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München | 14.10.2019

Stauprognose für das Wochenende

Stau auf der Autobahn

Sicher ans Ziel, entspannt unterwegs. Hier erfahren Sie, auf welchen Autobahnen es am Wochenende stockt und wo wir die größten Staufallen im benachbarten Ausland erwarten. Wir sagen Ihnen, wann die Staugefahr besonders hoch ist.

Wochenende 18. bis 20. Oktober

Herbsturlauber auf dem Hin- und Rückweg beleben zwar die Fernstraßen an diesem Wochenende erheblich, sorgen jedoch nicht für größere Staus. In Nordrhein-Westfalen und Sachsen dauern die Herbstferien noch eine weitere Woche an. In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und im Saarland enden sie. Überdies trifft man auf den Autoahnen auch auf Fahrzeuge mit niederländischen Kennzeichen, weil dort ebenfalls die Schulen geschlossen sind. Die meisten Verzögerungen ergeben sich in Baustellenbereichen, von denen es derzeit mehr als 600 gibt. 

Entsprechend der Jahreszeit müssen Autofahrer jetzt wieder witterungsbedingte Behinderungen auf dem gesamten Straßennetz einkalkulieren. Vor allem Nebel schränkt die Sicht mitunter erheblich ein. 

Übrigens: Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt generell nur selten einen Vorteil. Auch die Ausweichstrecken sind schnell verstopft. Erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung macht es Sinn, von der Autobahn abzufahren,

Das sind die besonders belasteten Strecken

  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • A 2 Braunschweig – Hannover
  • A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln
  • A 4 Kirchheimer Dreieck –  Erfurt –  Dresden 
  • A 5 Basel – Karlsruhe – Hattenbacher Dreieck
  • A 6 Mannheim –  Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Füssen/Reutte – Würzburg
  • A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A 9 München – Nürnberg – Berlin
  • A 10 Berliner Ring
  • A 24 Hamburg –  Berlin
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München 


In den benachbarten Alpenländern füllen die Herbsturlauber ebenfalls die Autobahnen. Das Verkehrsaufkommen und damit die Staugefahr sind aber nicht mehr ganz so groß wie an den Vorwochenenden. Zu den Staurouten zählen unter anderem Arlberg-, Tauern-, Fernpass-, Brenner- und Gotthard-Route, aber auch die wichtigen Bundesstraßen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark. An den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) müssen sich Autofahrer bei der Einreise nach Deutschland auf Wartezeiten von bis zu 30 Minuten einstellen.

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Stauprognose für Ihre Route

Eine detaillierte Stauprognose mit Angaben zur genauen Tages- und Uhrzeit entlang der Route findet man auf ADAC Maps. Button "Echtzeit-Verkehrslage" anklicken. Mit dem Zeitregler kann man die geplante Abfahrtszeit einstellen. Danach zoomt man auf der Karte die gewünschte Fahrstrecke heran und erhält die Verkehrsprognose. Die Echtzeit-Verkehrslage kann man durch Klick auf den entsprechenden Button einsehen.

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Auch im Stau: Rettungsgasse bilden!


Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt und nicht erst dann, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen. Und so funktioniert sie: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrer im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte freimachen.

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Mit dem ADAC StauScanner Staus melden

Sie möchten mithelfen, dass Autofahrer schneller und genauer über Staus informiert werden? Das geht ganz einfach: Mit dem ADAC StauScanner, der als Funktion in der ADAC Mapps App und der ADAC Spritpreise App zur Verfügung steht. Staus melden kann jeder. Man muss nicht ADAC Mitglied sein. Und so funktioniert der StauScanner: Der Staumelder startet einfach die Software auf seinem Handy, wenn er unterwegs ist. Sobald er auf die Autobahn einfährt, drückt er auf den Startknopf. Anhand des GPS-Signales merkt die Software automatisch, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeuges unter einen bestimmten Wert absinkt und fragt per Anzeige auf dem Handydisplay und akustisch, ob der Fahrer einen Stau melden möchte. Drückt der Fahrer nun den Melderknopf, wählt das Handy eine kostenfreie Nummer an und übermittelt per Datenübertragung die Staumeldung mit der aktuellen Position in die ADAC Verkehrszentrale. Sobald sich die Geschwindigkeit wieder erhöht, kann das Stauende übermittelt werden.