Motorrad-Neuheiten: Frische Bikes für 2026

• Lesezeit: 19 Min.

Von Jochen Krauß

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Die neue CFMOTO 1000MT-X fahrend fotografiert
Genug Leistung für Offroad oder Asphalt: Die CFMoto 1000MT-X hat 113 PS© CFM Moto/Leeb Motor

Alles über die Motorrad-Neuheiten 2026: BMW bringt die F 450 GS auf den Markt, Ducati erneuert die Monster und chinesische Hersteller locken mit Kampfpreisen. Ausblick auf das neue Modelljahr mit Daten, Bildern und Preisen.

  • BMW: Mittelklasse-Enduro für unter 7500 Euro

  • Fünfte Generation der Ducati Monster

  • Kawasaki belebt die KLE500 neu

Auch in der Saison 2026 dominiert bei den klassischen Naked Bikes das Retro-Design. Vor allem japanische Hersteller kombinieren den klassischen Look früherer Maschinen mit moderner Technik. Die Motoren erfüllen die neueste Abgasnorm und zahlreiche Assistenzsysteme sorgen für Fahrsicherheit. Wer gut ausgestattete Motorräder zu moderaten Preisen sucht, kommt an den Maschinen aus China nicht vorbei.

Die Motorrad-Neuheiten 2026 im Überblick

Welche Motorräder kommen 2026 neu auf den Markt? Für den schnellen Überblick können Sie die folgende Bildergalerie durchscrollen. Ausführliche Infos finden Sie zu jedem Motorrad im Artikel darunter.

Benda Dark Flag 950

Seitenansicht einer stehenden Benda Dark Flag 950
Der mächtige V4-Motor in der Benda Dark Flag 950 leistet 108 PS© EICMA

Die chinesische Motorradmarke Benda bereitet den nächsten Schritt in ihrer Cruiser-Offensive vor: Mit der Dark Flag 950 steht ein V4-getriebener Groß-Cruiser in den Startlöchern. Der Antrieb der Dark Flag 950 stellt eine Rarität dar, denn Vierzylinder in V-Bauweise sind selten.

Ende 2024 hatte Benda mit der Dark Flag 500 erstmals einen Motor dieser Bauart in Deutschland eingeführt, während bei den Wettbewerbern vor allem Zweizylinder dominieren. Im neuen 950er-Modell kommt ein flüssigkeitsgekühlter V4 mit 60-Grad-Zylinderwinkel zum Einsatz, der 80 kW/108 PS und 85 Newtonmeter leistet.

Der 16-Liter-Tank dürfte bei einem zu erwartenden Verbrauch um 5 Liter eine Reichweite von rund 300 Kilometern ermöglichen. Zum Effizienzpaket zählt eine Zylinderabschaltung im Leerlauf. Ein Marktstart der Dark Flag 950 in Europa soll noch 2026 erfolgen. Beim Preis ist von deutlich mehr als den rund 9000 Euro für die Dark Flag 500 auszugehen.

BMW F 450 GS

Neuvorstellung der BMW F450 GS
Auch in der Variante GS Trophy ist die Ähnlichkeit mit der großen Schwester BMW R 1300 GS (hinten) nicht zu leugnen© BMW

Mit der komplett neuen F 450 GS erweitert BMW Motorrad seine GS-Familie. Die kleine Enduro ist das erste Modell einer kommenden neuen Baureihe in der unteren Mittelklasse. Optisch ist die neue Maschine klar als Mitglied der GS-Familie zu erkennen, mit markantem Verkleidungsvorbau, LED-Scheinwerfer samt X-förmigem Tagfahrlicht und dem charakteristischen Schnabel über dem Vorderrad. Der Marktstart ist für April 2026 geplant.

Als Einstiegspreis nennt der Hersteller 7220 Euro für die Basisvariante. Die neue Baureihe findet ihren Platz zwischen der G-310-Reihe und der F 800/900. Der neue, wassergekühlte Zweizylindermotor der F 450 GS hat trotz der Modellbezeichnung "nur" 420 Kubikzentimeter Hubraum und leistet 35 kW/48 PS, womit das Modell A2-konform bleibt. Die Höchstgeschwindigkeit der 178 Kilogramm leichten Enduro liegt bei 165 km/h.

Die gereinigten Abgase entlässt der Einspritzer durch eine Edelstahlauspuffanlage nach Euro-5+-Norm, optional steht eine Akrapovic-Anlage im Programm. Mit 3,8 Litern Verbrauch pro 100 Kilometer und einem 14-Liter-Tank sind Reichweiten von mehr als 350 Kilometern möglich.

CFMoto 1000MT-X

Die neue CFMOTO 1000MT-X fahrend fotografiert
113 PS, Ride-by-Wire und Quickshifter: CFMoto geizt bei der 1000MT-X nicht mit Leistung oder Ausstattung© CFM Moto/Leeb Motor

Das neue Adventure-Flaggschiff 1000MT-X von CFMoto startet mit einer Preisoffensive in Deutschland. Die Reiseenduro liegt regulär bei rund 11.000 Euro. Zum Marktstart lockt der Hersteller mit einer Launch Edition inklusive 1000 Euro Preisnachlass, womit der Einstiegspreis auf 10.000 Euro sinkt.

