ADAC Stauprognose für das Wochenende 10. bis 12. April

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Von Katharina Dümmer

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Pfingstreiseverkehr, Stau auf der Autobahn A8, München-Salzburg, Reiseverkehr in Richtung Süden, südlich von München
Zum Ende der Osterferien rollt die Urlauberwelle wieder in Richtung Heimat. Die Staugefahr ist groß© imago images/Wolfgang Maria Weber

Am Wochenende nach Ostern wird es lebhaft auf den Autobahnen. In neun Bundesländern enden die Osterferien. Ein Stau-Chaos dürfte es aber nicht geben. Wann es auf den Straßen besonders voll wird.

  • Staugefahr vor allem am Samstag und Sonntag

  • Zur Erleichterung des Reiseverkehrs: Kaum Wochenend-Sperren

  • Mehr als 700 Baustellen behindern den Verkehr

Staugefahr zum Osterferien-Ende

In den neun Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein enden an diesem Wochenende die Osterferien. Im Saarland und in Thüringen dauern diese noch eine Woche an. Insgesamt dürften viele und lange Staus aber ausbleiben.

Der Reiseverkehr ist deutlich geringer als zum Osterferien-Beginn Ende März. Viele Osterurlauber kehren nicht erst am letzten Ferienwochenende zurück, sondern bereits in den Tagen davor. Der Berufsverkehr unter der Woche ist etwas geringer als sonst üblich. Der Samstag und Sonntag dürften besonders staugefährdet sein.

Staugefahr besteht vor allem an den rund 700 Baustellen. Einige Autobahnen sind auch gesperrt.

Wichtige Info für Autoreisende: Entlang einiger Autobahnen gibt es Durchfahrtsverbote. Und die Blockabfertigungen auf der A12/A93, die häufig für Staus zwischen Kufstein und Kiefersfelden sorgen, finden häufig montags, sehr selten freitags statt.

Vollsperrungen auf Autobahnen

Folgende kurzfristige Wochenend-Vollsperrungen sind angekündigt:

  • A4 Köln Richtung Olpe zwischen Bielstein und Gummersbach von Dienstag, 7. April, 20 Uhr, bis Samstag, 11. April, 5 Uhr, täglich zwischen 20:00 Uhr und 05:00 Uhr

  • A25 Geesthacht Richtung Hamburg zwischen Hamburg-Bergedorf und Dreieck Hamburg-Südost von Dienstag, 7. April, 19 Uhr, bis Sonntag, 12. April, 5 Uhr, täglich zwischen 19 Uhr und 5 Uhr

  • A40 Essen Richtung Dortmund zwischen Kreuz Dortmund-West und Dortmund-Barop von Ostermontag, 6. April, 20 Uhr, bis Samstag, 11. April, 5 Uhr

  • A63 Kaiserslautern Richtung Mainz zwischen Sembach und Winnweiler von Freitag, 10. April, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 12. April, 22 Uhr

Die langfristigen Sperren

Umleitungen sind ausgeschildert. Kurzfristige Änderungen etwa wegen widriger Witterung und weitere Sperrtermine sind möglich. Berücksichtigt werden bei der Auflistung der langfristigen Sperren nur die überregional bedeutsamen Autobahnen. Auch auf Zubringerautobahnen oder untergeordneten Regionalautobahnen können Dauerbaustellen eingerichtet sein.

Alle Sperrungen, Baustellen und aktuelle Verkehrsinformationen finden Sie hier. Darüber hinaus bietet der ADAC NRW Infos zu speziellen Sperren in Nordrhein-Westfalen.

Grenzkontrollen: Wartezeiten möglich

Im Frühjahr 2025 hatten die deutschen Behörden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft. Der Pendel- und Reiseverkehr soll dabei möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen sind stichprobenartig, nicht alle Fahrzeuge werden angehalten.

Vor allem an den drei Autobahnübergängen Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) sind Wartezeiten sehr wahrscheinlich.

Auch bei der Ausreise aus Deutschland finden zum Teil Kontrollen unterschiedlicher Intensität statt. Betroffen sind vor allem Dänemark, die Niederlande, Frankreich und Polen. Mit Staus zu rechnen ist etwa an den Grenzübergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst.

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Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte freimachen.

Bußgelder für Autofahrende, die sich nicht an die Vorschriften halten, betragen bis zu 320 Euro.

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