E-Bike-Neuheiten 2026: Welche Pedelecs sind interessant?

• Lesezeit: 17 Min.

Von Andrea Piechotta

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Eine Frau fährt auf ihrem E-Bikde im Frühling zur Arbeit, ihr mann fährt hinter ihr
Diese E-Bikes dürften 2026 gefragt sein© adobestock.com/tomlinson

Welche neuen E-Bikes kommen im Modelljahr 2026? Eine Auswahl interessanter E-Bike-Neuheiten, Pedelecs und Elektrofahrräder mit vielen Infos, Fotos und Preisen im Überblick.

  • Vielfalt: Von alltagstauglich bis sportlich

  • Zahlreiche neue Tiefeinsteiger-Modelle

  • Smarte Techniklösungen

Der E-Bike-Jahrgang 2026 macht richtig Lust aufs Radfahren. Die ADAC Redaktion hat die spannendsten Neuheiten des Jahres zusammengetragen.

Inhaltsverzeichnis

Bianchi T-Tronik C

Neuheit 2026 bei den Pedelecs/E-Bikes, hier
Mit dem neuen T-Tronik C hat Bianchi ein topaktuelles Stadt- und Alltags-Pedelec im Angebot © Bianchi

Der italienische Hersteller Bianchi stattet sein City-Pedelec T-Tronik C mit aktuellem Bosch-Antrieb, größerem Akku und neuer Schaltungsoption aus. Auch beim Komfort legt das Rad zu. Herzstück des Antriebssystems ist der neue und kompaktere Performance-Line-Motor, der nun 75 Newtonmeter Drehmoment bereitstellt.

Gesteuert wird das System über das Purion-200-Display. Serienmäßig speist ein Akku mit 600 Wattstunden (Wh) den Antrieb, alternativ ist eine Variante mit 800 sowie ein Range-Extender mit 250 Wh erhältlich.

Bei der Schaltung haben Käuferinnen und Käufer die Wahl zwischen einem Kettenantrieb mit 1x10-Gang-System von Shimano und einer Kombination aus Riemenantrieb und 5-Gang-Nabenschaltung. Der Tiefeinsteiger-Rahmen aus Aluminium wird in vier Größen und drei matten Farbvarianten angeboten. Für den Laufradsatz setzt Bianchi auf 28-Zoll-Räder mit markantem Speichenmuster.

Zum Komfort tragen die Federgabel mit 80 Millimetern Federweg sowie eine absenkbare Sattelstütze mit 40 Millimetern bei. Verzögert wird mit hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano.

Alltagstaugliche Details sind der Gepäckträger, der bis zu 25 Kilogramm trägt. Integriert ist ein LED-Rücklicht, vorne sorgt ein 65-Lumen-Scheinwerfer für gute Sicht bei Nacht. Hinzu kommen Rahmenschloss, Schutzbleche, Seitenständer und Reifen mit Pannenschutz. Preislich startet das T-Tronik C bei 3200 Euro mit Kettenschaltung, mit Riemenantrieb in Kombination mit Nabenschaltung kostet das Bianchi 3800 Euro.

Bulls Vuca Evo

Ein Mann auf seinem neuen Pedelec von Bulls auf einem Schotterweg
Wer nicht so sehr auf den Preis, sondern auf Qualität achtet, könnte mit dem Vuca Evo FS 2 glücklich werden
© ZEG

Beim Vuca handelt es sich um ein vollgefedertes E-Bike mit alltagstauglicher Ausstattung. Solche Modelle werden gerne als E-SUVs auf zwei Rädern bezeichnet, weil sie sich für sportliche Touren, längere Radreisen und den täglichen Einsatz eignen. Anders als viele Vertreter dieser Gattung tritt das Bulls dabei optisch erstaunlich elegant auf.

Herzstück ist die Pinion MGU, die Elektromotor und 12-Gang-Getriebe in einem Gehäuse vereint. Der Motor stellt bis zu 85 Newtonmeter Drehmoment bereit, die Kraftübertragung erfolgt per Riemen an das Hinterrad. Dank der im Motorgehäuse integrierten Getriebeeinheit kommt dieses ohne klassische Kassette oder Nabengetriebe aus und wirkt entsprechend schlank.

Geschaltet wird wahlweise manuell – auch im Stand – oder vollautomatisch. Energie liefert ein 800-Wh-Akku, der im voluminösen Unterrohr sitzt. Bulls bietet das auf 29-Zoll-Rädern ruhende Vuca sowohl als Tiefeinsteiger als auch mit Diamantrahmen an.

