Cabrios 2019 – Großer Marktüberblick

2.4.2019

Ein Ausflug in die neue Cabrio-Saison – alle Modelle im großen Marktüberblick 2019. Darunter Neuheiten und Bestseller wie die Neuauflagen von BMW Z4 und Porsche 911. Mit Preisen und Testergebnissen.

Paar fährt im Cabrio
Cabrio-Feeling: Endlich wieder offen fahren
  • 25 Cabriolets zu Preisen von 15.000 bis 273.000 € 
  • Fünf brandneue Modelle
  • Der VW T-Roc Cabrio kommt erst 2020

 

Der Frühling ist da. Endlich wieder Zeit, das Cabriolet aus der Garage zu holen. Oder sich Gedanken zu machen, ob man sich nicht eines zulegen möchte. Nur: Welches soll es denn sein? Wie viel Geld würde für den Spaß zur Verfügung stehen? Und was bekomme ich dafür?

Wir helfen bei all diesen Fragen mit einem Marktüberblick. Zeigen alle aktuellen Cabriolets bis in die Oberklasse. Beschreiben ihren jeweiligen Charakter, sagen, was sie können und was sie kosten. Lassen Sie sich inspirieren!

Cabrios bis 35.000 € 

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Seitenansicht des Smart Fortwo Cabrio fahrend

Smart Fortwo Cabrio

ab 14.425 €

Billiger als mit dem Smart Fortwo kann man nicht Cabriofahren. Dafür muss man den wenigen Platz im Innen- und Kofferraum in Kauf nehmen. Nur zwei Sitzplätze und ein Gepäckfach mit nominell 260 Liter Volumen schließen größere Transportbedürfnisse von vornherein aus. Mit Motoren von 52 kW/71 PS oder 66 kW/90 PS Leistung drängt sich der Smart auch nicht gerade für ausgiebige Überlandpartien als Freizeitbeschäftigung auf. Aber für die Stadt und die Kurzstrecke ist das Smart Cabrio ein spaßiges und praktisches Gefährt. Außergewöhnlicher Pluspunkt: Es gibt den Smart inzwischen mit Elektroantrieb. Reichweite laut ADAC Messung: 110 Kilometer. 

Aktueller ADAC Test: Smart Fortwo Coupé EQ prime (weitgehend baugleiches Modell)

Fiat 500CC stehend schräg von hinten

Fiat 500 C

ab 15.490 €

Der Fiat 500 C ist nicht viel teurer als der Smart, aber im Vergleich deutlich erwachsener. Statt zwei Personen und ein Mini-Gepäck, passen hier vier Leute und bei Nutzung der Rückbank sogar der Großeinkauf vom Supermarkt hinein. Auch Wochenend-Ausfahrten sind mit dem Fiat völlig okay. Beim Antrieb empfehlen wir das Einstiegsmodell mit 1,2-Liter-Benzinmotor (51 kW/69 PS) und Schaltgetriebe. Das Triebwerk wirkt deutlich harmonischer als das stärkere Turboaggregat mit 63 kW/86 PS.

Aktueller ADAC Test: Fiat 500 0.9 8V TwinAir Turbo Start&Stopp (weitgehend baugleiches Modell)

 

Heckansicht des Mazda MX 5 fahrend

Mazda MX-5

ab 22.990 €

Der Mazda MX-5 war eine Sensation, als er vor 20 Jahren auf den Markt kam: ein Zweisitzer mit Heckantrieb für maximalen Fahrspaß. Inzwischen reden wir von der 4. Modellgeneration und neuen Technik-Details wie einem Notbremsassistenten, einer Rückfahrkamera oder einer Verkehrszeichenerkennung. Zum Glück ist der Fahrspaß nicht abhanden gekommen: Der MX-5 lenkt agil und ausbalanciert ein, lässt die sechs Gänge knackig sortieren und informiert unmissverständlich über die Güte des Straßenbelags. An Motoren stehen ein 1,5-Liter-Benziner mit 97 kW/132 PS und ein 2,0-Liter-Benziner mit 135 kW/184 PS zur Wahl. Ganzjahresfahrer bekommen den MX-5 mit vollautomatischem Blechdach ab 28.690 €. 

