Elektroauto gebraucht kaufen: Was man beachten sollte

25.7.2019

Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt wächst das Interesse an Elektroautos. Hier stehen zwar deutlich weniger Modelle und Varianten als bei Autos mit Verbrennungsmotor zur Verfügung, die Wahl des passenden Fahrzeugs ist aufgrund elektromobilitätsspezifischer Kriterien dennoch nicht einfach. Das sollten Sie beim Kauf beachten.

elektro Auto Gebrauchtwagen e auto
Die Nachfrage nach gebrauchten E-Autos wird zusehends größer.  © ADAC/Wolfgang Groeger-Meier

Wichtig ist vor allem, dass sich der Käufer vor dem Kauf intensiv mit den e-spezifischen Fragestellungen beschäftigt und sich gründlich über alle relevanten Aspekte informiert. Oberstes Gebot: Das Fahrzeug muss bezüglich Reichweite und Ladetechnologie zu den Bedürfnissen des Nutzers passen und die Batterie muss entsprechend funktionstüchtig sein. Anhaltspunkte dafür, welches Auto zu Ihnen passt, finden sie hier.

Fahrzeugbesichtigung

Neben den grundsätzlichen Tipps beim Gebrauchtwagenkauf und den allgemeinen Regeln bei der Fahrzeugbesichtigung, die stets gelten gelten, sind bei Elektroautos einige besondere Aspekte zu beachten. Wir sagen, worauf es vor allem ankommt.

Batterie

Die Antriebsbatterie ist beim Elektroauto das teuerste Bauteil und über die Zeit und Nutzungshäufigkeit kommt es zwangsläufig zum Rückgang der nutzbaren Batteriekapazität. Deshalb sollte bei gebrauchten e-Autos der Zustand der Batterie durch den Verkäufer möglichst genau nachgewiesen werden. Bei regelmäßigen Wartungen und Checks in der Herstellerwerkstatt werden die Antriebsbatterien auf ihren Gesundheitszustand überprüft und Prüfprotokolle erstellt. Lassen Sie sich deswegen ein Prüfprotokoll aushändigen.

Vorsicht ist aber auch bei auffällig geringer Laufleistung angebracht! Denn für die Batterie ist es ungünstig, längere Zeit vollgeladen oder entladen abgestellt zu werden, da durch Tiefentladung das Risiko einer Batterieschädigung bestehen kann. 

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ADAC Musterkaufvertrag für gebrauchte e-Fahrzeuge

Nutzen Sie den ADAC Musterkaufvertrag für gebrauchte e-Fahrzeuge, 223,15 KB. Fragen Sie den Verkäufer oder Vorbesitzer nach bekannten Batterieschäden oder -reparaturen und halten Sie diese sowie alle anderen relevanten Informationen im Vertragstext fest!

Prüfung des Serviceheftes

Eine sorgfältige Prüfung des Serviceheftes ist beim Elektroauto besonders wichtig, denn regelmäßige Wartungen belegen ein einwandfreies „Vorleben“ des Fahrzeugs. Ohne eine genaue Dokumentation fällt es schwer, Garantieansprüche durchzusetzen, insbesondere bei den langjährigen Garantieversprechen auf die Batterie oder andere elektrische Komponenten.

Bremsen

Aufgrund der Rekuperation (Energie-Rückgewinnung, indem der e-Motor zum Stromgenerator wird) verschleißen die Bremsen bei einem Elektroauto zwar deutlich langsamer als bei Verbrennern, im Gegenzug besteht jedoch die Gefahr, dass Bremsscheiben aufgrund zu geringen Einsatzes korrodieren. Deswegen die Bremsscheiben genau prüfen.

Reifenzustand

Notwendig ist es auch, den Reifenzustand zu checken, denn bei e-Autos besteht zusätzlich die Gefahr, dass die Reifen wegen des höheren Anfahrdrehmomentes besonders schnell verschleißen.

