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Sind nach hinten gerichtete Kindersitze (Reboarder) für Kinder zwischen einem und drei Jahren sicherer?

Rückwärtsgerichtete (reboard) Kindersitze sind hauptsächlich Babyschalen bis ca. 13 kg Körpergewicht. Es gibt aber auch Systeme, in denen Kinder bis 15 Monaten, oder sogar bis 3 Jahren entgegen der Fahrtrichtung gesichert werden. Bei den neuen Kindersitzen nach i-Size-Norm ist das sogar bis 15 Monate Vorschrift.
Grundsätzlich bietet eine rückwärtsgerichtete Sicherung von Kindern vor allem bei einem Frontalcrash Vorteile, da die Belastung breitflächig über den Rücken des Kindes übertragen wird und somit keine erhöhten Halskräfte auftreten können. Das Problem bei entsprechenden Systemen über 13 kg Körpergewicht ist aber meist ein etwas komplizierterer Einbau (gilt nicht für Kindersitze mit Isofix-Befestigung und i-Size-Norm) und z. T. auch zu geringe Platzverhältnisse im Fahrzeug. 

Auf keinen Fall darf ein rückwärtsgerichtetes System auf einen Beifahrerplatz mit aktivem Airbag. Bei der Montage auf dem Rücksitz kann es aber dazu kommen, dass der Beifahrersitz sehr weit nach vorne geschoben werden muss. Eine ordnungsgemäße Sitzposition ist dann auf diesem Sitzplatz nicht mehr gewährleistet. Vor dem Kauf von rückwärtsgerichteten Kindersitzen für Kinder über 13 kg muss deshalb unbedingt ein Einbauversuch im eigenen Fahrzeug durchgeführt werden. Bisherige vom ADAC getestete Produkte für den rückwärtsgerichteten Einbau kann man filtern unter www.adac.de/Kindersitztest mit Vergabe "rückwärtsgerichtet" bei "weitere Suchkriterien".

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