Übersicht Spanien

Einreise, Zoll und Aufenthalt in Spanien

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Pandemie

RISIKOGEBIETE

Ob dieses Land oder Teile dieses Landes aktuell als Risikogebiet eingestuft werden, entscheiden nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung mit dem Robert-Koch-Institut das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die entsprechende Liste wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht und ständig aktualisiert.

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Hinweise zu den länderspezifischen Regelungen

Die nachstehenden Informationen werden von europäischen Automobilclubs über die FIA / Region 1 zur Verfügung gestellt.

Die aufgeführten Regelungen ändern sich mitunter sehr kurzfristig und schnell. Die meisten zu Grunde liegenden Verordnungen, Allgemeinverfügungen oder Gesetze werden zum Teil wöchentlich aktualisiert und angepasst. Sie erlauben deshalb in der Regel keine Aussagen darüber, was in näherer Zukunft gelten oder möglich sein wird. Zwar ist davon auszugehen, dass die Regelungen weiter gelockert werden; ebenso ist bei einer Verschlechterung der Infektionslage auch erneut mit einer Verschärfung von Beschränkungen zu rechnen.

Zuletzt aktualisiert am 14.04.2021.

Allgemein geltende Regelungen

Lockdown Notstand ausgerufen, landesweit gelten Lockdowns. Einschränkungen/Regelungen variieren in den 17 Regionen teils erheblich.
Ausgangsbeschränkungen Landesweite Ausgangssperre von 23-6 Uhr, in manchen Regionen strikter.
Generell soll das Haus nur aus triftigem Grund, wie den Einkauf, den Weg zur Arbeit o.ä. zu verlassen werden. Wenn möglich, soll aus dem Home Office gearbeitet werden.
Abstandsvorschriften 2 m
Maskenpflicht Im gesamten öffentlichen Raum (innen und außen) ab 6 Jahren.
Versammlungsverbot Versammlungen beschränkt auf 6 Personen unter Einhaltung von Abstandsregeln. In Regionen mit hohen Fallzahlen teilweise auch strikter/ gänzlich untersagt. Grundsätzlich auch im privaten Raum nicht empfohlen.
Selbstquarantäne erwünscht Ja
Bußgelder 600 € - 60.000 €
Freizeitaktivitäten Erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands. In Gebieten mit hohen Fallzahlen verboten.

Reisebeschränkungen

Detaillierte Informationen zu Grenzöffnungen, Einreise und Durchreise finden Sie unter dem Reiter ›Einreisebestimmungen‹. Diese sollten unbedingt zusätzlich beachtet werden!

Eingehende Flüge erlaubt Ja; aber keine Flüge aus zahlreichen Virusvariantengebieten.
Grenzen explizit für Tourismus geöffnet Ja, mit Einschränkungen. Siehe Einreisebestimmungen für ausführliche Informationen.
Öffentliche Verkehrsmittel Erlaubt mit Einschränkungen (Kapazität) und Maskenpflicht. Auch in Taxis gilt Maskenplicht. Fährbetrieb eingeschränkt/nach Bedarf.
Unterwegs im Auto mit Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören Erlaubt, aber Maskenpflicht

Gewerbe / Einrichtungen

Geschäfte des täglichen Bedarfs Geöffnet
Weitere Geschäfte Geöffnet
Tankstellen Geöffnet
Restaurants Bars und Restaurants sind mit Einschränkungen bei der Kapazität und den Öffnungszeiten geöffnet. Die meisten Regionen haben den Konsum in Innenräumen verboten.
Die Einschränkungen in Bezug auf Restaurants sind je nach Provinz, in der sich das Restaurant befindet, unterschiedlich. Bürger und Reisende sollten sich im Voraus informieren. Restaurants sind auf 50%/30% der Kapazität beschränkt, müssen um 22 Uhr schließen und der Verzehr an Bartheken ist nicht erlaubt. In manchen Regionen können nur 6 oder 4 Personen an einem Tisch sitzen. 
Die Beschränkungen können sich ständig ändern. In einigen Regionen sind Bars und Restaurants geschlossen. Die Informationen für Bars und Restaurants sind in jeder Region, Stadt oder Dorf unterschiedlich. Es ist ratsam, sich im Voraus zu informieren.
Hotels Geöffnet, Regelungen und Maßnahmen unterscheiden sich je nach Region. Manche Hotels sind wegen zu geringer Gästezahlen geschlossen. Es wird empfohlen sich direkt beim Hotel zu informieren.
Themen-Parks Geöffnet, Regelungen und Maßnahmen unterscheiden sich je nach Region. .
Museen / Konzerthallen / Theater Geöffnet, Regelungen und Maßnahmen unterscheiden sich je nach Region (max. Gruppengröße). Konzerthallen sind geschlossen.
Strände Geöffnet mit Einschränkungen (Auslastung, Abstandsregeln). Weitere regionale Einschränkungen möglich.
Skigebiete Teilweise geöffnet.