Hochvoltleitungen

Hochvoltleitungen – sofern sie sichtbar verlaufen - sind an der orangenen Farbe erkennbar. Sie dürfen nicht berührt werden, man kann sie jedoch optisch auf Beschädigungen oder Marderbisse prüfen. Sollten hier Auffälligkeiten bestehen, kann das gefährlich oder teuer werden.

Heizung und Klimaanlage

Eine Überprüfung der Heizung und Klimaanlage ist bei Elektroautos recht einfach im Stand möglich. Nach Inbetriebnahme sollten diese schon nach wenigen Minuten mit voller Leistung arbeiten.

Ladekabel und Zubehör

Zu guter Letzt sollte noch überprüft und auch im Kauvertrag festgehalten werden, welche Ladekabel oder sonstiges Zubehör zum Fahrzeug gehören und wie deren Zustand ist. Bei der Hauptuntersuchung stellt ein fehlendes oder defektes Ladekabel einen erheblichen Mangel dar und führt zur Verweigerung der Plakette.

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Vorsicht bei Angaben zur Reichweite!

Die Angaben der Hersteller zur Reichweite sollten nicht einfach für bare Münze genommen werden. Die tatsächliche Reichweite von e-Autos liegt meist deutlich niedriger und ergibt sich aus nutzbarer Batteriegröße (kWh) und Stromverbrauch. Dieser hängt maßgeblich vom Fahrverhalten, der Außentemperatur und den Wetterbedingungen sowie der Nutzung von z.B. Heizung oder Klimaanlage ab. Je nach Bedingungen und Einsatzszenarien können so z.B. im Winter aus 200 km Reichweitenangabe im Extremfall nur 100 km werden. Nicht zu vergessen ist, dass die Reichweite auch mit zunehmender Lebensdauer der Batterie immer mehr abnehmen wird.

In unserer Broschüre zum Gebrauchtwagenkauf, 930,57 KB finden Sie auch eine Checkliste, worauf
man grundsätzlich achten sollte.

Probefahrt

Generell ist eine Probefahrt sehr wichtig und darf bei keinem Gebrauchtwagenkauf fehlen. Neben den allgemein wichtigen Punkten (siehe ADAC Checkliste, 23,27 KB) kommen für ein E-Auto noch weitere Aspekte hinzu.

Reichweitentest

Für eine erste Beurteilung reicht eine kurze Probefahrt zwar aus, bei ernsthaftem Kaufinteresse für ein Elektroauto empfehlen wir allerdings einen ausgiebigeren Reichweitentest. Dabei sollte die Batterie möglichst leer gefahren werden, um ein Gespür für die tatsächliche Reichweite zu erhalten. Verweigert der Verkäufer diesen Wunsch, sind Zweifel angebracht. Private Verkäufer sollten um die Wichtigkeit der Reichweitenprüfung wissen und gewerbliche Verkäufer kennen meist die Fahrzeughistorie nicht, weswegen sich eine Überprüfung erst recht als sinnvoll erweist.

Zum Reichweitentest sollte das Fahrzeug vollgeladen sein, der Bordrechner auf Null gestellt und die im Display angezeigte Reichweite abgelesen werden. Die Philosophie, wie die Reichweitenanzeige im Display errechnet wird, ist je nach Hersteller unterschiedlich. Das Fahrverhalten (sportlich, normal, zurückhaltend) und auch die Fahrstrecke (Stadt, Landstraße, Autobahn) sollte bei der Probefahrt möglichst den normalen Alltag wiederspiegeln, um herauszufinden, welche Reichweite mit dem persönlichen Fahrverhalten später erwartet werden darf.

Fahrdaten und Ladetest

Nach Abschluss der Probefahrt sollten die Fahrdaten wie Laufstrecke, Verbrauch, Restreichweite und Batterieladezustand festgehalten und mit den Ausgangsdaten verglichen werden. Wurde z.B. für eine 50 km Probefahrt die halbe Batterieladung verbraucht, sind bei ähnlichem Fahrprofil später auch nur etwa 100 km Reichweite bei voller Batterieladung zu erwarten – selbst dann, wenn das Fahrzeug 130 km oder mehr Reichweite angezeigt hat.

