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Sicherer Schulweg mit dem Kinderroller

12.09.2016

Kinder sollten nie ohne Kopfschutz mit dem Roller unterwegs sein.

Kinder sollten nie ohne Kopfschutz mit dem Roller unterwegs sein.

Viele Schüler bestreiten den Schulweg gerne auf ihren Rollern. Doch das beliebte Fortbewegungsmittel hat seine Tücken - wir klären auf und geben Tipps, wie Kinder sicher zur Schule kommen. 


Erst nach erfolgreich bestandener Fahrradprüfung sollten Kinder mit dem Rad zur Schule fahren. Bis dahin sind viele mit dem Roller unterwegs. Eltern sollten gerade zum Schulanfang die Gefahren beim Rollerfahren nicht unterschätzen: Gerade wenn Kinder in Gruppen unterwegs sind oder um die Wette rollern, achten sie nicht mehr ausreichend auf das Verkehrsgeschehen.


Längere Reaktionszeit

Wer mit dem Roller unterwegs ist, darf nicht auf der Straße fahren, sondern muss sich den Gehweg mit Fußgängern teilen. Kinder müssen deshalb lernen, Rücksicht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern zu nehmen.


Bis zu einem Alter von acht Jahren können sie Geschwindigkeiten und Entfernungen oft nicht richtig einschätzen, ihre Reaktionszeit ist länger. Dadurch sind Schulanfänger besonders gefährdet. Eltern sollten den Nachwuchs deshalb immer wieder auf dem Schulweg begleiten und auf gefährliche Stellen wie Straßenkreuzungen, Gullydeckel sowie andere Stolperfallen hinweisen.


Kinder sichtbarer machen!

Allein wegen ihrer Größe werden Kinder leichter übersehen, vor allem im Herbst und Winter. Sind schlechte Sichtverhältnisse gegeben, können Autofahrer sie unter Umständen erst aus 25 Metern sehen. Mit Reflektoren an Kleidung und Schulranzen sind Kinder dagegen schon aus 130 bis 140 Metern zu erkennen. 


Kommt es doch zu Zusammenstößen im Straßenverkehr, kann ein Fahrradhelm schwere Kopfverletzungen vermindern. Deshalb sollten Kinder nie ohne Kopfschutz mit dem Roller unterwegs sein. Wir raten dazu, auch beim Helmkauf auf helle Farben und Reflektoren zu achten.


Mit seiner Verkehrsinitiative „Für einen sicheren Schulweg!“ will der ADAC in diesem Jahr einen Beitrag leisten, die Unfallzahlen bei Kindern zu senken. Ziel der Initiative ist es, Eltern und Kinder über die besonderen Risiken im Straßenverkehr zu informieren und aufzuzeigen, wie eine sichere Mobilität gewährleistet werden kann.


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