein in Koblenz und ist gut in fünf Tagen zu schaffen. Mit der Lauschtour-App* gibt es an 40 Hörstationen entlang des Weges spannende Geschichten für die Radfahrenden.

Wer mit der Familie per Rad Tages- und Halbtagestouren* unternehmen möchte, findet neben Teilstrecken des Mosel-Radweges auch Routen auf stillgelegten Bahntrassen und Sterntouren rund um Trier, Bernkastel-Kues und Cochem.

Wanderern seien die sieben Traumpfade an der Mosel* empfohlen, die als Rundwanderungen konzipiert sind und sich durch abwechslungsreiche Landschaftsszenerien auszeichnen. Der mit 18,6 Kilometern Länge und 879 Höhenmetern anspruchsvollste ist der Bergschluchtenpfad Ehrenburg, mittelschwer der Traumpfad Eltzer Burgpanorama (12,6 Kilometer, 397 Höhenmeter).

Die drei Traumpfädchen* an der Mosel – Löfer Rabenlaypfad, Moseltraum und Niederfeller Schweiz – ermöglichen Kurztouren zwischen drei und fünf Kilometern Länge, die zugleich weniger steil und ideal für Familien mit Kindern sind.

Weitere Tipps zum Wandern an der Mosel

Urlaub im schwimmenden Wohnmobil

Wohnmobil auf einem Freecamper auf einem Mecklenburger See
Urlaub auf Kanälen und Seen: Das Wohnmobil wird zum Wasserfahrzeug© Eric Stelzer

Ein besonderes Erlebnis für Wohnmobil- und Wohnwagen-Besitzer sind motorisierte Flöße, auf denen das eigene Gefährt befestigt wird und gleichsam als Hausboot fungiert. Auch für eine überdachte Sitzterrasse ist hier Platz. So kann man in den eigenen vier Wänden wohnen und auf 3- bis 14-tägigen Reisen die Landschaften Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns erkunden. Voraussetzung: Wohnmobil oder Wohnwagen sind maximal 4500 Kilogramm schwer und acht Meter lang.

Wie bei einem Hausboot-Urlaub erhält man nach einer kurzen theoretischen und praktischen Einweisung die Charterbescheinigung. Damit kann man ohne Bootsführerschein und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h losschippern, etwa zum Schweriner Schloss, nach Plau am See oder Waren an der Müritz, entlang der Havel oder auf den Ruppiner Seen.

Weitere Infos zum Camping auf dem Wasser finden Sie auf den Websites von freecamper* (Mietbasis in Zehdenick an der Marina Neuer Hafen am Ziegeleipark Mildenberg) und skippercamping* (Mietbasis in Schwerin/Raben-Steinfeld).

Angebote für Camping in Mecklenburg-Vorpommern gibt’s beim ADAC Campingportal PiNCAMP*.

Schnupperpilgern auf deutschen Jakobswegen

Gelbe Muschel des Jakobsweg an einem Stein
Eine stilisierte Muschel, die Kilometersteine und Schilder ziert, leitet Pilger auf den Jakobswegen© iStock.com/Markus Volk

Mehr als 30 Jakobswege ziehen sich durch Deutschland. Sie verbinden sich als weit verzweigtes Netz mit den Wegen, die schließlich im spanischen Santiago de Compostela enden. Wer das Pilgern ausprobieren möchte, folgt der gelben Muschel auf blauem Grund und dem gelben Pfeil, die oft auch vor der eigenen Haustür zu finden sind.

Die Via Baltica* verläuft auf rund 760 Kilometern von der Insel Usedom nach Osnabrück. Geschichtsreiche Hansestädte lernt auf einer 7-Tage-Tour kennen, wer die 151 Kilometer lange Teilstrecke von Rostock nach Lübeck geht. Giebelhäuser, gotische Kirchen und alte Speicher zeugen vom einstigen Reichtum Rostocks. Berühmt für sein hochgotisches Münster ist Bad Doberan. Wismars glanzvolle Zeiten werden am Hafen und in der Altstadt sichtbar. Lübeck, die "Königin der Hanse", wartet mit Holstentor und mächtigen Backsteinkirchen auf.

