Roller-Neuheiten 2023: Die neuen Scooter im Überblick

Kommen bald zu uns: Piaggio MP3, Govecs Flex 2.0 und Suzuki Address 125 (v. l.)
Kommen bald zu uns: Piaggio MP3, Govecs Flex 2.0 und Suzuki Address 125 (v. l.)© Piaggo, Govecs, Suzuki [M]

Vor allem 125er-Motor- und Elektroroller aller Geschwindigkeitsklassen sind auch 2023 weiter im Trend. Die wichtigsten neuen Modelle. Mit Bildern, Infos, Daten und Preisen.

  • E-Roller: Angebot wird deutlich größer

  • Starke und sehr schnelle Elektroroller sind im Kommen

  • Beliebt bei Autoführerschein-Besitzern: 125er-Roller

Wer künftig lieber emissionsfrei unterwegs sein will, trifft speziell im Roller-Bereich in der neuen Saison auf ein weiter wachsendes Angebot. Die leisen und sauberen E-Scooter sind auch 2023 auf dem Vormarsch. Unter den E-Neuheiten finden sich zudem einige besonders schnelle Einspurstromer. Parallel rüsten einige konventionell angetriebene Scooter weiter auf.

In der 125er-Klasse (um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung) kommen zudem einige einfache und deshalb besonders günstige Modelle neu hinzu.

Neue Elektroroller 2023

Fantic Joy

Der Fantic Joy fährt maximal 65 km/h schnell © Fantic

Auch Fantic steigt ins Elektro-Business mit dem Stadt-Scooter Joy ein. Den gibt es mit 3 kW/4 PS starkem E-Antrieb, der den Joy in der Einstiegsversion 45 und in der L3e-Ausführung bis 65 km/h beschleunigt. Zwei Mal 2,2 kWh Akkukapazität und damit bis zu 100 Kilometer Reichweite sollen möglich sein.

Govecs Flex 2.0

Über 100 Kilometer Reichweite: Govecs Flex 2.0 © Govecs

Seinen 2021 zunächst Sharing-Diensten vorbehaltenen E-Roller Flex 2.0 bietet Govecs mittlerweile auch Privatkunden an. Der Stadtstromer der Klasse L1E (bis 45 km/h) wird von einem 2,3 kW/3 PS starken Nabenmotor im Hinterrad angetrieben. Unter der Sitzbank befindet sich das Akkufach für bis zu zwei Batterien für 57 beziehungsweise 112 Kilometer Reichweite. Rund 4000 Euro kostet der Flex mit einem Akku.

Honda EM1 e

Der Honda ist mit einem Wechselakku ausgestattet © Honda

Als erstes von mindestens zehn bis 2025 geplanten Elektro-Zweirädern kündigt Honda den EM1 e, ein Elektro-Moped, an. Es richtet sich an die jüngste Zielgruppe und ist für den urbanen Einsatz gedacht. Der Energievorrat soll für 40 Kilometer Strecke reichen, der Akku ist herausnehmbar; er soll zu Hause wieder aufgeladen werden können.

Horwin Senmenti 0

Pfeilschnell und große Reichweite: Der Horwin Senmenti 0 © fbn

Spannung, Leistung, Performance – hier sind elektrisch angetriebene Roller traditionell eher bescheiden unterwegs. Doch mit dem auf der EICMA 2022 vorgestellten Konzept-Scooter Senmenti 0 zeigt Horwin, wohin die Reise gehen könnte. Der mächtige 400-Volt-Flitzer soll 200 km/h schaffen. Antrieb des Einspurstromers ist ein 600 Newtonmeter leistender E-Motor, der einen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 2,8 Sekunden ermöglichen soll. Zugleich erlaubt der 16-kWh-Akku 300 Kilometer Reichweite.

Dank 400-Volt-Architektur ist das Aufladen bis 80 Prozent innerhalb von 30 Minuten möglich. Kollisionsradar mit Warnfunktion, Traktionskontrolle und Schräglagen-ABS werden in der nächstes Jahr verfügbaren Serienversion des Senmenti 0 an Bord sein. Preise? Vermutlich fünfstellig.