Aktueller ADAC Test: Mazda MX-5 Skyactive G184

Seitenansicht des Mini Cabrio fahrend

Mini Cabrio

ab 23.700 €

Mini zu fahren ist etwas ganz Besonderes. Das liegt am Charakter des kleinen Briten. Sein Fahrwerk macht ihn wieselflink, der Dreizylinder-Benziner (100 kW/136 PS) ist ein Wunder an Laufruhe und Elastizität. Das Design innen und außen kennt sowieso kaum direkte Konkurrenz – auch oder gerade weil es stark polarisiert. Leider lässt sich Mini jedes Extra gut bezahlen. Und so treibt die Optionsliste den Preis für das Mini Cabrio in ungeahnte Höhen. Der Platz für zwei Erwachsene ist gerade noch okay, die Rückbank taugt nur für Kinder, der Kofferraum ist ein Witz. 

Aktueller ADAC Test: Mini One (weitgehend baugleiches Modell)

Front- und Seitenansicht des Fiat Spider stehend

Fiat 124 Spider

ab 24.990 €

Unter dem elegant gezeichneten Blechkleid des Fiat 124 Spider steckt größtenteils die Technik des Mazda MX-5, mit dem der Fiat gemeinsam in Hiroshima vom Band läuft. Neben der immerhin 14 Zentimeter kürzeren Karosserie steckt der größte Unterschied unter der Motorhaube: Statt eines Saugmotors kommt im Fiat ein 1,4-Liter-Turbomotor zum Einsatz. Der 140 PS leistende Vierzylinder sorgt im lediglich 1,1 Tonnen schweren Italiener für sehr unterhaltsame Fahrleistungen und wirkt dank des kräftigen Drehmoments spürbar souveräner als die Sauger im Technik-Bruder MX-5. Weitere Motoren gibt es nicht. Die Automatik-Version in Verbindung mit der Ausstattung "Lusso" kostet 28.890 €.

Aktueller ADAC Test: Fiat 124 Spider 1.4 Multiair Turbo Lusso

Audi A3 Cabrio fahrend

Audi A3 Cabrio

ab 34.600 €

Das Audi A3 Cabriolet nähert sich dem Ende seiner Bauzeit. Was nicht heißen muss, dass der Wagen damit ein alter Hut ist. Im Gegenteil. Das A3 Cabrio ist technisch ausgereift, lässt wenig Wünsche an Komfort und Sicherheit offen und hat in Form des S3 mit 221 kW/300 PS auch für den extrem sportlich orientierten Autofahrer etwas im Angebot. Das Gros der Käufer aber greift natürlich zum 110 kW/150 PS starken, allenfalls zum 190-PS-Benziner. Und ist auch damit absolut ausreichend motorisiert. Leider werden Interessenten schnell von der Preisliste ausgebremst, die viele schöne, aber kostspielige Extras offeriert.    

Aktueller ADAC Test: Audi A3 Sportback 1.5 TFSI cod sport S tronic  (weitgehend baugleiches Modell)

Heckansicht des BMW 2er Cabrio stehend

BMW 2er Cabrio

ab 34.900 €

Der offene BMW 2er ist ähnlich teuer wie das Audi A3 Cabrio. Im Gegensatz zu diesem aber auch mit Dieselmotor erhältlich. Zur Wahl stehen Selbstzünder mit 110/140/165 kW, also mit 150, 190 und 224 PS. Das Einstiegsmodell, das 218i Cabrio, hat einen 100 kW/136 PS Benziner unter der Haube – den aus dem Mini bekannten Dreizylinder. Der läuft sehr kultiviert, lässt es aber vor allem sportlichen Sound vermissen. Für BMW-Fans, die Sechszylinder und Sportauspuff gewohnt sind, stellen Dreizylinder oder Diesel ein No-go dar. Alternativ gibt es den 220i mit 135 kW/184 PS, den 230i mit 185 kW/252 PS, aber auch das sind beides Vierzylinder. Der einzige Sechszylinder (250 kW/340 PS) steckt im M240i. Kostenpunkt: 54.450 € aufwärts. Letztlich sollte wohl für jeden etwas dabei sein.   

