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Corona: So kommen Reisende aus Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Kroatien und Griechenland zurück

Die Europäischen Länder, Portugal,Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland,aus denen Deutsche Urlauber nach Hause gebracht werden
Mit dem Auto zurück nach Deutschland zu kommen ist aus fast allen Ländern möglich ∙ ADAC e.V.

Individualurlauber, die mit dem eigenen Fahrzeug aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehren wollen, können das in den meisten Fällen tun. Es gibt aber coronabedingte Einschränkungen. Ein Überblick über wichtige Reiseländer.

Themenspezial Coronavirus

Alle Infos zu Reisewarnungen, zum Reiserecht, wie Sie mit dem Auto zurück nach Deutschland kommen und wie sich die aktuelle Lage in Deutschland, Europa und weltweit entwickelt.

Plus: So unterstützt der ADAC seine Mitglieder auch in der Corona-Krise.

Alle Artikel zum Thema Corona

Frankreich

In Frankreich wurden die Lockdown-Maßnahmen Anfang April deutlich verschärft. Seitdem benötigen Deutsche für die Einreise nach Frankreich auch tagsüber einen triftigen Grund. Regionsüberschreitende Fahrten innerhalb Frankreichs sind ebenfalls nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. 

Die "Heimreise an den Hauptwohnort" ist in dem Formular*, das alle Reisenden ausfüllen und bei Kontrollen vorlegen müssen, nicht ausdrücklich als triftiger Grund aufgeführt. Allerdings sind dort dringende familiäre Gründe ("deplacement pour motif familial impérieux") als triftiger Grund wählbar, unter die die Heimreise fallen könnte.

Laut Aussage der Französischen Botschaft in Berlin ist die Heimreise nach Deutschland "normalerweise erlaubt". Dass bei einer Kontrolle der Hinweis auf die Heimreise überzeugt, kann jedoch nicht garantiert werden. Falls sich Reisende darauf berufen, sollten sie die Rückkehr-Absicht glaubhaft machen und gegebenenfalls zusätzliche Nachweise vorlegen können. Dabei kann auch die digitale Einreiseanmeldung für Deutschland*, die bei der Einreise aus Risikogebieten nach Deutschland erforderlich ist, hilfreich sein.

Hotels und Campingplätze in Frankreich sind für rein touristische Übernachtungen geschlossen. Wer auf der Rückreise nach Deutschland eine Zwischenübernachtung einlegen will oder muss, sollte mögliche Unterkünfte bereits im Vorfeld kontaktieren und klären, ob er übernachten kann.

Frankreich wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen. Das Département Moselle gilt zusätzlich als Virusvarianten-Gebiet. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Frankreich in Corona-Zeiten: Was Reisende wissen müssen

Spanien

Spanien-Touristen, die mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind, können nach den dem ADAC vorliegenden Informationen die Heimreise über Frankreich dann antreten, wenn sie einen triftigen Grund vorweisen können und dazu ein Formular* ausfüllen.

Die "Heimreise an den Hauptwohnort" ist in dem Formular nicht ausdrücklich als triftiger Grund aufgeführt. Allerdings sind dort dringende familiäre Gründe ("deplacement pour motif familial impérieux") als triftiger Grund wählbar, unter die die Heimreise fallen könnte.

Laut Aussage der Französischen Botschaft in Berlin ist die Heimreise nach Deutschland "normalerweise erlaubt". Dass bei einer Kontrolle der Hinweis auf die Heimreise überzeugt, kann jedoch nicht garantiert werden. Falls sich Reisende darauf berufen, sollten sie die Rückkehr-Absicht glaubhaft machen und gegebenenfalls zusätzliche Nachweise vorlegen können. Dabei kann auch die digitale Einreiseanmeldung für Deutschland*, die bei der Einreise aus Risikogebieten nach Deutschland erforderlich ist, hilfreich sein.

Unbedingt beachten: Bei der Einreise nach Frankreich benötigt man einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Zusätzlich zum Test muss man ein Gesundheitsformular* ausfüllen und bei Kontrollen vorlegen können.