Angetrieben wird der auch für Offroad-Einsätze geeignete Reisedampfer von einem flüssigkeitsgekühlten Zweizylinder mit 948 Kubikzentimetern Hubraum. Der Einspritzmotor der CFMoto mobilisiert 83 kW/113 PS sowie 105 Newtonmeter Drehmoment. Ride-by-Wire ersetzt den klassischen Gaszug, die Sechsgangbox arbeitet mit Anti-Hopping-Kupplung und Quickshifter.

Mit 222 Kilogramm fahrfertigem Gewicht fällt die Maschine für ihre Klasse vergleichsweise leicht aus. Zur Serienausstattung zählen unter anderem ein verstellbares Windschild, höhenverstellbarer Sitz, Aluminium-Motorschutz, ein 22,5-Liter-Tank, Tempomat sowie beheizte Sitzbank und Heizgriffe.

Harley-Davidson Liberty Edition

Drei Motorräder der Marke Harley-Davidson stehen nebeneinander, es handelt sich um die Modelle FLHX, FLHC and FLhLT
Harley-Davidson: Die Modelle der limitierten "Liberty Edition" haben Metallic-Lack und Akzente in den US-Nationalfarben gemeinsam© Harley-Davidson

Die USA feiern 2026 ihren 250. Geburtstag. Zum Jubiläum legt Motorradhersteller Harley-Davidson eine limitierte "Liberty Edition" auf. Die Sonderserie umfasst die Modelle Heritage Classic, Street Glide und Street Glide 3 Limited. Von jeder Variante entstehen jeweils 2500 Exemplare.

Gemeinsam ist allen Ausführungen die exklusive Metallic-Lackierung "Midnight Ember" in Schwarz. Ein Adler-Motiv auf dem Tank sowie Akzente in Rot, Weiß und Blau greifen das nationale Jubiläumsthema auf. Bei den einspurigen Modellen Heritage Classic und Street Glide kommen zudem transparent ausgeführte, blau getönte Windschilder zum Einsatz.

Die "Liberty Edition" ist in Deutschland bereits bestellbar. Den preislichen Einstieg markiert die Heritage Classic mit 29.800 Euro. Für die Street Glide werden 35.900 Euro fällig, während das Trike Street Glide 3 Limited ab 51.150 Euro angeboten wird.

Indian Chief Vintage

Draufsicht auf eine Indian Motorcycle Chief Vintage
Klassischer Cruiser mit moderner Technik: Indian bringt die Chief Vintage zurück© Indian Motorcycle

Zum 125-jährigen Bestehen legt Indian Motorcycle seinen Klassiker Chief Vintage neu auf. Das Modelljahr 2026 orientiert sich optisch stärker denn je an der legendären Chief der 1940er-Jahre, kombiniert den historischen Auftritt jedoch mit zeitgemäßer Technik. Für den deutschen Markt nennt der Hersteller einen Preis von rund 21.000 Euro.

Charakteristisch für die Chief Vintage sind die tief heruntergezogenen, geschwungenen Schutzbleche, Speichenräder und der schmale Heckrahmen. Auch der luftgekühlte Zweizylinder-V-Motor zitiert die Historie: Schwarze, ungefräste Zylinderblöcke sowie silbern lackierte Zylinderköpfe und Stößelrohre erinnern an das Original aus der Nachkriegszeit.

Der bekannte Thunderstroke-116-Motor mobilisiert aus 1,9 Litern Hubraum 62 kW/84 PS und ein maximales Drehmoment von 156 Nm. Drei Fahrmodi – Tour, Standard und Sport – passen die Gasannahme an unterschiedliche Einsatzbereiche an. Zeitgemäß zeigt sich auch das Infotainment im digitalen Cockpit. Ein rundes 10-Zentimeter-Touchdisplay mit Ride-Command-System informiert über Fahrdaten, bietet Konnektivität und Navigation.

Mash GT 750

Motorradneuheit Mash GT 750 stehend
Massive Sturzbügel und viel Platz für Gepäck: Die Mash GT 750 ist tourentauglich© Mash Motor

Mash Motor ist ein französischer Motorrad-Importeur, der inzwischen auch Bikes im Portfolio hat, die in China unter dem Namen Jedi firmieren. Bislang hatten sich die Franzosen vor allem mit Einzylinder-Naked-Bikes im Retro-Stil einen Namen gemacht. Mit der GT 750 wird nun auch ein vollverkleidetes Reisemotorrad unter der Marke Mash in Europa vertrieben.