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Campingplätze

Tagesbesuch Geöffnet
Übernachtungen Geöffnet
Sanitäre Einrichtungen Geöffnet

Pannenhilfe

Angebotener Service Regulärer Betrieb.
Kontakt Pannenhilfe / Notruf Notruf 112

Wichtige Links

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Einreisebestimmungen

Aktueller Hinweis Coronavirus

Das Auswärtige Amt warnt aufgrund hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Madrid, Navarra, Rioja, dem Baskenland, in die Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf die Kanarischen Inseln.
Die Reisewarnung gilt nicht für die autonomen Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Galicien, Valencia, Murcia sowie die Balearen.
Ab 18.4.2021 gilt die Reisewarnung auch für die autonome Gemeinschaft Kastilien-La Mancha,
Über die epidemiologische Lage und Beschränkungen in Spanien informieren seine Reise- und Sicherheitshinweise.

Besondere Einreisebestimmungen aufgrund der Coronapandemie

Letzte Aktualisierung am 16.4.2021

AKTUELLE EINREISEVERBOTE
Fast alle autonomen Gemeinschaften verbieten zur Zeit die Einreise zu touristischen Zwecken, UNTER ANDEREM KATALONIEN, ANDALUSIEN, VALENCIA und ARAGON. Nur Fahrten aus triftigem Grund sind erlaubt, dieser muss durch ein behördliches Formular nachgewiesen werden. Bei touristischen Reisen durch Spanien muss deshalb mit Zurückweisungen gerechnet werden.
Die Durchreise durch solche autonomen Gemeinschaften ist erlaubt, wenn das Ziel eine Gemeinschaft ohne Beschränkung ist.
Die Rückreise in das Land des gewöhnlichen Wohnsitzes (z.B. nach Deutschland) ist durch alle autonomen Gemeinschaften erlaubt. Dass es sich um die Rückreise handelt, sollte durch Dokumente belegt werden können.
Die Risikoeinstufung der autonomen Gemeinschaften findet sich im Link unten,
In den beiden folgenden Links die Telefonnummern der autonomen Gemeinschaften sowie deren Bestimmungen und dem Link zu ihren Regierungswebseiten.
Eine Übersicht über die wichtigsten Beschränkungen fast aller Gemeinschaften gibt das Auswärtige Amt im Link unten unter "Aktuelles - Beschränkungen in Land".

