ADAC Stauprognose für das Wochenende 17. bis 19. April

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Von Sabrina Doschek

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Pfingstreiseverkehr, Stau auf der Autobahn A8, München-Salzburg, Reiseverkehr in Richtung Süden, südlich von München
Die Osterferien sind in Deutschland größtenteils vorbei – jetzt droht Stau durch Sperrungen und Wochenendausflügler© imago images/Wolfgang Maria Weber

Die Osterferien sind in Deutschland größtenteils vorbei, lediglich in Thüringen und im Saarland enden sie am kommenden Wochenende. Ein Stau-Chaos dürfte es nicht geben, allerdings müssen Autofahrende mit einigen Sperrungen, Baustellen und Verkehr durch Wochenendausflügler rechnen.

  • Verkehrslage hängt stark vom Wetter ab

  • Staugefahr vor allem am Freitagnachmittag und Samstagvormittag

  • Mehr als 800 Baustellen behindern den Verkehr

Staugefahr: Verkehrslage hängt stark vom Wetter ab

Nach dem Ende der Osterferien in den meisten Bundesländern nimmt die Staugefahr im Berufsverkehr an den Wochentagen weiter leicht zu. Am Wochenende vom 17. bis 19. April hängt die Verkehrslage stark vom Wetter ab: Bei schönem Frühlingswetter ist vor allem in Richtung Alpen und anderer Ausflugsregionen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Wander- und Wochenendausflügler zu rechnen – besonders am Freitagnachmittag sowie am Samstagvormittag.

Zusätzlich sorgt das Ferienende in Thüringen für leichten Rückreiseverkehr aus dem Süden und von der Ostseeküste, der sich gemeinsam mit dem Aufkommen von Tagesausflüglern vor allem am Sonntagnachmittag bemerkbar machen dürfte.

In Stuttgart ist wegen des Cannstatter Wasens mit erhöhtem Besuchendenverkehr und entsprechendem Parkdruck zu rechnen.

Parallel dazu nimmt die Zahl der Baustellen weiter stetig zu, auch wenn der jahreszeitliche Höchststand bislang noch nicht erreicht ist. Staugefahr besteht an den rund 826 Baustellen. Einige Autobahnen sind zudem gesperrt, darunter auch die A7 Hannover – Flensburg im Bereich Elbtunnel.

Vollsperrungen auf Autobahnen

Folgende Wochenend-Vollsperrungen sind angekündigt:

  • A1 Kölner Ring, Euskirchen – Dortmund, in beiden Richtungen, zwischen Kreuz Köln-Nord und Kreuz Leverkusen, von Freitag, 17. April, 22 Uhr, bis Montag, 20. April, 5 Uhr

  • A2 Oberhausen in Richtung Hannover, zwischen Kreuz Dortmund-Nordwest und Dortmund-Nordost von Mittwoch, 15. April, 21 Uhr, bis Montag, 20. April, 5 Uhr

  • A3 Arnheim – Oberhausen in beiden Richtungen zwischen Emmerich-Ost und Rees von Freitag, 17. April, 20 Uhr, bis Montag, 20. April, 5 Uhr

  • A3 Nürnberg in Richtung Passau, zwischen Neumarkt-Ost und Velburg von Samstag, 18. April, 21 Uhr, bis Sonntag, 19. April, 5 Uhr

  • A7 Hannover – Flensburg, in beiden Richtungen, zwischen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen inklusive Elbtunnel, von Freitag, 17. April, 22 Uhr, bis Montag, 20. April, 5 Uhr

  • A23, Hamburg Richtung Heide, zwischen Hohenfelde und Itzehoe-Süd von Donnerstag, 16. April, 19 Uhr, bis Samstag, 18. April, 5 Uhr

  • A29, Jadelinie, Oldenburg – Ahlhorner Heide in beiden Richtungen, zwischen Ahlhorn und Dreieck Ahlhorner Heide von Freitag, 17. April, 19 Uhr, bis Samstag, 18. April, 5 Uhr

  • A73, Feucht in Richtung Nürnberg, zwischen Wendelstein und Kreuz Nürnberg-Süd von Samstag, 18. April, 19 Uhr, bis Sonntag, 19. April, 8 Uhr

  • A73, Nürnberg in Richtung Feucht, zwischen Kreuz Nürnberg-Süd und Röthenbach bei Sankt Wolfgang von Samstag, 18. April, 19 Uhr, bis Sontag, 19. April, 8 Uhr

  • A92 Deggendorf in Richtung München zwischen Wallersdorf-West und Landau a. d. Isar von Freitag, 17. April, 21 Uhr, bis Montag, 20. April, 5 Uhr

Wichtige Info für Autoreisende: Entlang einiger Autobahnen gibt es Durchfahrtsverbote. Und die Blockabfertigungen auf der A12/A93, die häufig für Staus zwischen Kufstein und Kiefersfelden sorgen, finden häufig montags, sehr selten freitags statt.

Die langfristigen Sperren

Umleitungen sind ausgeschildert. Kurzfristige Änderungen etwa wegen widriger Witterung und weitere Sperrtermine sind möglich. Berücksichtigt werden bei der Auflistung der langfristigen Sperren nur die überregional bedeutsamen Autobahnen. Auch auf Zubringerautobahnen oder untergeordneten Regionalautobahnen können Dauerbaustellen eingerichtet sein.

Alle Sperrungen, Baustellen und aktuelle Verkehrsinformationen finden Sie hier. Darüber hinaus bietet der ADAC NRW Infos zu speziellen Sperren in Nordrhein-Westfalen.

Staustrecken Ausland: Wo es stocken kann

Durch Bauarbeiten bleibt die Situation auf folgenden Strecken angespannt:

Österreich

  • A10 Tauern Autobahn

  • A12 Inntalautobahn

  • A13 Brennerautobahn zwischen Innsbruck und Brenner

Schweiz

  • A1 Bern – Zürich – St. Margrethen

  • A2 Luzern – Basel sowie Gotthard – Chiasso

  • A3 Basel – Zürich – Chur

Italien

  • A22 Brennerroute

Grenzkontrollen: Wartezeiten möglich

Im Frühjahr 2025 hatten die deutschen Behörden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft. Der Pendel- und Reiseverkehr soll dabei möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen sind stichprobenartig, nicht alle Fahrzeuge werden angehalten.

Vor allem an den drei Autobahnübergängen Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) sind Wartezeiten sehr wahrscheinlich.

Auch bei der Ausreise aus Deutschland finden zum Teil Kontrollen unterschiedlicher Intensität statt. Betroffen sind vor allem Dänemark, die Niederlande, Frankreich und Polen. Mit Staus zu rechnen ist etwa an den Grenzübergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst.

Verschärfte Kontrollen an Deutschlands Grenzen: Was man wissen muss

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Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte freimachen.

Bußgelder für Autofahrende, die sich nicht an die Vorschriften halten, betragen bis zu 320 Euro.

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