Stilbildend ist der massive Vorbau mit einem großen, elektrisch verstellbaren Windschild, integrierten Rückspiegeln sowie einer Dreifachscheinwerfer-Einheit mit markanter Tagfahrlichtsignatur. Im Kontrast dazu wirkt die Sitzbank vergleichsweise niedrig. Der Hersteller gibt die Sitzhöhe mit 78 Zentimetern an – ein Wert, der angesichts von 275 Kilogramm Gewicht Vertrauen beim Rangieren schaffen soll.

Unterhalb der Bank sind beidseitig jeweils 20 Liter große Seitenkoffer angebracht. Ansprechen soll die rund 12.000 Euro teure GT 750 vor allem tourenaffine Fahrer und Fahrerinnen. Bei einem Normverbrauch von 4,6 Litern und einem 24-Liter-Tank sind Reichweiten von über 500 Kilometern möglich.

Für Vortrieb sorgt ein flüssiggekühlter Zweizylinder-Reihenmotor mit 55 kW/75 PS, der seine Leistung über ein Sechsganggetriebe und eine Kette an das 17 Zoll große Hinterrad mit 180er-Michelin-Bereifung abgibt. Bemerkenswert umfangreich fällt die Komfortausstattung aus. Heizungen für Griffe und Sitzbank sind ebenso an Bord wie ein Keyless-Start-System, Reifendruckkontrollsystem, Front- und Heckkamera sowie Bügel für Motor- und Kofferschutz.

Mash K750

Mash K750
Sportlich aggressiv: Bei der Mash K750 dominieren die Frontverkleidung und die Alu-Hinterradschwinge© Mash Motor

Der Sporttourer K750 von Mash teilt sich den Zweizylinder-Antrieb mit der GT 750, peilt aber mit Supersportler-Optik eine andere Klientel an. Nur 7699 Euro ruft der Importeur für das vollverkleidete, dynamisch gezeichnete Motorrad auf. Angesichts der üppigen Ausstattung ein durchaus moderater Einstiegspreis.

Basis für die K 750 ist ein Aluminiumrahmen, das fahrfertige Gewicht liegt bei 217 Kilogramm. Der Motor leistet wie in der GT 750 55 kW/75 PS bei 8500 U/min sowie 69 Nm bei 6800 Touren. Für A2-Einsteiger bietet Mash zudem eine auf 48 PS gedrosselte Variante an. Geschaltet wird per manuellem Sechsganggetriebe, die Kraft gelangt über ein Kette ans Hinterrad.

Optisch setzt die Frontverkleidung der K750 mit integriertem LED-Scheinwerfer samt markantem Tagfahrlicht Akzente. Die Zweifarblackierung und eine Einarm-Aluminium-Hinterradschwinge runden den sportlichen Auftritt ab. Die Upside-Down-Federgabel vorne lässt sich in Druck- und Zugstufe einstellen. Für Verzögerung sorgt eine Brembo-Bremsanlage mit zwei 300-mm-Scheiben und radial montierten Doppelkolbensätteln vorn.

MV Agusta Brutale

Motorrad Neuheiten 2026 Verbrenner MV Agusta Brutale
Starkes Comeback: Die neue MV Agusta Brutale 950 startet 2026 mit der auf 300 Stück limitierten Serie Oro© Agusta

Nach dem Ende der Kooperation mit KTM hat sich MV Agusta auf der EICMA 2025 zurückgemeldet. Fast 25 Jahre nach der Premiere des Urmodells präsentierte die Marke die neue Brutale – ein Naked Bike, das bewusst an die legendäre Silhouette des Originals anknüpft und gleichzeitig moderne Akzente setzt. Der tropfenförmige LED-Scheinwerfer und die klare Linienführung verbinden Tradition mit zeitgemäßer Technik.

Herzstück der Brutale 950 ist ein überarbeiteter 931 Kubik großer Dreizylinder mit gegenläufiger Kurbelwelle, bekannt aus der Enduro Veloce. Mit neuen Zylinderköpfen, optimierten Strömungswegen und Termignoni-Auspuff leistet der Motor 148 PS bei 11.200 U/min und liefert 107 Nm Drehmoment, wovon 85 Prozent bereits ab 3500 Touren anliegen.

Motorrad Neuheiten 2026 Verbrenner MV Agusta Brutale
Das fünf Zoll große TFT-Display der MV Agusta Brutale bietet Smartphone-Konnektivität© Agusta

Die Brutale erreicht mit diesem Antrieb 260 km/h Spitze, sprintet in 2,7 Sekunden auf 100 km/h und wiegt trocken 195 Kilogramm. Rahmen, verlängerte Schwinge und geänderte Lenkgeometrie sollen das Handling verbessern. Zur Markteinführung bringt MV Agusta die auf 300 Stück limitierte und top ausgestattete Serie Oro. Basispreis in Deutschland: 26.100 Euro zzgl. Nebenkosten.