Ebenso ist es ratsam einen Ladetest durchzuführen und dabei die unterschiedlichen Ladeoptionen auf Funktion und Anzeige im Fahrzeug zu überprüfen. Dazu eignet sich am besten ein sogenannter Multicharger, an dem DC-Schnellladung und AC-Ladung möglich sind.

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Wichtiger Punkt: Ladetechnologie

Ladetechnologie und Ladeleistung entscheiden maßgeblich darüber, wie flexibel ein Elektroauto eingesetzt werden kann. Kann man ein e-Auto auch Schnellladen (DC-Gleichstrom), ist es in kurzer Zeit wieder für eine längere Strecke einsatzbereit. Kann es hingegen nur an Wechselstrom (AC) Normalladen, benötigt es einige Stunden oder über Nacht, um wieder eine nennenswerte Reichweite aufzubauen. Ausführliche Informationen zum e-Laden finden Sie hier.

Fahrzeugüberführung

Steht die Kaufentscheidung fest, muss auch die Überführung des e-Autos bedacht werden. Je nach Reichweite und Ladetechnologie kann sie auf eigener Achse erfolgen und daraus gleich der erste Langstreckentest entstehen, wozu eine geeignete Ladekarte wie beispielsweise die ADAC e-Charge notwendig ist. Alternativ muss eine Überführung mit einem Transporter organisiert werden.    

Gebrauchtwagenmarkt

Die ersten Serienelektroautos mit Lithium-Ionen Batterien waren 2010 bestellbar. Seitdem hat sich das Angebot langsam, aber stetig erweitert, so dass es heute ein akzeptables Angebot an gebrauchten e-Autos gibt. Wurden anfangs Elektrofahrzeuge meist noch in Forschungs- und Entwicklungsprojekten eingesetzt, kommen inzwischen immer mehr Fahrzeuge aus dem Firmenleasing, aus Autovermietungen oder auch von Privatleuten auf den Gebrauchtwagenmarkt.

Aufgrund der Relevanz für den elektrischen Gebrauchtwagenmarkt haben wir die 12 wichtigsten Modelle zusammengestellt. Grundlage hierfür waren:

  • Der Fahrzeugbestand in Deutschland gemäß den Daten des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) vom 1.1.2019
  • Die Angebote auf der Plattform mobile.de (Filter: gebrauchter Zustand, Deutschland, Kraftstoff: Elektro) am 3.7.2019.

Die Stichprobe für die 12 betrachteten Fahrzeugmodelle ergab ein Angebot von mehr als 4.000 gebrauchten Fahrzeugen mit Standort Deutschland bei privaten und gewerblichen Verkäufern.

Die wichtigsten Modelle

BWM i3

BMW i3

Kleinwagen für das urbane Umfeld

  • Konzipiert für das urbane Umfeld
  • Für zwei Personen gut geeignet, für mehr Mitfahrer aber nur in Ausnahmefällen
  • Konnte im ADAC Dauertest über 100.000 km qualitativ überzeugen
  • Reichweite im Ecotest: 120 km (Batterie 22 kWh), 180 km (Batterie 33 kWh)
  • Preis ab ca. 15.000 Euro

Positiv (+):

  • Seit 2016 Ladeleistung 11 kW an Typ2
  • nachhaltiges Materialkonzept
  • gute Verarbeitung
  • sehr kräftiger Antrieb

Negativ (-):

  • einphasiges Ladegerät bis 2016
  • CCS bis 2016 nur optional
  • unpraktisches Türkonzept hinten
  • kleiner Kofferraum, enger Fond

Fazit:

Der BMW i3 ist ein technisch solides und bewährtes Elektroauto für alle, die meistens mit maximal zwei Personen im urbanen Umfeld unterwegs sind.

