ADAC Stauprognose 27. bis 29.3.: Staugefahr zum Osterferien-Beginn

• Lesezeit: 3 Min.

Von Katharina Dümmer

Feedback

Pfingstreiseverkehr, Stau auf der Autobahn A8, München-Salzburg, Reiseverkehr in Richtung Süden, südlich von München
In zehn Bundesländern beginnen die Osterferien: Die Staugefahr am Wochenende ist zeitweise hoch © imago images/Wolfgang Maria Weber

Das Wochenende vor Ostern beginnt für viele Autofahrer und Autofahrerinnen zwar nicht mit den ganz großen Staus. Etwas mehr Zeit einplanen sollten sie laut ADAC Stauprognose aber dennoch. Wer jetzt in die Ferien startet und wo es besonders voll wird.

  • Osterferien beginnen in zehn Bundesländern

  • Autobahnsperren unter anderem auf der A7, A26 und A40

  • Insgesamt 785 Baustellen behindern den Verkehr

Staugefahr: Lebhafter Reiseverkehr, viele Baustellen

An diesem Wochenende wird der Verkehr in Deutschland deutlich stärker als noch an den Wochenenden davor. Auch die Staugefahr wächst. Die meisten Bundesländer haben jetzt Osterferien – mit Ausnahme von Hamburg, Thüringen, Sachsen und dem Saarland. Und Baustellen bremsen Autofahrende mancherorts aus – deutschlandweit gibt es derzeit 785 Baustellen.

Einige wichtige Autobahnen sind am Wochenende gesperrt.

Wichtige Info für Autoreisende: Entlang einiger Autobahnen gibt es Durchfahrtsverbote. Und die Blockabfertigungen auf der A12/A93, die häufig für Staus zwischen Kufstein und Kiefersfelden sorgen, finden häufig montags, sehr selten freitags statt.

Frühling in Deutschland: Noch kein Grund für Sommerreifen!

Vollsperrungen auf Autobahnen

Zurzeit sind folgende Vollsperrungen angekündigt:

Die kurzfristigen Sperren

  • A7 Ulm – Würzburg in beiden Richtungen zwischen Wörnitz und Rothenburg ob der Tauber von Samstag, 28.März, 20 Uhr, bis Sonntag, 29. März, 5 Uhr

  • A26 Hamburg – Stade in beiden Richtungen zwischen Stade-Ost und Stade-Süd von Montag, 23. März, 20 Uhr, bis Sonntag, 29.März, 20 Uhr

  • A40 Rheinlanddamm, Dortmund Richtung Essen zwischen Dortmund-Barop und Kreuz Dortmund-West von Freitag, 27. März, 20 Uhr, bis Donnerstag, 2. April, 5 Uhr

Die langfristigen Sperren

Umleitungen sind ausgeschildert. Kurzfristige Änderungen etwa wegen widriger Witterung und weitere Sperrtermine sind möglich. Berücksichtigt werden bei der Auflistung der langfristigen Sperren nur die überregional bedeutsamen Autobahnen. Auch auf Zubringerautobahnen oder untergeordneten Regionalautobahnen können Dauerbaustellen eingerichtet sein.

Alle Sperrungen, Baustellen und aktuelle Verkehrsinformationen finden Sie hier. Darüber hinaus bietet der ADAC NRW Infos zu speziellen Sperren in Nordrhein-Westfalen.

Grenzkontrollen: Wartezeiten möglich

Im Frühjahr 2025 hatten die deutschen Behörden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft. Der Pendel- und Reiseverkehr soll dabei möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen sind stichprobenartig, nicht alle Fahrzeuge werden angehalten.

Vor allem an den drei Autobahnübergängen Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) sind Wartezeiten sehr wahrscheinlich.

Auch bei der Ausreise aus Deutschland finden zum Teil Kontrollen unterschiedlicher Intensität statt. Betroffen sind vor allem Dänemark, die Niederlande, Frankreich und Polen. Mit Staus zu rechnen ist etwa an den Grenzübergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst.

Verschärfte Kontrollen an Deutschlands Grenzen: Was man wissen muss

Mit dem ADAC Newsletter immer top informiert!

Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.

Bußgelder für Autofahrende, die sich nicht an die Vorschriften halten, betragen bis zu 320 Euro.

Rettungsgasse im Ausland: So geht's!