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Frankfurt/Main | 28.10.2019

Honda Jazz 2020: Mit Hybrid und Magic Seats

Honda Jazz Studioaufnahme
Honda Jazz mit fünf Türen serienmäßig

Die vierte Generation des Honda Jazz wird es nur noch mit Hybridantrieb geben. Das senkt Verbrauch und CO2-Ausstoß. Eine neue Modellvariante im SUV-Look ergänzt die Modellreihe. Erste Infos und Daten.

  • In Europa nur noch als Hybridversion
  • Es bleibt beim variablen Innenraum mit Magic Seats
  • Marktstart: Mitte 2020


Der neue Honda Jazz geht in Europa
ausschließlich mit Hybridantrieb an den Start. Die vierte Generation des japanischen Kleinwagens kommt Mitte 2020 nach Europa. Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht. Der aktuelle Jazz startet in Verbindung mit einem 75 kW/102 PS starken 1,3-Liter-Benziner ab 17.290 Euro.

Honda setzt beim neuen Jazz auf das Hybrid-System aus dem Mittelklasse-SUV CR-V. Der Verbrennungsmotor wirkt dort in der Regel nicht direkt auf die Räder, sondern treibt stattdessen einen Generator an, der Strom für einen Elektromotor produziert. Genaue Angaben zum Verbrenner und zu den E-Motoren macht Honda aber noch nicht. Denkbar wäre eine Kombination mit den bereits bekannten Vierzylinder-Benzinern aus dem aktuellen Jazz-Angebot, dem 1,3-Liter-Benziner oder dem 1,5-Liter mit 96 kW/130 PS.

Typischer Kleinwagen mit vier Metern Länge

Zoom-In
Honda Jazz Studioaufnahme
Auffällig: Die niedrige Ladekante des zurückhaltend gestalteten Jazz

Optisch bleibt der Neue seinem bewährten Stil treu, greift aber beim Frontdesign Elemente des rein batterieelektrischen Fahrzeugs Honda e auf und fährt nun mit schmaleren A-Säulen vor.

Angaben zu den Außenmaßen und dem Kofferraumvolumen gibt es noch nicht, der Jazz dürfte aber wie gehabt mit einer Länge von rund vier Metern an den Start gehen. Weil die A-Säulen nur noch halb so breit sind wie beim Vorgänger, soll sich die Übersicht nach schräg vorn verbessern.

Neu ist die Modellvariante Crosstar, die die optische SUV-Karte zieht und über mehr Bodenfreiheit, ein eigenständiges Kühlergrill-Design und eine integrierte Dachreling verfügt.

Der Innenraum ist luftig gestaltet, neue Sitze sollen den Komfort verbessern und besseren Halt geben. Im Fond gibt es weiterhin die sogenannten "Magic Seats", die eine vielseitige Sitzkonfiguration und damit eine gute Variabilität ermöglichen.

Die Sitzflächen lassen sich zum Beispiel nach oben klappen, um besonders hohe Gegenstände gut transportieren zu können. Honda spricht von einem "beispiellosen Platzangebot".

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Front des Honda E fahrend

Honda e: Knuddelig elektrisch

Mit dem Honda e präsentieren die Japaner einen elektrischen Kleinwagen, der mit vier Türen, 200 km Reichweite, 35-kWh-Batterie das ideale Stadtauto ist.

Honda e: Fahrbericht
  

Honda setzt auf Elektroautos

Außerdem halten moderne Infotainmentsysteme samt Smartphone-Integration Einzug. Für die Geräte der Insassen gibt es einen WLAN-Hotspot. Bei den Assistenzsystemen nutzt Honda nun eine hochauflösende Kamera, die die bisherige Kombination aus Kamera und Radar ersetzt und so zu präziseren Ergebnissen führen soll.

Die aktuelle dritte Auflage des Jazz ist seit 2015 auf dem Markt. Der Vorgänger war zwischen 2011 und 2015 bereits mit einem Hybridantrieb zu haben. Bis 2022 plant Honda, alle in Europa erhältlichen Volumenmodelle zu elektrifizieren, also als Hybrid, Plug-in-Hybrid oder rein elektrisch anzubieten.

 

Text: Elfriede Munsch/SP-X. Fotos: Honda.

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