Zur Serienausstattung gehört das FIT-System, das das Smartphone zum digitalen Schlüssel macht. Funktionen wie Display-Lock, Navigation inklusive Komoot-Integration oder die Nachrüstung von Reifendrucksensoren sind möglich.

Auch abseits asphaltierter Wege fährt sich das Vuca gut. Ein Fox-Luftfahrwerk mit 12 Zentimetern Federweg, eine absenkbare Sattelstütze sowie voluminöse, stärker profilierte Reifen qualifizieren das E-Bike für Geländeeinsätze. Trotz Vollfederung fehlen weder Schutzbleche noch Lichtanlage, Ständer oder Gepäckträger.

Die Kehrseite der üppigen Ausstattung ist neben dem hohen Preis das Gewicht: In Rahmengröße L bringt das Vuca Evo FS 2 rund 30,8 Kilogramm auf die Waage. Wer sparen möchte, greift zum technisch etwas einfacher ausgestatteten Vuca Evo FS 1 mit unter anderem nur neun Gängen. Dieses kostet rund 6000 Euro – ist allerdings noch einmal etwas schwerer.

Canyon Citylite

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Ein passender Gepäckträger erlaubt die einfache Montage von Körben, Packtaschen oder einem Kindersitz© Canyon

Leicht, komfortabel und vielseitig: Canyon bringt mit der Citylite-Familie frischen Wind in den urbanen Fahrradalltag. Radfahrende haben die Wahl zwischen E-Bike oder klassischem City-Bike mit "Bioantrieb", also ohne elektrische Unterstützung. Beide Modelle sind verfügbar mit wahlweise einem tiefen oder hohen Einstieg sowie in drei Farbvarianten.

Das Bio-Bike Citylite setzt auf einen schlanken Aluminiumrahmen, 8-Gang-Nabenschaltung und wartungsarmen Gates-Riemenantrieb. Zur Ausstattung gehören Nabendynamo-Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger, Seitenständer und ein integriertes Rahmenschloss. Ergonomische Griffe und eine aufrechte Sitzposition sollen für Komfort sorgen. Der Gepäckträger erlaubt die einfache Montage von Körben, Packtaschen oder einem Kindersitz. Das Rad wiegt rund 16 Kilogramm und kostet gut 1500 Euro.

Das E-Bike Citylite:ON bietet zusätzlich einen Bosch-Performance-Line-Motor mit 75 Nm Drehmoment und einen herausnehmbaren Akku mit 400 Wh für bis zu 85 Kilometer Reichweite. Eine Vario-Sattelstütze, breite Reifen, breite Schutzbleche, LED-Lichtsystem mit Bremslichtfunktion sowie Gates-Riemenantrieb mit Shimano-Nexus-5-Gang-Nabe runden die Ausstattung ab. Das Gewicht liegt bei ca. 22 Kilogramm, der Preis bei rund 3000 Euro.

Canyon Roadlite:On CF

Produktfoto des Pedelecs  Roadelite on von Canyon
Das Roadlite:On CF wirkt wie ein sportliches Singlespeed mit Bioantrieb, doch in Wahrheit steckt ein Nabenmotor von Bosch im Hinterrad© Canyon

Mit dem Roadlite:On CF zählt Canyon zu den ersten Herstellern, die auf den neuen Hinterradnabenmotor Hub Line von Bosch setzen. Das minimalistische Urban-Bike richtet sich mit wartungsarmer Technik, geringem Gewicht und klarer Formsprache vor allem an Pendler und City-Nutzer. Mit Preisen ab rund 3000 Euro bleibt es vergleichsweise erschwinglich.

Grundlage ist ein Carbonrahmen, der trotz des im Unterrohr integrierten 360-Wh-Akkus schlank wirkt. Gabel und Vorbau sind rahmenintegriert ausgeführt. Der nahezu gerade Lenker sorgt für eine leicht sportliche Sitzposition mit etwas mehr Druck auf den Handgelenken, verleiht dem Roadlite dafür aber ein agiles Fahrgefühl.

Zentrale Bedieneinheit ist die neue Bosch LED Control, die per farbiger Lichtsignatur über den gewählten Unterstützungsmodus informiert. Vier Fahrstufen stehen zur Wahl. Im Turbo-Modus beschleunigt das Roadlite zügig, der Auto-Modus passt die Unterstützung selbstständig an – etwa an Steigungen.

