Übersicht Italien

Einreise, Zoll und Aufenthalt in Italien

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Pandemie

RISIKOGEBIETE

Ob dieses Land oder Teile dieses Landes aktuell als Risikogebiet eingestuft werden, entscheiden nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung mit dem Robert-Koch-Institut das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die entsprechende Liste wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht und ständig aktualisiert.

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Hinweise zu den länderspezifischen Regelungen

Die nachstehenden Informationen werden von europäischen Automobilclubs über die FIA / Region 1 zur Verfügung gestellt.

Die aufgeführten Regelungen ändern sich mitunter sehr kurzfristig und schnell. Die meisten zu Grunde liegenden Verordnungen, Allgemeinverfügungen oder Gesetze werden zum Teil wöchentlich aktualisiert und angepasst. Sie erlauben deshalb in der Regel keine Aussagen darüber, was in näherer Zukunft gelten oder möglich sein wird. Zwar ist davon auszugehen, dass die Regelungen weiter gelockert werden; ebenso ist bei einer Verschlechterung der Infektionslage auch erneut mit einer Verschärfung von Beschränkungen zu rechnen.

Zuletzt aktualisiert am 20.01.2021.

Allgemein geltende Regelungen

Grundsätzliches Je nach epidemologische Situation gelten vier Beschränkungslevel:
1. Weiße Zonen: keine generellen Einschränkungen
2. Gelbe Zonen: Nächtlicher Lockdown (22-5 Uhr), Zuhause bleiben wird streng empfohlen: bis 05.03. sind nur Treffen mit Freunden oder Verwandten innerhalb der Regionalgrenzen erlaubt (einmal pro Tag, maximal zwei Personen pro Treffen)
3. Orange Zonen: Nächtlicher Lockdown (22-5 Uhr), Bewegungen sind nur innerhalb der Stadt oder Gemeindegrenzen erlaubt (außer zu beruflichen oder gesundheitlichen Zwecke, Studium oder in Notfällen); bis 05.03. sind nur Treffen mit Freunden oder Verwandten innerhalb der Regionalgrenzen erlaubt (einmal pro Tag, maximal zwei Personen pro Treffen)
4. Rote Zonen: Das Verlassen des Hauses ist nur erlaubt für berufliche oder gesundheitliche Zwecke, Studium oder in Notfällen; bis 05.03. sind nur Treffen mit Freunden oder Verwandten innerhalb der Regionalgrenzen erlaubt (einmal pro Tag, maximal zwei Personen pro Treffen)
Regionalgrenzen bis 15.02.21 geschlossen (Ausnahmen gelten nur für Arbeits- oder Studienzwecken, aus gesundheitlichen Gründen oder in Notfällen).
Lockdown Teil-Lockdown seit 06.11.2020. Die Beschränkungen richten sich nach der regionalen epidemologischen Lage.
Einschränkungslevel in den Regionen zum 17.01.21:
Weiße Zonen: keine
Gelbe Zonen: Kampanien, Basilikata, Molise, Trentino, Sardinien, Toskana
Orange Zonen: Abruzzen, Kalabrien, Emilia Romagna, Friaul Julisch Venetien, Latium, Ligurien, Marken, Venetien, Piemont, Apulien, Umbrien, Aostatal
Rote Zonen: Lombardei, Südtirol, Sizilien
Ausgangsbeschränkungen Ja, der Umfang hängt davon ab, in welcher Zone man sich befindet (siehe Empfehlungen oben).
Abstandsvorschriften > 1 m
> 2 m bei sportlichen Aktivitäten
Maskenpflicht An allen öffentlichen Orten, im ÖPNV und in geschlossenen Räume (ab 6 Jahren).
Versammlungsverbot Öffentliche Veranstaltungen sind nur ortsfest erlaubt und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.
Selbstquarantäne erwünscht Ja
Bußgelder 400-3.000 Euro bei Verstoß gegen Maßnahmen, bis zu 4000 Euro im Zusammenhang mit der Benutzung eines Fahrzeuges. Bei mehrfachem Verstoß verdoppelt sich das Bußgeld.
Freizeitaktivitäten Sportliche Aktivitäten im Freien dürfen nur allein oder mit Angehörigen desselben Haushalts ausgeübt werden (Wettkampfsport eingeschlossen).
Bäder und Fitnessstudios sind geschlossen.

