Unfallstatistik: Hohes Risiko für junge Fahrer
Von Redaktion, André Gieße

Eine Studie der ADAC Unfallforschung beweist: 18- bis 24-Jährige verursachen deutlich mehr Unfälle im Straßenverkehr. Doch in den vergangenen Jahren ist die Zahl der verunglückten jungen Fahrer deutlich zurückgegangen.
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Alkoholisierte Disco-Fahrten, jugendlicher Übermut und fehlende Erfahrung: Junge Fahrer verunglücken im Straßenverkehr nach Angaben des Statistischen Bundesamts doppelt so oft wie ältere Verkehrsteilnehmer.
Die ADAC Unfallforschung hat 18.000 Datensätze der ADAC Luftrettung aus den Jahren 2005 bis 2020 analysiert: Wie, wo und wodurch ereignen sich die Unfälle junger Fahrer? Ausgewertet wurden alle Unfälle, zu denen ein Hubschrauber der ADAC Luftrettung gerufen wurde.
Oft kein anderer Pkw beteiligt
Bei 29 Prozent der Verkehrsunfälle von 18- bis 24-Jährigen Autofahrern ist kein anderes Fahrzeug involviert. Sie sind somit deutlich häufiger an Pkw-Alleinunfällen beteiligt als ältere Fahrer (rund 18 Prozent). Das liegt vor allem daran, dass Fahranfänger aufgrund fehlender Praxis ihr Können nicht richtig einschätzen. Deshalb sind sie auch häufig mit überhöhter und der Situation nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs.
Unfreiwillige Spurwechsel
Oft geraten die jungen Verkehrsteilnehmer ins Schleudern, kommen von der Straße ab oder kollidieren mit Objekten