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Für die Einreise aus EU+LÄNDERN, GIBRALTAR und ANDORRA gilt:
Die Einreise aus EU-Ländern, der Schweiz, Liechtenstein, Island, Norwegen, Andorra und Gibraltar ist ohne Einschränkungen erlaubt. Erforderlich sind:
1. Online-Registrierung
Flug- und Seereisende müssen frühestens 48 Stunden vor der Einreise ein Formular zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
- online im Spain Travel Health Portal (SpTH) im Link unten, der erhaltene QR-Code ist bei der Einreise vozulegen, und
- über die kostenlose SpTH-App.
In Ausnahmefällen kann auch ein Papier-Formular im Link unten ausgefüllt werden, das bei der Einreise erhältlich ist.
2. Covid-19-Testpflicht
Für Personen ab 6 Jahren: Bei Einreise nach Spanien auf dem Luft- oder Seeweg aus DEUTSCHLAND (bzw. den Risikogebieten gemäß dem Link unten - dort unterhalb der Tabelle) sowie für Personen, die auf dem Landweg von Frankreich nach Spanien einreisen:
- Negativer Covid-19-PCR-Test oder gleichweitiger molekularer Test, z.B. TMA-Test. (Nicht anerkannt werden z.B. Antigen-Schnelltests oder Antikörper-Schnelltest.)
- Bei Einreise maximal 72 Stunden alt.
- Die Durchführung muss im Formular des Spain Travel Health-Portals (SpTH) oder in der SpTH-App bestätigt werden.
- Das Dokument ist im Original auf Papier oder in elektronischer Form mitzuführen.
- Das negative Testergebnis kann in deutscher, englischer, französischer oder spanischer Sprache verfasst sein.
Es muss enthalten:
- Vor- und Nachname des Reisenden.
- Pass- oder Personalausweisnummer, die mit den Angaben im SpTH übereinstimmt.
- Datum des Tests.
- Identifikations- und Kontaktdaten des Labors.
- Die angewandte Technik.
Besonderheiten bei der Einreise auf die Kanarischen Inseln siehe unten.
Bei Einreise auf die BALEAREN von allen spanischen autonomen Regionen aus ist EBENSO ein negativer Covid-19-Test vorgeschrieben. Es gelten die oben genannten Bedingungen, ohne die Registrierung im SpTH.
3. Gesundheitskontrolle
Bei der Einreise kann stichprobenartig eine Temperaturmessung und visuelle Kontrolle durchgeführt werden. Bei über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten folgen weitere Untersuchungen.

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KANARISCHE INSELN:
Bei Einreise über den Luft- und Seeweg aus einem anderen Teil Spaniens (z.B. mit der Fähre vom spanischen Festland kommend, gilt für Personen ab 6 Jahre Folgendes:
- Vorlage eines PCR-Tests, TMA-Tests oder Antigen-Schnelltests. Das Testergebnis ist vor Reiseantritt an die E-Mail-Adresse pdiasdeviajes@gobiernodecanarias.org zu senden, im Betreff sind die Fähre und das Ankunftsdatum anzugeben.
- Der Test muss auch an der Rezeption beim Einchecken in alle Unterkünfte vorgewiesen werden. Dort ist auch der Boarding-Pass zu zeigen.
- Die Corona-App "Radar Covid" ist zu installieren. Sie darf frühestens 15 Tage nach Reiserückkehr gelöscht werden.
GRAN CANARIA und TENERIFFA:
Die Reise nach oder von den anderen kanarischen Inseln ist nur bei Vorliegen von Ausnahmegründen gestattet.

TRANSIT:
Für den Flughafentransit ohne Verlassen des Transitbereiches ist kein Covid-19-Test erforderlich.
Landgrenzen zu PORTUGAL:
Die Landgrenzen zu Portugal sind bis auf Weiteres für Touristen geschlossen.
Sie sind nur noch für besondere Personengruppen geöffnet, z.B. für Personen mit Wohnsitz in Portugal (Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia).
Die Einreise von Portugal nach Spanien zur Rückreise nach Deutschland (bzw. zum Land des EU- oder Schengen-Wohnsitzes) ist erlaubt. Bis auf Weiteres sind nur bestimmte Grenzübergänge zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet.
Grenzen zu CEUTA und MELILLA:
Die Grenzübergänge der spanischen Enklaven Ceuta und Melilla sind geschlossen.

Alle Reisenden ab 6 Jahre müssen im Beherbergungsbetrieb an der Rezeption ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen, und zwar in Papierform oder auf dem Handy. Anerkannt werden ein Antigen-Schnelltest und ein PCR-Test. Wer in der eigenen Immobilie oder in einem privaten Haushalt wohnt, benötigt keinen Test. Der Test darf maximal 72 Stunden alt sein. Es müssen der Name der getesteten Person, der Name des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests ersichtlich sein.
Der Test sollte vorzugsweise im Herkunftsland durchgeführt worden sein, er kann aber auch direkt nach der Einreise in einer autorisierten Teststation durchgeführt werden. Bei positivem Ergebnis ist eine 14-tägige Quarantäne in einer von den Behörden zur Verfügung gestellten Unterkunft abzuleisten.
Für alle Touristen, die aus Risikogebieten (z.B. DEUTSCHLAND) einreisen, ist ein negativer PCR-Test vorgeschrieben, der maximal 72 Stunden alt ist. Ein Antigen Test ist dann nicht mehr ausreichend. Der Nachweis soll stichprobenartig bei der Einreise am Flughafen kontrolliert werden, Details siehe oben.
An der Rezeption der Unterkunft muss dieser Test ebenfalls vorgelegt werden. Sollte ein Quartierwechsel auf den Kanarischen Inseln stattfinden, ist beim Einchecken an der Rezeption der Test zusammen mit dem Boarding-Pass und dem Flugticket vorzulegen. Damit entfällt die Vorgabe, dass er bei Vorlage an der Rezeption maximal 72 Stunden alt sein muss.