Reisebeschränkungen

Detaillierte Informationen zu Grenzöffnungen, Einreise und Durchreise finden Sie unter dem Reiter ›Einreisebestimmungen‹. Diese sollten unbedingt zusätzlich beachtet werden!

Eingehende Flüge erlaubt Ja
Grenzen explizit für Tourismus geöffnet Erlaubt für einige Länder, allerdings gelten Einschränkungen für Reisen nach Italien. Generell wird von touristischen Reisen abgeraten. Für EU-Bürger gilt bei der Einreise eine Pflicht zur Selbstauskunft (Link siehe unten), zusätzlich müssen die örtlichen Gesundheitsbehörden informiert werden. Bei Einreise wird ein negativer Covid-19-Test verlangt (max 48 Stunden alt), ansonsten gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht. Einreisen aus Großbritannien sind nur in absoluten Notfällen und mit einem negativen Covid-19-Test erlaubt. Eine 14-tägige Quarantäne ist zusätzlich vorgeschrieben Dies gilt auch für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Großbritannien aufgehalten haben. Bei Einreisen aus Nicht-EU-Ländern gilt generell eine 14-tägige Quarantänepflicht. Einreisen aus Brasilien sind bis mind 31.01. verboten.
Die Regionalgrenzen sind bis auf wenige Ausnahmen geschlossen.
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Öffentliche Verkehrsmittel Mit Einschränkungen erlaubt (Abstandsregeln, Maskenpflicht). Den Anweisungen der Behörden oder Transpportunternehmen ist Folge zu leisten. Kapazitätsbeschränkung auf 50%. Maskenpflicht in Taxis.
Regeln für die Kfz-Benutzung Zusätzlich zum Fahrer sind Beifahrer nur erlaubt, wenn sie aus dem gleichen Haushalt stammen oder wenn ein Mindestabstand von einem Meter zwischen den Personen eingehalten werden kann. Motorradfahrer dürfen keine Beifahrer mitnehmen.
Unterwegs im Auto mit Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören Erlaubt voraugesetzt, dass die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden. Es gilt: der Fahrer sitzt allein, der Beifahrersitz ist leer, maximal zwei Personen pro Sitzreihe auf den äußeren Sitzen. Alle Mitfahrer müssen Masken tragen, außer es ist eine (Plexiglas-) Trennung zwischen den Sitzreihen angebracht.
In Südtirol muss ebenfalls ein Mundschutz getragen werden, es dürfen aber alle Plätze des Fahrzeugs belegt sein.

Gewerbe / Einrichtungen

Geschäfte des täglichen Bedarfs Geöffnet, mit Beschränkungen (Shoppingcenter am Wochenende geschlossen).
Weitere Geschäfte Geöffnet mit Zugangsbeschränkungen. Geschlossen in roten Zonen.
Tankstellen Geöffnet.
Restaurants Geöffnet mit Zugangsbeschränkungen (max bis 18 Uhr, geschlossen in roten Zonen). Abholung und Lieferung ist erlaubt.
Hotels Mit Einschränkungen geöffnet.
Themen-Parks Geschlossen.
Museen / Konzerthallen / Theater Geschlossen.
Strände Mit Einschränkungen geöffnet.
Skigebiete Geschlossen.

Veranstaltungen

Genehmigungspflichtige Veranstaltungen Nicht erlaubt.

