Mazda MX-30 e-SKYACTIV (ab 09/20)

Testergebnis

Februar 2021

Karosserie/Kofferraum

3,1

Innenraum

2,9

Komfort

2,8

Motor/Antrieb

1,4

Fahreigenschaften

2,4

Sicherheit

1,7

Umwelt/EcoTest

2,2

Autokosten

1,9

Gesamt

2,3

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • sehr umfangreiche Komfort- und Serienausstattung

  • edles Interieur

  • sichere und agile Fahreigenschaften

  • DC-Schnellladestecker (CCS) mit bis zu 50 kW

Schwächen
  • geringe Reichweite

  • schlechte Rundumsicht

  • teils umständliche Bedienung

  • wenig Platz im Fond

  • hohe Ladekante

  • einphasiger AC-Ladevorgang (Typ-2-Anschluss) mit maximal 6,6 kW

Fazit zum Mazda MX-30 e-SKYACTIV (ab 09/20)

Das erste Elektrofahrzeug von Mazda heißt MX-30 und tritt seit September 2020 in der beliebten Kategorie der Kompakt-SUV an. Der Crossover wartet nicht mit markentypischem großen Kühlergrill auf und ist dennoch aufgrund der dynamischen Form, der Scheinwerfer sowie der Heckleuchten auf Anhieb als Mazda erkennbar. Auffällig ist das als Freestyle-Door-System bezeichnete Türkonzept mit gegenläufig öffnenden Fondtüren. Das sieht zwar schick aus, stellt jedoch unter Komfortaspekten nicht die erste Wahl dar. Im Innenraum ist eine ordentliche Materialqualität sicht- und spürbar, zudem hinterlassen umweltfreundliche Materialien wie beispielsweise Kork einen nachhaltigen Eindruck – hinsichtlich des Korks blickt das japanische Unternehmen bereits auf eine über 100-jährige Firmengeschichte als Kork-Veredler zurück. Die allgemeine Fahrzeugbedienung ist recht übersichtlich und intuitiv, allerdings erfordert das Touchdisplay der Klimaautomatik viel Treffsicherheit. Das Elektro-SUV bietet vernetzte Funktionen, sodass man per MyMazda-App die Batterieladung verwalten, den Innenraum vorklimatisieren sowie Fahrzeuginformationen wie Standort, Reifendruck, Ladestatus und Reichweite jederzeit abrufen kann. Mazda ist für unkonventionelle Antriebe wie beispielsweise dem Wankelmotor bekannt und stattet (entgegen des allgemeinen Trends) den MX-30 mit einer kleinen 35,5-kWh-Batterie im Unterboden aus. Der Hersteller bezeichnet das als „Rightsizing” und begründet die Entscheidung mit geringeren CO2-Emissionen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Im ADAC Ecotest geht dem Japaner durch den Verbrauch von 21,9 kWh auf 100 km (inklusive Ladeverlusten) bereits nach rund 170 km der Saft aus – das ist wenig, dürfte dennoch für viele Anforderungen ausreichend sein. Sollte das Ziel weiter entfernt sein, kann man serienmäßig an CCS-Schnellladesäulen mit bis zu 50 kW nachladen, im Test betrug die maximale Ladeleistung aber nur 36 kW. Der Einsatz des oben erwähnten Kreiskolbenmotors als Range Extender könnte die Reichweite deutlich erhöhen – Platz unter der Motorhaube ist noch reichlich vorhanden. Die Leistung des 145-PS-Synchronmotors liefert in der Stadt und über Land ordentlichen Vortrieb, oberhalb von 100 km/h flaut die Beschleunigung spürbar ab – bei abgeregelten 140 km/h ist für das über 1,6 Tonnen schwere Elektroauto dann Schluss. Das Elektro-SUV ist ab 34.490 Euro erhältlich und bietet zahlreiche Assistenzsysteme sowie viele Ausstattungsdetails wie Navigationssystem, Head-up-Display, LED-Scheinwerfer und Rückfahrkamera serienmäßig, der Testwagen kostet inklusive Sonderausstattung 40.490 Euro (bei 19 % MwSt.).

Hier können Sie den ausführlichen Testbericht zum Mazda MX-30 e-SKYACTIV (ab 09/20) nachlesen.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell MX-30 durchgeführt

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