Testergebnis

Januar 2021

Karosserie/Kofferraum

2,5

Innenraum

2,2

Komfort

2,4

Motor/Antrieb

2,2

Fahreigenschaften

2,8

Sicherheit

2,1

Umwelt/EcoTest

2,7

ADAC Urteil Autotest

2,4

Autokosten

2,1

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken
  • bequemer Ein- und Ausstieg

  • gute Serienausstattung

  • viele Assistenzsysteme verfügbar

  • agiles und sicher abgestimmtes Fahrwerk

  • saubere Emissionen

Schwächen
  • erhöhter Verbrauch

  • mit 2,10 m recht breit für ein Kompakt-SUV

  • Quetschgefahr durch hohe Schließkräfte an elektrischer Heckklappe

  • teils umständliche Bedienung

  • ungepolsterte Armauflagen hinten

Fazit zum SEAT Ateca 1.5 TSI ACT Xperience (08/20 - 11/20)

Der Seat Ateca erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit und konnte im Jahr 2019 die zweitmeisten Neuzulassungen des spanischen Herstellers für sich verzeichnen – hinter dem Leon und vor dem Arona. Mitte 2020 verpassten die Katalanen dem Kompakt-SUV ein Facelift, das zahlreiche Veränderungen umfasst. Eine neue Frontpartie inklusive serienmäßiger LED-Beleuchtung und ein überarbeiteter Heckstoßfänger lassen den Ateca um 18 mm auf eine Gesamtlänge von 4,38 m anwachsen. Aufgrund der Größe sowie des Wendekreises von knapp unter elf Metern eignet sich das Fahrzeug nach wie vor gut für den Stadtverkehr. Wir testen den Ateca 1.5 TSI ACT Xperience, der mit schwarzen Stoßfängereinsätzen, Seitenschwellern und Radläufen sowie Kunststoff-Unterfahrschutz in Aluminium-Optik den Offroad-Charakter bewusster in Szene setzt. Dank des modularen Infotainment-Baukastens 3 (MIB3) des Volkswagen-Konzerns ist das SUV nun viel stärker vernetzt. Ferner sind zusätzliche Assistenzsysteme verfügbar, die die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. In Verbindung mit dem optionalen Navigationssystem zieht ein auf 9,2 Zoll angewachsenes Display ins Fahrzeug ein, das ausschließlich auf Berührungen reagiert. Da Kurzwahltasten und Drehregler fehlen, führt dies zu einer längeren Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen – zudem können die kleinen Touchflächen nicht überzeugen. Erfreulicherweise wurde das Klimabedienteil vom Vorgänger und nicht von aktuellen VW-Modellen übernommen, sodass es sich über praktische Regler und Funktionstasten weiterhin intuitiv bedienen lässt. Das Fahrwerk des Ateca ist zwar tendenziell straff abgestimmt, der gebotene Komfort ist dank der optionalen adaptiven Dämpferregelung des Testwagens unterm Strich aber dennoch gut. Der 1,5 Liter große Benziner beschleunigt das 1,4 Tonnen schwere SUV laut Hersteller in 8,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100, und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Die aktive Zylinderabschaltung (ACT) wechselt aus Effizienzgründen situationsabhängig und kaum wahrnehmbar zwischen dem Zwei- und Vierzylinderbetrieb. Der Verbrauch liegt im ADAC Ecotest bei 7,1 l/100 km, die Schadstoffemissionen sind in allen Fahrzyklen gering – auch dank serienmäßigem Partikelfilter (OPF). Das reicht für insgesamt drei Sterne im ADAC Ecotest. Die getestete Variante gibt es ab 30.165 Euro (bei 16 % MwSt.), ein angesichts der Serienausstattung angemessener Preis. Durch die moderate Aufpreispolitik geht selbst ein sehr gut ausstaffierter Ateca nicht durch die Decke.

Der ausführliche Testbericht zum SEAT Ateca 1.5 TSI ACT Xperience (08/20 - 11/20) als PDF.

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Der ADAC Testbericht wurde mit dem Modell Ateca (5FP) durchgeführt