Reisedokumente für deutsche Staatsbürger

Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 3 Monaten genügt der Personalausweis, vorläufige Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass.

Besondere Bestimmungen für Kinder und Jugendliche

Für deutsche Minderjährige unter 18 Jahren, die alleine oder in Begleitung von nicht erziehungsberechtigten Erwachsenen reisen, wird die Mitnahme einer Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten empfohlen.

Sie soll beinhalten, dass die Erziehungsberechtigten mit der Reise einverstanden sind, an welchen Orten sich der Minderjährige aufhalten darf und welche Person vor Ort für ihn verantwortlich ist. Die Einverständniserklärung sollte auch in spanischer Sprache verfasst und beglaubigt sein. Detaillierte Hinweise dazu geben die deutschen Vertretungen in Spanien im Link unten.

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Die Clubjuristen des ADAC haben eine Vorlage erstellt, die entsprechend zu ergänzen ist (Achtung: kein amtliches Dokument sondern nur eine Empfehlung):

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Viele Fluggesellschaften haben eigene Bestimmungen. Erkundigen Sie sich dort.

Spanische Minderjährige und Minderjährige mit doppelter, deutsch-spanischer Staatsangehörigkeit, die ohne Erziehungsberechtigte reisen, benötigen für die Ausreise aus Spanien eine Ausreisegenehmigung. Genauere Informationen und ein Vollmachtsformular in spanischer Sprache finden sich im Link des spanischen Innenministeriums unter

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Transitbestimmungen für türkische Staatsbürger

Mit Aufenthaltstitel eines Schengen-Staates (z.B. Deutschland) und Reisepass sind türkische Staatsangehörige vom Visumszwang befreit. Der Reisepass darf dabei nicht älter als zehn Jahre und nicht weniger als drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage innerhalb eines Zeitraumes von 180 Tagen.

Ersatzausweise

Ausweispflicht

Generell gilt: Für Reisen ins Ausland und für die Rückreise nach Deutschland ist ein gültiges Ausweisdokument vorgeschrieben. Ist dies nicht vorhanden, können folgende Alternativen geprüft werden:

Abgelaufene Ausweispapiere

In einigen EU-Ländern genügt man der Ausweispflicht auch dann, wenn der Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass (jedoch nicht der vorläufige Personalausweis) nicht länger als 1 Jahr abgelaufen ist. Dies gilt für touristische Aufenthalte bis zu 3 Monaten in Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Schweiz und Slowenien. Spanien und Portugal erkennen ebenfalls diese abgelaufenen Dokumente an, aufgrund von Luftsicherheitsbestimmungen sind jedoch keine Flugreisen möglich.

Es ist jedoch zu bedenken, dass ein solches abgelaufenes Personaldokument im Ausland z.B. bei der Hotelregistrierung oder von Banken nicht anerkannt werden muss. Deshalb kann das Reisen mit einem abgelaufenem Ausweisdokument zu Rückfragen oder sogar Problemen führen.

Vorläufige Ausweispapiere

Vorläufiger Personalausweis und Reisepass

Wird der Ausweis dringend benötigt, stellt die Passbehörde in der Regel sofort (innerhalb weniger Stunden) einen vorläufigen Personalausweis (3 Monate gültig) oder vorläufigen (grünen) Reisepass (ein Jahr gültig) aus. (Vorläufige Kinderreisepässe gibt es nicht, denn der Kinderreisepass wird immer sofort ausgestellt.)
Ob vorläufige Ausweise in den einzelnen Ländern anerkannt werden, haben wir jeweils unter "Einreisebestimmungen" aufgeführt.