Aktueller ADAC Test: BMW 230i Coupé M Sport Steptronic (weitgehend baugleiches Modell)

VW T-Roc Cabriolet

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Der neue VW T-ROCK Cabrio in Fahrt
Kommt leider erst 2020 auf den Markt: VW T-Roc als Cabrio

Der Öffentlichkeit präsentiert wird das VW T-Roc Cabrio wohl noch Ende des Jahres 2019, der Verkaufsstart wird wahrscheinlich erst Anfang 2020 erfolgen. Dabei ist zu erwarten, dass der offene T-Roc den Händlern quasi aus der Hand gerissen wird – so groß ist aktuell das Interesse.

Das T-Roc Cabriolet wirkt trotz Stoffverdeck gut proportioniert. Es ist mit Preisen zwischen 25.000 und 35.000 € erschwinglich und sollte trotzdem das gewohnt hohe VW-Niveau bieten. Als Antrieb werden wie beim geschlossenen Modell drei Benziner (115 bis 190 PS) und zwei Diesel (115/150 PS) angeboten. 

Aktuelle ADAC Tests: VW T-Roc 2.0 TDI 4Motion DSG und 1.5 TSI ACT (weitgehend baugleiches Modell)

Cabrios bis 50.000 €

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Audi TT von vorne fahrend

Audi TT Roadster

ab 38.300 €

Der Audi TT ist über die Jahre immer weiter technisch verfeinert und optisch zunehmend gefälliger geworden. Trotz Frontmotor und Frontantrieb legt der aktuelle TT ein ausgesprochen sportliches Fahrverhalten an den Tag. Aber auch der Komfort kommt nicht zu kurz. Sein digitales Cockpit ist up to date. Die Auswahl an Motoren lässt – abgesehen vom Diesel – keine Wünsche offen. Freunde des manuellen Schaltgetriebes greifen zur Version 45 TFSI mit 180 kW/245 PS. Alle anderen sind mit der S-Tronic-Automatik gekoppelt. Auf Wunsch ist Allradantrieb erhältlich. Einziges Manko: der Kofferraum, der nur zwei mittelgroße Reisetaschen als Zuladung erlaubt.

Nissan 370 Z stehend

Nissan 370 Z Roadster

ab 40.730 €

Der Nissan 370 Z Roadster ist eine mehr als ungewöhnliche Erscheinung, deren Form der Karosserie stark polarisiert. Die lange Motorhaube und die stark gewölbten Bleche über den Radhäusern bestimmen die Optik. Unter dem Blech trumpft der Nissan 370Z mit einem 241 kW/328 PS starken V6-Saugmotor auf. Das Triebwerk von 3,7 Liter Hubraum besitzt mit 363 Nm Drehmoment satte Leistungsreserven und dreht turbinenartig bis 7500 Umdrehungen hoch. Kehrseite der Medaille sind Verbräuche von rund 11 Liter Super, bei flotter Fahrt gut und gern 15 Liter pro 100 km. Das manuelle 6-Gang-Getriebe passt perfekt. Die Luftverwirbelungen halten sich auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten angenehm in Grenzen.

 

Lotus Elise fahrend von hinten

Lotus Elise

ab 40.800 €

Ein Lotus Elise fordert seinen Insassen eine Menge Stehvermögen und Leidensfähigkeit ab. Der Wagen ist bretthart abgestimmt, absolut spartanisch eingerichtet und wiegt nicht einmal 900 kg. Obwohl die Motoren (je nach Version 100 bis 181 kW) vergleichsweise wenig Leistung zur Verfügung stellen, geht die Elise ab wie ein Gepard auf der Jagd. Beschleunigungswerte wie Kurvengeschwindigkeiten sind atemberaubend. Weitere Besonderheit: Für alle Modelle gibt's  jeweils 3 Jahre Garantie und 3 Jahre kostenlose Wartung. Schwierig ist es mit dem Händlernetz. Es existieren deutschlandweit nur 14 Service-Betriebe.  

 

Frontansicht der Mercedes C-Klasse Cabrio stehend

Mercedes C Cabrio

ab 43.631 €

Für Puristen ist es schwer nachvollziehbar, warum es Cabriolets mit vier Sitzplätzen gibt. Auf der Rückbank wird es für Erwachsene immer sehr eng, Kinder sitzen hinten in stürmischer Zugluft. Trotzdem gibt es diese Cabriolets wie die Mercedes C-Klasse. Und die verkauft sich von allen offenen Modellen mit am besten. Die Gründe liegen auf der Hand: Der Stuttgarter Bestseller bietet hohe Qualität, viel Komfort und Sicherheit sowie eine große Auswahl an Motoren. Vier Benziner und drei Diesel sind erhältlich, zusätzlich drei AMG-Benziner. Das Leistungsspektrum reicht von 115 bis 245 kW/156 bis 333 PS.