Campingplätze

Tagesbesuch Mit Einschränkungen geöffnet.
Übernachtungen Mit Einschränkungen geöffnet.
Sanitäre Einrichtungen Mit Einschränkungen geöffnet.

Pannenhilfe

Angebotener Service Regulärer Betrieb.
Kontakt Pannenhilfe / Notruf 803116

Weitere Kommentare

800 18 34 34 gebührenfreie Nummer des ACI. Informationen zu Mobilität- und Automobilfragen.

Wichtige Links

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Einreisebestimmungen

Aktueller Hinweis Coronavirus

Das Auswärtige Amt warnt wegen hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Italien.
Über die epidemiologische Lage und Beschränkungen im Land informieren die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Besondere Einreisebestimmungen aufgrund der Coronapandemie

Letzte Aktualisierung am 21.1.2021

AKTUELLE EIN- und AUSREISEBESCHRÄNKUNGEN:
Italien stuft seine Regionen in die Risikoklassen rot, orange und gelb ein. Die Einstufung wird etwa 14-tägig aktualisiert und findet sich im Link unten.
In rote und orange Regionen ist die Einreise aus touristischen Gründen verboten. Sie ist nur aus nachgewiesenen beruflichen und gesundheitlichen Gründen sowie zu sonstigen absolut dringlichen Zwecken gestattet.
- Entsprechende Dokumente müssen vorgewiesen werden können.
- Es ist die "Selbsterklärung zu Ausgangsgründen" im Link unten mitzuführen.
Bis 15.2.2021 sind auch Reisen ZWISCHEN den Regionen, also auch von roten/orangen Regionen in gelbe Regionen aus touristischen Gründen verboten. Deshalb kann bis dahin in gelbe Regionen nur über den Luftweg zu touristischen Zwecken eingereist werden.
Regionen der Risikoklasse ROT und ORANGE (Stand 17.1.2021)
- Friaul Julisch Venetien (Grenzen zu Slowenien und Österreich, Tauernautobahn-Tarvisio),
- Autonome Provinz Bozen (Grenzen zu Österreich, Brenner Autobahn),
- Lombardei (Grenzen zur Schweiz, Autobahngrenze Como-Chiasso),
- Piemont (Grenzen zu Schweiz und Frankreich),
- Aostatal (Grenzen zu Frankreich, Mont Blanc Tunnel),
- Abruzzen, Basilikata, Emilia Romagna, Kalabrien, Sizilien, Latium, Ligurien, Marken, Apulien, Umbrien, Venezien
Regionen der Risikoklasse GELB (Stand 17.1.2021)
- Sardinien, Toskana, autonome Provinz Trentino, Basilikata, Kampanien, Molise.
Besonderheit ZWEITWOHNSITZ:
Reisen zum Zweitwohnsitz sind unabhängig von der Einstufung der Region erlaubt. Voraussetzung hierfür ist, dass man bereits vor dem 14. Januar 2021 nachweislich zur Nutzung der betreffenden Immobile berechtigt war (der Kauf- oder Mietvertrag muss vor dem 14. Januar 2021 abgeschlossen worden sein). Dies gilt allerdings nur für den Nutzberechtigten und seinen Hausstand.

