ADAC Autokosten-Check: Die günstigsten SUVs aller Klassen

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Von Jochen Wieler

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Autokollage aus Hyundai Inster, Mercedes EQE SUV und Škoda Enyaq
Vertreter verschiedener SUV-Größenklassen: Hyundai Inster, Mercedes EQE SUV, Dacia Bigster© Hyundai, Mercedes, Skoda [M]

Kein anderer Fahrzeugtyp ist beliebter als das SUV. Es gibt Modelle in allen Preislagen und Größen – vom Kleinstwagen bis zur Oberklasse. Hier sind die günstigsten SUVs aller Klassen aus dem ADAC Autokosten-Check.

Regelmäßig berechnet der ADAC die Gesamtkosten der unterschiedlichsten Autos. Für Kaufinteressenten sind diese Informationen eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen ein Modell. Denn nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Wertverlust und die Ausgaben für den Kraftstoff belasten den Geldbeutel. Auch Motorölwechsel und Autowäsche schlagen zu Buche. Hinzu kommen Versicherung und Werkstatt- sowie Reifenkosten.

Bei den Berechnungen gehen die Experten des ADAC davon aus, dass das neue Auto 5 Jahre gefahren wird und in dieser Zeit 75.000 Kilometer zurücklegt. Das entspricht einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern.

Sieger im SUV-Kleinst- und -Kleinwagen-Autokosten-Vergleich ist der preiswerte, elektrisch angetriebene Dacia Spring. Auf Rang 2 rangiert der gar nicht mal so kleine VW Taigo.

In der unteren Mittelklasse punktet der Dacia Duster mit seinem niedrigen Einstiegspreis und den geringen Unterhaltskosten. Alle anderen Konkurrenten können hier mit Kilometerkosten von 39,6 Cent nicht mithalten. Zum Zweitplatzierten, dem Citroën C4 Hybrid, ist der Abstand groß.

Die Mittelklasse führt ebenfalls ein Dacia an, der preiswerte Dacia Bigster als Mildhybrid mit Autogas im Tank. In den Top 10 der Mittelklasse sind allerdings auch sieben Elektroautos vertreten.

Die oberen Klassen werden dominiert vom Mazda CX-80 als Plug‑in-Hybrid und den beiden Elektroautos Kia EV9 und Audi Q6 e-tron.

So wurden die Autokosten berechnet

In die Top 10 wurde das günstigste Modell der jeweiligen Baureihe aufgenommen. Im Kostenvergleich wurden berücksichtigt: Wertverlust ohne Zinsen, Aufwand für Ölwechsel, Inspektionen sowie Verschleißteile und Kosten für Reifenersatz; Kraftstoff- und Ölnachfüllkosten (Herstellerangaben) sowie die aktuellen Kraftstoffpreise (Durchschnitt der letzten drei Monate); Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit 50 Prozent (Standardtarif ADAC Autoversicherung, ohne Zusatzrabatte), aktuelle Kfz-Steuer (jeweils zum Zeitpunkt der Aktualisierung).

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Die Grundlagen der ADAC Autokostenberechnung im Detail
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