Wer auf der Rückreise nach Deutschland eine Zwischenübernachtung in Frankreich einlegen will oder muss, sollte mögliche Unterkünfte bereits im Vorfeld kontaktieren und klären, ob er übernachten darf.

Weite Teile Spaniens werden vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Spanien in Corona-Zeiten: Das müssen Reisende jetzt wissen

Portugal

Die Landgrenzen zwischen Portugal und Spanien sind bis mindestens 15. April weitgehend geschlossen. Urlauber, die mit dem eigenen Fahrzeug nach Deutschland zurückkehren wollen, dürfen die Grenze zu Spanien nach derzeitigem Kenntnisstand aber passieren. Medienberichten zufolge betrifft die Grenzschließung keine Reiserückkehrer. Die Transitabsicht muss aber gegebenenfalls gegenüber den portugiesischen und spanischen Behörden glaubhaft gemacht werden. Wer nach Deutschland zurück will, sollte sich daher bereits vorab in Portugal über die genauen Regeln erkundigen.

Bei der Einreise nach Frankreich benötigt man einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Zusätzlich zum Test muss man ein Gesundheitsformular* ausfüllen und bei Kontrollen vorlegen können.

Der Transit durch Frankreich ist dann erlaubt, wenn Reisende einen triftigen Grund angeben und dazu ein Formular* ausfüllen. Die "Heimreise an den Hauptwohnort" ist in dem Formular nicht ausdrücklich als triftiger Grund aufgeführt. Allerdings sind dort dringende familiäre Gründe ("deplacement pour motif familial impérieux") als triftiger Grund wählbar, unter die die Heimreise fallen könnte.

Laut Aussage der Französischen Botschaft in Berlin ist die Heimreise nach Deutschland "normalerweise erlaubt". Dass bei einer Kontrolle der Hinweis auf die Heimreise überzeugt, kann jedoch nicht garantiert werden. Falls sich Reisende darauf berufen, sollten sie die Rückkehr-Absicht glaubhaft machen und gegebenenfalls zusätzliche Nachweise vorlegen können. Dabei kann auch die digitale Einreiseanmeldung für Deutschland*, die bei der Einreise aus Risikogebieten erforderlich ist, hilfreich sein.

Das portugiesische Festland wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) nicht mehr als Risikogebiet ausgewiesen – als solches gilt aber der größte Teil Spaniens und ganz Frankreich. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Italien

Die Rückkehr mit einem Privatfahrzeug aus Italien nach Deutschland ist ohne Einschränkungen möglich. Die Durchreise durch Österreich und die Schweiz in Richtung Deutschland ist ebenfalls erlaubt.

Italien wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Italien in Corona-Zeiten: Das müssen Reisende jetzt wissen

Kroatien

Die Rückkehr aus Kroatien nach Deutschland mit einem Privatfahrzeug ist möglich.

Durch Slowenien können Rückkehrer ohne Covid-19-Test fahren, wenn sie dies innerhalb von sechs Stunden tun. Dabei dürfen sie die Landgrenze zwischen Österreich und Slowenien aber nur über die Autobahnübergänge Karawankentunnel und Spielfeld sowie über die Grenzstelle Loibltunnel passieren.

Österreich müssen deutsche Urlauber ohne Zwischenstopp durchqueren. Ausnahmen gibt es lediglich bei Autopannen sowie für ein kurzes Tanken oder einen Toiletten-Besuch,

Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist wieder ganz Kroatien als Risikogebiet aus. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Kroatien in Corona-Zeiten: Das müssen Reisende jetzt wissen

Griechenland

Die Rückkehr aus Griechenland nach Deutschland auf dem Landweg ist möglich, es sind aber einige Regeln zu beachten. Einzelheiten zu An- und Rückreise findet man im Artikel Mit dem Auto nach Griechenland und in die Türkei.

Der Fährverkehr zwischen Italien und Griechenland läuft aktuell planmäßig.