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AKTUELLE EIN- und AUSREISEBESCHRÄNKUNGEN:
Italien stuft seine Regionen in die Risikoklassen rot, orange und gelb ein. Die Einstufung findet sich im Link der italienischen Gesundheitsbehörde unten. Regionen, die in die Risikoklasse "rot" oder "orange" eingestuft sind, haben aktuell Ein- und Ausreiseverbote erlassen. Dies beschränkt die Einreise aus dem Ausland, wenn die Region an einer italienischen Staatsgrenze liegt, z.B.
- von Österreich über die Brenner-Autobahn und
- von der Schweiz über die Autobahn-Grenze Como-Chiasso
kommend.
Jedoch ist der Transit durch diese Regionen gestattet, wenn das Ziel eine "gelb" eingestufte Region ist.
Regionen ROT und ORANGE:
- Die EINREISE zu touristischen Zwecken ist verboten. Sie ist nur aus nachgewiesenen beruflichen und gesundheitlichen Gründen sowie zu sonstigen absolut dringlichen Zwecken gestattet.
- Entsprechende Dokumente müssen vorgewiesen werden können.
- Es ist die "Selbsterklärung zu Ausgangsgründen" im Link unten mitzuführen.
- Die DURCHREISE durch die Regionen Rot und Orange ist erlaubt, wenn das Ziel eine Region mit geringerem Risiko (also Risikostufe GELB) ist. Der Transit muss auf dem kürzesten Weg und ohne Stopp erfolgen. Die Mitnahme von Dokumenten, die den Transit nachweisen, wird empfohlen.
- Die RÜCKREISE zum eigenen Wohnsitz (z.B. nach Deutschland) ist erlaubt.
Regionen der Risikoklasse ROT und ORANGE (Stand 17.1.2021)
- Autonome Provinz Bozen (Grenzen zu Österreich, Brenner Autobahn),
- Lombardei (Grenzen zur Schweiz, Autobahngrenze Como-Chiasso),
- Piemont (Grenzen zu Schweiz und Frankreich),
- Aostatal (Grenzen zu Frankreich, Mont Blanc Tunnel),
- Abruzzen, Basilikata, Kalabrien, Kampanien und Toskana.
Regionen der Risikoklasse GELB:
- Friaul Julisch Venetien (Grenzen zu Slowenien und Österreich, Tauernautobahn-Tarvisio),
- Apulien, Emilia-Romagna, Latium, Ligurien, Marken, Molise, Sardinien, Sizilien, autonome Provinz Trentino, Umbrien und Venezien.

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ALLGEMEINE EINREISEBESTIMMUNGEN:
1. Alle Reisenden müssen die Selbsterklärung im Link unten mitführen.
2. Aufenthalt innerhalb der letzten 14 Tage (auch im Transit) in DEUTSCHLAND bzw. allen EU-LÄNDERN inkl. Liechtenstein, Schweiz, Andorra, Monaco, San Marino, Vatikan, Norwegen und Island:
- Vorlage eines negativen, bei Einreise maximal 48 Stunden alten Covid-19-PCR- oder Antigen-Tests.
- Ohne diesen Test besteht Quarantänepflicht. Jedoch verlangen viele Fluggesellschaften einen negativen Covid-19-Test.
- Anzeige der Einreise beim örtlichen Gesundheitsamt (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale).
- Beides gilt nicht für den Transit innerhalb von 36 Stunden im privaten Verkehrsmittel.
- Bei der Einreise aus San Marino und Vatikan gibt es keinerlei Beschränkungenm, also keine Test- und Anzeigenpflicht.
3. Einreise/Aufenthalt innerhalb der letzten 14 Tage (auch im Transit) in allen Nicht-EU-Ländern (außer Liechtenstein, Schweiz, Norwegen und Island):
Die Einreise unterliegt weiteren Beschränkungen. Alle Informationen finden sich im Link des italienischen Gesundheitsministeriums unten.
5.Bei Symptomen von Covid-19 oder Kontakt mit Infizierten kann die italienische Gesundheitsbehörde eine 14-tägige Quarantäne anweisen, die auch bei Vorlage eines negativen Tests nicht verkürzt wird.
6. Über Ausnahmen von der Test- oder Quarantänepflicht informiert die italienische Botschaft im Link unten.
TRANSIT:
Der Transit ist aus allen EU-Staaten, aus Liechtenstein, der Schweiz, Norwegen und Island möglich. Bei einem Transit innerhalb von 36 Stunden mit privatem Verkehrsmittel ist kein Covid-19-PCR-Test erforderlich. Die Selbsterklärung ist auch im Transit mitzuführen.

