ADAC Winterreifentest 185/65 R15: Die Unterschiede sind groß

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Von Jochen Wieler

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Auto fährt auf schneebedeckter Straße während dem ADAC Winterreifentest 2026
Im tief verschneiten Finnland müssen die Winterreifen für Kleinwagen im ADAC Test ihre Qualitäten beweisen© ADAC/Marc Wittkowski

Winterreifen sollen gut auf Schnee, Eis, Nässe und auf trockener Straße haften. Das gilt auch für die getestete Kleinwagen-Größe 185/65 R15. Doch nur auf wenige Reifenmodelle können sich Autofahrerinnen und Autofahrer in allen Situationen verlassen.

  • Continental und Michelin liegen vorn

  • 9 von 16 Reifen nicht zu empfehlen

  • Insgesamt niedrige Laufleistung

"Von O bis O" – von Oktober bis Ostern – sollte man die Sommerreifen einmotten und durch wintertaugliche Reifen ersetzen. So lautet die grobe Faustregel, an der sich die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer orientieren, um für Schnee und Eis gewappnet zu sein.

In der Realität ist man "von O bis O" aber in der Regel häufiger auf trockener oder nasser Straße unterwegs. Winterreifen müssen daher nicht nur auf Schnee und Eis eine verlässliche Größe darstellen, sondern unter allen Bedingungen für sichere Fahrt sorgen.

Enttäuschend: 9 von 16 Reifen nicht zu empfehlen

Reifenwechsel im Zuge des ADAC Winterreifentest 2026 in Ivalo
Mit Leidenschaft bei der Sache: 16 verschiedene Winterreifen hat die Reifen-Crew des ADAC auf einem Škoda Fabia getestet© ADAC/Marc Wittkowski

Dass dem oft nicht so ist, musste der ADAC bei seinem aktuellen Winterreifentest der Dimension 185/65 R 15 feststellen. Dabei handelt es sich um eine beliebte Größe für Klein- und Kompaktwagen. Das enttäuschende Resultat: Von 16 getesteten Reifen haben nur 2 mit "gut" abgeschnitten und 5 mit "befriedigend". Ganze 9 Reifen (6-mal "ausreichend", 3-mal "mangelhaft") sind nicht zu empfehlen.