Von Köln durch die Eifel bis nach Trier und weiter nach Metz führt die 350 Kilometer lange Via Coloniensis*. Empfehlenswert sind die 110 Kilometer zwischen der Stadt Bad Münstereifel, deren mittelalterlicher Stadtkern von einer Mauer mit Wehrtürmen und Toren umgeben ist, und Neuerburg im Tal der Enz. Zwischenstationen auf der fünftägigen Wanderung sind Blankenheim unterhalb einer imposanten mittelalterlichen Burg, das auf einem Berg thronende Kronenburg und Prüm, dessen Wahrzeichen die Basilika St. Salvator ist.

Reizvoll ist auch der 270 Kilometer lange Münchner Jakobsweg* von der bayerischen Landeshauptstadt nach Lindau bzw. Bregenz. Auf dem rund 60 Kilometer langen, dreitägigen Weg durch den idyllischen Pfaffenwinkel, so benannt wegen seiner Vielzahl an Kirchen und Klöster, kommt man am Kloster Wessobrunn vorbei, besteigt den Hohen Peißenberg und passiert die Pfarrkirche Mariä Geburt von Rottenbuch, die Wieskirche sowie das Welfenmünster von Steingaden.

Die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft* pflegt die Wege und informiert über die Wegführungen.

Warme Reiseziele in Südeuropa

Der Duft der Provence

Pärchen in einem Lavendelfeld in der Provence in Frankreich
Keine andere Pflanze steht so für die Provence wie der Lavendel© Shutterstock/fokke baarssen

Ab Mitte/Ende Juni beginnt in der Provence die Blüte der Lavendelfelder. Das Blau-Violett überzieht das Gebiet um die Montagne du Luberon und den Mont Ventoux, das Plateau de Vaucluse und das Plateau de Valensole. Wer eintauchen möchte in diese Welt, besucht das Musée de la Lavande Luberon* in Coustellet oder folgt der Lavendelstraße Les Routes de la Lavande*. Eine Route verläuft über 385 Kilometer von Nyons nach Digne-les-Bains, eine zweite über 260 Kilometer von St-Nazaire-le-Désert nach Valensole.

Auf den Märkten der südfranzösischen Region werden Lavendelsäckchen und -sträuße, Honig, Seife und Öl aus Lavendel angeboten. Berühmt für seine Fülle sind der Wochenmarkt samstagvormittags in Apt und der Freitagsmarkt in Carpentras.

Lavendelseife bietet auch die seit 1856 bestehende Savonnerie Fer à Cheval* an. Sie ist die älteste Seifenfabrik von Marseille. Ihr Markenzeichen ist die würfelförmige Savon de Marseille, die aus mindestens 72 Prozent Pflanzenöl besteht und nur natürliche Farb- und Zusatzstoffe enthalten darf. Bei einem Besuch nach Voranmeldung kann man sich über die traditionelle Herstellung informieren.

Katja Fehringer-Boecker, Leiterin Koordination Reise , ADAC Westfalen,

Mein Tipp für den Juni: Sanary-sur-Mer. Bummeln Sie am Mittwochmorgen über den lebhaften Wochenmarkt am Hafen des gemütlichen Mittelmeerstädtchens. Eine leichte Meeresbrise schaukelt die bunten Fischerboote hin und her. Cafés laden ein, das Treiben bei einem Eis oder einem Café au Lait zu beobachten. Für Schriftsteller wie Thomas Mann und Lion Feuchtwanger wurde Sanary-sur-Mer ab 1933 für kurze Zeit zu einem kleinen Paradies.

Katja Fehringer-Böcker, ADAC Geschäftsstelle & Reisebüro Dortmund©Andreas Buck

Frankreich-Urlaub: Aktuelles für Reisende

Wandern auf Mallorca und Menorca

Wanderer auf Menorca
Der Camí de Cavalls auf Menorca verläuft teilweise direkt am Meer entlang© Shutterstock/Delpixel

Nicht nur Sandstrände, Wassersportangebote und Partyhochburgen ziehen jährlich Millionen von Urlauber nach Mallorca. Auch Wanderer wissen die Baleareninsel zu schätzen, ob im Norden mit schroffen Steilküsten, den Halbinseln Formentor und Victoria oder in der Serra de Tramuntana im Westen mit seinen Steineichenwäldern und Olivenhainen.