Das passt zum Singlespeed-Antrieb ohne Gangschaltung. Die Übersetzung ist gut auf den Stadtbetrieb abgestimmt: Ampelstarts gelingen mühelos, bei höherem Tempo bleibt die Trittfrequenz im vertretbaren Bereich. Im Eco-Modus sinkt der Energieverbrauch, gleichzeitig steigt der Trainingseffekt. Laut Canyon sind bis zu 90 Kilometer Reichweite möglich. Dank des geringen Gewichts lässt sich das Rad auch mit leerem Akku noch vergleichsweise leicht bewegen.

Die Ausstattung fällt schlicht aus. Wer zusätzliche Fahrdaten wünscht, kann ein Smartphone per Bluetooth einbinden und als Bordcomputer nutzen. Serienmäßig sind ein Seitenständer sowie Front- und Rückleuchte mit Bremslichtfunktion an Bord. Zusätzliche Befestigungspunkte am Rahmen ermöglichen die Nachrüstung von Schutzblechen und Gepäckträger. Damit wird aus dem sportlichen Urban-Bike ein alltagstauglicher Pendler, der dann allerdings die Marke von 14 Kilogramm überschreitet, unter der die Basisversion knapp bleibt.

Centurion Country R

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Mit dem Country LX bietet Centurion ein vielseitig einsetzbares Tiefeinsteiger-Pedelec an © Centurion

Mit dem Country R bringt Centurion ein Tiefeinsteiger-Pedelec auf den Markt, das sich für urbanen Alltag oder für ausgedehnte Radtouren jenseits befestigter Wege eignet. Das aufgeräumt wirkende Topmodell LX mit tiefem Durchstieg präsentiert sich als komfortabler Alleskönner. Viele Elemente sind unauffällig integriert, Centurion spricht deshalb von einem "One-Piece-Look".

Obwohl es wie ein klassisches Tourenrad wirkt, verfügt das LX über eine Vollfederung wie ein Mountainbike. Dank eines im Sattelrohr teilintegrierten Federbeins wird erst auf den zweiten Blick klar, dass es sich um ein Fully-MTB handelt. Voluminöse Stollenreifen schmiegen sich unter breite, elegant geführte Schutzbleche.

Für Alltag und Abenteuer gleichermaßen taugen die integrierte Lichtanlage, ein Gepäckträger, ein Seitenständer sowie eine absenkbare Sattelstütze. Beim Antrieb stehen die Bosch-Mittelmotoren CX und PX in Kombination mit Kettenschaltung zur Wahl, optional ist auch das Bosch-ABS erhältlich.

Die Variante L nutzt einen ähnlichen Tiefeinsteiger-Rahmen, verzichtet jedoch auf die Hinterradfederung. Das Hardtail lässt sich zudem mit stufenloser Enviolo-Automatik und Riemenantrieb kombinieren. Beim Modell T handelt es sich um eine Version mit tiefgezogenem Oberrohr, was dem Country R eine sportlichere Anmutung und etwas mehr Steifigkeit verleiht.

Insgesamt bietet die Country-R-Familie drei Rahmentypen und 16 Varianten. Das Einsteiger-Modell Centurion R800 L kostet rund 3000 Euro, während für das Topmodell R4000 L mit ABS rund 5900 Euro fällig werden.

Coboc Skye City

Produktfoto des Pedelecs  Skye City von Cobox
Mit 17,4 Kilogramm und einem Preis von 4800 Euro ist die Kettenschaltung-Variante das leichteste und günstigste Skye-Modell © Coboc

Der Fahrradhersteller Coboc erweitert seine Pedelec-Baureihe Skye um eine neue City-Variante. Während sich das bisherige Modell vor allem an Tourenfahrer mit Komfortanspruch richtet, ist die neue Version stärker auf den urbanen Einsatz ausgerichtet.

Anstelle einer Federgabel kommt beim Skye City eine starre Gabel zum Einsatz. Das sorgt für eine aufgeräumtere Optik, senkt das Gewicht auf 17,4 Kilogramm und ermöglicht zugleich ein agileres Handling.

Beim Antrieb setzt Coboc weiterhin auf den Bosch Performance Line SX in Kombination mit einem 400-Wh-Intube-Akku. Die Einstiegsversion des Skye City mit 1x9-Kettenschaltung (Shimano Cues) ist ab rund 4800 Euro erhältlich. Gegen einen Aufpreis von etwa 500 Euro ist eine Variante mit Riemenantrieb und Achtgang-Nabenschaltung (Shimano Alfine) zu haben.

