Wie sich Fahrradfahren auf den Körper auswirkt und Sie gesundheitlich davon profitieren können. Schont die Gelenke und trainiert nicht nur die Beine 150 Minuten pro Woche senken Risiko für viele Erkrankungen Spart Geld und schützt das Klima Egal, ob jung oder alt, Fahrradfahren ist für die meisten Menschen eine gute Möglichkeit, das tägliche Bewegungspensum zu erreichen. Weitere Vorteile: Sie sparen Spritkosten und schonen damit nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. So gesund ist Radfahren Fahrradfahren gehört zu den gesündesten Ausdauersportarten, weil es sich auf den gesamten Körper positiv auswirkt. Es trainiert nicht nur Herz und Lunge, auch Rücken, Gelenke sowie die Psyche können von der rhythmischen Bewegung profitieren. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, stärkt die Muskeln und verbrennt Kalorien. Sie sollten die Belastung der individuellen Leistungsfähigkeit anpassen und sich langsam steigern. Wie bei allen Ausdauersportarten gilt: Während der Fahrt sollten Sie sich noch unterhalten können, ohne dabei aus der Puste zu kommen. Ein ärztlicher Check-up ist ratsam für alle, die schon länger keinen Sport gemacht haben oder unter einer Vorerkrankung leiden. Was bringt Radfahren für die Figur? Neben der Steigerung von Muskelkraft und Beweglichkeit führt Radfahren zu einem erhöhten Fettstoffwechsel. Der Kalorienverbrauch ist individuell und hängt unter anderem davon ab, wie lange und in welcher Intensität Sie radeln: Bei schnellem Tempo (etwa 20 Kilometer pro Stunde) kann man circa 500 Kalorien in einer Stunde verbrennen. Auch kurze Einheiten fördern die Gesundheit – jede Bewegung zählt. Wer anfangs noch keine halbe Stunde schafft, kann sich langsam steigern. Fahrradfahren lässt sich meist relativ einfach in den Alltag integrieren, indem Besorgungen oder der Weg zur Arbeit mit dem Rad erledigt werden. Schwanger Rad fahren? Während der Schwangerschaft spricht nichts gegen Radfahren. Da sich jedoch der Körperschwerpunkt ändert, kann das Gleichgewichtsgefühl beeinflusst und dadurch das Sturzrisiko erhöht sein. Achten Sie auf ein moderates Fahrtempo. Dem Ungeborenen schadet Radfahren nicht. Schwangere empfinden die Bewegung meist als angenehm, unter anderem da sie die Gelenke schont. Eine aufrechte Sitzposition sowie die richtige Fahrradeinstellung können helfen, Fehlbelastungen zu vermeiden. Ein niedriger Einstieg erleichtert das Auf- und Absitzen. Täglich 30 Minuten Fahrrad fahren Wer sich pro Woche 150 Minuten oder täglich 30 Minuten moderat bewegt, folgt der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Damit lassen sich laut WHO-Expertenrat die Gesundheit und das Wohlbefinden steigern sowie das Risiko für Erkrankungen, die auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind, senken. Menschen, die ihren Alltag aktiv gestalten und zum Beispiel für den Arbeitsweg das Rad nutzen, senken laut WHO das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (um 10 Prozent) und für Diabetes-Typ-2 (um 30 Prozent). Hinweis: Diese Informationen wurden sorgfältig recherchiert, ersetzen jedoch nicht die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Alle Angaben ohne Gewähr.