Horwin SK1

Für den neuen SK1 von Horwin reicht ein Pkw- oder ein Mofa-Führerschein © Horwin

Die Elektro-Zweiradmarke Horwin stellt dem Anfang 2022 eingeführten und bis zu 90 km/h schnellen E-Roller SK3 künftig den schwächeren wahlweise 45 oder 25 km/h schnellen SK1 zur Seite. Das neue Modell qualifiziert sich damit zur Nutzung von Inhabern eines Pkw- beziehungsweise eines Mofa-Führerscheins. Im Fall des auf 45 km/h begrenzten SK1 stellt ein Hinterradnabenmotor 2 kW/2,7 PS Nenn- und 3 kW/4 PS Spitzenleistung sowie 153 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Es stehen zwei Batterieformate für 71 oder 96 Kilometer Reichweite zur Wahl.

Der auf 25 km/h limitierte SK1 mit Namenszusatz Light leistet 0,8 kW/1,1 PS beziehungsweise 1,3 kW/1,8 PS und 134 Newtonmeter. Auch hier gibt es zwei Akkuvarianten für 89 oder 116 Kilometer Aktionsradius. Zur Ausstattung des knapp zwei Meter langen und auf 14-Zoll-Rädern stehenden SK1 gehören ein 5,5 Zoll großes LC-Display, LED-Leuchten und ein Keyless-System. Bei rund 3000 Euro starten die Preise.

Italjet Dragster # e01 Electric

Das Modell # e01 ist der erste Elektro-Roller von Italjet © Italjet

Beim Italjet Dragster # e01 Electric handelt es sich um den ersten E-Scooter der italienischen Rollermarke. Er soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 auf den Markt kommen. Wie seine Verbrenner-Geschwister bietet der Electric eine optisch auffällig inszenierte Gitterrohr-Rahmenkonstruktion sowie eine Achsschenkellenkung mit Einarmschwinge. Der E-Motor mit 6 kW/8 PS Dauer- und 12 kW/16 PS Spitzenleistung sowie 340 Newtonmeter Drehmoment überträgt seine Kraft per Riemen ans Hinterrad.

Der Sprint aus dem Stand auf 50 km/h soll weniger als 3 Sekunden dauern. Dank der 4,9-kWh-Batterie sind im urbanen Umfeld bis zu 180 Kilometer Reichweite drin, bei Überlandfahrten schrumpft der Aktionsradius auf 90 Kilometer. Bislang eher ungewöhnlich im E-Roller-Bereich: Er wird mit ABS ausgestattet.

MV Agusta Ampelio

Retrooptik: Elektroroller MV Agusta Ampelio © Agusta

Die Motorradschmiede MV Augusta erweitert ihr Angebot um den elektrisch angetriebenen Roller Ampelio. Die Italiener wollen wie andere Hersteller auch am Wachstumsmarkt der sauberen Urban Mobility teilhaben. Das hochmoderne Modell im Retrodesign er 50er Jahre leistet bis zu 7 kW/10 PS. Sind zwei herausnehmbare Akkus an Bord, soll die 95 km/h schnelle Ampelio bis zu 85 Kilometer weit fahren. Vermutlich wird der Elektroroller zwei Fahrmodi haben und ein Keyless-System bekommen.

Peugeot E-Streetzone

Der E-Streetzone wird vermutlich über 3000 Euro kosten © Peugeot Motorcycles

Dem 2020 eingeführten E-Ludix stellt Peugeot Motorcycles mit dem E-Streetzone nun einen zweiten Elektroroller der 50er-Klasse zur Seite. Nächstes Jahr kommt das Modell in Deutschland auf den Markt. Wie bei E-Rollern oft üblich, befindet sich beim E-Streetzone der Stromspeicher unter der Sitzbank. Kunden werden zwischen einem oder zwei Akkus wählen können. Ist nur eine Batterie an Bord, soll sich im Staufach zusätzlich ein Jethelm unterbringen lassen. Mit zwei Akkus ausstaffiert, soll der Streetzone im Eco-Modus bis zu 112 Kilometer weit kommen. Beide Batteriepakete sind herausnehmbar, was Laternenparkern das Aufladen an einer Haushaltssteckdose erlaubt.