Flyer Upstreet TR:CF 7.63

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Dank Carbon-Rahmen kommt das Upstreet TR:CF 7.63 recht schick daher © www.flyer-bikes.com

Der Schweizer Zweiradhersteller Flyer hat ein Premium-Pedelec mit Carbon-Rahmen aufgelegt. Leicht ist das E-Bike dennoch nicht. Trotz Leichtbaurahmen wiegt das Rad rund 27 Kilogramm – auch aufgrund der umfangreichen Ausstattung. Das Flyer Upstreet TR:CF 7.63 richtet sich an Radfahrende mit hohen Ansprüchen an Technik und Design.

Kernstück ist die Motor-Getriebe-Einheit Pinion-MGU – sie kombiniert einen Mittelmotor mit einem 12-Gang-Getriebe samt optionaler Automatikfunktion. Die Kraftübertragung erfolgt über einen wartungsarmen Riemenantrieb auf das 29-Zoll-Hinterrad, zusätzliche Schaltkomponenten sind nicht nötig. Die Motor-Getriebe-Einheit MGU ist formschlüssig im Carbon-Rahmen integriert, der außerdem einen 700-Wh-Akku im Unterrohr aufnimmt.

Für den Alltag sind Gepäckträger, Lichtanlage, Schutzbleche und Seitenständer an Bord. Eine gefederte Sattelstütze, Federgabel sowie breite Reifen sollen Komfort auf längeren Strecken sichern. Zudem sind zwei Schlösser von Abus sowie ein Farbdisplay mit Konnektivitäts-Funktionen integriert. Das Antriebssystem gilt als besonders wartungsarm und verlangt nur alle 10.000 Kilometer einen Ölwechsel.

Das Flyer Upstreet TR:CF kostet ab rund 8000 Euro. Alternativ ist das neue Modell in der Version HS als schnelle S-Pedelec-Version (bis 45 km/h) für rund 8500 Euro erhältlich.

Gazelle Ultimate

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Der holländische Fahrradhersteller Gazelle hat sein Pedelec-Modell Ultimate zum Modelljahr 2026 technisch aufgewertet© Gazelle

Gazelle bringt sein Pedelec Ultimate technisch auf den neuesten Stand. Neben aktuellen Komponenten kommen dabei auch neue Mittelmotor-Antriebe von Bosch zum Einsatz. Der Aluminiumrahmen bleibt in bewährter Form als Tiefeinsteiger oder mit Oberrohr in jeweils fünf Größen erhältlich. Zur Wahl stehen drei Antriebsvarianten.

Das Einstiegsmodell Ultimate C5+ kombiniert den starken Bosch-Performance-Line-Motor mit einer 5-Gang-Nabenschaltung und Riemenantrieb. Der Preis liegt bei rund 4200 Euro. Energie liefert ein im Unterrohr integrierter Akku mit wahlweise 540, 600 oder 800 Wh.

Optional kann ein Range Extender mit 250 Wh am Sitzrohr angeschlossen werden. Mit der maximalen Kapazität von 1050 Wh dürfte eine Reichweite von über 250 Kilometern möglich sein.

Bedient wird das System über ein Farbdisplay und die LED-Remote. Schutzbleche, Lichtanlage und Gepäckträger gehören ebenso zur alltagstauglichen Ausstattung wie eine gefederte Sattelstütze. Neu ist eine Luftfedergabel, die das bisher verwendete Zentralfederungssystem ersetzt.

Für 100 Euro Aufpreis bietet das Gazelle Ultimate T11 den neuen Performance-Line-PX-Motor von Bosch, der wahlweise 85 oder 90 Nm Drehmoment liefert. Dazu kommt eine 1x11-Kettenschaltung. Stollenreifen von Schwalbe unterstreichen den vielseitigen und leichten Offroad-Charakter dieses Modells.

An der Spitze der Baureihe steht das Gazelle Ultimate 380 für 4800 Euro. Auch hier arbeitet der Bosch-Motor, kombiniert mit stufenloser Nabenschaltung und Riemenantrieb. Als weiteres Merkmal bietet die Topversion ein größeres Farbdisplay.