Der Fernwanderweg GR 221*, auch Ruta de Pedra en Sec, Trockenmauerroute, genannt, durchquert die Serra de Tramuntana von Port d’Andratx bis Port de Pollença. Für die 145 Kilometer lange Strecke mit unterschiedlich schweren Etappen sind 8 bis 9 Tage einzuplanen. Highlights sind die atemberaubenden Panoramablicke, das Erklimmen des rund 1000 Meter hohen Berges Galatzó, das hübsche Bergdorf Deià, Sóller, die "Hauptstadt" der Tramuntana, die wildromantische Biniaraix-Schlucht und das majestätische Heiligtum Lluc.

Wem der Ansturm auf Mallorca nicht behagt, dem sei Menorca als eine hervorragende Alternative empfohlen. Rund 43 Prozent der zweitgrößten Baleareninsel stehen unter Naturschutz. Der Parc Natural S’Albufera d’Es Grau* mit seinen Feuchtgebieten und Kiefernwäldern, Weiden und Ackerflächen, Felsenküsten und Stränden ist ein Teil davon. Ausgedehnte Wander- und Fahrradwege erschließen ihn.

Die Wanderung auf den 357 Meter hohen Monte Toro, Menorcas höchsten Gipfel, wird mit einem einmaligen Weitblick belohnt. Bestens zu Fuß erobern lassen sich von Cala Galdana die Traumbuchten Cala Macarella, Cala Macarelleta und Cala Mitjana.

Einmal rund um die Insel führt der 185 Kilometer lange Camí de Cavalls*. Auf dem als GR 223 mit einem Hufeisen-Symbol markierten "Weg für Pferde", der ab dem 13. Jahrhundert für Patrouillenreiter angelegt wurde, können Wanderer auf 20 Etappen die vielfältige Küstenlandschaft entdecken. 

Darüber hinaus punktet Menorca mit schönen Städten wie Mahón und Ciutadella sowie mit rätselhaften Megalithbauten.

Spanien-Urlaub: Aktuelles für Reisende

Sonnenreiches Kreta

Eine Wanderin blickt in die Balos Bucht auf Kreta
Südsee-Flair am Balos Beach im Nordosten Kretas© Shutterstock/Vitalii Matokha

Kreta, die größte griechische Insel, gilt als die sonnenreichste des Mittelmeers. Traumhafte Strände wie der von Balos, Vai und Elafonissi verlocken zum Beach-Urlaub. Gleichzeitig steckt das abwechslungsreiche Eiland voller Geschichte. Spuren von den Minoern über die Römer und Venezianer bis zu den Osmanen sind auf der gesamten Insel zu entdecken: die Paläste von Knossos und Phaistos, die Reste der Titus-Basilika in Gortys, venezianische Burgen wie Frangokastello und das durch seine Minarette osmanisch geprägte Rethimno. Der Westen mit den auf 2453 Meter Höhe ansteigenden Weißen Bergen und Schluchten wie Samaria-Schlucht und Agia-Irini-Schlucht sind fantastische Wandergebiete.

Weitere Tipps für einen Kreta-Urlaub

Erlebnisse in Nordeuropa

Landschaftsgärten in Cornwall

Trebah Gardn in Cornwall mit See
100 Jahre alte Rhododendren, Magnolien und Kamelien in Trebah Garden© iStock

Der Südwesten Englands bezaubert mit herrlichen Landschaftsparks. Dank des Golfstroms herrscht hier ganzjährig ein mildes Klima, das – für das übrige England ungewöhnlich – auch mediterrane und subtropische Pflanzen gedeihen lässt. Zwischen Mai und Juni blühen Azaleen, Rhododendren, Magnolien und Kamelien.