Hinweis Express-Reisepass: Der vorläufige Reisepass enthält keinen elektronischen Chip, in dem die Fingerabdrücke und das Lichtbild gespeichert sind. Er wird deshalb nicht von allen Ländern anerkannt. Wer noch einige Werktage Zeit hat, kann bei der Passbehörde einen Express-Reisepass beantragen. Das ist ein vollwertiger Reisepass mit elektronischem Chip und einer Gültigkeit von 10 Jahren. Für die Express-Bearbeitung werden Zusatzgebühren erhoben.

Reiseausweis als Passersatz (RaP)

Kann die Passbehörde nicht mehr aufgesucht werden, z.B. an Feiertagen oder weil man das Fehlen des Personaldokumentes erst unterwegs bemerkt, kann die Bundespolizei nach ihrem Ermessen einen „Reiseausweis als Passersatz“ ausstellen. Die Ausgabe des RaP erfolgt bei der Bundespolizei an der Grenze, einigen Flughäfen oder einer Dienststelle. Erforderlich ist ein amtlicher Lichtbildausweis, für Deutsche unter 18 Jahren muss der gesetzliche Vertreter zustimmen.

Für die Beantragung und Abklärung der Einzelheiten ist die Kontaktaufnahme mit der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 erforderlich. Der Antrag kann auch elektronisch gestellt werden unter

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ANERKENNUNG des Reiseausweises als Passersatz:

Ohne Einschränkung:
in allen EU-Ländern bis auf Rumänien.
(Die EU-Staaten sind: Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn).

Für die Einreise zu touristischen Zwecken:
in Albanien, Algerien, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und San Marino.

In Verbindung mit einem abgelaufenem deutschen amtlichen Lichtbildausweis (z.T. jedoch nicht mit abgelaufenem Personalausweis):
in Irland, Kanada, Kroatien, Mexiko (nur Inhaber von mexikanischen Aufenthaltstiteln, Visum nicht ausreichend), Montenegro, Schweiz, Serbien und Tunesien.

In Verbindung mit dem gültigen Personalausweis:
auf den Seychellen.

In Verbindung mit einem gültigen Führerschein:
in Bulgarien und im Vereinigten Königreich Großritannien und Nordirland.

Bestätigte Nichtanerkennung: Ägypten, Malediven und Sri Lanka.

Zu beachten sind auch eventuelle Visa-Vorschriften.

HINWEIS: Das Reisen mit dem Reiseausweis als Passersatz geschieht auf eigenes Risiko, da das Zielland oder die Fluggesellschaft die Einreise mit diesem Dokument ablehnen oder seine Bestimmungen kurzfristig ändern kann.

Verlust des Ausweisdokumentes im Ausland

Bei Verlust des Ausweises im Ausland ist die Kontaktaufnahme mit der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) erforderlich. Dort wird ein „Reiseausweis als Passersatz zur Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland“ ausgestellt. Das Mitführen eines Lichtbildes und einer Kopie des Personaldokumentes vereinfacht das Verfahren. Der Diebstahl ist auch der örtlichen Polizei anzuzeigen, die Kopie der Anzeige dient als Nachweis für die Neubeantragung bei den deutschen Behörden.

Hund und Katze

Ausweise und Kennzeichnungen

Erforderlich ist der EU-Heimtierausweis.

Im EU-Heimtierausweis muss die Kennzeichnung des Tieres durch Mikrochip oder deutlich lesbare Tätowierung eingetragen sein. Für Tiere, die ab dem 3.7.2011 zum ersten Mal gekennzeichnet wurden, ist der Mikrochip Pflicht.

Impfungen

Eine gültige Tollwutimpfung (Erstimpfung mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt) muss eingetragen sein.

Bei der Einreise aus bestimmten Nicht-EU-Ländern (z.B. aus den nordafrikanischen Ländern) müssen Tollwut-Antikörper nachgewiesen werden. Dies ist frühestens 30 Tage nach der Impfung anhand einer Blutprobe möglich und vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigen zu lassen.