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Hercules Urbanico

Neuheit 2026 bei den Pedelecs/E-Bikes, hier das neue Urbanico von Hercules
Mit dem neuen Urbanico bietet Hercules ein schickes und alltagstaugliches E-Bike an © Hercules

Mit der Urbanico-Baureihe hat Hercules ein neues E-Bike aufgelegt, das sich optisch von vielen voluminöseren City-E-Bikes absetzen will. Prägend ist ein schlanker und leichter Alurahmen mit einem im Unterrohr integrierten Akku. Relativ schlank sind auch die Preise, die bei rund 2000 Euro starten.

Das Urbanico 8 bildet den Einstieg in die Baureihe. Es verfügt über einen Bafang-Hinterradmotor mit 45 Nm Drehmoment, einen integrierten 374-Wh-Akku sowie eine Shimano-8-Gang-Kettenschaltung.

Topmodell für 2500 Euro ist das F3. Es bietet einen Bafang-Hinterradantrieb mit 50 Nm und integrierter 3-Gang-Automatik, kombiniert mit einem wartungsarmen Gates-Riemenantrieb. Eine Besonderheit des F3 ist der Boost-Plus-Modus, der für 30 Sekunden auf Knopfdruck zusätzliche Leistung freisetzt. Das F3 soll fahrbereit trotz Vollausstattung lediglich 21,5 Kilogramm wiegen. Diese umfasst hydraulische Scheibenbremsen, Reifen mit Pannenschutz, Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger und Seitenständer.

Das Urbanico wird versionsabhängig mit Tiefeinsteiger-, Trapez- oder Diamantrahmen sowie in mehreren Größen angeboten.

Koga E-Xite

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Koga hat sein E-Xite neu aufgelegt und es zu einer Allzweckwaffe für anspruchsvolle E-Biker hochgerüstet © Koga

Ob Stadtverkehr oder Fernstrecke: das E-SUV-Bike Koga E-Xite will mit starkem Rahmen, cleverem Magnet-System, Leistung, Komfort und Technik punkten. Das hat allerdings seinen Preis.

Basis ist ein wuchtiger Rahmen. Im Unterrohr sind wahlweise ein 600- oder ein 800-Wh-Akku sowie der Bosch-Mittelmotor Performance Line CX integriert. Den Rahmen mit Langstreckengeometrie gibt es als Tiefeinsteiger oder alternativ mit Oberrohr. In beiden Fällen bietet das Unterrohr das Modular Rail System (MRS), an dem sich Schloss, Trinkflasche oder auch ein Ersatz-Akku per Magnet befestigen lassen.

Die Ausstattung setzt auf Komfort und Alltagstauglichkeit. So verfügt das Koga E-Xite über eine Federgabel mit 10 Zentimetern Federweg. Der Bosch-Antrieb ist mit einem wartungsarmen Gates-Riemen und einer stufenlosen Enviolo-Trekking-Nabenschaltung kombiniert. Das Anzeige- und Bediensystem verfügt über ein Kiox-300-Farbdisplay und eine sogenannte Remote.

Die weitere Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen. Das integrierte Lichtdesign von Koga umfasst auch ein Fernlicht. Zudem gibt es hydraulische Scheibenbremsen, Schutzbleche, ein Rahmenschloss, einen Seitenständer und einen stabil wirkenden Gepäckträger. Der Preis beginnt bei 5800 Euro.

Liv Allure E+ Gen 2

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Die Frauenfahrradmarke Liv hat ihr Stadt-Pedelec Allure neu aufgelegt © Giant

Mit der zweiten Generation des Liv Allure E+ will die auf Frauen spezialisierte Marke des Giant-Konzerns Maßstäbe für stilvolle und sichere Stadt-Pedelecs setzen. Die drei Modelle E+ 0, E+ 1 und E+ 2 kombinieren elegantes Design mit praxisgerechter Ausstattung und richten sich damit an urbane Nutzerinnen, die ihren Alltag wieder häufiger im Sattel statt im Auto verbringen möchten.

Herzstück ist der kompakt integrierte Mittelmotor mit 75 Nm Drehmoment, gespeist von einem dezent im Unterrohr platzierten 430-Wh-Akku. Für längere Touren lässt sich ein Range-Extender mit 200 Wh nachrüsten. Eine Federgabel, breite Reifen auf 28-Zoll-Laufrädern und bei einigen Varianten eine absenkbare Sattelstütze sorgen für Komfort und Sicherheit.

Zur weiteren Ausstattung zählen Front- und Heckträger, Schutzbleche, Lichtanlage, Seitenständer sowie hydraulische Scheibenbremsen. Neu sind zudem digitale Sicherheitsfunktionen wie das E-Lock-System mit Apple-Find-My-Integration und die Aegis-Technologie, die je nach Modell Reifendruck-Überwachung oder Radarwarnung für herannahende Fahrzeuge umfasst.