Autokatalog BMW i3

Citroen C-Zero

Citroen C-Zero, Mitsubishi i-MieV (EV), Peugeot iOn

Kooperation von drei Autobauern

  • Die sog. Drillinge enntstammen der Kooperation von Mitsubishi, Citroen und Peugeot
  • Auslieferung ab 2011
  • Die Fahrzeuge sind technisch identisch
  • Reichweite im Ecotest: 90 km (Batterie 17,6 kWh)
  • Preis ab ca. 7.000 Euro

Positiv (+):

  • kompakt und wendig
  • spritziger und ruhiger Antrieb

Negativ (-):

  • nur einphasiges Ladegerät
  • geringe Reichweite
  • ineffiziente Heizung

Fazit:
Den Drillingen merkt man an, dass sie in die Jahre gekommen sind – sie sind deswegen aber keine schlechten Fahrzeuge, die Reichweite ist jedoch nur für überschaubare Wegestrecken ausreichend.

Autokatalog Citroen C-Zero

Autokatalog Mitsubishi i-MiEV

Autokatalog Peugeot iOn

Hyundai Ioniq Elektro

Hyundai Ioniq Electro

Der Effizienz-Champion

  • Erstes E-Auto von Hyundai
  • Auslieferung ab 2016
  • Im Ecotest beachtliche Reichweite von 210 km (Batterie 28 kWh)
  • Preis ab ca. 24.000 Euro

Positiv (+):

  • sehr niedriger Verbrauch
  • umfangreiche Ausstattung
  • langstreckentauglich
  • DC-Ladeleistung bis 70 kW
  • großzügige Garantieleistungen

Negativ (-):

  • nur einphasiges Ladegerät
  • keine Smartphone-App Anbindung

Fazit:

Der Ioniq Elektro ist geräumig und besticht durch seine umfangreiche Ausstattung. Aufgrund der hohen DC-Ladeleistung und des niedrigen Verbrauches ist er sogar langstreckentauglich.

Autokatalog Hyundai Ioniq Elektro

Nissan Leaf

Nissan Leaf (ZE0)

Meistverkauftes e-Auto weltweit

  • Am Markt von 2011 bis 2017
  • Angeboten mit Kauf- oder Mietbatterie
  • Reichweite im Ecotest: 120-150 km (Batterie 24 kWh), 180 km (30 kWh)
  • Preis ab ca. 10.000 Euro

Positiv (+):

  • CHAdeMO-Schnellladefunktion Serie
  • gute Verarbeitung
  • Stromabgabe über CHAdeMo möglich

Negativ (-):

  • nur einphasiges Ladegerät
  • keine Assistenzsysteme

Fazit:

Der Nissan Leaf ist ein bewährter, alltagstauglicher Kompaktwagen mit komfortablem Fahrverhalten und ordentlichem Raumangebot für fünf Personen.

Autokatalog Nissan Leaf (ZE0)

Nissen Leaf

Nissan Leaf (ZE1)

Das Nachfolgemodell des ZE0 (seit 2017)

  • Optisch modern gestaltet
  • Reichweite im Ecotest: 200 km (Batterie 40 kWh)
  • Aus der Ferne bedienbar per Smartphone-App
  • Preis ab ca. 25.000 Euro

Positiv (+):

  • Stromabgabe über CHAdeMO möglich
  • kräftiger Antrieb
  • zahlreiche Assistenzsysteme

Negativ (-):

  • nur einphasiges Ladegerät
  • kein CCS-Schnellladen
  • relativ hoher Verbrauch

Fazit:
Der neue Nissan Leaf ist ein sehr gut ausgestattetes und solide abgestimmtes Elektroauto mit komfortablem Fahrverhalten und ordentlichem Raumangebot für fünf Personen.

