Interessenvertretung & Verbraucherschutz

Die Juristen des ADAC setzen sich für die Rechte der Verbraucher gegenüber Ministerien, Behörden, Industrie und Verbänden ein. Sie erarbeiten beispielsweise Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben auf nationaler und EU-Ebene oder werden als Sachverständige bei Anhörungen tätig.

Interessenvertretung in Europa durch den ADAC
ADAC Interessenvertretung in Deutschland und Europa. (©iStock.com/AdrianHancu)

Musterfeststellungsklage 

Die Einführung der Musterfeststellungsklage bis zum 1. November 2018 – noch bevor mögliche Ansprüche der Betroffenen aus dem VW-Abgasskandal gegen den Hersteller verjährt sind – ist ein wichtiger Schritt für die bessere Verbraucherrechtsdurchsetzung in Deutschland. Wer als einer von vielen durch rechtswidriges Verhalten von Unternehmen einen Schaden erlitten hat, muss bisher grundsätzlich für sich allein mit dem entsprechenden Prozesskostenrisiko klagen. Mit einer Musterfeststellungsklage profitieren alle Beteiligten durch eine stringente und objektive Aufarbeitung eines komplexen Sachverhalts in angemessener Zeit und von einer einheitlich getroffenen und für alle Seiten verbindlichen Positionierung. 

Mehr Informationen zur Musterfeststellungsklage

Musterprozesse

Der ADAC ist ein Verbraucherverband mit über 20 Millionen Mitgliedern und nach dem Unterlassungsklagegesetz (UKlag) in die Liste der qualifizierten Einrichtungen eingetragen. Es ist eine selbstverständliche und in der Satzung des ADAC verankerte Aufgabe, die Stellung des Verbrauchers zu stärken. Daher befassen sich die Juristen des ADAC mit der Durchsetzung einer Vielzahl von Rechten rund um das Thema Mobilität. Die ADAC Anwälte klären Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung mittels Musterprozessen, mahnen ab oder legen Verbandsklagen ein. Viele Mitglieder wenden sich deshalb mit rechtlichen Fragen an „ihren" ADAC.
 

Verbraucherschutz

Ein Beispiel für das Tätigsein des ADAC als Verbraucherschützer ist die Initiative Sicherer Autokauf. Zusammen mit den führenden Internet-Fahrzeugmärkten startete der ADAC eine umfassende Aufklärungsoffensive. Ziel der langfristig angelegten Initiative ist es, Nutzer von Online Autobörsen für Sicherheitsfragen rund um den Autokauf und Verkauf im Netz zu sensibilisieren, umfassend zu informieren und konkrete Hilfestellung zu geben.
 

Veranstaltungen in der ADAC Zentrale

In der ADAC Zentrale in München treffen sich regelmäßig ADAC Juristen der Juristischen Zentrale mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Anwaltschaft, Fahrzeugtechnik, Verkehrsmedizin und -psychologie. Sie referieren und diskutieren mit Repräsentanten der Automobilindustrie über Rechtsfragen und Probleme in der Praxis. Im Mittelpunkt stehen verkehrs- und verbraucherschutzrechtliche Themen. Ziel ist es, Lösungen zu erarbeiten, die lebensnah sind und die Rechte der Verbraucher umfassend berücksichtigen. Mehr
 

Interessenvertretung

Wir setzen uns für Sie ein! Die Juristen der Juristischen Zentrale sind in nationalen und europäischen Gremien und Ausschüssen vertreten. Sie kämpfen in ihrer Rolle als Interessenvertreter für mehr als 20 Millionen Mitglieder. Beim Deutschen Bundestag ist der ADAC in diesem Zusammenhang als offizielle Interessenvertretung registriert und anerkannt. Aber nicht nur dort, sondern auch beim Deutscher Verkehrsgerichtstag in Goslar (VGT), beim Institut für Europäisches Verkehrsrecht (IEVR), dem DVR* Rechtssausschuss oder der FIA* (Legal and Consumer Affairs Working Group) - um nur einige Beispiele zu nennen - sind Ihre ADAC Anwälte für Sie tätig.

 

58. Deutscher Verkehrsgerichtstag 2020

Vom 29. - 31.1.2020 findet in Goslar der 58. Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) statt. Themen werden unter anderem die Grenzüberschreitende Unfallregulierung in der EU, Elektrokleinstfahrzeuge, die Praxistauglichkeit des Bußgeldverfahrens, die Entschädigung von Opfern nach terroristischen Anschlägen und die Sicherheit und Passagierrechte auf Kreuzfahrten sein. 

Zum Verkehrsgerichtstag*

 

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Text: Juristische Zentrale