Auch die Elektronik entspricht dem neuesten Stand. Ein 5 Zoll großes TFT-Display mit Smartphone-Konnektivität ermöglicht Turn-by-Turn-Navigation. Hinzu kommen Launch-Control, Traktionskontrolle mit Schräglagensensor, Quickshifter und ein GPS-gestütztes Diebstahlschutzsystem. Nach der Serie Oro soll die Standardversion der neuen Brutale 950 folgen.

Kawasaki KLE500

ein Mann fährt auf einer Kawasaki KLE 500 durch Gelände
Die Neuauflage der Kawasaki KLE500 soll noch offroadtauglicher sein als die Urversion© Kawasaki

2026 bringt Kawasaki die KLE500 zurück – moderner und geländetauglicher als das Original aus den 1990er-Jahren. Die Neuauflage setzt auf einen Gitterrohrrahmen mit Unterzügen, Speichenräder (21 Zoll vorn, 17 Zoll hinten), eine große Windscheibe und einen hoch angesetzten 16-Liter-Tank. Die Sitzposition ist aufrecht und für leichte Offroad-Einsätze geeignet.

Der Antrieb stammt aus der Ninja 500: Der flüssigkeitsgekühlte Zwei-Zylinder-Motor entwickelt 33 kW (45 PS) und ist mit einem Sechsganggetriebe und Kettenantrieb kombiniert. Ein abschaltbares ABS macht die Maschine geländetauglich, während im Alltagsbetrieb eine Assist- und Slipperkupplung die Handkräfte reduziert und Hinterradstempeln beim Herunterschalten verhindert.

Zur Ausstattung gehören ein LC-Display mit Konnektivität in der Basisversion und ein TFT-Farbdisplay in der SE-Variante. Kawasaki bietet umfangreiches Zubehör wie Koffer, Heizgriffe, USB-C-Anschluss und Akrapovic-Endschalldämpfer. Im März 2026 wird die Basisversion der KLE500 ab 6495 Euro (zzgl. Nebenkosten) verfügbar sein. Für die besser ausgestattete SE-Variante werden 7295 Euro (zzgl. Nebenkosten) fällig.

Kawasaki Z900RS

Motorrad Neuheiten Verbrenner 2026 Kawasaki Z900RS
Klassischer Look, moderne Technik: Kawasaki Z900RS© Kawasaki

Kawasaki lässt die zum Modelljahr 2024 eingestellte Z900RS 2026 wieder auf den deutschen Markt rollen. Das im Stil der 1970er-Jahre designte Naked Bike hat ein Euro-5+-Update erhalten, das neben einer überarbeiteten 4-in-1-Auspuffanlage auch ein Leistungsplus mit sich bringt. Der flüssigkeitsgekühlte Reihenvierzylinder kommt nun auf 85 kW/116 PS – ein Zuwachs von 3 kW/5 PS.

Eine Sechs-Achsen-IMU ermöglicht nun schräglagenabhängige Eingriffe von ABS und Traktionskontrolle. Neu an Bord sind zudem ein Quickshifter sowie ein Tempomat. Kawasaki bietet die Z900RS künftig mit zweifarbig lackiertem Tank oder als komplett schwarz gehaltene Black Ball Edition an. Darüber hinaus wird es weiterhin die Z900RS SE geben, die mit einer umfangreicheren Ausstattung und hochwertigeren Öhlins-Fahrwerkskomponenten aufwartet.

Preislich startet die Basisversion der seit Dezember 2025 erhältlichen Z900 RS bei 12.995 Euro (zzgl. Nebenkosten). Für die SE-Variante des Retro-Naked-Bikes ruft Kawasaki mindestens 14.595 Euro (zzgl. Nebenkosten) auf. Der Preis für die Black Ball Edition liegt bei etwa 13.195 Euro (zzgl. Nebenkosten).

Kawasaki Z1100

Seite und Heck einer stehenden Kawasaki Z1100
Gegen 1800 Euro Aufpreis kommt die Kawasaki Z1100 als SE Version mit feineren Fahrwerkskomponenten© Kawasaki

Kawasaki bringt 2026 auch die Z1000 zurück – allerdings in leicht veränderter Form. Das Naked Bike, das seit Oktober 2025 zu Preisen ab rund 11.995 Euro (zzgl. Nebenkosten) verfügbar ist, wächst im Hubraum und firmiert künftig unter dem Namen Z1100. Der Vier-Zylinder-Reihenmotor kommt nun auf 1099 cm³ und leistet 100 kW/136 PS. Dank neuer Nockenwelle und überarbeiteter Kolben steigt das maximale Drehmoment auf 113 Nm bei 7600 U/min.

Zum Vergleich: Die 2021 wegen der Euro-5-Norm eingestellte Z1000 brachte es auf 105 kW/142 PS und 111 Nm. Zu Fahrleistungen des trocken rund 200 Kilogramm wiegenden Supernaked-Bikes macht Kawasaki noch keine Angaben. Die neue 1100er erfüllt nun die strengeren Euro-5+-Vorgaben. Dazu gibt es eine leichtere 4-2-1-Auspuffanlage sowie länger übersetzte fünfte und sechste Gänge.