Das Topmodell Allure E+ 0 bietet einen Riemenantrieb mit stufenloser Enviolo-Automatik und kostet rund 4900 Euro. Das E+ 1 (ab 3800 Euro) nutzt eine manuelle Enviolo-Nabe, das E+ 2 (ab 3000 Euro) eine 9-Gang-Kettenschaltung. Alle Varianten verfügen über das neue Display mit App-Anbindung.

Noll Go

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Spektakulär sind die nabenlosen Räder beim Modell "Go" des schwedischen Start-ups Noll© Noll

Mit dem Modell Go – einem E-Bike ohne Speichen – will das schwedische Start-up Noll das Fahrrad-Design revolutionieren. Damit greift ein neuer Anbieter das Thema Pedelec mit nabenlosen Rädern auf. Optisch sorgt das Konzept für Aufsehen, technisch bleibt es jedoch eine Herausforderung. Das zeigt das Beispiel der inzwischen wieder abgetauchten Firma Beno, die mit dem Modell Reevo einen ähnlichen Weg ging.

Das Start-up verspricht, es besser zu machen. Das Modell Go von Noll soll mit einem "Dual-Drive" ausgestattet sein – was nahelegt, dass zwei Motoren zum Einsatz kommen. Interessant ist auch der ungewöhnliche Pedalantrieb: Per Riemen wird ein kleines Ritzel vor dem Hinterrad bewegt. Vermutlich überträgt das System keine direkte Muskelkraft, sondern liefert Impulse an den elektronisch geregelten Antrieb.

Der Rahmen des Go orientiert sich am klassischen Diamant-Design, setzt jedoch auf markante, rechteckige Rohrprofile. Der Akku ist als Intube-Lösung ins Unterrohr integriert. Statt herkömmlicher Naben sitzen die speichenlosen Felgen fest am Rahmen, während die eigentlichen Räder mit aufgezogenen Reifen frei darin rotieren.

Trotz futuristischer Konstruktion gibt sich das Go alltagstauglich: Schutzbleche, eine Lichtanlage, hydraulische Bremsen vorne und hinten sowie ein im Lenkervorbau integriertes Display gehören zur Ausstattung. Auch Konnektivitätsfunktionen und eine passende App sind geplant.

Zum Start soll das Go als limitierte "Signature Edition" in den Verkauf gehen. Die Reservierung erfolgt online, gegen eine Gebühr von 250 Euro. Ausgeliefert wird voraussichtlich ab Frühjahr 2026 zum ambitionierten Preis von rund 7000 Euro.

Riese & Müller Nevo5

Neuheit 2026 bei den Pedelecs/E-Bikes, hier das Nevo 5 von Riese & Müller
Das in einigen Details verbesserte Modell Nevo5 von Riese & Müller kommt 2026 auf den Markt© Riese & Müller

Der Fahrradhersteller Riese & Müller bringt Anfang 2026 eine neue Generation seines Alltags-Pedelecs Nevo auf den Markt. Der weiterhin markante Tiefeinsteiger-Rahmen des Nevo5 wirkt nun in vielen Details harmonischer.

Neu ist die "Multi-Drive-Schnittstelle", die je nach Modellkonfiguration den Einsatz unterschiedlicher Bosch-Antriebe oder der Pinion MGU (Motor Gearbox Unit) samt Schaltung erlaubt. Entsprechend lässt sich das Nevo5 vom urbanen Alltagsrad bis hin zum komfortablen Tourer oder Langstreckenrad konfigurieren. Als Akkus stehen Varianten mit 600 oder 800 Wh zur Verfügung.

Eine überarbeitete Geometrie in Kombination mit Federgabel und gefederter Sattelstütze soll für hohen Fahrkomfort sorgen. Ergänzt wird das Fahrwerk durch einen dämpfenden Steuersatz, der Lenkerflattern reduzieren und die Spurtreue verbessern soll.

Neue Details wie tiefer montierte Gepäckträgerstreben für eine schwerpunktgünstige Taschenbefestigung oder der neue Ladeanschluss auf der Oberseite des Oberrohrs unterstreichen die Alltagstauglichkeit.

