Mercedes GLC Coupé: Eine schön schräge Alternative

26.03.2018

SUVs mit stark abfallender Dachlinie sind gefragt. Dazu zählt auch das Mercedes GLC Coupé, das jetzt ein Facelift bekommen hat. Erste Bilder, Daten, Preis

Mercedes GLC Coupe fahrend von der Seite
Am bewährten Design hat sich wenig geändert
  • Das SUV-Coupé ist ab Juli bei den Händlern
  • Die Preise starten bei ca. 50.500 Euro
  • Komplett neue Motorenpalette

 

In Genf hatte Mercedes den überarbeiteten GLC vorgestellt, jetzt zeigen die Stuttgarter auf der New Yorker Motorshow (19. bis 29. April) das aufgefrischte Coupé des Mittelklasse-SUV. Wie beim GLC sind auch hier verbesserte Assistenten sowie das Bediensystem MBUX verfügbar.

Außerdem kommen nun neue Motoren zum Einsatz. Preise nennt der Hersteller für das Coupé noch nicht. Das noch aktuelle Modell startet bei rund 50.500 Euro. GLC und Coupé sind ab April bestellbar und stehen ab Juli bei den Händlern.

Motoren: Zwei Benziner und drei Diesel

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Mercedes GLC Coupe von hinten
Das Motorenangebot ist identisch mit dem des neuen GLC

Das Motorenangebot ist identisch mit dem des GLC. So gibt es zum Marktstart zunächst zwei Otto- und drei Dieselaggregate. Die Leistungsspanne reicht von 143 kW/194 PS bis 190 kW/258 PS. Allradantrieb gehört immer zum Serienumfang. Die Motoren zählen zu der neuen Generation Vierzylinder-Benziner (M 264) und -Diesel (OM 654).

Die Ottotriebwerke (GLC 200 mit 145 kW/197 PS und GLC 300 mit 190 kW/258 PS) arbeiten mit elektrischer Unterstützung durch ein 48-Volt-System mit riemengetriebenem Starter-Generator. Die serienmäßige Elektrifizierung ermöglicht spritsparende Zusatzfunktionen wie Segeln mit ausgeschaltetem Motor oder Rekuperation (Energierückgewinnung).

Darüber hinaus kann der EQ Boost genannte Generator den Verbrenner beim Beschleunigen mit zusätzlichen 10 kW/14 PS unterstützen und damit das Turboloch überbrücken. Den Kraftstoffverbrauch gibt Mercedes mit 7,1 bis 7,4 Liter an.

Die neuen Diesel (GLC 200d mit 120 kW/163 PS, GLC 220d mit 143 kW/194 PS und GLC 300d mit 180 kW/245 PS) erfüllen die ab 2020 verbindliche Euro 6d-Norm. Erreicht wird das durch eine aufwendige Abgasnachbehandlung, die unter anderem aus einem Dieseloxidationskatalysator, Partikelfilter mit SCR-Katalysatorfunktion sowie dem SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung besteht.

Durchschnittlich sollen sich die Motoren mit 5,2 bis 5,8 Litern begnügen. Ende des Jahres wird die Plug-in-Variante sowohl für den GLC als auch für das Coupé erhältlich sein. Das Motorenangebot des GLC soll sukzessive ausgebaut werden. Dazu dürften auch die 43- und 63er AMG-Antriebe zählen.

Neu: Bediensystem und Assistenzsysteme

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Mercedes GLC Coupe Cockpit
Neu im Innenraum: Touchpad und MBUX

Serienmäßig ist ein Sportfahrwerk mit adaptiver Dämpfung an Bord. Optional gibt es ein Fahrwerk, das die Dämpfung je nach Fahrsituation, Geschwindigkeit und Zustand der Fahrbahn in Zusammenarbeit mit Motor-, Getriebe- und Lenkungseigenschaften anpasst. Zudem hat Mercedes ein Luftfahrwerk im Angebot.

Neben dem Bediensystem MBUX, das Multimedia-Display mit Touchscreen-Bedienung, Navigation mit Augmented Reality sowie Sprachsteuerung vereint, hat das Coupé jetzt weiterentwickelte Assistenzsysteme an Bord. So hilft zum Bespiel der aktive Lenk-Assistent beim Bilden einer Rettungsgasse. Eine Ausstiegswarnfunktion macht bei Stillstand des Fahrzeugs auf herannahende Autos und Radfahrer aufmerksam. Ganz neu an Bord ist der Anhängerrangier-Assistent, der beim Rückwärtsmanövrieren unterstützten soll.

An dem bewährten äußeren Auftritt mit der schrägen Dachlinie haben die Mercedes-Designer wenig geändert. Die gelifteten Coupés fallen durch neue, jetzt serienmäßige LED-Scheinwerfer auf. Die Heckleuchten sind ebenfalls neu.

 

Text: Elfriede Munsch/SP-X. Fotos: Daimler AG.

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