Škoda Kamiq: Kleiner SUV im Coupé-Look  

17.7.2019

Nach Kodiaq und Karoq bringt Škoda den Kamiq als drittes SUV-Modell der Marke. Das Auto bietet alles, was sich Kunden heute wünschen – sagt Škoda. Alle technischen Details, Daten und Preise

Skoda Kamiq schräg von vorne
Kommt im Spätsommer zum Händler: Neuer Skoda Kamiq
  • Der Kamiq ist der dritte und kleinste SUV von Škoda
  • Trotz coupéhafter Kleinwagen-Karosserie bietet er erstaunlich viel Platz 
  • Motorenprogramm: drei Benziner, ein Diesel und ein Erdgasmotor zur Wahl

 

Skoda gibt weiterhin mächtig Gas und bringt SUV Nummer drei auf den Markt. Während das Flaggschiff Kodiaq 4,70 Meter misst und der Karoq über 4,38  Meter, begnügt sich der Kamiq (übersetzt: "zweite Haut") mit 4,24 Meter Länge. Die Breite beträgt 1,79 und die Höhe 1,53 Meter. Škoda nutzt für den Kamiq die Kleinwagen-Architektur des VW-Konzerns, auf der auch der Seat Arona und der VW T-Cross gebaut werden. Die Platzverhältnisse unterscheiden sich daher kaum.

Langer Radstand, viel Platz im Innenraum 

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Skoda Kamiq schräg von hinten
Verdammt schick: Dynamische Linien, coupéhaftes Heck 

Das Kofferraumvolumen des Kamiq gibt Škoda mit immerhin 400 bis 1395 Litern (bei umgeklappten Rücksitzlehnen) an. Besonderheit des Kamiq gegenüber seinen Konzernbrüdern ist der im Vergleich etwas längere Radstand von 2,65 Meter. Skoda betont, dass dadurch mehr Kniefreiheit für die hinten Sitzenden ermöglicht wird.

Škoda Kamiq: Touchscreen mit 9,2-Zoll-Display

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Skoda Kamiq Cockpit
Blick nach innen: Modernes Infotainment, DSG-Automatik auf Wunsch

Auch der Innenraum ist höchst attraktiv gestaltet und bietet auf Wunsch alles, was das Herz des Kunden begehren könnte. Der Fahrer blickt auf klassische Anzeigen hinter dem Lenkrad, mit großem Drehzahlmesser und Tachoskala. Die Klimabedienung ist klassisch gehalten, mit griffigen Drehreglern für die Temperatur sowie schnell auffindbaren Tasten für die Sitz- und Heckscheibenheizung. Türverkleidungen und Armaturenträger sind weich unterschäumt, alle Oberflächen angenehm anzufassen, erklärt Skoda in der Pressemitteilung. 

Navigation und Infotainment sind bei der Topversion in einem 9,2 Zoll großen Touchscreen-Display auf der Mittelkonsole untergebracht. Das Infotainmentsystem Bolero bietet ein 8-Zoll-Display, beim Einstiegssystem Swing mit vier Lautsprechern vorn ist der Monitor 6,5 Zoll groß. Bolero und Amundsen bieten acht Lautsprecher, das optionale ŠKODA Soundsystem mit 405 Watt Ausgangsleistung verfügt über zehn Lautsprecher, so Skoda. Dank stetiger Vernetzung sind Online-Nachrichten, Wetterinformationen, Parkplatzsuchen oder auch aktuelle Kraftstoffpreise verfügbar. Der Sprachcomputer soll laut Skoda natürlich gesprochene Sätze sowie (mit der Zeit) Dialekte verstehen.       

Auf Wunsch gibt es zudem zweigeteilte LED-Frontscheinwerfer, bei denen das Tagfahrlicht aussieht, als wenn vier Edelsteine über den Hauptscheinwerfern funkeln würden (siehe Bildergalerie). Beim Blinken machen die zuständigen LEDs eine optische Wischbewegung in die Abbiegerichtung – ein Detail, das wir von Audi-Modellen kennen. Weitere Extras: Türkantenschutz, elektrische Heckklappe, elektrische Anhängerkupplung zum Ausschwenken, Sitzheizung hinten, Einparkassistent, City-Notbremssystem, adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-go-Funktion, automatisches Fernlicht und vieles mehr.

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Motoren, Preis, Markteinführung

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Skoda Kamiq Schriftzug
Namensgebung: Skoda-SUV fangen mit K an und enden mit Q 

Zur Markteinführung im Spätsommer 2019 stehen zwei Benziner (70 und 85 kW) und ein Diesel (85 kW) zur Wahl. Der 1.5 TSI (110 kW) sowie eine Version mit Erdgas-Antrieb (CNG) werden folgen. Das Leistungspektrum reicht dann von 95 bis 150 PS. Der 1,5-Liter-Benziner arbeitet mit Zylinderabschaltung, abgekürzt ACT (siehe Tabelle). Alle Motoren ab 115 PS Leistung können mit DSG-Automatik geordert werden. 

 
Motor Leistung  Preis
1.0 TSI 70 kW/95 PS ab 17.950 €
1.0 TSI 85 kW/115 PS ab 19.150 €
1.5 TSI ACT* 110 kW/150 PS n. b.  
1.6 TDI SCR 85 kW/115 PS ab 22.100 €
1.0 G-TEC* 66 kW/90 PS n. b.

* Markteinführung später

Text: Wolfgang Rudschies. Fotos: PR.

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