Von der Tradition englischer Gartenbaukunst zeugt der Park von Lanhydrock House. Baumgreise erzählen hier von seiner Entstehung im 19. Jahrhundert. Im Trelissick Garden an der Mündung des Flusses Fal in den Ärmelkanal wachsen heimische, subtropische und fernöstliche Pflanzen wie Baumfarn, Taschentuchbaum und Japanische Zeder. Hobbygärtner zieht es auch zum Glendurgan Garden und Trebah Garden. In diesen Schluchtgärten gibt es neben Rhododendren sogar Bambusse, Yuccas, Agaven und Palmen.

Zu den meistbesuchten Pflanzenparadiesen gehören die Lost Gardens of Heligan mit märchenhaftem Dschungel und bewachsenen Figuren. Die riesigen, wabenartigen Gewächshäuser von Eden Project erlebt aus der Vogelperspektive, wer im SkyWire* am Drahtseil über den botanischen Garten hinwegfliegt.

Wer mehrere der Gärten und Parks besichtigen will, spart mit Besucherpässen des National Trust*. Eine Übersichtskarte* zeigt, welche Gärten unter dem Schutz dieser Institution stehen.

Wichtig: Zur Einreise nach Großbritannien ist seit dem Brexit ein Reisepass erforderlich.

Was gilt in Großbritannien bei der Einreise?

Island: Auf der Ringstraße um die Insel

Frau steht an Eisberg in Island
Angeschwemmte Eisberge am Diamantstrand nahe der Jökulsárlón-Gletscherlagune im Südosten Islands© Shutterstock/Maridav

Auf der größten Vulkaninsel der Welt kann man Gletschertouren unternehmen, zu Solfataren und Wasserfällen wandern, an Whale-Watching-Touren teilnehmen und in einem der aus heißen Quellen gespeisten Freibäder entspannen. Eine Reise durch Island startet in Reykjavík, berühmt für seine lebendige Kneipenszene, coole Designerläden und herrliche Geothermalbäder.

Der Hringvegur, die gut befahrbare Ringstraße, führt auf einer Länge von 1330 Kilometern rund um die Insel. Alle wichtigen Orte und viele Naturwunder lassen sich so bequem mit dem Mietwagen erreichen. Im Süden erstrecken sich große landwirtschaftliche Flächen mit Wiesen und Weiden. Der größte Gletscher, Vatnajökull, dominiert den Südosten. Ost- und Nordküste sind geprägt durch tiefe Fjorde, steile Gebirgszüge und malerische Küstenorte.

Abgeschieden liegen die Westfjorde, die tief ins Land hineinragen. Südlich davon erstreckt sich die Halbinsel Snæfellsnes mit dem legendären Vulkan Snæfellsjökull.

Reiseinformationen zu Island

Badeurlaub an der dänischen Ostsee

Strandhäuschen am Strand Eriks Hale bei Marstal auf der Insel Aero
Häuschen am Strand Eriks Hale bei Marstal auf der Insel Ærø© Huber Images

In Dänemark ist man überall nah am Meer – vor allem auf den Inseln. So lassen sich Badespaß und der Besuch von Sehenswürdigkeiten und gemütlichen Städtchen bestens miteinander verbinden. Anders als die Nordseestrände sind die an der Ostsee windgeschützter, das Wasser ist wärmer und flacher – ideal für Familien mit kleinen Kindern.

Wer die Märchen von Hans Christian Andersen schätzt, erkundet die Universitätsstadt Odense auf Fünen, um später am kinderfreundlichen Nordstrand von Kerteminde in die Fluten zu springen. Kulturinteressierte zieht es zum Wasserschloss Egeskov Slot und danach zum Christiansminde Strand bei Svendborg.

Die Insel Lolland lockt mit ländlicher Idylle und ihrer von Sandstränden gesäumten Südküste, die Insel Langeland mit dem über 10 Kilometer langen Ristinge Strand, einem Dutzend Windmühlen und dem knallroten Tranekær Slot. Ziele von Familien auf der Insel Falster: der über 20 Kilometer lange Strand von Marielyst und das Middelaldercentret bei Nykøbings Ortsteil Sundby, das einer mittelalterlichen Stadt gleicht.

Der 10 Kilometer lange Strand von Dueodde auf Bornholm mit fast weißem Sand ist bei Familien mit kleinen Kindern beliebt. Die charmanten Örtchen mit in kräftigen Farben gestrichenen Häusern und hübschen Gärten verleihen der Insel ihr heiter malerisches Flair.

