VW T-Roc Cabrio: Alle Infos zum offenen SUV

14.8.2019

2020 kommt der VW T-Roc als Cabrio auf den Markt: Ein zweitüriges SUV mit elektrischem Stoffverdeck. Alle technischen Daten, Motoren und Bilder des offenen Crossover.

VW T-Roc Cabrio stehend
Die ersten offiziellen Fotos sind da: VW T-Roc Cabrio
  • Aktuell einzigartig auf dem Markt: ein Kompakt-SUV als Cabriolet
  • Der offene T-Roc wird vermutlich zu Preisen ab 26.000 Euro starten
  • Elektrisches Stoffverdeck funktioniert während der Fahrt bis 30 km/h 

 

Egal ob Touran, Tiguan, Touareg oder T-Roc – für gewöhnlich ist VW immer ein bisschen spät dran und muss das Feld von hinten aufrollen. Doch jetzt gehen die Niedersachsen buchstäblich mal in die Offensive. Denn mit der nächsten Variante des T-Roc zeigen sie ein kompaktes SUV-Cabrio – aktuell das einzige auf dem Markt.  

Das T-Roc Cabrio soll Emotionen wecken

Zoom-In
Verdeck des VW T-Roc Cabrio öffnet sich
Das elektrische Stoffverdeck funktioniert bis 30 km/h

VW will das SUV-Angebot bis 2020 weltweit auf 20 Modelle ausweiten. Und das T-Roc Cabrio soll die Palette abrunden. Konzern-Chef Herbert Diess: "Volkswagen entwickelt sich zur SUV-Marke. Schon heute setzt der T-Roc neue Maßstäbe bei den Kompakt-SUV. Mit dem Cabrio bieten wir nun eine hochemotionale Variante zusätzlich."

Zwar hat es in den Klassen darüber schon entsprechende Modelle gegeben, und zwar nicht nur hartgesottene Jagdwagen wie den Jeep Wrangler, den Defender oder die G-Klasse, sondern auch Softies vom Schlage eines Nissan Murano oder eines Range Rover Evoque. Doch mit dem T-Roc wagt diesen Schritt jetzt erstmals ein Volumenhersteller in einem Massensegment – aber nachdem VW sowohl den offenen Beetle als auch das Golf Cabrio gestrichen hat, kann ein bisschen frischer Wind ja nicht schaden.

Den garantiert ein Stoffverdeck, dass sich trotz seiner stattlichen Größe binnen neun Sekunden nach hinten faltet – und das auch während der Fahrt bis zu 30 km/h. Während man sonst im offenen Auto mittendrin ist statt nur dabei, steht man im T-Roc Cabrio allerdings trotzdem ein bisschen über den Dingen, schließlich bleibt die hohe Sitzposition auch für das Open-Air-Modell erhalten.

Das gilt auch für die Packaging-Vorteile, die sich VW mit dem modularen Querbaukasten sichert. So rühmen die Niedersachsen das Cabrio durchaus als Praktiker, weil es noch immer 284 Liter Kofferraum bietet und weil der T-Roc als eines der wenigen Cabrios die Option auf eine Anhänger-Kupplung bietet.

Paar fährt im Cabrio

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Zur Markteinführung nur zwei Benziner

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Heck des VW T-Roc Cabrio fahrend
Antrieb: zunächst ein 115- oder 150-PS-Benziner

So frisch und neu der Auftritt der offenen T-Roc ist, so vertraut sind Antrieb und Ausstattung: Auch als Cabrio kommt er mit digitalen Instrumenten und dem stets online geschalten Infotainment der aktuellsten Generation.

Für den Antrieb sorgt einer der beiden bekannten Benziner des geschlossenen Modells: ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 115 oder ein 1,5 Liter großer Vierzylinder mit 150 PS. Außerdem kann man auf das R-Modell hoffen, das für die geschlossene Version gerade mit 300 PS-Benziner angekündigt wurde. Fahrtwind kann man in einem Cabrio schließlich nie genug haben. 

Zwar beweist VW mit dem T-Roc Cabrio Mut und springt als Erster in die Lücke, doch ob sich dieser Mut auszahlt, wird sich erst noch zeigen müssen. Die Chancen sind nicht gerade die besten, denn weder bei Nissan noch bei Land Rover weint man dem offenen Murano oder dem Evoque Cabrio eine Träne nach.

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Motoren zur Markteinführung

Motorisierung
Leistung Normverbrauch
1.0 TSI                     85 kW/115 PS  5,1 – 5,2 l Super/100 km
1.5 TSI  ACT
110 kW/150 PS  5,3 – 5,4 l Super/100 km

Text: Thomas Geiger. Fotos: VW

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