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REGIONEN:
In den Regionen können je nach Infektionsgeschehen besondere Einreiseregelungen oder eine Registrierungspflicht eingeführt werden. Es wird dringend empfohlen, sich in der Zielregion vorab zu erkundigen.
APULIEN:
Es ist eine Registrierung im jeweiligen Formular unten erforderlich. Beim Formular für Apulien muss die "Codice fiscale" (Sozialversicherungsnummer) nur von Italienern ausgefüllt werden, nicht von Ausländern.
SIZILIEN:
Es ist eine Registrierung im Onlineformular unter dem Link https://siciliasicura.costruiresalute.it/welcome erforderlich (nur im neuesten Internet Explorer oder auf google chrome möglich). Alternativ kann in den üblichen App-Stores die App „SiciliaSiCura“ heruntergeladen werden.

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GRENZÜBERGÄNGE ITALIEN-SLOWENIEN:
Für den internationalen Reiseverkehr geöffnet sind die großen Grenzübergänge Vrtojba-St. Andrea, Fernetici-Fernetti, Skofije-Rabuese und Krvavi potok-Pesse.

Reisedokumente für deutsche Staatsbürger

Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 3 Monaten genügt der Personalausweis, vorläufige Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass.

Besondere Bestimmungen für Kinder und Jugendliche

Für deutsche Minderjährige unter 18 Jahren, die alleine oder in Begleitung von nicht erziehungsberechtigten Erwachsenen reisen, ist keine Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten vorgeschrieben.

Zur Vermeidung von Schwierigkeiten und für Notfälle wird aber die Mitnahme einer Einverständniserklärung, für allein reisende Minderjährige unter 15 Jahren sogar die Mitnahme einer amtlich beglaubigten Einverständniserklärung empfohlen. Die Clubjuristen des ADAC haben eine Vorlage erstellt (Achtung: kein amtliches Dokument sondern nur eine Empfehlung):

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Viele Transportgesellschaften verlangen besondere Vollmachten, erkundigen Sie sich dort nach den Einzelheiten.

Transitbestimmungen für türkische Staatsbürger

Mit Aufenthaltstitel eines Schengen-Staates (z.B. Deutschland) und Reisepass sind türkische Staatsangehörige vom Visumszwang befreit. Der Reisepass darf dabei nicht älter als zehn Jahre und nicht weniger als drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage innerhalb eines Zeitraumes von 180 Tagen.

Ersatzausweise

Ausweispflicht

Generell gilt: Für Reisen ins Ausland und für die Rückreise nach Deutschland ist ein gültiges Ausweisdokument vorgeschrieben. Ist dies nicht vorhanden, können folgende Alternativen geprüft werden:

Abgelaufene Ausweispapiere

In einigen EU-Ländern genügt man der Ausweispflicht auch dann, wenn der Personalausweis, Reisepass, vorläufige Reisepass oder Kinderreisepass (jedoch nicht der vorläufige Personalausweis) nicht länger als 1 Jahr abgelaufen ist. Dies gilt für touristische Aufenthalte bis zu 3 Monaten in Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Schweiz und Slowenien. Spanien und Portugal erkennen ebenfalls diese abgelaufenen Dokumente an, aufgrund von Luftsicherheitsbestimmungen sind jedoch keine Flugreisen möglich.

Es ist jedoch zu bedenken, dass ein solches abgelaufenes Personaldokument im Ausland z.B. bei der Hotelregistrierung oder von Banken nicht anerkannt werden muss. Deshalb kann das Reisen mit einem abgelaufenem Ausweisdokument zu Rückfragen oder sogar Problemen führen.