Autokatalog Nissan Leaf (ZE1)

Renault Zoe

Renault Zoe

Meistverkauftes e-Auto in Deutschland

  • Eher nur für Stadt- und Überlandfahrten geeignet
  • Reichweite im Ecotest: 120 km (Batterie 22 kWh), 243 km (Batterie 41 kWh)
  • Modelle mit der 22kWh-Batterie starten ab etwa 7.500 €, die mit der größeren Batterie ungefähr bei 15.000 €

Positiv (+):

  • Ladeleistung 22 bzw. 43 kW an Typ2
  • Gutes Raumangebot vorne
  • Erstaunlich großer Kofferraum

Negativ (-):

  • Keine DC-Schnelladung
  • Wenig Assistenzsysteme
  • Viel Hartplastik im Cockpit
  • Lautes Pfeifgeräusch beim Laden

Fazit:
Insgesamt ist der Zoe Z.E. ein gutes und bewährtes Elektroauto besonders für den Stadt- und Überlandverkehr. Die Batteriemiete bietet Sicherheit, schlägt jedoch mit monatlichen Kosten zu Buche.

Testbericht Renault Zoe

Autokatalog Renault Zoe

Smart Electric Drive

Smart fortwo electric drive (451)

Das ideale Stadtauto

  • Passt in der Stadt in zahlreiche Parklücken
  • Reichweite im Ecotest: 110 km (Batterie 17,6 kWh)
  • Bei Überlandfahrten nicht überzeugend
  • Preis ab ca. 5.500 Euro

Positiv (+):

  • kompakt und wendig
  • spritziger und ruhiger Antrieb

Negativ (-):

  • nur einphasiges Ladegerät
  • kein DC-Schnellladen
  • geringe Reichweite

Fazit:

Der Smart electric drive der Baureihe 451 ist das ideale Stadtauto und der elektrische Antrieb harmoniert perfekt mit dem Fahrzeugkonzept. Die Reichweite sollte stets im Auge behalten werden. Als Elektroauto der ersten Generation ist er inzwischen in die Jahre gekommen.

Autokatalog Smart fortwo electric drive (451)

Smart Electric Drive Fortwo

Smart electric drive (453) fortwo Coupe/Cabrio, forfour

Neuauflage seit 2017

  • Neuauflage in Kooperation mit Renault
  • Als Zweisitzer (fortwo) und Viersitzer (forfour) erhältlich
  • Höhere Motorleistung wirkt sich im Alltag kaum aus
  • Einphasiges Ladegerät; ab 2018 optional 22 kW
  • Reichweite im Ecotest: 110 km (Batterie 17,6 kWh)
  • Preis ab ca. 14.500 Euro

Positiv (+):

  • kompakt und wendig
  • spritziger und ruhiger Antrieb
  • Assistenzsysteme erhältlich

Negativ (-):

  • nur einphasiges Ladegerät
  • kein CCS-Schnellladen
  • geringe Reichweite

Fazit:

Der neue smart electric drive/EQ ist ein ideales Stadtauto – erstmalig auch als Viersitzer, bietet jedoch keine Fortschritte gegenüber dem Vorgänger. Der elektrische Antrieb harmoniert perfekt mit dem Fahrzeugkonzept.

Autokatalog Smart fortwo (453) electric drive coupe

Tesla S

Tesla Model S

Erstes Serienauto von Tesla

  • Reichweite im Ecotest: 250 bis 500 km (Batterie 60-100 kWh)
  • Reichlich Platz für Passagiere und Gepäck
  • Preis ab ca. 40.000 Euro

Positiv (+):

  • langstreckentauglich
  • sehr kraftvoller Antrieb
  • Supercharger-Netzwerk

Negativ (-):

  • hoher Anschaffungspreis

Fazit:

Das Tesla Model S hat gezeigt, dass Elektromobilität auch auf der Langstrecke funktioniert und dabei
alltagstauglich sowie begehrenswert sein kann. Die Preise für gebrauchte Model S liegen relativ hoch.

