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Der ADAC

Mercedes GLE Coupé 400 d AMG Line 4MATIC 9G-TRONIC (ab 11/19)

Testergebnis

August 2020

Karosserie/Kofferraum

2,4

Innenraum

2,2

Komfort

1,7

Motor/Antrieb

1,3

Fahreigenschaften

2,1

Sicherheit

1,3

Umwelt/EcoTest

3,3

Autokosten

4,9

Gesamt

2,4

sehr gut

1,0 - 1,7

gut

1,8 - 2,6

befriedigend

2,7 - 3,8

ausreichend

3,8 - 4,4

mangelhaft

4,5 - 5,0

    Stärken
  • umfangreiche Sicherheitsausstattung

  • guter Fahrkomfort

  • sehr gute Abgasreinigung

  • kraftvoller und kultivierter Diesel

    Schwächen
  • Bediensystem mit großem Ablenkungspotenzial

  • Anschaffung und Unterhalt sehr teuer

  • teils kleinliche Aufpreispolitik

  • hoher Kraftstoffverbrauch

  • keine Dachreling erhältlich

Fazit zum Mercedes GLE Coupé 400 d AMG Line 4MATIC 9G-TRONIC (ab 11/19)

Seit Frühjahr 2020 ist das GLE Coupé von Mercedes-Benz erhältlich. Die Abstammung vom 2018 vorgestellten GLE ist unverkennbar – coupé-typisch wurde die Frontscheibe flacher geneigt und die Dachlinie fällt nach hinten ab. Das Ergebnis: eine durchaus imposante Erscheinung. Aussehen und Qualität sind auf hohem Niveau. Ganz im Zeichen der Zeit prägen zwei Breitformat-Displays das Cockpit des Stuttgarters, der als Diesel, Benziner und Plugin-Hybrid erhältlich ist.
Der Testwagen GLE Coupé 400 d ist mit dem Reihensechszylinder-Diesel der höchsten Leistungsstufe ausgestattet, der satte 330 PS leistet und ein Beispiel für gelungene Laufruhe und Kraftentfaltung ist. Das üppige Drehmoment von maximal 700 Nm wird über eine Neungang-Automatik an ein Verteilergetriebe übertragen, das das Antriebsmoment situationsgerecht zwischen den Achsen verteilt. Für den Sprint von 0 auf 100 braucht der Crossover gemäß Hersteller 5,7 Sekunden und der Vortrieb endet bei 240 km/h.
Statt der serienmäßigen Fahrwerksfedern aus Stahl kann optional ein adaptives Luftfedersystem gewählt werden. Gegen zusätzlichen Aufpreis ist dann das Fahrwerk mit E-Active Body Control erhältlich (Testwagenausstattung), das Wank-, Nick- und Hubbewegungen entgegenwirken soll und zusätzliche Fahrmodi unterstützt. Gerade im Stadtverkehr ist durch die auftretenden Karosseriebewegungen jedoch spürbar, dass sich die physikalischen Gesetzmäßigkeiten eines knapp 2,5 Tonnen schweren SUVs nicht ohne Weiteres außer Kraft setzen lassen. Außerorts kommt bei zunehmender Geschwindigkeit mehr Ruhe ins Fahrzeug. Das System (Fahrmodus Curve) neigt sich zwischen 30 und 160 km/h aktiv in die Kurve und reduziert somit die Seitenneigung deutlich, dennoch kann man sich den hohen Aufpreis von 7.540 Euro getrost sparen.
Da das GLE Coupé kein Fliegengewicht ist, fällt der Verbrauch im ADAC Ecotest mit 8,2 Litern Diesel auf 100 Kilometer hoch aus. Vorbildlich sind hingegen die Emissionen, die durch einen zusätzlichen SCR-Katalysator mit Ammoniak-Sperrkat sehr gering sind – das gibt die vollen 50 Punkte im Schadstoff-Kapitel und insgesamt drei von fünf Sternen im ADAC Ecotest. Bereits in der Basisversion sind für das GLE Coupé 400 d knapp 80.000 Euro fällig. Mit zusätzlichen Extras kostet der Testwagen fast 120.000 Euro.

Hier können Sie den ausführlichen Testbericht zum Mercedes GLE Coupé 400 d AMG Line 4MATIC 9G-TRONIC (ab 11/19) nachlesen.

PDF ansehen

Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell GLE (167) Coupé durchgeführt