Auch bei Kleinwagen wie Dacia Sandero, VW Polo oder Škoda Fabia gilt: Wer beim Autokauf nur auf Preis und Verbrauch achtet, vergisst viele andere Kostentreiber – zum Beispiel den Wertverlust. Das sind die günstigsten Kleinwagen in der Gesamtrechnung.
Regelmäßig berechnet der ADAC die Kosten der unterschiedlichsten Autos. Für Kaufinteressenten sind diese Informationen eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen ein Modell. Denn nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Wertverlust und die Ausgaben für den Kraftstoff belasten den Geldbeutel. Motorölwechsel und Autowäsche schlagen ebenfalls zu Buche. Hinzu kommen Versicherung sowie Werkstatt- und Reifenkosten.
Alle anfallenden Kosten haben die ADAC Experten in ihre Kostenberechnungen einbezogen. Als Basis dient ferner eine Haltedauer von fünf Jahren, während der 75.000 Kilometer zurücklegt werden. Das entspricht einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern.
Die Werte werden zweimal im Jahr aktualisiert. In der Zwischenzeit können sich Veränderungen ergeben. Für die Berechnungen wurde der jeweilige Listenpreis zugrunde gelegt.
So wurden die Autokosten berechnet
In die Top Ten wurde das günstigste Modell der jeweiligen Baureihe aufgenommen. Bei manchen Modellen beruhen die Werkstattkosten auf Erfahrungswerten.
Die Berechnung erfolgt grundsätzlich nach dem WLTP-Zyklus. Im Kostenvergleich wurden berücksichtigt: Wertverlust ohne Zinsen, Aufwand für Ölwechsel, Inspektionen sowie Verschleißteile und Kosten für Reifenersatz; Kraftstoff- und Ölnachfüllkosten (Herstellerangaben) und die aktuellen Kraftstoffpreise (Durchschnitt der letzten drei Monate); Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit 50 Prozent (Standardtarif ADAC Autoversicherung, ohne Zusatzrabatte), aktuelle Kfz-Steuer (jeweils zum Zeitpunkt der Aktualisierung).
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Die Grundlagen der ADAC Autokostenberechnung im Detail