Längere Wartezeiten bei der Pannenhilfe

1.3.2018

Trotz der steigenden Temperaturen gibt es ein anhaltend hohes Pannenaufkommen. Mit einer Entlastung ist auch in den nächsten Tagen aufgrund der anhaltenden schwierigen Wettersituation - mit zum Teil gefrierendem Regen - nicht zu rechnen. Deshalb kann es bei der ADAC Pannenhilfe weiterhin zu längeren Wartezeiten kommen. Auch die Hotline der Pannenhilfe ist teilweise überlastet und daher schwer erreichbar.

Pannenhilfe, Winter
Bei Minustemperaturen sind die Gelben Engel verstärkt im Einsatz.

Bei den aktuellen Witterungsbedingungen erhöht sich erfahrungsgemäß das Pannenaufkommen, weshalb wir unsere Kapazitäten aufgestockt haben. Dennoch kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten um Verständnis und Geduld.

Kontakt im Notfall

Im Notfall erreichen Sie die ADAC Pannenhilfe per Smartphone unter 22 22 22 oder per Festnetz unter 01 80 222 22 22.

Besonders einfach, komfortabel und schnell können Sie eine Panne mit der neuen ADAC Pannenhilfe App melden. Ihre Mitglieds- und Fahrzeugdaten können Sie bequem vorab eingeben. Diese werden dann im Schadensfall zusammen mit Standort und Pannenursache automatisch übertragen. Hier können Sie sich die App im Google Play Store und im Apple App Store herunterladen.

Darüber hinaus können Sie uns über die Pannenhilfe Web App und das Online Formular erreichen.

 

Tipps: Autopannen vorbeugen

Im Folgenden haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie in der kalten Jahreszeit Pannen vorbeugen können.

Die Batterie: Die häufigste Pannenursache im Winter ist eine entladene oder defekte Batterie. Im Fall der Fälle helfen natürlich die Gelben Engel. Weil eine Panne aber immer ärgerlich ist, lässt man es am besten gar nicht so weit kommen. Gut zu wissen: Die Leistung nimmt ab dem vierten Lebensjahr der Batterie merklich ab. Wenn der Anlasser also bereits bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nur noch müde dreht, kann man sich auf die Batterie nicht mehr hundertprozentig verlassen. Spätestens dann sollten Sie die Batterie unbedingt in einer Werkstatt überprüfen und bei Bedarf ersetzen lassen.
Springt das Auto nicht an, hilft selbstverständlich die ADAC Pannenhilfe. Wer lieber selbst zum Starthilfekabel greift, sollte sich unbedingt die entsprechenden Kapitel in den Bedienungsanleitungen der beiden Fahrzeuge (Spender und Empfänger) durchlesen. Grundsätzlich sollte Starthilfe nur von Personen mit entsprechenden Kenntnissen geleistet werden. Alle Informationen rund um die Starthilfe finden Sie hier.

Kühlerfrostschutz: Auch der Kühlerfrostschutz muss stimmen. Bis mindestens -25° Celsius sollte er durchhalten. Das lässt sich an der Tankstelle oder in der Werkstatt ganz einfach mit einem kleinen Prüfgerät kontrollieren. Es klingt paradox, aber ein eingefrorener Kühler lässt den Motor leicht überhitzen, weil der Kühlkreislauf versagt. Ein einmal eingefrorener Kühler muss aufwendig wieder aufgetaut werden, meistens in einer Werkstatt. Wenn der Kühlwasserstand unter die Minimum-Markierung abgesunken ist, sollten Sie die Ursache unbedingt in einer Werkstatt feststellen lassen!

Scheibenwaschanlage: Auch bei der Scheibenwaschanlage muss der richtige Frostschutz sichergestellt sein. Hier gilt ebenso: Ist die Flüssigkeit erst einmal eingefroren, muss die gesamte Scheibenwaschanlage aufgetaut werden. Nachträglich Frostschutz einfüllen bringt nichts mehr. Füllen Sie daher unbedingt vor jeder Kälteperiode ausreichend Frostschutz in den Behälter und betätigen Sie die Scheibenwaschanlage, damit der Frostschutz auch bis zu den Düsen kommt.

Türdichtungen: Damit die Türdichtungen nicht festfrieren, sollten Sie diese mit einem speziellen Pflegestift einreiben. Stifte auf Silikon- oder Hirschtalgbasis für die Gummidichtungen reduzieren die Einfrier-Neigung von Türen und Heckklappe merklich.

Reifen: Die richtigen Reifen sind besonders wichtig. Bei Winterwetter liefern nur Winterreifen mit mindestens vier Millimeter Profiltiefe sicheren Halt.

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Alles zum Fahren bei Eis und Schnee und was Sie bei Räumfahrzeugen, verschneiten Verkehrsschildern und dem Motor warmlaufen lassen beachten sollten.  

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