E-Kennzeichen: Das Nummernschild für Elektroautos

Halter von Elektrofahrzeugen können ein E-Kennzeichen beantragen
Halter von Elektrofahrzeugen können ein E-Kennzeichen beantragen© BMW

Halterinnen und Halter von Elektrofahrzeugen können unter bestimmten Voraussetzungen ein neues Kennzeichen beantragen. Wann ein E-Kennzeichen erteilt wird und welche Vorteile es hat. Die wichtigsten Infos.

Das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) schreibt vor, welchen technischen Voraussetzungen Fahrzeuge entsprechen müssen, um ein E-Kennzeichen zu erhalten. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann man bei der örtlichen Zulassungsstelle ein E-Kennzeichen beantragen.

Welche Fahrzeuge bekommen ein E-Kennzeichen?

Betroffen von dieser Gesetzesneuerung sind elektrisch betriebene Fahrzeuge im Sinn des § 2 Elektromobilitätsgesetz: 

Das neue Kennzeichen enthält im Anschluss an die Nummernkombination ein "E". 

Welche Besonderheiten gelten für Plug-in-Hybride?

Bei Plug-in-Hybriden darf die Kohlendioxidemission höchstens 50 Gramm je gefahrenen Kilometer betragen oder die Reichweite des Fahrzeugs muss unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine mindestens 40 Kilometer betragen.

Welche Vorteile hat ein E-Kennzeichen?

In vielen Gemeinden gibt es für Elektrofahrzeuge mit E-Kennzeichen die Möglichkeit, Parkplätze kostenfrei zu nutzen oder auf Sonderfahrstreifen (Busspuren) zu fahren. Mehr zu den Privilegien für Elektrofahrzeuge erfahren Sie hier.

Benötigt man mit dem E-Kennzeichen eine Umweltplakette?

Wer ein E-Kennzeichen beantragt, der benötigt zusätzlich eine Umweltplakette, um auch in Umweltzonen einfahren zu dürfen.

Für im Ausland zugelassene Elektrofahrzeuge gibt es eine Plakette in blauer Farbe – ähnlich den Feinstaubplaketten, die statt einer Ziffer ein "E" enthält. Diese blaue Plakette für ausländische E-Autos ist bei den Kfz-Zulassungsstellen erhältlich. In Deutschland zugelassene Elektrofahrzeuge erhalten keine blaue Plakette, da diese nicht erforderlich ist.