Vorläufige Ausweispapiere

Vorläufiger Personalausweis und Reisepass

Wird der Ausweis dringend benötigt, stellt die Passbehörde in der Regel sofort (innerhalb weniger Stunden) einen vorläufigen Personalausweis (3 Monate gültig) oder vorläufigen (grünen) Reisepass (ein Jahr gültig) aus. (Vorläufige Kinderreisepässe gibt es nicht, denn der Kinderreisepass wird immer sofort ausgestellt.)
Ob vorläufige Ausweise in den einzelnen Ländern anerkannt werden, haben wir jeweils unter "Einreisebestimmungen" aufgeführt.

Hinweis Express-Reisepass: Der vorläufige Reisepass enthält keinen elektronischen Chip, in dem die Fingerabdrücke und das Lichtbild gespeichert sind. Er wird deshalb nicht von allen Ländern anerkannt. Wer noch einige Werktage Zeit hat, kann bei der Passbehörde einen Express-Reisepass beantragen. Das ist ein vollwertiger Reisepass mit elektronischem Chip und einer Gültigkeit von 10 Jahren. Für die Express-Bearbeitung werden Zusatzgebühren erhoben.

Reiseausweis als Passersatz (RaP)

Kann die Passbehörde nicht mehr aufgesucht werden, z.B. an Feiertagen oder weil man das Fehlen des Personaldokumentes erst unterwegs bemerkt, kann die Bundespolizei nach ihrem Ermessen einen „Reiseausweis als Passersatz“ ausstellen. Die Ausgabe des RaP erfolgt bei der Bundespolizei an der Grenze, einigen Flughäfen oder einer Dienststelle. Erforderlich ist ein amtlicher Lichtbildausweis, für Deutsche unter 18 Jahren muss der gesetzliche Vertreter zustimmen.

Für die Beantragung und Abklärung der Einzelheiten ist die Kontaktaufnahme mit der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 erforderlich. Der Antrag kann auch elektronisch gestellt werden unter

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ANERKENNUNG des Reiseausweises als Passersatz:

Ohne Einschränkung:
in allen EU-Ländern bis auf Rumänien.
(Die EU-Staaten sind: Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn).

Für die Einreise zu touristischen Zwecken:
in Albanien, Algerien, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und San Marino.

In Verbindung mit einem abgelaufenem deutschen amtlichen Lichtbildausweis (z.T. jedoch nicht mit abgelaufenem Personalausweis):
in Irland, Kanada, Kroatien, Mexiko (nur Inhaber von mexikanischen Aufenthaltstiteln, Visum nicht ausreichend), Montenegro, Schweiz, Serbien und Tunesien.

In Verbindung mit dem gültigen Personalausweis:
auf den Seychellen.

In Verbindung mit einem gültigen Führerschein:
in Bulgarien und im Vereinigten Königreich Großritannien und Nordirland.

Bestätigte Nichtanerkennung: Ägypten, Malediven und Sri Lanka.

Zu beachten sind auch eventuelle Visa-Vorschriften.

HINWEIS: Das Reisen mit dem Reiseausweis als Passersatz geschieht auf eigenes Risiko, da das Zielland oder die Fluggesellschaft die Einreise mit diesem Dokument ablehnen oder seine Bestimmungen kurzfristig ändern kann.

Verlust des Ausweisdokumentes im Ausland

Bei Verlust des Ausweises im Ausland ist die Kontaktaufnahme mit der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) erforderlich. Dort wird ein „Reiseausweis als Passersatz zur Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland“ ausgestellt. Das Mitführen eines Lichtbildes und einer Kopie des Personaldokumentes vereinfacht das Verfahren. Der Diebstahl ist auch der örtlichen Polizei anzuzeigen, die Kopie der Anzeige dient als Nachweis für die Neubeantragung bei den deutschen Behörden.

Hund und Katze

Ausweise und Kennzeichnungen

Erforderlich ist der EU-Heimtierausweis.

Im EU-Heimtierausweis muss die Kennzeichnung des Tieres durch Mikrochip oder deutlich lesbare Tätowierung eingetragen sein. Für Tiere, die ab dem 3.7.2011 zum ersten Mal gekennzeichnet wurden, ist der Mikrochip Pflicht.