Aktueller ADAC Test: Mercedes C 200 9G-TRONIC (weitgehend baugleiches Modell)

 

Heckansicht Ford Mustang fahrend

Ford Mustang

ab 44.400 €

Der Ford Mustang ist eine Auto-Legende, die man seit 2015 endlich auch beim Ford-Händler um die Ecke bekommen kann. Entweder als europäisierte Version mit 2,3-Liter-Reihenvierzylinder und 213 kW/290 PS oder sozusagen als US-Original mit 5,0-Liter-V8-Motor, aktuell 331 kW (450 PS) stark. Wegen des bollernden Auspuffsounds und der schier unglaublichen Kraftentfaltung aus dem Drehzahlkeller ist diese Version das Nonplusultra für die Fans. Bei all der Retro-Emotionalität zeigt sich das Fahrwerk auf der Höhe der Zeit. Weniger überzeugend wirkt der Innenraum, besonders das Armaturenbrett mit seiner eher grobschlächtigen Architektur und den vielen Schaltern und Tasten. Kraftstoffverbrauch? In diesem Fall: besser nicht fragen.   

 

Audi A5 fahrend

Audi A5 Cabrio

ab 44.800 €

Wie das Mercedes C-KLasse-Cabrio sieht der Audi A5 nach sehr viel Platz im Innenraum aus. Den gibt es tatsächlich. Die  Beinfreiheit vorn reicht für knapp 1,95 m große Menschen, die Kopffreiheit sogar für  zwei Meter große Personen. In der zweiten Reihe dagegen können Erwachsene nicht mehr sitzen, wenn der Vordersitz auf große Personen eingestellt ist. Erstaunlich, was der Kofferraum wegsteckt, solange das Stoffverdeck geschlossen bleibt: Bis zu fünf Getränkekisten oder 315 Liter Gepäck kann man hier unterbringen. Ist das Verdeck offen, reduziert sich das Volumen auf 230 Liter. Das ist halbwegs okay für das kleine Urlaubsgepäck von zwei Personen.

Aktueller ADAC Test: Audi A5 Cabriolet 2.0 TDI design quattro S tronic

Chevrolet Camaro Cabrio fahrend

Chevrolet Camaro

ab 50.490 €

Ein Cabriolet mit V8-Motor und 6,2 Liter Hubraum für 57.600 € – wo gibt's denn sowas? Beim Händler, der den Chevrolet Camaro verkauft. Das US-Muscle-Car strotzt nur so vor Kraft. Es schluckt Benzin, als würde keine Mineralölsteuer erhoben. Es bollert und röhrt, als gäbe es drumherum nur die einsame Weite der Prärie. Und auch der optische Auftritt ist alles andere als dezent. Kein Wunder, dass die Käuferschicht hierzulande extrem dünn ist. Für Bendenkenträger hält Chevrolet eine Einstiegs-Version mit 2,0-Liter-Turbomotor (275 PS) im Angebot.

Aktuelle ADAC Tests: Chevrolet Camaro Coupé 6.2 V8 Automatik

Mercedes SLC "Final Edition"

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Seitenansicht des Mercedes SCL Final Edition stehend
Der Mercedes SLC geht bald in Rente: Hier die "Final Edition"

Im Jahr 1996 als SLK gestartet, dreht der zweisitzige Roadster mit dem praktischen Blechklappdach jetzt als Mercedes SLC "Final Edition" seine vorerst letzten Runden. Nicht nur das Dach, das sich beim Öffnen in den Kofferraum versenkt, sondern auch sein spezielles Einlenk- und Fahrgefühl verleihen dem Stuttgarter einen besonderen Charakter. 

