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Neuer Kia Sorento: Mehr Platz, mehr Technik

Der Kia Sorento SUV steht in der Stadt und wird 2020 neu vorgestellt
Neuer Kia Sorento: Nur ein Zentimeter länger als bisher, aber größerer Radstand ∙ © Kia

Erst knapp 5 Jahre ist der aktuelle Kia Sorento auf dem Markt. Nun steht der Nachfolger des großen SUV bereit – der vieles besser können und im Herbst 2020 bei den Händlern stehen soll. Erste Infos, Bilder, Daten.

  • Auf 4,81 Metern Länge bis zu sieben Sitzplätze

  • Motoren: Ein Benzin-Hybrid (230 PS) und ein Diesel (202 PS)

  • Fernsteuerung zum Ausparken aus engen Lücken

Kantiger, größer und erstmals mit Hybridantrieb kommt im Herbst 2020 die vierte Generation des Kia Sorento auf den deutschen Markt. Der Mittelklasse-SUV basiert auf einer neuen Plattform, die mehr Raum für Insassen und Technik bietet. Wie gehabt gibt es bis zu sieben Sitzplätze.

Tritt die aktuell dritte Generation noch leicht rundlich auf, haben die Koreaner dem Nachfolger schärfere Kanten ins Blech gebügelt. An der Front gehen die Scheinwerfer in den Kühlergrill über: Das neue Markengesicht wird man auch bei weiteren Neuheiten sehen. Hinten gibt es nun vertikale Leuchten und einen prägnant auf dem Heckdeckel platzierten Modellnamen.

Kia-SUV mit viel Platz und Riesen-Kofferraum

Mit 4,81 Metern hat der Sorento in der Gesamtlänge nur einen Zentimeter zugelegt. Beim Radstand gab es allerdings ein Plus von 3,5 Zentimetern, was dem Platzangebot im Innenraum zugutekommen dürfte. Der Gepäckraum fällt mit 910 Litern beim Fünfsitzer und 821 Litern beim Siebensitzer (im fünfsitzigen Zustand) recht groß aus, ein Maximalvolumen bei umgeklappten Sitzen nennt Kia aber noch nicht.

Im Innenraum fallen eine wuchtige Mittelkonsole ins Auge und zwei Displays: Ein 12,3 Zoll großer Bildschirm ersetzt die analogen Anzeigen hinter dem Lenkrad, und ein 10,25 Zoll großes Display beherbergt das Navigations- und Entertainmentsystem in der Mittelkonsole.

Der Sorento-Innenraum in 360-Grad-Ansicht

Spannende Einblicke: So sieht es im Innenraum des neuen Kia Sorento aus!

Der Sorento parkt von selbst aus

Kräftig ausgebaut präsentiert sich das Angebot an Assistenzsystemen. Zu haben sind unter anderem ein Kollisionswarner mit Radfahrer-Erkennung, ein Ausstiegsassistent, der vor rückwärtigem Verkehr warnt, ein Totwinkelwarner mit Lenkeingriff, ein Tempomat, der Navigationsdaten berücksichtigt und ein Stauassistent, der bei stockendem Verkehr das Steuer übernimmt.

Erstmals in Europa bietet Kia zudem eine Fernsteuerung an, mit der der Sorento von selbst aus engen Parklücken rollen kann, sollte der Nachbar zu nah eingeparkt haben. Bei etwaigen Hindernissen stoppt das Fahrzeug den Ausparkvorgang selbsttätig.

Motoren: Ein Hybrid-Benziner und ein Diesel

Beim Antrieb setzt Kia auf einen Benzin-Hybriden und einen Diesel. Letzterer schöpft aus 2,2 Litern Hubraum 148 kW/202 PS und ist an eine Achtgangautomatik gekoppelt. Alternativ ist eine klassische Vollhybrid-Kombination aus 1,6-Liter-Benziner und E-Motor mit 169 kW/230 PS Systemleistung zu haben. Ein Plug-in-Hybrid mit externer Lademöglichkeit soll Ende 2020 nachgereicht werden.

Wie bei den bisherigen Varianten wird es auch für die Neuauflage Allradantrieb geben, der diesmal mit einem elektronischen "Terrain Mode"-System kombiniert ist, das spezielle Einstellungen für schwierige Untergründe bietet.

Preise für das Mittelklasse-SUV sind noch nicht bekannt. Die aktuelle Generation gibt es ab knapp 36.000 Euro. Auch Verbrauchswerte nennt Kia noch nicht. Zu den Wettbewerbern zählen unter anderem Seat Tarraco, Škoda Kodiaq und Hyundai Santa Fe.

Text: Holger Holzer/SP-X