ADAC Stauprognose für das Oster-Wochenende (2. bis 6. April)
Von Katharina Dümmer

Das Wochenende rund um Ostern hat es in sich: Autofahrer und Autofahrerinnen müssen gut planen, um nicht im Stau zu landen. Wann es auf den Straßen besonders voll wird.
Gründonnerstag: Stautag Nr. 1
Zur Erleichterung des Reiseverkehrs: Keine Wochenend-Sperren
Insgesamt 779 Baustellen behindern den Verkehr
Staugefahr an Gründonnerstag besonders hoch
Egal ob nach Norden oder Süden: Am langen Oster-Wochenende ist die Staugefahr auf deutschen Autobahnen zeitweise in allen Richtungen groß. Und Baustellen bremsen Autofahrende mancherorts aus – deutschlandweit gibt es derzeit 779 Baustellen. Besonders hoch ist die Staugefahr an Gründonnerstag, 2. April. Auch am Nachmittag des Ostermontags, 6. April, wird es zeitweise sehr viele Staus geben.
Erleichterung für Autofahrer: Nur wenige Autobahnen sind am Wochenende gesperrt. Und an den Feiertagen gibt es Lkw-Fahrverbote.
Wichtige Info für Autoreisende: Entlang einiger Autobahnen gibt es Durchfahrtsverbote. Und die Blockabfertigungen auf der A12/A93, die häufig für Staus zwischen Kufstein und Kiefersfelden sorgen, finden häufig montags, sehr selten freitags statt.
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Vollsperrungen auf Autobahnen
Zurzeit sind keine kurzfristigen Wochenend-Vollsperrungen angekündigt.
Die langfristigen Sperren
Umleitungen sind ausgeschildert. Kurzfristige Änderungen etwa wegen widriger Witterung und weitere Sperrtermine sind möglich. Berücksichtigt werden bei der Auflistung der langfristigen Sperren nur die überregional bedeutsamen Autobahnen. Auch auf Zubringerautobahnen oder untergeordneten Regionalautobahnen können Dauerbaustellen eingerichtet sein.
Alle Sperrungen, Baustellen und aktuelle Verkehrsinformationen finden Sie hier. Darüber hinaus bietet der ADAC NRW Infos zu speziellen Sperren in Nordrhein-Westfalen.
Grenzkontrollen: Wartezeiten möglich
Im Frühjahr 2025 hatten die deutschen Behörden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft. Der Pendel- und Reiseverkehr soll dabei möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen sind stichprobenartig, nicht alle Fahrzeuge werden angehalten.
Vor allem an den drei Autobahnübergängen Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) sind Wartezeiten sehr wahrscheinlich.
Auch bei der Ausreise aus Deutschland finden zum Teil Kontrollen unterschiedlicher Intensität statt. Betroffen sind vor allem Dänemark, die Niederlande, Frankreich und Polen. Mit Staus zu rechnen ist etwa an den Grenzübergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst.
Verschärfte Kontrollen an Deutschlands Grenzen: Was man wissen muss
Im Stau: Rettungsgasse bilden!
Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits dann gebildet werden, wenn der Verkehr stockt, und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.
Und so funktioniert die Rettungsgasse: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrende auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrende im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte frei machen.
Bußgelder für Autofahrende, die sich nicht an die Vorschriften halten, betragen bis zu 320 Euro.
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