Suzuki S-Cross: Der kleine Allradler kommt als Hybrid

Der Suzuki S Cross fahrend auf einer Straße bei Tag
Mit 4,30 Metern Länge hat der neue S-Cross eine parkfreundliche Größe ∙ © Suzuki

Nach gut acht Jahren Bauzeit wird der Kompakt-SUV Suzuki SX4 S-Cross abgelöst: Die neue Generation kommt Anfang 2022 und hört nur noch auf den Namen S-Cross. Erste Infos, Daten, Bilder.

  • S-Cross zunächst als Mild-, später als Vollhybrid

  • 129-PS-Motor aus dem Vorgänger mit 48-Volt-Technik

  • Preis: ab 29.290 Euro

Suzuki gilt nicht nur als Kleinwagen-, sondern auch als SUV-Marke. So pflegen die Japaner ihr Modellangebot entsprechend und haben kürzlich den Vitara renoviert sowie am oberen Ende mit dem Across (baugleich mit dem Toyota RAV4) nachgelegt. Und jetzt bekommt der SX4 S-Cross als Kompakt-SUV S-Cross seinen Nachfolger.

Trotz der unveränderten Länge von 4,30 Metern und des konstant gebliebenen Radstands von 2,60 Metern wirkt die neue Generation deutlich stämmiger und aggressiver als der dezidiert harmlos auftretende Vorgänger. An der Front gibt es einen großen Kühlergrill, der in eine hohe, flache Motorhaube übergeht, was gemeinsam mit dem hoch montierten, durchgehenden Heckleuchten-Band für einen bulligen Auftritt sorgt. Das Kofferraumvolumen gibt Suzuki mit 430 Litern an.

Der S-Cross kommt als Mildhybrid und als Vollhybrid

Beim Antrieb vertraut der S-Cross zunächst dem 95 kW/129 PS starken 1,4-Liter-Benziner aus dem Vorgänger, der dank neuer 48-Volt-Mildhybridtechnik aber sparsamer sein soll als bisher. Der integrierte Startergenerator (ISG) unterstützt den Verbrenner beim Beschleunigen und Anfahren mit bis zu 10 kW. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsganggetriebe, optional ist eine Sechsstufenautomatik (1500 Euro Aufpreis) zu haben. Letztere lässt sich in der höchsten Ausstattungslinie auch mit Allradantrieb kombinieren.

Für die zweite Jahreshälfte 2022 ist außerdem ein 85 kW/115 PS starkes Vollhybridsystem angekündigt, das aus der Kooperation mit Toyota stammt, von Suzuki aber mit einem eigenen automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert wird. Das gleiche System kommt künftig auch im kleineren Schwestermodell Suzuki Vitara zum Einsatz.

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Viele Assistenzsysteme serienmäßig

Auch bei Infotainment und Assistenten rüstet Suzuki auf. 2022 soll das "neue Konnektivitäts-System" der Marke debütieren. Wie das aussehen soll, verrät der Hersteller noch nicht. Schon vorher ist ein neues Audiosystem mit einem bis zu neun Zoll großen Bildschirm und der Smartphone-Spiegelung Android Auto und Apple Carplay an Bord. Neu im Helferlein-Programm finden sich eine 360-Grad-Kamera und ein adaptiver Tempomat mit Stop-and-go-Funktion. Als Assistenzsysteme sind Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff, Müdigkeitserkennung, Verkehrszeichenerkennung, Toter-Winkel-Warnsystem, Ausparkassistent und Berganfahrhilfe serienmäßig an Bord.

Der S-Cross ist in zwei Ausstattungslinien zu haben. Das Basismodell „Comfort“ bietet unter anderem Zweizonen-Klimaautomatik, einen adaptiven Tempomaten und LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung. In der Topausstattung Comfort+ (ab 36.040 Euro) sind unter anderem polierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Kunstledersitze und ein elektrisch bedienbares Panorama-Glasschiebedach an Bord.

Preis: Der Suzuki S-Cross kostet 29.290 Euro

Preislich ist der neue S-Cross auch aufgrund der umfangreicheren Ausstattung deutlich höher positioniert als der zuletzt für knapp 25.000 Euro angebotene Vorgänger und startet ab 29.290 Euro. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen Nissan Qashqai und Seat Ateca.

Text: Holger Holzer/SP-X

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