Zwei Mal im Jahr 2026 macht die Polizei in Deutschland großangelegt Jagd auf Raser: im April und August – mitten in der Hauptreisezeit. Was zum Blitzermarathon im August schon bekannt ist. Und: Wie teuer Verstöße gegen Tempolimits werden können. Mehr Radarfallen: Nächster Blitzermarathon vom 3. bis 9. August Bundesländer-Beteiligung geringer als im April Das hält der ADAC vom Blitzermarathon Zu schnelles Fahren ist eine häufige Unfallursache. Trotzdem erwischt die Polizei immer wieder Raser und Raserinnen. In der sogenannten Speedweek, der Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit, die jeweils im April und August stattfindet, werden vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage (z.B. Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser) deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Betroffen sind Autobahnen und Bundesstraßen genauso wie Innerortsstraßen. Blitzermarathon 2026: April-Aktion beendet Mithilfe der verstärkten Radarkontrollen will die Polizei die Autofahrenden daran erinnern, sich an die geltenden Tempolimits zu halten. Die erste Speedweek des Jahres ist inzwischen beendet. Sie fand von Montag, 13. April, bis Sonntag, 19. April, statt. Höhepunkt war Mittwoch, 15. April. Mit Ausnahme vom Saarland hatten sich alle Bundesländer beteiligt. Speedweek vom 3. bis 9. August Die Beteiligung an der Frühjahrs-Aktion ist traditionsgemäß deutlich stärker als im Sommer. Im Gegensatz zur April-Aktion gibt es im August keinen speziellen Blitzer-Tag. Die Kontrollen sind mit relativ gleichförmiger Intensität über die gesamte Woche (3. bis 9. August) verteilt. Sie findet mitten in den Sommerferien statt. Zu schnell gefahren: Das droht Autofahrenden Für Autofahrer und Autofahrerinnen, die während der Aktion in die Radarfalle geraten, fallen die üblichen Sanktionen (Bußgelder, Punkte in Flensburg, Fahrverbot) für Geschwindigkeitsverstöße an. Zu schnell gefahren – Strafen bei Geschwindigkeitsüberschreitung Blitzermarathon: Das sagt der ADAC dazu Die Blitzer-Aktionswochen leisten nach Ansicht des ADAC einen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da sie den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren schnellen Fahrens bewusst machen und sie entsprechend sensibilisieren können. Dies geschieht durch eine intensive Berichterstattung in den Medien und wirkt somit nicht nur auf die Personen, die an diesem Tag geblitzt wurden. Allerdings können mit einer Aktion nicht alle Risiken im Straßenverkehr dauerhaft aus der Welt geschafft werden. Ulrich Chiellino, Verkehrspsychologe beim ADAC, ist der Ansicht, dass erwachsene Verkehrsteilnehmende bei der Regelbefolgung Vorbilder für Kinder sein können. Häufige Unfallursache: Zu schnelles Fahren Polizeikontrolle: Was ist verboten, was ist erlaubt? Mit Material von dpa.