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Berlin | 26.08.2019

Klimaschutz im Verkehr - CO2 Bepreisung

Klimaschutz Verkehr Co2 Bepreisung

Der ADAC bekennt sich ausdrücklich zum Klimaschutz und hält schnelle Entscheidungen für unverzichtbar, die den CO2-Ausstoß im Verkehr reduzieren.

Dafür liegen bereits zahlreiche Vorschläge auf den Tischen von Bund, Ländern und Kommunen, die weit über die Frage einer CO2-Bepreisung hinausgehen. Die Potenziale der Technik – sei es in Bezug auf Motoren oder Kraftstoffe – sind daher durch Investitionen und Förderung ebenso zu nutzen wie die Verbesserung des Angebots klimafreundlicher Mobilitätsalternativen zum Auto durch den Ausbau von ÖPNV und Radverkehr.

Bezahlbare Mobilität

Wichtig aus ADAC Sicht: Mobilität muss für alle weiterhin möglich und bezahlbar sein. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes darf es nicht zu einem Teuerungswettlauf kommen, denn steuerliche Anreize zur CO2-Minderung sind durch die Energiesteuern im Verkehr im Vergleich zu anderen Sektoren bereits hoch.

Es ist daher notwendig, dass Überlegungen für eine CO2-Bepreisung mit der Prüfung des vorhandenen Steuer- und Abgabensystems einhergehen und vor allem die sozialen Auswirkungen auf Pendler und andere besonders Betroffene in den Blick nehmen. Eine vollständige Orientierung der Kfz-Steuer an CO2-Emissionen könnte aus Sicht des ADAC Sinn machen, bei der höhere Kosten für CO2 -intensive Fahrzeuge und geringere für CO2-arme Fahrzeuge anfallen. Eine Reform müsste aufkommensneutral gestaltet werden.

Foto: iStock.com/Kichigin