Die Basis bildet weiterhin ein Aluminium-Doppelrohrrahmen. Hinten arbeitet eine Zweiarmschwinge mit horizontaler Back-Link-Federung, vorn eine Upside-Down-Federgabel mit radial verschraubten Bremssätteln, die zwei 310er-Scheiben in die Zange nehmen. Neben der Standardversion bietet Kawasaki auch eine SE-Ausführung an. Für rund 1800 Euro Aufpreis gibt es Fahrwerkskomponenten von Öhlins sowie eine Bremsanlage mit Stahlflexleitungen von Brembo.

Honda CB1000GT

Seitenansicht einer stehenden Honda CB1000GT
Die Verkleidung an der Front und das Koffersystem machen die Honda CB1000GT reisetauglich© Honda

Honda hat auf der weltgrößten Motorradmesse EICMA die CB1000GT präsentiert. Der neue Sporttourer soll sportliche Performance mit Langstreckenkomfort kombinieren. Das Modell basiert auf der Hornet 1000 und wird in Deutschland zum Modelljahr 2026 für 13.800 Euro (zzgl. Nebenkosten) erhältlich sein.

Angetrieben wird die CB1000GT von einem überarbeiteten Fireblade-Reihenvierzylinder mit 110 kW (150 PS), der eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h ermöglicht. Das rund 230 Kilogramm schwere Motorrad verfügt über ein Sechsganggetriebe mit Anti-Hopping-Kupplung und Quickshifter. Mit einem Verbrauch von 6,0 Litern und einem 21-Liter-Tank bietet es eine Reichweite von über 300 Kilometern.

Zur Ausstattung gehören ein elektronisch gesteuertes Fahrwerk, Kurven-ABS, vier Fahrmodi inklusive Individual-Option sowie Touring-Features wie ein verstellbares Windschild, Hartschalenkoffer, Heizgriffe und Tempomat. Ein 5-Zoll-TFT-Display mit Roadsync sorgt für Konnektivität und Navigation, ergänzt durch eine USB-Ladebuchse und ein Keyless-System.

Honda CB1000F

Die neue Honda CB1000F stehend frontal zu sehen
Auf den ersten Blick ist die CB1000F nur am Scheinwerfer als modernes Motorrad zu erkennen© Honda

Im Frühjahr 2025 wurde das Naked Bike CB1000F als Konzept vorgestellt, Anfang 2026 kommt das Serienmodell von Honda in Deutschland auf den Markt. Dem Retro-Trend folgend handelt es sich um ein Motorrad mit moderner Technik, das beim Design aber vor allem an Hondas CB-Modelle aus den 1980er-Jahren erinnert.

Als Motor dient ein flüssigkeitsgekühlter Reihenvierer, der einst die CBR1000RR Fireblade zu sportlichen Höchstleistungen trieb. Allerdings wurde der Motor tiefgreifend überarbeitet. Die Spitzenleistung wurde auf 91 kW/124 PS reduziert, um ein hohes verfügbares Drehmoment über ein breites Drehzahlspektrum zu erreichen.

Die neue Honda CB1000F stehend seitlich zu sehen mit Lampenverkleidung
Voll im Retro-Look: Die Honda CB1000F ist mit und ohne Lampenmaske erhältlich© Honda

Vorne setzt Honda auf eine Showa-Upside-Down-Gabel, hinten arbeitet ein in der Federbasis einstellbares Showa-Federbein mit Pro-Link-Umlenkung. Vierkolben-Radialbremszangen und 310 mm große, schwimmend gelagerte Bremsscheiben an der Front sorgen für Verzögerung und Kontrolle.

Apropos Kontrolle: Eine Sechs-Achsen-IMU ermöglicht Kurven-ABS, während das elektronische "Throttle-by-Wire"-System drei Fahrmodi bereitstellt, die Leistung, Motorbremse und Traktionskontrolle einschließlich Wheelie Control orchestrieren. Ein 5-Zoll-Farbdisplay dient als Anzeige- und Bedieneinheit. Die CB1000F ist seit Frühjahr 2026 in Deutschland zu einem Preis von 11.700 Euro (zzgl. Nebenkosten) verfügbar.

Suzuki SV-7GX

Seitenansicht einer stehenden Suzuki SV-7GX
Der Motor der SV-7GX stammt aus der Suzuki SV650© Suzuki

Mit der SV-7GX bringt Suzuki einen neuen Crossover-Tourer auf den Markt, der auf der Motorradmesse EICMA in Mailand Weltpremiere feierte. Angetrieben wird die neue Maschine vom legendären 90-Grad-V2-Motor mit 645 Kubik, der bereits in der SV650 seinen Dienst verrichtet hat. Die neue SV-7GX soll ab Herbst 2026 in Europa verfügbar sein und rund 8000 Euro kosten.

