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Der ADAC

Sichtbarkeit von Kindern im Straßenverkehr

Kinder gehen bei Dämmerung über einen Zebrastreifen
Warnwesten erhöhen die Sichtbarkeit auf dem Weg in die Schule ∙ © ADAC/Edward Gröger

In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, dass Kinder im Straßenverkehr gut sichtbar sind. Schlechte Sichtverhältnisse, wie Regen oder Nebel, sorgen für zusätzliche
Gefahren auf den Straßen. Mit diesen Tipps von ADAC e.V. und ADAC Stiftung sind Sie und Ihre Kinder sicher im Herbst und Winter unterwegs.

  • Reflexmaterial erhöht Sichtbarkeit im Dunklen

  • Sicherheitsweste muss Norm EN ISO 20471 oder EN 1150 erfüllen

  • Schulranzen muss Norm DIN 58124 erfüllen

Noch mehr als sonst sind besonders Schulkinder in den Herbst- und Wintermonaten gefährdet, wenn sie morgens auf dem Weg zur Schule im Straßenverkehr unterwegs sind. Entsprechende Informationen und Unterlagen für Eltern, wie Kinder fit für den Schulweg gemacht werden können, stellt die ADAC Stiftung auf ihrem Online-Portal verkehrshelden.com zur Verfügung.

Oberstes Gebot: Sichtbarkeit erhöhen

Ein dunkel gekleideter Fußgänger ist von einem Autofahrer bei schlechten Sichtverhältnissen erst aus rund 25 Metern Entfernung zu erkennen. Zum Vergleich: Der Anhalteweg eines Autos beträgt bei einer Notbremsung aus 50 km/h etwa 28 Meter – zu lang, um im Ernstfall rechtzeitig vor einem gefährdeten Verkehrsteilnehmer zum Stehen zu kommen.

Trägt ein Fußgänger jedoch Kleidung mit reflektierenden Materialien, verbessert sich die
Sichtbarkeit auf bis zu 140 Meter. Weitere Informationen über den Anhalteweg
und zu Maßnahmen zur Unfallvermeidung gibt es unter verkehrshelden.com/achtungauto.

Beim Kauf von Reflexmaterial auf die Norm achten

Wer im Dunkeln draußen unterwegs ist, sollte Schuhe und Jacken mit integriertem Reflexmaterial tragen. Auch eine über der Kleidung getragene Sicherheitsweste erhöht die
Sichtbarkeit deutlich. Wichtig ist, dass das Material die Norm EN ISO 20471 oder EN 1150 erfüllt. Reflektoren gibt es zudem zum Aufnähen und -kleben. Beim Kauf eines Schulranzens sollten Eltern darauf achten, dass dieser die Norm DIN 58124 erfüllt.

Wer mit dem Rad zur Arbeit oder in die Schule fährt, sollte zudem die Beleuchtung am Fahrrad überprüfen und die vorgeschriebenen Reflektoren anbringen. Mehr Infos zum verkehrssicheren Fahrrad finden Sie hier.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Auch Autofahrer können zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen, indem sie ihre Fahrweise den Sichtverhältnissen anpassen und langsamer fahren. Durch saubere Frontscheiben und Scheinwerfer sowie funktionsfähige Wischerblätter können die Sichtverhältnisse ebenfalls deutlich verbessert werden.

Tipps der ADAC Stiftung für einen sicheren Schulweg

Neben den Reflektoren an Kleidung, Schulranzen und Fahrrädern sind beispielsweise
Laufbus-Gruppen eine gute Möglichkeit für Schulkinder, sicher zu Schule zu kommen. Dabei läuft eine Gruppe von bis zu 12 Kindern in Begleitung von ein bis zwei Erwachsenen morgens gemeinsam zur Schule. Weitere Informationen der ADAC Stiftung zum Laufbus gibt es hier.

So kleiden Sie Ihr Kind sichtbar
PDF, 1.03 MB
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Text: Mit fachlicher Beratung der ADAC Stiftung