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Der ADAC

Die 10 günstigsten Autos der Oberklasse im ADAC Autokosten-Check

Land Rover Range Rover Sport, BMW X7 xDrive, Porsche Taycan
Von links: Range Rover Sport, BMW X7, Porsche Taycan ∙ © Land Rover, BMW, Porsche [M]

Oberklasse fahren für vergleichsweise wenig Geld – das geht. Und zwar sogar mit einem Elektroauto: Trotz hohem Kaufpreis kommt der Porsche Taycan in Sachen Autokosten auf den zweiten Platz.

Regelmäßig berechnet der ADAC die Kosten der unterschiedlichsten Autos. Für Kaufinteressenten sind diese Informationen eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen ein Modell. Denn nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Wertverlust und die Ausgaben für den Kraftstoff belasten den Geldbeutel. Auch Motorölwechsel und Autowäsche schlagen zu Buche. Hinzu kommen Versicherung und Werkstatt- sowie Reifenkosten.

Bei diesen durchschnittlichen Berechnungen gehen die Experten des Clubs davon aus, dass das neue Auto fünf Jahre gefahren wird und in dieser Zeit 75.000 Kilometer zurücklegt. Das entspricht einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern.

Sieger im Autokostenvergleich für die Oberklasse ist der Range Rover Sport P300 wegen seines vergleichsweise "günstigen" Kaufpreises. Da überrascht es umso mehr, dass sich der teure Porsche Taycan 4S auf Rang zwei behauptet. Entscheidend sind die extrem niedrigen Betriebskosten des Elektro-Sportwagens – verglichen mit der hochpreisigen Konkurrenz zumindest. Sie machen sogar den stolzen Kaufpreis von über 100.000 Euro wieder wett. Ein Schnäppchen ist der Wagen trotzdem nicht: Rechnerisch kostet jeder Kilometer über einen Euro – die Zielgruppe dürfte das allerdings nicht weiter kümmern.

Stand: Juli 2020. Die Werte werden quartalsweise aktualisiert. In der Zwischenzeit können sich Veränderungen ergeben.

So wurden die Autokosten berechnet

In die Top Ten wurde das günstigste Modell der jeweiligen Baureihe aufgenommen. Bei manchen Modellen beruhen die Werkstattkosten auf Erfahrungswerten.

Die Berechnung erfolgt grundsätzlich nach dem WLTP-Zyklus. Für Modelle mit der Fußnote 1 lagen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Liste noch keine WLTP-Werte vor, sodass die Berechnung nach dem NEFZ-Zyklus erfolgte.

Im Kostenvergleich wurden berücksichtigt: Wertverlust ohne Zinsen, Aufwand für Ölwechsel, Inspektionen sowie Verschleißteile und Kosten für Reifenersatz. Kraftstoff- und Ölnachfüllkosten (Herstellerangaben) sowie die aktuellen Kraftstoffpreise je Liter. Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit 50 Prozent (Standardtarif ADAC Autoversicherung, ohne Zusatzrabatte), aktuelle Kfz-Steuer (jeweils zum Zeitpunkt der Aktualisierung).

ADAC Autokosten: Das sind die Berechnungsgrundlagen im Detail
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