Weitere Regelungen

Die Hunderassen Pitbull Terrier, Staffordshire Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Rottweiler, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Tosa Inu und Akita Inu sowie Hunde, die bestimmte Merkmale aufweisen, werden in Spanien als potentiell gefährlich eingestuft. Reisende mit solchen Hunden müssen sich wegen der erforderlichen Registrierung und Genehmigung sowie wegen Informationen über die einzuhaltenden Regeln an die für den Aufenthaltsort zuständige Behörde wenden, am besten schon vor der Abreise.

Tipps zur Sicherung von Tieren im Fahrzeug

Der ADAC gibt im folgenden Link Tipps zur Sicherung von Hunden im Auto:

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Zollbestimmungen

Bei der Einreise zu beachten

Bei der Einreise aus einem EU-Land

Waren für den persönlichen Gebrauch Abgabefrei, keine Zollformalitäten
Waren für den persönlichen Gebrauch Abgabefrei, keine Zollformalitäten.
Genussmittel
Abgabefrei sind pro Person ab 17 Jahren Richtmengen von jeweils bis zu 800 St. Zigaretten, 400 St. Zigarillos, 200 St. Zigarren, 1 kg Tabak, 90 l Wein (max. 60 l Schaumwein), 110 l Bier, 20 l Spirituosen <22 Vol.-%, 10 l Spirituosen >22 Vol.-% 1
1 Bei Rauchwaren und hochprozentigen Alkoholika sind auch entsprechende Teilmengen möglich

Bei einer Überschreitung der Richtmengen muss eine Verwendung für private Zwecke nachgewiesen werden.

Bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land (inkl. Gibraltar)

Zollpflichtige Waren wie auch die Überschreitung von Freimengen müssen unaufgefordert bei der Einreise beim Zoll angegeben werden.

Waren wie Reisebedarf, Geschenke, elektr. Geräte, Parfum, Schmuck Zollfrei im Wert bis zu 300 Euro (Landweg) bzw. 430 Euro (Luft-, Seeweg); 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren
Genussmittel 1 Abgabefrei sind pro Person ab 17 Jahren Höchstmengen von jeweils bis zu 200 St. Zigaretten, 100 St. Zigarillos, 50 St. Zigarren, 250 g Tabak, 4 l Wein, 16 l Bier, 2 l Spirituosen <22 Vol.-%, 1 l Spirituosen >22 Vol.-% 2
1 Fleisch, Milch und daraus hergestellte Erzeugnisse: Für die Einfuhr gelten strenge Bestimmungen. Auskunft erteilt das zuständige Veterinäramt
2 Bei Rauchwaren und hochprozentigen Alkoholika sind auch entsprechende Teilmengen möglich

Besondere Bestimmungen

Das Festland und die Balearen gehören zur Europäischen Zollunion; es gelten die Bestimmungen des Reiseverkehrs mit EU-Ländern. Die Kanaren hingegen gehören dieser Zollunion nicht an; grundsätzlich gelten die Bestimmungen des Reiseverkehrs mit Nicht-EU-Ländern.

Bei der Rückreise nach Deutschland zu beachten

Waren für den persönlichen Gebrauch Abgabefrei, keine Zollformalitäten
Genussmittel 1 Abgabefrei sind pro Person ab 17 Jahren Richtmengen von jeweils bis zu 800 St. Zigaretten, 400 St. Zigarillos, 200 St. Zigarren, 1 kg Tabak, 10 kg Kaffee, 110 l Bier, 20 l Spirituosen <22 Vol.-%, 10 l Spirituosen >22 Vol.-% 2
1 Wein aus anderen EU-Staaten: keine Richtmengen
2 Bei Rauchwaren und hochprozentigen Alkoholika sind auch entsprechende Teilmengen möglich

Steuerhehlerei: Erwerb oder Besitz von Tabakwaren, die aus einem Nicht-EU-Land stammen und nicht verzollt wurden, ist illegal (zu erkennen an fehlenden Steuerzeichen, fehlenden Warnhinweisen oder Angaben zum Teer- und Nikotingehalt sowie an deutlich niedrigeren Preisen als im Geschäft und an nicht offenem Verkauf).

Alle Angaben ohne Gewähr.