E-Kennzeichen: Das Nummernschild für Elektroautos

BMW i3 an einer Ladesäule
Halter von Elektrofahrzeugen können ein E-Kennzeichen beantragen ∙ © BMW

Seit dem 26.09.2015 können Halter von Elektrofahrzeugen ein neues Kennzeichen beantragen. Wann ein E-Kennzeichen erteilt wird und welche Vorteile es hat.

Das Elektromobilitätsgesetz schreibt vor, welche Fahrzeuge Elektrofahrzeuge sind, welche Bedingungen sie technisch erfüllen müssen und wie diese gekennzeichnet werden müssen, um in den Genuss der Privilegien für E-Autos zu kommen. 

Welche Fahrzeuge ein E-Kennzeichen bekommen

Betroffen von dieser Gesetzesneuerung sind elektrisch betriebene Fahrzeuge im Sinn des § 2 Elektromobilitätsgesetzes (EmoG): 

Die Kommunen haben die Möglichkeit für diese Fahrzeuge beispielsweise die Nutzung kostenfreier Parkplätze oder das Befahren von Sonderfahrstreifen (Busspuren) zu ermöglichen. 

Das neue Kennzeichen enthält im Anschluss an die Nummernkombination ein „E“. 

Wer ein E-Kennzeichen beantragt, der benötigt trotzdem zusätzlich eine Umweltplakette, um auch in Umweltzonen einfahren zu dürfen.

Für im Ausland zugelassene Elektrofahrzeuge wird man alternativ eine Plakette in blauer Farbe – ähnlich den Feinstaubplaketten – ausgeben, die statt einer Ziffer ein „E“ enthält. Diese blaue Plakette für ausländische E-Autos ist bei den Kfz-Zulassungsstellen erhältlich. In Deutschland zugelassene Elektrofahrzeuge erhalten keine blaue Plakette.