An Motorisierungen zur Wahl stehen drei Vierzylinder-Benziner mit Leistungen von 115 kW/156 PS bis 180 kW/245 PS. Der SLC 43 AMG hat einen V6 mit 3,0 Liter Hubraum und 287 kW/390 PS unter der Haube. Die Preise für die "Final Edition" reichen von 41.500 bis 65.000 €. Im Preis für das Sondermodell sind viele tolle Details serienmäßig enthalten, z.B. ein Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung sowie eine größere Bremsanlage mit gelochten Bremsscheiben. Innen werden zweifarbiges Nappaleder an den Sportsitzen sowie den Türverkleidungen und dem Türmittelfeld geboten. Serienmäßig an Bord sind auch die Kopfraumheizung Airscarf, die Sitzheizung sowie eine 4-Wege-Lordosestütze für Fahrer und Beifahrer.

BMW Z4 und 8er: Die Fahrmaschinen

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Heckansicht des BMW Z4 fahrend
Der Z4 in Topversion M40i: Dreiliter-Sechszylinder mit 340 PS 

Den neuen BMW Z4 gibt es seit März. Der zweisitzige Roadster mit Heckantrieb ist optisch schärfer als zuvor und soll auch fahrdynamisch im Vergleich zum Vorgänger zugelegt haben. Die Antriebspalette reicht vom Zweiliter-Vierzylinder mit 145 kW/197 PS bis zum Topmodell M40i, das einen Sechszylinder-Twinscroll-Turbomotor unter der Haube hat und aus 3,0 Liter Hubraum 250 kW/340 PS entwickelt. 

Das Fahrwerk ist in Aluminium-Stahl-Leichtbauweise konstruiert worden, um Fahrpräzision und Handling auf höchstem Niveau zu garantieren. Auch die gebotenen Fahrleistungen sprechen für sich. Schon das Einstiegsmodell für 46.450 € beschleunigt in 6,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Wer sich den M40i mit noch aufregenderen Fahrwerten gönnen will, zahlt 60.950 €, als "First Edition"-Modell kostet er sogar 74.900 €. An Platz im Kofferraum (281 Liter) oder praktischen Ablagen im Innenraum darf man nicht allzu viel erwarten. Dafür aber jede Menge offenen Fahrspaß.

Hier finden Sie den ausführlichen Fahrbericht zum BMW Z4.

Für Luxus-Liebhaber bietet BMW den neuen 8er, der 108.000 € und mehr kostet. 

Cabrios bis 90.000 €

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BMW 4er fahrend von hinten

BMW 4er Cabrio

ab 50.750 €

Was macht den Charakter des 4er Cabriolet von BMW aus? Erstens das sportliche Fahrverhalten. Zweitens das BMW-typisch hohe Verarbeitungs- und Infotainmentniveau. Drittens die große Auswahl an kraftvollen Motoren. Schon der Basisbenziner leistet 135 kW /184 PS, der Basisdiesel 140 kW/190 PS. Wer einen Sechszylinder will, muss beim Diesel zum 430d oder 435d greifen, bei den Benzinern stehen der 440i und der M4 zur Wahl. Es gibt ihn mit 317 kW/431 PS oder als M4 "Competition" sogar mit 331 kW/450 PS. Geschaltet wird per DKG-Automat oder serienmäßig mit manuellem 6-Gang-Getriebe.

Seitenansicht des Porsche 718 Roadster fahrend

Porsche Boxster

ab 56.383 €

Der Porsche Boxster hatte schon immer alles, was die Herzen der Sportwagen-Fans höher schlagen lässt: ein leistungsstarkes, drehfreudiges Triebwerk sowie ein messerscharfes, präzises Fahrverhalten. Der aktuelle 718 Boxster ist sogar noch einen Tick agiler und sicherer als die Vorgänger. Auch der porschetypische Boxermotor – jetzt mit vier statt sechs Zylindern, dafür mit Turboaufladung – überzeugt absolut. Allerdings musste der Motorsound künstlich verstärkt werden, um genügend sportlich zu klingen. Der Basis-Boxster stellt 220 kW/300 PS aus 2,0 Liter Hubraum zur Verfügung, der Boxster S 257 kW/350 PS aus 2,5 Liter und die dritte Variante bringt 269 kW/365 PS auf die Straße. Das ist in jedem Fall mehr als genug. 