Zur Serienausstattung gehören ein Rahmenschloss inklusive Kette sowie eine Lichtanlage mit Bremslichtfunktion. Für einige Modelle ist zudem Fernlicht verfügbar. Optional ist das E-Bike mit einem RX-Chip zur Diebstahlabschreckung bestellbar. Die Preise für das Nevo5 starten voraussichtlich bei rund 4800 Euro.

Tenways Ago Performance

Produktfoto eines E-Bike/Pedelec von Tenways:   Aigo Perormance
Mit dem Ago Performance hat Tenways ein weiteres Pedelec mit Bosch-Mittelmotor im Angebot © Tenways

Mit dem Ago Performance bringt Tenways ein weiteres Pedelec mit Bosch-Mittelmotor auf den Markt. Das Tiefeinsteiger-Modell rollt auf 29-Zoll-Rädern und ist klar auf Komfort und Alltagseinsatz ausgelegt.

Beim Antriebssystem setzt der niederländische Hersteller auf den Bosch-Performance-Line, kombiniert mit einer stufenlosen Enviolo-Nabenschaltung und einem wartungsarmen Gates-Riemenantrieb. Das Aggregat leistet bis zu 75 Newtonmeter und wird von einem 540 Wh großen Intube-Akku gespeist, der laut Hersteller Reichweiten von bis zu 120 Kilometern ermöglichen soll. Bedient wird das System über die Bosch-Remote in Verbindung mit dem Kiox-300-Display. Leitungen und Kabel sind weitgehend sauber in den Aluminiumrahmen integriert.

Zur Ausstattung zählen hydraulische Scheibenbremsen, Schutzbleche, eine Lichtanlage sowie ein Gepäckträger. Der gekröpfte Lenker ermöglicht eine aufrechte Sitzposition im Stil klassischer Hollandräder. Federgabel und ergonomische Griffe sollen zusätzlichen Komfort bieten. Der Preis inklusive Versand liegt bei 3300 Euro, zum Marktstart gibt es einen Nachlass von 200 Euro.

Victoria Tresalo

Ein Ehepaar mit ihren neuen Tresalo-E-Bikes von Viktoria auf einer Tahrradtour
Das auch für ausgedehntere Touren geeignete Tresalo gibt es mit komfortablen Tiefeinsteiger-, Trapez- und Diamantrahmen © Victoria Bikes

Ein neues E-Bike mit Bosch-Antrieb kratzt schnell an der 4000-Euro-Marke – und liegt oft auch deutlich darüber. Mit dem neuen Tresalo positioniert die deutsche Marke Victoria ein vielseitiges Allround-Pedelec, das sich mit rund 2900 bis 4000 Euro in einem moderaten Preisfenster bewegt.

Das neu entwickelte Modell ist wahlweise als Tiefeinsteiger oder mit klassischem Diamantrahmen zu haben. Die Basisversion Tresalo 4 bringt eine solide Ausstattung mit. Für Vortrieb sorgt der Bosch-Performance-Line-Mittelmotor, gespeist von einem 540-Wh-Intube-Akku. Als Bedieneinheit dient das kompakte Farbdisplay Purion 200, geschaltet wird über eine 8-Gang-Kettenschaltung.

Das Tresalo rollt auf 28-Zoll-Laufrädern mit Schwalbe-Reifen, die ebenso wie die Federgabel klar auf Komfort ausgelegt sind. Zum serienmäßigen Alltagszubehör zählen Schutzbleche, Lichtanlage, hydraulische Scheibenbremsen, Gepäckträger, Seitenständer, Speichenschloss sowie ein in Höhe und Reichweite verstellbarer Vorbau.

Für rund 3500 Euro steht das Tresalo 7 im Programm. Es setzt auf Riemenantrieb und auf eine 5-Gang-Nabenschaltung vom Typ Shimano Nexus, was einen geringeren Wartungsaufwand verspricht. Zudem gehören die LED Remote und das größere Kiox-300-Display zum Bosch-System. Eine leistungsstärkere Lichtanlage sowie die optional erhältliche Rücktrittbremse runden die Ausstattung ab.

Als Topmodell firmiert das Tresalo 9. Es kombiniert Riemenantrieb mit Nexus-Nabe, bietet einen auf 800 Wh gewachsenen Akku sowie hochwertigere Brems- und Lichtkomponenten. Wer mehr Gangvielfalt wünscht, greift zum ähnlich ausgestatteten Tresalo 8 mit 1x10-Kettenschaltung. Auch diese Variante bewegt sich bei rund 4000 Euro.