Autokatalog Tesla Model S

Tesla X

Tesla Model X

SUV Variante von Tesla

  • Ausschließlich mit Allrad angeboten
  • Extravagante Flügeltüren
  • Kann Anhängelast bis 2250 kg ziehen
  • Reichweite im Ecotest: 250-400 km (Batteriegröße 60-100 kWh)
  • Preis ab ca. 70.000 Euro

Positiv (+):

  • langstreckentauglich
  • sehr kraftvoller Antrieb
  • Supercharger-Netzwerk
  • Auch als Zugfahrzeug geeignet

Negativ (-):

  • hoher Anschaffungspreis

Fazit:

Das Tesla Model X ist eine gewaltige Erscheinung und bietet Platz im Überfluss. Es ist
langstreckentauglich und souverän motorisiert. Die Flügeltüren sorgen jederzeit für einen Show-Effekt.

Autokatalog Tesla Model X

VW e-Golf

VW e-Golf

Auch elektrisch ein typischer Golf

  • Gutes Raumangebot
  • Sichere Fahreigenschaften
  • Reichweite im Ecotest: 145 km (Batterie 24 kWh), 200 km (Batterie 35,8 kWh)
  • Preis ab ca. 16.500 Euro

Positiv (+):

  • viele Assistenzsysteme erhältlich
  • gute Verarbeitung
  • kräftiger Antrieb

Negativ (-):

  • einphasiges Ladegerät bis 2017
  • CCS-Lademöglichkeit nicht Serie

Fazit:

Auch als elektrische Version ist der Golf ein ausgewogenes Fahrzeug mit den bekannten Stärken. Der Elektroantrieb arbeitet harmonisch, kraftvoll und dennoch sparsam.

Autokatalog VW e-Golf

VW e-UP

WW e-Up!

Erstes vollelektrisches Fahrzeug von VW

  • Effizientes Kleinfahrzeug
  • Reichweite im Ecotest: 130 km (Batterie 18,7 kWh)
  • ausgewogenes Fahrverhalten
  • Preis ab ca. 11.000 Euro

Positiv (+):

  • kompakt und wendig
  • spritziger und effizienter Antrieb
  • vorne gutes Platzangebot

Negativ (-):

  • nur einphasiges Ladegerät
  • CCS-Lademöglichkeit nicht Serie
  • geringe Reichweite

Fazit:

Der e-Up! ist perfekt für den Stadtverkehr: Harmonischer und kraftvoller Elektroantrieb, kompakte Abmessungen, serienmäßig fünf Türen und eine gute Übersichtlichkeit kennzeichnen den Wolfsburger Kleinstwagen.

Autokatalog VW e-Up!
 

Die wichtigsten Tipps im Überblick

  • Realistisches Bild vom eigenen Nutzungsszenario und Fahrprofil erstellen
  • Notwendige, realistische Reichweite abschätzen
  • Lademöglichkeiten (Zuhause, Arbeitgeber, öffentlich) und Voraussetzungen klären
  • Mögliche Zeitspanne fürs Laden klären
  • Bedarf an DC-Schnellladefunktion abschätzen
  • Ausgiebige Probefahrt mit Reichweiteneinschätzung durchführen
  • Bei der Probefahrt nicht vom elektrischen Fahrgefühl beeindrucken lassen und "normal“ fahren
  • Historie des Fahrzeuges und der Batterie hinterfragen
  • Batterieprotokoll aushändigen lassen und im Kaufvertrag dokumentieren
  • (Rest)-Garantiezeitraum für Batterie und E-Antriebsstrang klären
  • Präferenz für Kauf- oder Mietbatterie festlegen
  • Gesamtkostenrechnung erstellen
  • Fahrzeugbesichtigung zusammen mit einer elektromobilitätserfahrenen Person durchführen
  • ADAC e-Auto Kaufvertrag verwenden
  • Bei Batteriemiete: Übernahme des Mietvertrages definieren

 

Neue Elektroautos 2019

Diese Elektroautos gibt es auf dem Markt

 

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Fotos Galerie: BMW AG, Citroen, Hyundai, Nissan (2), Renault, Smart (2), Tesla (2), Volkswagen AG, ADAC/Test und Technik