Mitsubishi bringt den ASX zurück nach Europa

Neuer Mitsubishi ASX: Zum Markstart im März 2023 stehen sechs Farben zur Auswahl
Neuer Mitsubishi ASX: Zum Markstart im März 2023 stehen sechs Farben zur Auswahl© Mitsubishi ASX

Im Jahr 2020 hatte Mitsubishi die Entwicklung neuer Modelle für den europäischen Markt auf Eis gelegt. Nun feiert der Kompakt-SUV ASX ein Comeback. Seine technische Plattform teilt er mit Modellen von Renault und Nissan.

  • Marktstart in Deutschland 2023

  • Zahlreiche Assistenzsysteme erhältlich

  • Viele Antriebsvarianten, erstmals mit Hybrid-Technik

Nach elf Jahren Bauzeit und einem letzten Facelift 2019 hatte Mitsubishi seinen beliebten Kompakt-SUV ASX im Jahr 2020 eingestellt. Knapp 380.000 Einheiten der Modellreihe waren laut Hersteller bis dahin in Europa verkauft worden. Grund genug also, um den Bestseller im Segment der Kompakt-SUVs wiederzubeleben.

Mitsubishi ASX: Neues Dynamic Shield Design

Eigene Formensprache: Mitsubishi nennt das neue Gesicht des ASX Dynamic Shield © Mitsubishi

Der neue ASX – das Kürzel steht für "Active Sports X-over" (also Crossover) – basiert dank einer Marken-Allianz mit Renault und Nissan auf der so genannten CMF-B-Plattform. Unter dem Blech ist der ASX daher mit dem Renault Captur und dem Nissan Juke verwandt. Beim Design des Innenraums und der Karosserie verspricht Mitsubishi allerdings mehr als einen umlackierten Captur mit dem Diamant-Logo auf der Haube.

In den Abmessungen wurde der ASX noch kompakter, denn mit 4,23 Metern Außenlänge unterbietet er seinen Vorgänger, der es immerhin auf 4,37 Meter brachte. Der Radstand des ASX beträgt knapp 2,64 Meter, in der Breite misst der Crossover knapp 1,80 Meter, in der Höhe 1,57 Meter. Front- und Heckleuchten sind in LED-Technik ausgeführt. Zum Marktstart werden sechs verschiedene Farben angeboten, die bei den höheren Ausstattungslinien auch mit einem schwarzen Dach kombiniert werden können.

Mitsubishi bietet ASX erstmals mit Hybridantrieb an

Das schwarze Dach ist den höherwertigen Ausstattungslinien vorbehalten © Mitsubishi

Fast genauso viel Auswahl bietet Mitsubishi bei den Motoren an. Fünf verschiedene Antriebsstränge haben die Japaner im Regal. Basismodell ist ein Einliter-Turbobenziner mit drei Zylindern und 91 PS, der über ein Sechsgang-Schaltgetriebe verfügt. Eine Stufe höher rangiert ein Benzin-Direkteinspritzer mit 1,3 Liter Hubraum und Mildhybrid-System. Dieses Aggregat kann entweder mit Sechsgang-Handschaltung (140 PS) oder mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (158 PS) kombiniert werden.

Erstmals ist der ASX auch als Vollhybrid lieferbar. In dieser Variante kombiniert Mitsubishi einen 1,6-Liter-Benzinmotor mit zwei Elektromotoren, einem Multi-Mode-Getriebe und einem Akku mit 1,3 kWh Kapazität. Die Systemleistung gibt der Hersteller mit 145 PS an. Als Plug-in-Hybrid schließlich verfügt der ASX über eine 10,5 kWh große Batterie, die auch an der Ladesäule befüllt werden kann. In dieser Konstellation beträgt die Systemleistung insgesamt 160 PS.

Zahlreiche Assistenzsysteme im neuen ASX

Das Ladevolumen des ASX gibt Mitsubishi mit 332 Litern an © Mitsubishi

Der neue ASX kommt mit einer ganzen Reihe von Fahrassistenten, die für die aktive Sicherheit im Verkehr sorgen sollen. Neben einem serienmäßigen Auffahrwarnsystem mit Notbremsassistenten (FCM) setzen die Japaner auf einen aktiven Spurhalteassistenten, Verkehrszeichenerkennung, Tempoautomatik, Einparkhilfe und eine Rückfahrkamera. In den höheren Ausstattungslinien sind zudem ein Totwinkelassistent, ein aktiver Spurfolgeassistent, Geschwindigkeitswarner, adaptive Tempoautomatik (mit Stopp-Start-Funktion) und ein Fernlichtassistent erhältlich.

Über das Multi-Sense-System lassen sich im ASX zudem das Lenkverhalten, das dynamische Fahrwerk und die Traktion individuell einstellen. Vereinfacht wird die Wahl durch die drei unterschiedlichen Fahrmodi Eco, Pure und Sport. Zur passiven Sicherheit tragen Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer bei, außerdem zwei Kopfairbags auf jeder Seite, Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern, Anti-Schleudertrauma-Kopfstützen und Isofix-Kindersitzbefestigungen.

Auch im Innenraum hat sich seit dem Facelift der letzten Generation des ASX viel getan. Für das Cockpit sind je nach Ausstattungslinie drei verschiedene Kombi-Instrumente erhältlich: ein analoges Einstiegsmodell mit 4,2-Zoll-Bildschirm, ein konfigurierbares digitales Kombi-Instrument mit 7-Zoll-Bildschirm und ein vollständig personalisierbares 10,25-Zoll großes digitales Fahrerdisplay.

Die Preise für den im spanischen Valladolid bei Renault gebauten ASX hat Mitsubishi noch nicht genannt.

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