Mazda 3 2019: Neue Technik, tolle Form

30.11.2018

Der neue Mazda 3 kommt im März 2019 auf den Markt. Der Golf-Konkurrent ist optisch deutlich nachgeschärft und wird als Skyactif-X erstmals mit einem sparsamen und sauberen Diesel-Otto-Motor erhältlich sein. Erste Infos, technische Daten und Bilder

Roter Mazda 3 stehend
Neuer Mazda 3: Mit typischer Mazda-Front, aber etwas wuchtiger als bisher
  • Der neue Mazda 3 kommt im März 2019 auf den deutschen Markt
  • Technisches Highlight: Ein Benziner mit Selbstzündung soll Sprit sparen
  • Infrarot-Kamera überwacht den Fahrer

 

Auf der Los Angeles Auto Show im November 2018 wurde der neue Mazda 3 enthüllt. Der kompakte Golf-Gegner kommt als Fünftürer und Limousine auf den deutschen Markt.

Das Design des neuen Mazda 3 ist gelungen

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Cockpit Mazda 3
Auch innen ansprechende Optik mit klaren Linien

Bereits auf den ersten Blick ist die dynamischere Optik des neuen Modells zu erkennen. Der Kompakte basiert auf einer neuen Plattform mit Verbundlenkerhinterachse und ist im neuen, reduzierten Mazda-Design gestaltet, das auf sogenannte "Charakterlinien" verzichtet: Die Flanke kommt beispielsweise schnörkellos glatt daher. Auch die Optik der Scheinwerfer ist sehr schlicht.

Die Japaner bieten den Mazda 3 nicht nur als klassischen Fünftürer, sondern auch als Limousine an, die etwa zehn Zentimeter länger ausfällt.

Im Innenraum fallen besonders die neuen Sitze auf, die sich genauso wie das Lenkrad nun umfassender verstellen lassen. Der Bildschirm des zentral platzierten Infotainment-Systems misst 8,8 Zoll und wird von einem Head-up-Display vor dem Fahrer ergänzt. Ein neues Soundsystem (optional von Bose) und der Fokus auf einen hohen Geräuschkomfort sollen den Mazda 3 zu einem angenehmen Alltagsbegleiter machen.

Mehr Sicherheit durch Assistenzsysteme 

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Heck Mazda 3
Markant: Schmale Heckleuchten, breite C-Säule

Bei den Assistenzsystemen soll die Fahrerüberwachung per Infrarot- und LED-Technik die Müdigkeit des Fahrers ständig im Blick haben. Zur Beurteilung der Fahrtüchtigkeit werden unter anderem die Körperhaltung und die Bewegungen der Augenlider herangezogen.

Ebenfalls neu an Bord: Ein "Front Cross Traffic Alert" mit Radartechnik für die Unfallvermeidung an T-Kreuzungen sowie ein adaptiver Tempomat mit Staupilot, der selbstständig lenkt, beschleunigt und verzögert.

Mazda setzt auf Mild-Hybridtechnik

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Mazda 3 stehend
Elegant: Die Stufenheckversion des neuen Mazda3

In dem Kompaktmodell bringt Mazda den ersten "Diesotto"-Motor zur Serienreife. Beim "Skyactiv-X" genannten Aggregat handelt es sich um einen Benziner mit Kompressionszündung, der die Vorteile von Diesel- und Ottomotor verbinden soll. Das Triebwerk hat einen Hubraum von 2,0 Litern und wird von einem Mild-Hybrid-System unterstützt.

Genaue Motordaten gab Mazda allerdings noch nicht bekannt, ebenso wie Preise oder den Zeitpunkt der Markteinführung. Sicher ist nur: Zum Marktstart im März 2019 wird es den Skyactiv-X wohl noch nicht geben.

Ebenso durch ein Mild-Hybrid-System elektrifiziert ist ein gleich großer Benziner. Ein 1,8-Liter-Selbstzünder rundet die Motorenpalette zur Markteinführung ab. Geschaltet wird entweder per Hand oder automatisch, beide Getriebe haben sechs Gänge, Allradantrieb ist optional.

Testfahrt im Prototyp: So fährt sich der Diesel-Benziner Mazda Skyactiv-X

 

Text: Holger Holzer/SP-X, Fotos: PR.

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