Mercedes E-Klasse Draufsicht fahrend

Mercedes E Cabrio

ab 54.400 €

Mit 4,83 Meter Länge bietet das E-Klasse Cabriolet von Mercedes locker Platz für bis zu vier Personen. Das offene Fahren kann man hier sogar auf der Rückbank genießen. Denn neben dem klassischen Windschott hinter den Vordersitzen gibt es ein flaches Schott für den Frontscheibenrahmen und eines hinter den Kopfstützen der Rückbank, natürlich elektrisch ausfahrbar (und mit Aufpreis). Motoren: von 135 kW/184 PS bis 320 KW/435 PS in der AMG-Version.

Aktueller ADAC Test: Mercedes E 200 Cabriolet 9G-TRONIC (weitgehend baugleiches Modell)

Heckansicht des Jaguar F-Type fahrend

Jaguar F-Type

ab 67.400 €

Der von Star-Designer Ian Callum gezeichnete Jaguar F-Type gilt unter Experten als einer der schönsten Sportwagen der Welt. So gesehen sind die 67.400 € Einstandspreis gar nicht mehr so viel. Und der F-Type hat nicht nur eine schöne Statur zu bieten: Es gibt kraftvolle Motoren, eine  reaktionsschnell schaltende 8-Gang-Automatik und einen Auspuffklang, der Konzertsäle füllen könnte. Eigentlich sind die Fahrleistungen des 2,0-Liter-Vierzylinders mit 221 kW/300 PS mehr als ausreichend. Der harmonischere Antrieb ist jedoch zweiffellos der 3,0-Liter-Sechszylinder mit 250 kW/340 PS. Zur eleganten Erscheinung des F-Type passt der V8-Motor mit 5,0 Liter Hubraum eher nicht. 

Chevrolet Covette fahrend von hinten

Chevrolet Corvette

ab 91.450 €

Dei der Corvette ist ein Achtzylinder-Big-Block sozusagen ein Muss. Daher bietet Chevrolet für die Corvette gar keinen kleineren Motor an. 6,2 Liter Hubraum, 343 kW/466 PS oder 485 kW/659 PS sind auf Wunsch erhältlich. Im Topmotor arbeitet die Urgewalt von 881 Nm Drehmoment. Das würde reichen, um einen schweren Pferdeanhänger über die steilsten Berge zu ziehen. Stattdessen fährt man in der Corvette allein oder zu zweit spazieren. Mit einem Kraftstoffverbrauch von 13 Litern/100 km und deutlich mehr – für jeden umweltorientierten Menschen ein absolutes No-Go.

Neues Porsche 911 Cabrio

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Frontansicht des Porsche 911 Cabrio fahrend
Fahrspaß pur: Das neuen Porsche 911 Cabriolet

Das Stoffdach-Derivat des neuen Porsche 911 wird in den Versionen Carrera S und 4S zu Preisen ab 134.400 beziehungsweise 142.300 Euro angeboten. Der Aufpreis zum Coupé beträgt damit jeweils etwas mehr als 14.000 Euro. Dafür wird allerdings einiges geboten. Vor allem ein unvergleichliches Fahrerlebnis mit hohem Fahrspaß. Dafür verantwortlich sind neben der Motorkraft die hohe Präzision von Fahrwerk und Lenkung sowie das Ansprechverhalten aller Komponenten.

Vorläufig steht mit dem 331 kW/450 PS starken 3,0-Liter-Turbobenziner nur ein Motor in Kombination mit 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl, der im Fall des heckgetriebenen S eine Sprintzeit in 3,9 und beim Allrader 4S in 3,8 Sekunden erlaubt. Der Vortrieb endet bei 306 beziehungsweise 304 km/h. Das elektrische Stoffdach öffnet sich in 12 Sekunden, und das auch während der Fahrt bis 50 km/h. Um die Insassen vor Luftwirbeln zu schützen, lässt sich per Knopfdruck ein Windschott ausfahren.

Ebenfalls brandneu auf dem Cabrio-Markt findet sich der McLaren 720 S Spider. Einer, der dem Porsche 911 in Sachen Sportlichkeit, Fahrleistungen und Fahrpräzision das Wasser reichen kann. Preis: ab 273.000 €.

 

Text: Wolfgang Rudschies (Porsche 911: mit Material von SP-X). Fotos: iStock.com/Deagreez, PR (23), Christian Schulte.

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