Top 10: Die günstigsten Autos der Mittelklasse im ADAC Autokosten-Check

Von links: Hyundai Ioniq 5, Škoda Octavia, VW ID.4
Von links: Hyundai Ioniq 5, Škoda Octavia, VW ID.4© Hyundai, Skoda, Volkswagen [M]

Auch bei Mittelklasse-Modellen gilt: Wer beim Autokauf nur auf Preis und Verbrauch achtet, vergisst viele andere Kostentreiber – zum Beispiel den Wertverlust. Die günstigsten Mittelklassewgen in der Gesamtkostenrechnung.

Regelmäßig berechnet der ADAC die Kosten der unterschiedlichsten Autos. Für Kaufinteressenten ist das eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen ein Modell. Denn nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Wertverlust und die Ausgaben für den Kraftstoff belasten den Geldbeutel. Auch Motorölwechsel und Autowäsche schlagen zu Buche. Hinzu kommen Versicherung und Werkstatt- sowie Reifenkosten.

Bei diesen durchschnittlichen Berechnungen gehen die Experten des Clubs davon aus, dass das neue Auto fünf Jahre gefahren wird und in dieser Zeit 75.000 Kilometer zurücklegt. Das entspricht einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern.

Sieger im Mittelklasse-Autokostenvergleich ist der Škoda Octavia 1.0, der mit 81-kW-Benziner als günstigstes Modell seiner Baureihe den elektrischen Markenbruder Škoda Enyaq auf Platz zwei und den ebenfalls elektrischen VW ID.4 auf Platz drei verweist.

Die Werte werden zwei mal im Jahr aktualisiert. In der Zwischenzeit können sich Veränderungen ergeben. Bei Elektroautos fließt die staatliche Förderung von bis zu 9000 Euro in die Berechnung mit ein, bei Verbrennern wurde dagegen der jeweilige Listenpreis zugrunde gelegt. Mit einem individuell ausgehandelten Nachlass bei Verbrennern können diese besser abschneiden.

Zu beachten ist, dass die volle Förderprämie für E-Autos nur erhält, wer sein Auto bis spätestens 31.12.2022 zulässt (momentaner Stand). Bei den derzeit langen Lieferfristen kann es somit eng werden. Es empfiehlt sich, die Lieferzeiten im Vorfeld genau zu checken.

So wurden die Autokosten berechnet

In die Top Ten wurde das günstigste Modell der jeweiligen Baureihe aufgenommen. Bei manchen Modellen beruhen die Werkstattkosten auf Erfahrungswerten.

Die Berechnung erfolgt grundsätzlich nach dem WLTP-Zyklus. Für Modelle mit der Fußnote 1 wird zwar der CO₂-Ausstoß nach dem WLTP-Zyklus angegeben, jedoch nicht der Verbrauch. Die Kosten für Verbrauch und Steuer fallen deshalb in der Regel etwas höher aus als hier angegeben.

Im Kostenvergleich wurden berücksichtigt: Wertverlust ohne Zinsen, Aufwand für Ölwechsel, Inspektionen sowie Verschleißteile und Kosten für Reifenersatz. Kraftstoff- und Ölnachfüllkosten (Herstellerangaben) sowie die aktuellen Kraftstoffpreise. Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit 50 Prozent (Standardtarif ADAC Autoversicherung, ohne Zusatzrabatte) sowie die aktuelle Kfz-Steuer (jeweils zum Zeitpunkt der Aktualisierung).

ADAC Autokosten: Das sind die Berechnungsgrundlagen im Detail (PDF).

Die günstigsten Modelle weiterer Fahrzeugklassen finden Sie hier.

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