Peugeot setzt auf ein konventionelles Fahrwerkslayout. Der Motor steckt im Hinterrad, das von einer Zweiarmschwinge mit zwei Federbeinen statt von einer bei Verbrennermodellen oft üblichen Triebsatzschwinge geführt wird. Für Verzögerung sorgt vorne eine Scheiben- und hinten eine Trommelbremse. Im Cockpit zeigt ein LC-Display fahrrelevante Informationen an. Preise nennt Peugeot noch keine, doch dürften sie sich vermutlich oberhalb von 3000 Euro bewegen.

Ray 7.7

Bis zu 125 km/h schnell: Ray 7.7 © Electric Horses

Aus Spanien kommt der schnelle E-Scooter Ray 7.7, der mit 10,7 kW/14,3 PS Dauer- und 17,5 kW/23 PS Spitzenleistung in der 125er-Klasse verortet ist, allerdings bis zu 125 km/h erreichen kann. Dank seiner fast 8 kWh großen Batterie sind selbst auf hohem Temponiveau noch über 100 Kilometer Reichweite drin. Hoch ist auch der Preis mit 9700 Euro.

Trinity Jupiter S

120 km/h Spitze, 200 km Reichweite: Trinity Jupiter S © Trinity

Die E-Roller-Marke Trinity hat den 2015 eingeführten Jupiter S überarbeitet. Neu sind kompaktere Scheinwerfereinheiten mit LED-Tagfahrlicht. Der E-Antrieb mit 7 kW/10 PS Dauer- sowie 16 kW/22 PS Spitzenleistung erlaubt bis zu 120 km/h Topspeed. Dank eines neuen Batteriemanagements des festintegrierten Stromspeichers ist die Reichweite auf 200 Kilometer gestiegen. Preis: ab 7000 Euro.

Wachstumsmarkt 125er-Klasse

Seit 2020 legt der Markt der Leichtkraftroller bis 125 Kubikzentimeter Hubraum zu. Der Grund: Damals trat die Führerscheinregelung (Klasse B196) in Kraft, mit der Autofahrer einfacher an die Fahrberechtigung für diese Zweiräder kommen.

Hier finden Sie eine Marktübersicht über aktuelle 125er-Leichtkraftrad-Modelle.

Roller-Neuheiten mit Verbrenner-Antrieb

Kymco CV3

Das erste Dreirad von Kymco soll besser sein als die etablierte Konkurrenz © Kymco/Marco Zamponi

Bereits bestellbar ist der erste Dreirad-Roller der taiwanesischen Marke Kymco. 13.650 Euro kostet der Scooter, der sich bei Preis und Leistung an die Spitze des Segments setzt. Angetrieben wird der fahrfertig 282 Kilogramm schwere CV3 von einem flüssiggekühlten Zweizylinder mit 550 Kubikzentimeter Hubraum. er Stufenlos-Variomatik und Riemenantrieb gehen die 38 kW/51 PS des Einspritzers ans Hinterrad. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 158 km/h. Der Verbrauch wird mit 4,8 Litern angegeben. 

Kymco Downtown 350GT

Der neue Kymco Downtown soll die A2-Führerscheinklasse aufmischen © fbn

Der taiwanesische Zweiradhersteller Kymco bietet als Neuheit die nächste Generation des Maxirollers Downtown 350GT. Der Vierventil-Einzylinder hat einen Hubraum von 320 Kubikzentimetern und eine Leistung von 21 kW/28 PS. Das Leergewicht wird um die 200 Kilogramm betragen.

Lambretta G350

Retroroller mit 26 PS: Lambretta G350 © Lambretta

Die vor einigen Jahren wiederbelebte Roller-Marke Lambretta baut ihr Modellangebot zur Saison 2023 mit dem G350 nach oben aus. Angetrieben wird der Retro-Roller von einer das Hinterrad zweiarmig führenden Triebsatzschwinge mit CVT-Getriebe und wassergekühltem Einzylinder mit 19 kW/25,8 PS. Besonderheiten der Ausstattung sind ABS und das große TFT-Display im Cockpit. Preis: vermutlich um 7000 Euro.

Malaguti Madison 125

Sportliche Optik: Malaguti Madison 125 © KSR Group

Beim Madison 125 hat Malaguti das Design umfassend modernisiert. Der wassergekühlte Einzylinder-Einspritzer stellt künftig 9 kW/12 PS bereit. Neben sportlicher Optik gibt es LEDs rundum, Keyloss-System, Alarmanlage sowie ABS. Der Preis dürfte 3000 Euro deutlich übersteigen.