Winora Sinus FS R5f Pro

Produktfoto einesE-Bike/Pedelec Neuvorstellung  Sinus FS von Winora
Tiefeinsteigerrahmen, Vollfederung und eine entspannte Sitzergonomie machen das Sinus FS zum Komfort-Allrounder © Winora

Mit dem Sinus FS R5f Pro bringt Winora ein offiziell als Stadtrad deklariertes Pedelec, das Komfort klar priorisiert. Der Tiefeinsteigerrahmen kombiniert eine durchdachte Vollfederungskinematik mit 10 Zentimetern Federweg vorn und 8 Zentimetern hinten. Das reicht, um Kopfsteinpflaster und Schlaglöcher zu glätten.

Das Sinus rollt auf 27,5-Zoll-Rädern mit voluminösen Reifen. Die absenkbare Dropper-Sattelstütze unterstreicht seine MTB-Verwandtschaft und erleichtert im urbanen Alltag und mit schwerem Gepäck das Auf- und Absteigen. Auch wenn es optische Anleihen beim Mountainbike nimmt, verzichtet das Sinus klar auf dessen typische, sportlich gestreckte Sitzgeometrie.

Dank des stark gekröpften, angenehm schmal dimensionierten Lenkers ergibt sich eine entspannte, aufrechte Sitzposition, die auch auf längeren Strecken komfortabel bleibt. Die fünf Gänge erweisen sich als vollkommen ausreichend und überzeugen durch einfache, intuitive Bedienung.

Unterstützung liefert der bis zu 100 Newtonmeter Drehmoment starke CX-Antrieb von Bosch in Kombination mit Gates-Riemen und Fünfgang-Nabenschaltung von Shimano. Für Reichweite sorgt ein im Unterrohr integrierter 800-Wh-Akku; gesteuert wird über LED-Remote und Kiox-500-Display. Ein Plus an Sicherheit verspricht das Bosch-ABS in Kombination mit Vierkolben-Scheibenbremsen vorne und hinten.

Zur Serienausstattung zählen Schutzbleche, Lichtanlage, Seitenständer und Gepäckträger. Der Preis: 6300 Euro. 600 Euro günstiger ist die für bergige Regionen empfehlenswerte X12-Variante mit Zwölfgang-Kettenschaltung von Sram.

Yuccie Bikes Junico

Neuheit 2026 bei den Pedelecs/E-Bikes, hier die Trapez-Variante des Junico von Yuccie
Mit der Trapez-Variante des Junico will Yuccie vor allem weibliche Kunden ansprechen© Yuccie Bikes

Yuccie Bikes ist eine neue Pedelec-Marke aus Hamburg. Mit ihrem ersten Modell, dem Junico, bietet sie ein schlankes und alltagstaugliches Stadtrad zu einem Preis von rund 2500 Euro an. Das 20 Kilogramm wiegende E-Bike setzt auf 28-Zoll-Räder und einen schnörkellosen Alurahmen, in den Leitungen und Kabel weitgehend integriert sind. Es ist wahlweise im Diamant-Format oder in einer Trapez-Variante mit abgesenktem Oberrohr erhältlich.

Der Antrieb erfolgt über einen Nabenmotor im Hinterrad mit Drehmomentsensor, der von einem im Unterrohr integrierten, herausnehmbaren Akku mit einer Kapazität von 360 Wh mit Strom versorgt wird. Yuccie verspricht eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern.

Eine Bedieneinheit befindet sich am Lenker, zudem ist ein kleines monochromes Display im Oberrohr integriert. Mit einer Smartphone-App lassen sich weitere Einstellungen vornehmen. Auch eine Ortung ist per App dank integriertem GPS-Tracker möglich, der im ersten Jahr kostenlos genutzt werden kann.

Zur Wahl stehen zwei Antriebsvarianten: Active und Flow. Letztere kombiniert einen Riemenantrieb mit einer im Heckmotor integrierten, automatischen Zweigangschaltung. Das Active setzt auf eine klassische 1x9-Kettenschaltung.

Die Ausstattung umfasst in beiden Fällen eine Lichtanlage mit 70-Lux-Scheinwerfer, hydraulische Scheibenbremsen, Schutzbleche und einen Seitenständer. Zudem bietet das Junico Fixierpunkte für einen optionalen Frontträger. Das Rad ist online bestellbar.

Ratgeber Fahrrad

Weitere interessante Themen rund ums Fahrrad finden Sie auf einen Blick im Ratgeber Fahrrad, E-Bike & Pedelec.

Text mit Material von SP-X/Mario Hommen