Mit der Fähre nach Italien: Was Reisende unbedingt wissen sollten

Fährreisende, die aus Griechenland in Italien eintreffen, haben 36 Stunden Zeit, um Italien zu durchqueren. Ein zusätzlicher Corona-Test ist dazu nicht notwendig.

Personen, die mit der Fähre aus Kroatien nach Italien einreisen, müssen hingegen einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ansonsten droht eine Quarantäne. Laut Information der italienischen Behörden (Ufficio Emigrazione ed Affari Sociali) gilt dies aber nicht für den Transit mit privaten Verkehrsmitteln. Die Durchreise durch Italien muss in diesem Fall ebenfalls innerhalb von 36 Stunden erfolgen.

Zusätzlich müssen Transitreisende generell eine Eigenerklärung* ausfüllen und bei eventuellen Kontrollen vorzeigen.

Weiterführende Informationen zur aktuellen Lage finden sich auf der Internetseite der Deutschen Botschaft in Griechenland*.

Griechenland wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Griechenland in Corona-Zeiten: Das müssen Reisende jetzt wissen

Türkei

Laut Information des bulgarischen Tourismusamtes ist ein Transit durch Bulgarien erlaubt, wenn die Rückkehrer einen Aufenthaltstitel für Deutschland vorweisen können. Der ADAC kann dafür aber keine Garantie übernehmen. Die Entscheidung im Einzelfall liegt stets bei den Grenzbehörden vor Ort.

Weitere Informationen zum Transit durch Serbien, Kroatien, Slowenien, Rumänien, Ungarn und Österreich finden Sie im Artikel Mit dem Auto nach Griechenland und in die Türkei.

Der Fährverkehr zwischen der Türkei und Griechenland ist bis auf Weiteres eingestellt. Die Einreise auf dem Landweg aus der Türkei nach Griechenland ist nur griechischen Staatsbürgern gestattet.

Die Türkei wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Türkei in Corona-Zeiten: Das müssen Reisende jetzt wissen

Marokko

Deutsche Urlauber, die mit dem eigenen Fahrzeug in Marokko festsitzen, sollten die Hinweise der Deutschen Botschaft in Rabat* beachten und sich dort über die aktuelle Lage informieren.

Der reguläre Fährverkehr von und nach Marokko ist auf unbestimmte Zeit eingestellt. Auch eine Ausreise über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla ist bis auf Weiteres nicht möglich.

Deutschen Staatsbürgern, die das Land verlassen möchten, wird empfohlen, sich per E-Mail an die Deutsche Botschaft in Rabat zu wenden. Dabei sollten sie unbedingt Namen, Telefonnummer und Aufenthaltsort in Marokko angeben.

Die Botschaft erhält nur einen Notbetrieb aufrecht. Telefonische Erreichbarkeit besteht Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 15 Uhr und freitags von 9 Uhr bis 13 Uhr unter +212 53 72 18 600.

Marokko wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen. Das müssen Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten zu Quarantäne, Test-/Meldepflicht und zum digitalen Einreiseformular wissen.

Marokko in Corona-Zeiten: Was Reisende wissen müssen

Wichtiger Hinweis: In allen Ländern sind kurzfristige neue Entwicklungen nicht auszuschließen!

Hinweise des Auswärtigen Amtes

Auch das Auswärtige Amt hat Tipps und Informationen für Urlauber zusammengestellt, die nach Deutschland zurückkehren wollen:

  • Reisende sollten die Internetseiten der Deutschen Botschaften* in ihrem Aufenthaltsland aufrufen. Fast jede Vertretung hat inzwischen eine Corona-Sonderseite mit aktuellen Informationen. Zudem haben die Botschaften in der Regel ein Notfalltelefon. Dieses ist allerdings häufig überlastet.

  • Das Auswärtige Amt hat eine Notfall-Hotline zu Fragen im Zusammenhang mit Covid-19 eingerichtet: +49 30 5000 3000 (8 bis 20 Uhr) . Wegen der hohen Anzahl von telefonischen Anfragen muss man allerdings mit längeren Wartezeiten rechnen.

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