Motron Ventura 125

Großradroller mit 10 PS: Motron Ventura 125 © Motron

Mit dem Ventura 125 bringt Motron einen Großradroller (16 Zoll) mit luftgekühltem Einzylindermotor. 7,2 kW/10 PS soll das Aggregat per CVT ans Hinterrad liefern und damit auf maximal 90 km/h beschleunigen. Vorne wie hinten gibt es hydraulische Scheibenbremsen mit CBS-System. Der Preis liegt bei rund 2600 Euro.

Peugeot XP 400

Ausgestattet ist der Peugeot XP 400 wie eine Enduro © fbn

Der neue Peugeot XP 400 ist ein sportlicher Roller mit Offroad-Allüren. Ähnlich einer Enduro bietet der Scooter Handprotektoren, USD-Gabel fürs Vorderrad, Reifen mit grobem Profil sowie im Fall der GT-Version Speichenräder. Die sind vorne 17 und hinten 15 Zoll groß. Als Antrieb fungiert ein Einzylinder mit 27 kW/36 PS und 38 Newtonmeter Drehmoment, der seine Kraft per CVT-Automatik direkt ans Hinterrad leitet. Für Negativbeschleunigung sorgt eine ABS-Bremsanlage mit zwei 295er-Scheiben am Vorderrad.

Die Ausstattung umfasst USB-Buchse, ein Display-Cockpit mit Konnektivität, ein Keyless-System und ein Staufach unter der Sitzbank mit Platz für einen Integralhelm. Der ab Anfang 2023 verfügbare Peugeot-Roller dürfte um 7000 Euro kosten.

Piaggio MP3

Update für den Dreirad-Klassiker: Piaggio MP3 © Piaggio

Piaggio hat seinem Dreirad-Klassiker MP3 ein umfangreiches Update gegönnt. Front und Heck wurden neu gestaltet, die Leuchten auf LED umgerüstet. Im Cockpit gibt es Griffarmaturen im Motorradstil sowie ein 7-Zoll-Farbdisplay für das Infotainmentsystem MIA. Topmodell ist der 33 kW/44 PS starke 530 hpe Exclusive, der mit dem Assistenzpaket ARAS ausgestattet ist. Einstiegsmodell ist der 10.800 Euro teure MP3 400 hpe mit 26 kW/35 PS.

Suzuki Address 125

Klassischer 125er-Roller: Suzuki Address 125 © Suzuki

Mit dem Address 125 bietet Suzuki einen einfach gemachten Roller der Leichtkraftklasse mit klassischer Optik an. Sein luftgekühlter Einzylinder leistet 6,4 kW/8,7 PS, der Verbrauch soll unter zwei Liter pro 100 Kilometer liegen. Besonderheiten der Ausstattung sind LED-Leuchten und eine Hinterrad-Trommelbremse. Der Preis dürfte deutlich unter 4000 Euro liegen.

Suzuki Avenis 125

Modernes Scooter-Design: Suzuki Avenis 125 © Suzuki

Technisch eng mit dem Address verwandt ist der neue Suzuki Avenis 125, der sich durch ein sportlicheres Design mit viel Charakterlinien auszeichnet. Wie beim Address stellt auch hier ein luftgekühlter Einzylinder 6,4 kW/8,7 PS zur Verfügung.

Suzuki Burgman Street 125EX

Eine neue Technik sorgt beim Burgman für einen niedrigen Verbrauch © Suzuki

Optisch orientiert sich der neue Roller Burgman 125 EX in Richtung Premium-Segment, was sich unter anderem an LED-Leuchten und LED-Tagfahrlicht zeigt. Der 112 Kilogramm schwere und auf 12-Zoll-Rädern stehende Scooter bietet einen kleinen Gepäckträger sowie unter der Sitzbank ein 21,5 Liter großes Staufach. Außerdem gibt es im Beinschild Taschenhaken und eine USB-Steckdose. Ein großes LC-Display dient als Informationszentrale. Das Zündschloss integriert Diebstahlsicherung und Sitzbankentriegelung.