Das neue Modell kombiniert eine komfortable, aufrechte Sitzposition im Enduro-Stil mit straßenorientierter Auslegung. Auffällige Merkmale sind die Halbschalenverkleidung, ein LED-Scheinwerfer mit Positionsleuchten und ein großes Windschild.

Der flüssiggekühlte V2 leistet 54 kW/73 PS bei 8500 U/min und stellt 64 Nm bei 6800 Touren bereit, gekoppelt an ein Sechs-Gang-Getriebe mit Kettenantrieb. Fahrassistenzsysteme wie der Suzuki Drive Mode Selector (SDMS) mit drei Leistungsmodi, Traktionskontrolle und ein Quickshifter runden das Technikpaket ab.

Beim Fahrwerk setzt Suzuki auf eine Teleskopgabel vorne und eine Zweiarmschwinge mit Zentralfederbein hinten. 17-Zoll-Leichtmetallräder tragen Pirelli-Angel-GT-II-Reifen, gebremst wird mit Doppelscheiben vorne und einer Einzelscheibe hinten. Ein 4,2 Zoll großes TFT-Display mit Suzuki Ride Connect+ ermöglicht Smartphone-Integration für Navigation und Kommunikation, ergänzt durch eine USB-C-Ladebuchse für Mobilgeräte.

Suzuki Hayabusa 1300

Motorradneuheit 2026 Suzuki Hayabusa 1300 als Sonderedition in Fahrt
Blauer Lack und Soziusabdeckung: Die Special Edition der Suzuki Hayabusa 1300 kostet 500 Euro extra© Suzuki

Suzukis stärkstes Serienmotorrad, die Hayabusa 1300, geht mit kleinen Anpassungen ins Modelljahr 2026. Der Vierzylinder leistet weiterhin 190 PS. Statt des bisherigen Bleiakkus versorgt nun jedoch eine Lithium-Ionen-Batterie Starter und Bordnetz. Sie soll nicht nur die Energieeffizienz verbessern, sondern durch geringeres Gewicht auch einen positiven Effekt auf das Handling haben. Der Preis der Hayabusa liegt weiterhin bei 19.390 Euro (zzgl. Nebenkosten).

Für einen Aufpreis von 500 Euro ist eine Special Edition erhältlich. Sie hebt sich durch eine schwarze Auspuffblende, eine Soziusabdeckung, eine exklusive blaue Lackierung sowie ein dreidimensional ausgeführtes Markenlogo optisch vom Serienmodell ab. Sowohl das Modelljahr 2026 als auch die Special Edition sind ab sofort bei den Suzuki-Händlern verfügbar.

Ducati Monster

Front und Seitenansicht einer stehenden Ducati Monster
Die neue Ducati Monster ist schmaler und 4 Kilogramm leichter als ihre Vorgängerin© Ducati

Die Monster zählt seit je zu den wichtigsten Modellen im Ducati-Regal. Nun bringen die Italiener die neueste Generation der Naked-Bike-Ikone auf den Markt. Für das Modelljahr 2026 erhielt die Monster einen neuen V2-Motor und sie bringt weniger Gewicht auf die Waage. In Deutschland kann das neue Modell seit Februar 2026 zu Preisen ab 12.890 Euro (zzgl. Nebenkosten) bestellt werden.

Optisch orientiert sich die fünfte Generation der Monster an den Linien des Urmodells von 1992, fällt schlanker und kompakter aus als zuletzt. Erkennungszeichen wie der "Bisonrücken"-Tank, der rundum in LED ausgeführte Scheinwerfer mit doppelter C-Signatur, die einteilige Sitzbank und das kurze Heck greifen das historische Design auf.

Herzstück ist ein neuer V2-Zylinder mit variabler Ventilsteuerung und 82 kW/111 PS bei 9.000 U/min, der 5,9 Kilogramm leichter ist als das bisherige Triebwerk. Das Chassis nutzt den Motor als mittragendes Element, kombiniert eine Monocoque-Struktur mit einer Zweiarmschwinge nach Vorbild der Panigale V4 und einem Heckrahmen aus Technopolymer.

Fahrfertig ohne Kraftstoff wiegt die Monster 175 Kilogramm und damit 4 Kilogramm weniger als das Vorgängermodell. Bei der Ergonomie stand mehr Alltagstauglichkeit im Lastenheft: Der Lenker sitzt nun höher und weiter vorne, der schmalere Sitz erleichtert den Bodenkontakt. An Assistenzsystemen bietet die neue Monster mehrere Fahrmodi, Ducati Quickshift (DQS), Kurven-ABS, Traktions- und Wheelie-Kontrolle sowie Motorbremsregelung.

Ducati Panigale V4 R

Heck und Seitenansicht einer Ducati Panigale V4 R
Auf der Ducati Panigale V4 R können auch profillose Slicks montiert werden, deren Nutzung ist aber nur auf Rennkursen erlaubt© Ducati

Die Ducati Panigale V4 R bleibt auch 2026 straßenzugelassen, ist aber klar für den Rennstreckeneinsatz optimiert. Sie dient als Homologationsmodell für die Superbike-WM und bildet die Basis für Werks- und Kundenteams. Auffällig sind neue Aerodynamik-Elemente wie Frontflügel und Corner Sidepods, die zusätzlichen Abtrieb in Schräglagen erzeugen und höhere Kurven- sowie Endgeschwindigkeiten ermöglichen.