Eines der schönsten Bootsreviere Dänemarks ist die "dänische Südsee" mit rund 50 der Insel Fünen vorgelagerten Eilanden.

Dänemark-Urlaub: Das müssen Reisende wissen

Fernreisen nach Kanada und in die USA

Die Höhepunkte Westkanadas

Ein Boot auf dem smaragdgrünen Emerald Lake im Yoho Nationalpark Canada
Kanutour auf dem Emerald Lake im Yoho National Park© Shutterstock/Pongsakorn Teeraparpwong

Banff Nationalpark und Jasper Nationalpark sind die bekanntesten Schutzgebiete in den kanadischen Rocky Mountains. Eine Reise von Calgary in Alberta nach Vancouver in British Columbia führt zu zahlreichen Naturwundern.

Der Banff National Park begeistert mit Wäldern, Gletschern, dem blaugrün schimmernden Lake Louise und dem bilderbuchschönen Moraine Lake. Im Yoho National Park lassen sich Felswände, mächtige Wasserfälle und der traumhaft gelegene Emerald Lake erkunden. Der Icefields Parkway, die Traumstraße der Rockies, führt zum Jasper-Nationalpark, den Seen, Flüsse, Wasserfälle und Stromschnellen durchziehen. Hauptattraktion sind die Eismassen des Columbia Icefield und die im Park beheimateten Grizzlies, Braunbären und Elche.

Vorbei am höchsten Berg der kanadischen Rockies, dem Mount Robson, geht es zum historischen Fort St. James und weiter nach Prince Rupert an der Inside Passage, dem Seeweg vor Alaska und British Columbia.

Mit der Fähre entlang der zerklüfteten Küste lässt sich Vancouver Island erreichen, wo Gebirge, Regenwälder, Steilklippen und Sandstrände zu Wanderungen einladen. Victoria, die Hauptstadt von British Columbia, erinnert mit ihrer viktorianischen Architektur an das alte England. Das multikulturelle Vancouver glänzt mit Wolkenkratzern, weitläufigen Parks, dem historischen Stadtteil Gastown und der über 70 Meter hohen Hängebrücke Capilano Suspension Bridge.

USA – Der Südwesten

Das Monument Valley im Sonnenaufgang im Colorado Plateau
Bis zu 350 Meter ragen die Tafelberge im Monument Valley in die Höhe© iStock.com/Francesco Ricca Iacomino

Im Südwesten der USA schuf die Natur in Jahrmillionen magische Schluchten und bizarre Felsformationen. Der atemberaubende Grand Canyon, den der Colorado River bis zu 1600 Meter tief in den Sandstein gegraben hat, ist sicher der Hauptgrund für eine Reise durch Arizona. Aber auch das aus zahlreichen Wildwest-Filmen bekannte Monument Valley und die mächtigen Kakteen im Saguaro National Park lohnen einen Besuch.

Attraktionen in Utah sind die über 2000 Felsbögen im Arches National Park, die roten Felstürmchen im Bryce Canyon National Park und die Felswildnis des Canyonlands National Park. An der Grenze zwischen Utah und Colorado entdecken Besucher des Dinosaur National Monuments Spuren der Riesenreptilien, im Mesa Verde National Park Behausungen der Anasazi-Indianer aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

Eisenbahnfans unternehmen in New Mexico eine Tour mit der Nostalgiebahn Cumbres & Toltec Scenic Railroad. Das White Sands National Monument verzaubert mit schneeweißen Dünen, Santa Fe mit Häusern und Kirchen, die im Adobe-Stil errichtet wurden.

Casinos, Megahotels und Leuchtreklamen locken in Nevada in die Glitzerstadt Las Vegas, die ohne den Stausee Lake Mead nicht existieren könnte. An der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien lädt der Lake Tahoe zu Kanutouren ein. Grenznah liegen die Geisterstadt Bodie und das Death Valley mit Salzseen, Sanddünen und vielfarbigen Hügeln.

Beim Besuch von mehr als drei Nationalparks lohnt sich meist der Kauf eines National Park Passes*.

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