Der Triebsatzschwingen-Einzylinder mit 124 ccm Hubraum leistet 6,3 kW/8,6 PS und 10 Newtonmeter Drehmoment, was für maximal 90 km/h reicht. Eine Besonderheit des luftgekühlten Einspritzers ist das Start-Stopp-System EASS, das bei Ampelstopps hilft, Sprit zu sparen. Entsprechend fällt der Verbrauch mit 1,9 Liter pro 100 Kilometer niedrig aus. Der Burgman soll Anfang 2023 verfügbar sein. Sein Preis dürfte bei über 3000 Euro liegen.

Vespa GTS 125 und GTS 300

Auch die GTS Super 300 bekommt eine neue Vorderradfederung und Sitzbank
© Piaggio

Zum Modelljahr 2023 hat Vespa seine GTS-Reihe in einigen Details überarbeitet. Unter anderem sollen eine neue Sitzbank und eine neue Vorderradfederung für mehr Komfort speziell auf längeren Touren sorgen. Das neu kalibrierte Federelement wirkt sich außerdem positiv auf die Handling-Eigenschaften aus und sorgt zudem für mehr Stabilität bei hohem Tempo. Zusätzlich bieten sowohl die vier GTS-Ausstattungsversionen wie auch die beiden Antriebsvarianten 125 und 300 ein neues Keyless-System, welches des klassische Zündschloss ersetzt. Die Fernbedienung erlaubt ein schlüsselloses Entriegeln auch für das Sitzbankschloss.

Die beiden Modelle GTS Supertech und Supersport verfügen über das TFT-Farbdisplay im Cockpit samt MIA-Konnektivität, während GTS und GTS Super zum neuen Modelljahr ergänzend zum klassischen Analog-Tacho noch ein 3-Zoll-LCD-Display erhalten. Das neue Modelljahr der GTS-Reihe ist bestellbar. Den Einstieg markiert der 6000 Euro teure GTS 125 mit 10 kW/14 PS. Im Fall des 17,5 kW/24 PS starken GTS 300 sind es tausend Euro mehr.

Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht über die neue Vespa GTS 300

Vespa GTV

Der niedrig liegende Scheinwerfer sorgt für ein markantes Auftreten © vespa

Auf Basis der neuen GTS wurde die GTV entwickelt; sichtbare Merkmale sind ihre Einsitzigkeit mit Höcker im Racingstil und der auf dem Frontkotflügel montierte Schweinwerfer.

Vespa Primavera 50/125 Pic Nic

Alles klar fürs Picknick: Vespa Primavera Pic Nic © Vespa

Piaggio hat seinen Klassiker Vespa Primavera als Sondermodell "Pic Nic" aufgelegt. Es bietet vorne und hinten verchromte Klappgepäckträger, die sich zur Montage der im Ausstattungspaket enthaltenen Picknickdecke und dem Rattan-Picknickkorb eignen. Das als 50er oder 125er in Grün oder Grau erhältliche Sondermodell kostet 4700 beziehungsweise 5700 Euro.

Voge SR4 Max 350

Der SR4 hat einen 29-PS-Motor © Voge

Voge baut 2023 das Zweiradangebot mit dem SR4 Max 350 um ein erstes Rollermodell aus. Der in Italien gestylte, rund 6700 Euro teure Maxi-Scooter soll sich an Kunden wenden, die höhere Ansprüche an Leistung und Komfort stellen. Optisch kommt der 350er in zeitgemäßer Aufmachung und im stattlichen Format daher. Die Sitzbank mit Lendenwirbelstütze verspricht hohen Komfort für bis zu zwei Passagiere auch für langen Strecken.

Voge setzt bei den Leuchten durchweg auf LED-Technik, die Tagfahrlicht und einen Doppelscheinwerfer mit Kurvenlicht umfassen. Zur hochwertigen Ausstattung zählen Smart-Key mit Anti-Diebstahl-System, Traktions- und Reifendruckkontrolle sowie Notbremslicht. Außerdem bietet der SR4 ein 7-Zoll-TFT-Farbdisplay im Cockpit samt Smartphone-Konnektivität. Hinter dem großen Windschild gibt es zudem ein Staufach mit USB-Ladebuchse, unter der Sitzbank passen zwei Helme in das über 40 Liter fassende Gepäckabteil.

Motorrad & Roller: Neuheiten, Tests, Fahrberichte

Text: Mario Hommen / SP-X