Impfungen

Im EU-Heimtierausweis muss die gültige Tollwutimpfung (Erstimpfung mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt) eingetragen sein.

Bei der Einreise aus bestimmten Nicht-EU-Ländern (z.B. Albanien, Montenegro, Türkei und den nordafrikanischen Ländern) müssen Tollwut-Antikörper nachgewiesen werden. Dies ist frühestens 30 Tage nach der Impfung anhand einer Blutprobe möglich und vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigen zu lassen.

Weitere Regelungen

In der Öffentlichkeit müssen Hunde an der Leine geführt werden, sie darf maximal 1,50 m lang sein. Außerdem ist ein Maulkorb mitzuführen. Es wird empfohlen, bei der Kommune des Urlaubsortes oder im Hotel zu erfragen, ob zusätzliche örtliche Bestimmungen zu beachten sind.

Für die Mitnahme von sog. gefährlichen Hunderassen gibt es keine Einschränkungen.

Tipps zur Sicherung von Tieren im Fahrzeug

Der ADAC gibt im folgenden Link Tipps zur Sicherung von Hunden im Auto:

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Zollbestimmungen

Bei der Einreise zu beachten

Gebrauchsgüter

Das mitgeführte Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch unterliegt keinen Beschränkungen.

Lebens- und Genussmittel

Im privaten Reiseverkehr innerhalb der EU dürfen Waren zum eigenen Verbrauch abgabefrei und ohne Zollformalitäten mitgeführt werden.

Bei verbrauchssteuerpflichtigen Waren gibt es folgende Richtmengen, bis zu denen eine private Verwendung angenommen wird:

  • Bei der Einreise aus Ungarn und Rumänien gilt eine Steuerfreimenge von 300 Zigaretten.
  • 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (höchstens 3g/Stück), 200 Zigarren, 1 kg Tabak
  • 10 l Spirituosen über 22 Vol.-% Alkoholgehalt, 20 l alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein ( davon höchstens 60 l Schaumwein) und 110 l Bier
  • 10 kg Kaffee oder kaffeehaltige Waren

Darüber hinaus muss eine Verwendung für private Zwecke nachgewiesen werden.

Einreise aus Nicht-EU-Ländern

Zollfrei sind Waren (Reisebedarf, Geschenke, elektr. Geräte, Parfum, Schmuck) im Wert bis zu 300 Euro (Landweg) bzw. 430 Euro (Luftweg); 200 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

Für mitgeführte Waren aus Nicht-EU-Ländern oder Duty-free-Shops gelten für Lebens- und Genussmittel folgende Mengen:

Bei Flug- und Seereisenden 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak und 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Prozent Alkoholgehalt) und 4 l Wein sowie 16 l Bier.

Besondere Bestimmungen

Die Mitnahme von Schreckschuss- und Gaspistolen sowie von Tränengas-Spray ist verboten. Detaillierte Auskünfte zur Mitnahme von Waffen erteilt die Wirtschaftsabteilung der italienischen Botschaft.

Bei der Ausreise zu beachten

Bei der Rückreise gelten für Gebrauchsgüter sowie für Lebens- und Genussmittel die Bestimmungen für den Reiseverkehr innerhalb der EU.

Für Wein aus anderen EU-Mitgliedstaaten wurde in Deutschland keine Richtmenge festgelegt.

Unabhängig von den Richtmengen ist der Erwerb oder Besitz von Tabakwaren, die aus einem Nicht-EU-Land stammen und nicht verzollt wurden, illegal (Steuerhehlerei). Diese Tabakwaren sind zu erkennen an fehlenden Steuerzeichen, fehlenden Warnhinweisen oder Angaben zum Teer- und Nikotingehalt sowie an deutlich niedrigeren Preisen als im Geschäft und an nicht offenem Verkauf.

Alle Angaben ohne Gewähr.