Der 998 Kubik große V4-Motor leistet weiterhin 218 PS, dreht bis 16.000 U/min und bietet eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung. Mit Euro-5+-Abgasanlage erreicht die V4 R 318 km/h, mit Racing-Anlage bis zu 330,6 km/h. Neu sind ein Renngetriebe mit Leerlauf unter dem ersten Gang und Neutral-Lock-System aus der MotoGP sowie eine optimierte Bremslogik für präzisere Hinterradbremsung. Das Modell kommt im November 2025 für rund 44.000 Euro.

Erstmals verbaut Ducati den Öhlins-SD20-Lenkungsdämpfer mit erweitertem Einstellbereich. Serienmäßig rollt die V4 R auf Pirelli Diablo Supercorsa SP V4, optional können WM-Slicks ohne Umbauten montiert werden. Damit kombiniert die Panigale V4 R modernste Renntechnik mit Straßenzulassung und bleibt das kompromisslose Topmodell im Ducati-Portfolio.

Benelli TNT 550

Front und Seitenansicht einer stehenden BEnelli TNT 500
Benelli TNT 550: Aggressive Front mit neuer Tagfahrlicht-Signatur© EICMA

Mit der TNT 550 meldet sich Benelli im Segment der mittleren Naked Bikes zurück. Das neue Modell soll noch 2026 auf dem europäischen Markt starten. Die Italienerin mit chinesischer Technik setzt auf einen muskulösen Auftritt mit dynamischen Linien und eine markante "T"-Tagfahrlichtsignatur, die künftig als neues Erkennungsmerkmal der Marke dienen soll.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 195 Kilogramm positioniert Benelli die TNT 550 als wendiges Allround-Bike. Angetrieben wird sie von einem 554 Kubikzentimeter großen Parallel-Zweizylinder, der 41 kW/56 PS und 54 Nm Drehmoment liefert. Neben der offenen Version ist auch eine A2-taugliche Abstimmung vorgesehen.

Seine Kraft gibt das Triebwerk über ein handgeschaltetes Sechsganggetriebe per Kette ans Hinterrad ab. Zwei Fahrmodi, abschaltbare Traktionskontrolle und ABS sollen eine ausgewogene Mischung aus Fahrspaß und Kontrolle gewährleisten. Beim Fahrwerk setzt Benelli einen Stahl-Gitterrohrrahmen und eine einstellbare Upside-Down-Telegabel vorne. Für die Verzögerung sorgt eine Brembo-Anlage mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln.

Zur Serienausstattung zählt ein digitales Cockpit mit 5-Zoll-TFT-Display, integrierter Navigation sowie Bluetooth- und WLAN-Konnektivität. Eine eher ungewöhnliche, aber praktische Lösung sind die Handprotektoren, in die die vorderen Blinker integriert wurden. Der Preis für das unverkleidete Schwestermodell der technisch eng verwandten Benelli Tornado 550 dürfte zwischen 6300 und 6700 Euro liegen.

Motorrad und Roller: Neuheiten, Tests, Fahrberichte

Triumph Trident 800

Zwei Triumph Trident 800 stehen nebeneinander
Triumph stellt der Trident 660 die große Schwester Trident 800 zur Seite© Triumph

Die Trident 800 erweitert ab 2026 die Naked-Bike-Reihe des britischen Traditionsherstellers. Das neue Modell schließt die Lücke zu den leistungsstärkeren Maschinen der Marke. Herzstück ist der Drei-Zylinder-Motor aus der Tiger Sport 800 mit 85 kW (115 PS) und 84 Nm Drehmoment, kombiniert mit Sechsganggetriebe und Kettenantrieb. Der Normverbrauch liegt bei 4,7 Litern pro 100 Kilometer.

Optisch orientiert sich die Trident 800 an der kleineren Schwester, setzt aber auf eigenständige Details wie ein Windschild, Bugspoiler und einen höher geführten Endschalldämpfer. Das Fahrwerk besteht aus einer Showa-Upside-Down-Gabel, einer Zweiarmschwinge mit Zentralfederbein und einer Doppelscheibenbremse vorne. Michelin-Reifen und ein Gewicht unter 200 Kilogramm runden das Paket ab.

Technisch bietet die Trident 800 moderne Features wie schräglagenabhängige Assistenzsysteme, drei Fahrmodi, Quickshifter und ein Kombiinstrument mit LCD/TFT sowie Bluetooth für Smartphone-Integration. Marktstart ist im März 2026, der Preis liegt bei etwas über 10.000 Euro.

