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Triumph Trident: Britischer Einstieg in der 600er-Klasse

Triumph Trident fahrend auf der Straße
Die neue Triumph Trident wiegt nur 189 Kilogramm ∙ © Triumph

Mit der Triumph Trident kommt Anfang 2021 ein vollkommen neues Einstiegsmodell der Briten auf den Markt. Die Neue orientiert sich an der Mittelklasse und setzt auf Tradition – zumindest beim Namen.

  • Triumphs neues und günstigstes Einstiegsmodell

  • A2-Führerschein-Version

  • Ende Januar 2021 bei den Händlern

Der englische Motorradhersteller Triumph will raus aus seiner 60.000-Jahreseinheiten-Nische und in den Club der echten europäischen Großserienhersteller aufsteigen. Dazu entwickelten die Briten ein vollkommen neues Modell in der Hubraumliga von 660 Kubikzentimetern, das von einem Dreizylindermotor angetrieben wird und den traditionellen Namen "Trident" tragen wird. Triumphs Neue, die als Wettbewerberin zu den in Europa volumenstärksten Modellen von Honda (CB 650 R), Kawasaki (Z 650) und Yamaha (MT-07) konzipiert ist, wird als Roadster ausgelegt und soll ab dem nächsten Frühjahr bei den Händlern stehen.

Triumph Trident: 81-PS-Motor

Triumph Trident stehend von der Seite
Die Triumph Trident hat einen Dreizylinder-Reihenmotor ∙ © Triumph

Der Motor orientiert sich konstruktiv an den Dreizylindern der noch sehr jungen Street-Triple-Baureihe mit 765 Kubikzentimetern Hubraum, unterscheidet sich aber in zahlreichen Details. Der Dreizylinder-Reihenmotor ist durchzugsstark; 90 Prozent des verfügbaren Drehmoments sind zwischen 3600 und 9750 U/min abrufbar. Die Spitzenleistung wird bei 10.250 Touren abgegeben. Zusätzlich wird es eine auf den Führerschein A2 zugeschnittene Ausführung mit 35 kW/48 PS geben.

Neues Display, viele Assistenzsysteme

Triumph Trident Display
Neu: Das Cockpit hat ein digitales Rundinstrument ∙ © Triumph

Das Triebwerk hängt in einem Stahlgitterrohrrahmen, die Räder werden von Showa-Fahrwerkskomponenten geführt. Vorne kommt eine 41-Millimeter-USD-Gabel zum Einsatz, hinten ein in der Federvorspannung einstellbares Mono-Federbein mit Hebelumlenkung. Die Federwege von 12 beziehungsweise 13,4 Zentimetern versprechen komfortables Fahren.
Gebremst wird mit drei Bremsscheiben. Im Cockpit findet sich ein farbiges
TFT-Zentralinstrument
mit Connectivity-Möglichkeiten.

Eine abschaltbare Traktionskontrolle und eine Antihopping-Kupplung werden serienmäßig eingebaut, ein Quickshifter ist optional erhältlich. Die Sitzhöhe fällt mit 80,5 Zentimetern moderat aus; wichtig für weniger erfahrene Nutzer. Der Tank fasst 14 Liter; Angaben zum Verbrauch gibt es derzeit noch nicht. Man wird aber mit nur wenig über vier Litern pro 100 Kilometern rechnen dürfen.

Gebaut wird der Mittelklasse-Roadster in Thailand. Die erste Trident der Triumph-Geschichte erschien übrigens 1968. Der luftgekühlte 750-cm³-Dreizylindermotor der T 150 Trident leistete seinerzeit 58 PS, ihr Preis lag in Deutschland bei 6300 Mark. Die neue Trident kostet mindestens 7343 Euro.

Text: Ulf Böhringer/SP-X

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