Triumph Tiger Sport 660

Seitenansicht einer stehenden Triumph Tiger Sport 660
Mehr Dampf für die Mittelklasse: Die Triumph Tiger Sport 660 Jahrgang 2026 hat 14 PS mehr© Triumph

Triumph bringt zur Motorradsaison 2026 die Tiger Sport 660 mit deutlich mehr Leistung und mehreren Detailverbesserungen auf den Markt. Der Dreizylinder leistet künftig 70 kW/95 PS – ein Plus von 14 PS – sowie 68 Newtonmeter Drehmoment. Technisch entspricht das Aggregat weitgehend der Ausbaustufe aus der Triumph Daytona 660.

Dazu zählen drei einzelne statt einer zentralen Drosselklappe, eine größere Airbox, größere Auslassventile sowie ein leistungsfähigerer Kühler. Ergänzt wird das Paket durch ein neu abgestuftes Sechsgang-Getriebe. Der Mehrleistung steht ein leicht erhöhter Verbrauch gegenüber: Er steigt auf nun 4,9 Liter je 100 Kilometer.

Der Rahmen der Tiger Sport wurde ebenfalls leicht modifiziert, und das Bike erhält darüber hinaus neue Verkleidungsteile und einen verbesserten Wetterschutz, was den Touring-Anspruch des Modells weiter unterstreicht. Ab März 2026 ist die Tiger Sport 660 in Deutschland zu Preisen ab rund 9900 Euro verfügbar.

F.B. Mondial Spartan 600

Seitenansicht einer stehenden F.B. Mondial Spartan 600
Die F. B. Mondial Spartan 600 steht auf 16-Zoll-Rädern mit breiter Bereifung© EICMA

Der traditionsreiche italienische Hersteller F.B. Mondial hat auf der EICMA 2025 die Spartan 600 vorgestellt, einen neuen Mittelklasse-Bobber mit markantem Design und moderner Technik. Das tiefgelegte Modell mit nur 71 Zentimetern Sitzhöhe kombiniert klassische Linien mit komplett schwarz gehaltenen Komponenten wie Rahmen, Motor und Auspuff, was den kraftvollen Auftritt unterstreicht.

Angetrieben wird die Spartan von einem flüssigkeitsgekühlten 554-cm³-Paralleltwin mit 40 kW (55 PS) und 54 Nm Drehmoment – das stärkste Aggregat im Mondial-Programm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsganggetriebe und Riemenantrieb. Der Motor ist auf kräftigen Durchzug bei niedrigen Drehzahlen und harmonischen Lauf für längere Strecken ausgelegt.

Technisch bietet die Spartan einen Stahlrohrrahmen, 16-Zoll-Räder mit breiter Bereifung, ABS-unterstützte Bremsen sowie Voll-LED-Beleuchtung und TFT-Display. Mit 204 Kilogramm Gewicht und einem 17,5-Liter-Tank ist sie für entspanntes Cruisen konzipiert. Marktstart ist 2026, der Preis soll in Italien bei rund 6200 Euro liegen.

Voge DS800X Rally

Motorradneuheit 2026 Voge DS800X Rally stehend
Mit 9000 Euro (zzgl. Nebenkosten) ist die Voge aus China deutlich günstiger als vergleichbare Modelle der Konkurrenz© Voge

Motorradhersteller Voge bringt seine neue Reiseenduro DS800X Rally ab dem Modelljahr 2026 auch nach Deutschland. Für rund 9000 Euro (zzgl. Nebenkosten) bietet das Adventure-Bike, das ein gewisses Maß an Offroad-Tauglichkeit verspricht, einiges an Ausstattung. Da wären Schutzbügel, Motorschutz, Speichenräder mit Pirelli-Scorpion-Rally-STR-Reifen sowie ein KYB-Fahrwerk mit 21 Zentimetern Federweg vorne und 19 Zentimetern hinten.

Der Zweizylinder-Motor mit 798 Kubikzentimetern Hubraum leistet 70 kW/95 PS und 81 Newtonmeter Drehmoment, und beschleunigt die fahrfertig 227 Kilogramm schwere Enduro auf bis zu 210 km/h. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsganggetriebe mit Anti-Hopping-Kupplung, ans Hinterrad gelangt die Kraft per Kette. Verzögert wird vorne über eine 310 mm große Doppelscheibe, hinten über eine 240 mm große Einzelscheibe. ABS und Traktionskontrolle lassen sich für Touren abseits befestigter Straßen abschalten.

Das Cockpit der DS800X bietet ein 7-Zoll-TFT-Farbdisplay mit Bluetooth-Anbindung, wahlweise in den Layouts "Tour" oder "Sport". Zur Serienausstattung zählen zudem Reifendruckkontrolle, USB-Ladebuchse sowie beheizte Griffe und Sitzbank. Damit positioniert sich die neue Voge als preislich attraktive Alternative im Mittelklasse-Segment der Reiseenduros. Zum Vergleich: Eine Suzuki V-Strom 800 DE startet bei rund 12.000 Euro.

Text mit Material von SP-X